Zerspanungsmechaniker Musterbewerbung verbessern?

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Fabi89
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Zerspanungsmechaniker Musterbewerbung verbessern?

Beitrag von Fabi89 » 18.03.2012, 18:21

Hallo liebe Community,

die Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2012 sind voll im Gange also muss auch ich nochmal ran. Kann mal bitte jemand gucken, ob die Bewerbung so in Ordnung ist, was ich ändern sollte, Verbesserungsvorschläge etc.? Die Kopfdaten hab ich bewusst entfernt.
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Zerspanungsmechaniker




Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das Stellenausschreiben auf Ihrer Homepage und Bekannte in Ihrem Betrieb habe ich erfahren, dass Sie für das Jahr 2012 Ausbildungsstellen als Zerspanungsmechaniker zu vergeben haben, um die ich mich hiermit bewerben möchte.

Zuletzt habe ich die Fachoberschule Sozialwesen in *** besucht, habe diese jedoch aus persönlichen Gründen vorzeitig ohne die Hochschulreife verlassen.

Über das Berufsbild des Zerspanungsmechanikers habe ich mich bereits im Internet, der Agentur für Arbeit und bei Bekannten in Ihrem Betrieb informiert. Dabei wurden meine Interessen an dem Umgang mit technischen Geräten, Maschinen, Anlagen sowie praktischen Tätigkeiten wie z.B. dem Drehen und Fräsen gestärkt.

Da ich momentan leider keiner Tätigkeit nachgehe würde ich mich außerdem sehr über eine Möglichkeit eines Praktikums freuen. Ich könnte praktische Erfahrungen sammeln und damit meine Interesse an der Ausbildung in Ihrem Betrieb stärken.

Ich kann sehr gut im Team arbeiten, arbeite dennoch auch selbstständig und präzise. Von meinen Stärken würde ich Sie gerne persönlich überzeugen und würde mich daher sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen.




Mit freundlichen Grüßen

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Ich hoffe auf schnelle Antworten! :)
Zuletzt geändert von Fabi89 am 19.03.2012, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 18.03.2012, 23:34

Die Anredepronomen sind groß zu schreiben.
Über das Berufsbild des Zerspanungsmechanikers habe ich mich bereits im Internet, der Agentur für Arbeit und bei Bekannten in ihrem Betrieb informiert. Dabei wurden meine Interessen an dem Umgang mit technischen Geräten, Maschinen, Anlagen sowie praktischen Tätigkeiten wie z.B. dem Drehen und Fräsen gestärkt.
Das reicht aber nicht aus, dass du Lesen dein Interesse geweckt wurde. Hast du keinerlei verwertbare Vorkenntnisse?

Fabi89
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Beitrag von Fabi89 » 19.03.2012, 12:29

Hallo Knightley,
Die Anredepronomen sind groß zu schreiben.
Jap, ging gestern beim posten unter, sorry!
Das reicht aber nicht aus, dass du Lesen dein Interesse geweckt wurde. Hast du keinerlei verwertbare Vorkenntnisse?
Nein, leider nicht. Ich hab ursprünglich wirklich komplett andere Praktika gemacht, leider nichts wirklich verwertbares in diesem Bereich. Eher in der IT/Versicherung/Sozialen. Ich weiss halt nicht, ob man die IT Kenntnisse da irgendwie einbauen sollte? (Zwecks technischem Verständnis?) Das einzige, was ansatzweise in die Richtung geht war das 3-4 wöchige Betriebspraktium, das ich bei ZF Getriebe (http://www.zf.com) gemacht habe. Das war aber auch "leider" im Büro und hatte relativ wenig mit dem Beruf des Zerspanungsmechanikers zu tun. Wobei meine Mutter (+ ihre Brüder, ihr Vater, etc.) alle in diesem "Bereich" tätig waren. Meine Mutter ist technische Zeichnerin und ihre Brüder sind z.B. in der Werkstatt. Einbauen kann ich das aber glaube ich nicht wirklich zum Positiven, oder? Ich mein ich muss im Endeffekt ja für mich werben und nicht für meine Familie! :D

Daher hab ich ja angeboten ein Praktikum bei ihnen zu machen. Das soll einerseits meine Kenntnisse in dem Beruf fördern und zum andern eben auch zeigen, dass mich der Beruf wirklich interessiert.

Danke für die Antwort!

PS: Ich hab das oben mal editiert. :roll:

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.03.2012, 13:55

Schülerpraktika dienen immer auch der beruflichen Orientierung. So ist es nicht so negativ, wenn man die Erfahrungen aus dem Praktium einfach umkehrt, indem man z.B. schreibt, dass deine Praktika dir gezeigt haben, dass reine Büroarbeit deinen Stärken (wie x, y, z) nicht entspricht.
Ich weiss halt nicht, ob man die IT Kenntnisse da irgendwie einbauen sollte? (Zwecks technischem Verständnis?) Das ist jedenfalls besser als nichts. Das einzige, was ansatzweise in die Richtung geht war das 3-4 wöchige Betriebspraktium, das ich bei ZF Getriebe (http://www.zf.com) gemacht habe. Das war aber auch "leider" im Büro und hatte relativ wenig mit dem Beruf des Zerspanungsmechanikers zu tun. Aber du hast vielleicht dadurch erkannt, wie so ein Industriebetrieb funktioniert.
Meine Mutter ist technische Zeichnerin und ihre Brüder sind z.B. in der Werkstatt. Einbauen kann ich das aber glaube ich nicht wirklich zum Positiven, oder? Ich mein ich muss im Endeffekt ja für mich werben und nicht für meine Familie! Dadurch hast du aber vielleicht einen Einblick in die Anforderungen bekommen und vielleicht auch etwas Talent geerbt. Daher könntest du es im Anschreiben einbringen: "Da meine Mutter und einige Verwandte in technischen Berufen arbeiten, bekam ich schon frühzeitig einen Einblick in die beruflichen Abläufe und Anforderungen."

Fabi89
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Beitrag von Fabi89 » 21.03.2012, 09:07

Hallo Romanum,
Schülerpraktika dienen immer auch der beruflichen Orientierung. So ist es nicht so negativ, wenn man die Erfahrungen aus dem Praktium einfach umkehrt, indem man z.B. schreibt, dass deine Praktika dir gezeigt haben, dass reine Büroarbeit deinen Stärken (wie x, y, z) nicht entspricht.


Das stimmt natürlich, da war ich aber 14 und heute bin ich 22! :D Der Chef war zwar sehr von mir angetan und hat noch ein paar mal angefragt, ob ich nicht nach meinem Realschulabschluss zu ihnen kommen möchte, was aber für mich zwecks Bürojob nicht in Frage kam. Mein Lebenslauf beinhaltet wirklich viele Praktika. Alles vom IT'ler (Programmieren) bis hin zum Erzieher/Altenpfleger (Angefangene schulische Ausbildung + Zivildienst). Natürlich dienen Sie der Berufsorientierung, aber irgendwann wirken sie auch negativ. Ich muss halt gucken, wie ich das gut einbringen könnte. Wieso hab ich in sovielen "Bereichen" gearbeitet? Klar, um zu gucken, was mir gefällt! Aber wie bring ich das in eine Bewerbung ein?
Zitat:
Ich weiss halt nicht, ob man die IT Kenntnisse da irgendwie einbauen sollte? (Zwecks technischem Verständnis?) Das ist jedenfalls besser als nichts. Das einzige, was ansatzweise in die Richtung geht war das 3-4 wöchige Betriebspraktium, das ich bei ZF Getriebe (http://www.zf.com) gemacht habe. Das war aber auch "leider" im Büro und hatte relativ wenig mit dem Beruf des Zerspanungsmechanikers zu tun. Aber du hast vielleicht dadurch erkannt, wie so ein Industriebetrieb funktioniert.
Das stimmt natürlich und das werde ich auch in ähnlicher Form einbauen, ein super Tipp, danke! :!: Ich hab erfahren, dass die besagte Firma ein kleines neues Werk in meiner Nähe eröffnet hat, da kann es nur Vorteile haben, dass ich schonmal bei ihnen gearbeitet hab! :)
Meine Mutter ist technische Zeichnerin und ihre Brüder sind z.B. in der Werkstatt. Einbauen kann ich das aber glaube ich nicht wirklich zum Positiven, oder? Ich mein ich muss im Endeffekt ja für mich werben und nicht für meine Familie! Dadurch hast du aber vielleicht einen Einblick in die Anforderungen bekommen und vielleicht auch etwas Talent geerbt. Daher könntest du es im Anschreiben einbringen: "Da meine Mutter und einige Verwandte in technischen Berufen arbeiten, bekam ich schon frühzeitig einen Einblick in die beruflichen Abläufe und Anforderungen."
Das ist auch richtig gut. Werde ich auch in ähnlich übernehmen, das liest sich wirklich gut und könnte die Interesse des Unternehmens wecken! Ich änder das ganze jetzt ab und werde "Version 2.0" gleich anhängen!

Danke!

PS:

Wenn es was bringt und jemand meinen Lebenslauf sehen möchte schicke ich ihm diesen gerne per PN.

Hier eine überarbeitete Version:




Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Zerspanungsmechaniker




Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das Stellenausschreiben auf Ihrer Homepage und Bekannte in Ihrem Betrieb habe ich erfahren, dass Sie für das Jahr 2012 Ausbildungsstellen als Zerspanungsmechaniker zu vergeben haben, um die ich mich hiermit bewerben möchte.

Zuletzt habe ich die Fachoberschule Sozialwesen in *** besucht, habe diese jedoch aus persönlichen Gründen vorzeitig ohne die Hochschulreife verlassen.

Durch diverse Praktika, unter anderem in dem informationstechnischen Bereich und einem Einblick in eine Behindertenwerkstatt während meines Zivildienstes wurde mein technisches Verständnis früh geweckt. Des weiteren bekam ich während meines dreiwöchigen Praktikums bei der ZF *** einen Einblick in den Ablauf eines Industriebetriebs. All diese Erfahrungen zeigten mir was meine Wunschausbildung ist, die des Zerspanungsmechanikers.

Da meine Mutter und einige enge Verwandte in technischen Berufen arbeiten, bekam ich schon sehr früh einen Einblick in die beruflichen Abläufe und Anforderungen. Über das Berufsbild des Zerspanungsmechanikers habe ich mich bereits eingehend im Internet, dem Arbeitsamt und bei Bekannten informiert. Dabei wurden meine Interessen für den Umgang mit technischen Geräten, Maschinen, Anlagen sowie praktischen Tätigkeiten wie z.B. dem Drehen und Fräsen gestärkt.

Da ich momentan leider keiner Tätigkeit nachgehe würde ich mich außerdem sehr über eine Möglichkeit eines Praktikums in Ihrem Betrieb freuen. Ich könnte praktische Erfahrungen sammeln und damit meine Interesse an der Ausbildung in Ihrem Betrieb stärken.

Ich kann sehr gut im Team arbeiten, arbeite dennoch auch selbstständig und präzise. Von meinen Stärken würde ich Sie gerne persönlich überzeugen und würde mich daher sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen.




Mit freundlichen Grüßen

Romanum
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Beitrag von Romanum » 21.03.2012, 14:16

Was du vorher für eine Schule besucht hast, ist keine Pflichtangabe, vor allem nicht, wenn es nicht so positiv verlaufen ist. Hier gibt es noch ein paar Berufsinfos: http://www.bewerbung-forum.de/zerspanun ... anung.html

Dann hast du im 1. Teil 3x "Einblick". Das könntest du auch noch ändern.

Ein paar Anpassungen:
Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das Stellenausschreiben auf Ihrer Homepage und Bekannte in Ihrem Betrieb habe ich erfahren, dass Sie für das Jahr 2012 Ausbildungsstellen als Zerspanungsmechaniker zu vergeben haben, um die ich mich hiermit bewerben möchte.

Durch diverse Praktika, unter anderem im informationstechnischen Bereich, und einen Einblick in eine Behindertenwerkstatt während meines Zivildienstes wurde mein technisches Verständnis früh geweckt. Des Weiteren bekam ich während meines dreiwöchigen Praktikums bei der ZF *** einen Einblick in den Ablauf eines Industriebetriebs. All diese Erfahrungen zeigten mir, was meine Wunschausbildung ist: die des Zerspanungsmechanikers.

Da meine Mutter und einige enge Verwandte in technischen Berufen arbeiten, bekam ich schon sehr früh einen Einblick in die beruflichen Abläufe und Anforderungen. Über das Berufsbild des Zerspanungsmechanikers habe ich mich bereits eingehend im Internet, auf dem Arbeitsamt und bei Bekannten informiert. Dabei wurden meine Interessen für den Umgang mit technischen Geräten, Maschinen, Anlagen sowie praktischen Tätigkeiten wie z.B. dem Drehen und Fräsen gestärkt.

Da ich momentan leider keiner Tätigkeit nachgehe, würde ich mich außerdem sehr über eine Möglichkeit eines Praktikums in Ihrem Betrieb freuen. Ich könnte praktische Erfahrungen sammeln und damit meine Interesse an der Ausbildung in Ihrem Betrieb stärken.

Ich kann sehr gut im Team arbeiten, arbeite dennoch auch selbstständig und präzise. Von meinen Stärken würde ich Sie gerne persönlich überzeugen und mich daher sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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