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Zu alt, zu qualifiziert oder unpassende Arbeitsgeber
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Absage nach Einladung zum Vorstellungsgespraech << Zurück :: Weiter >> Alles nur zum kotzen!!!!  
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10593

BeitragVerfasst am: 23.01.2018, 21:56    Titel:

Und nimmste den Job? Versuchst du nachzuverhandeln?
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 24.01.2018, 07:44    Titel:

Ich glaube nicht, das wir uns einig werden. Habe von meiner Vorstellung noch 5% abgelassen, als Zeichen des guten Willens.

Aber es war schon zäh, da ursprünglich ihr Angebot 6000 Euro Jahresbrutto tiefer lag als, das am Ende. Nur es sind noch 12000 bis zu meiner Schmerzgrenze. Heute soll ich eine Rückmeldung bekommen, sie wollen nochmal nachrechnen.

Aber wieso sich unter Preis verkaufen, ich habe den Test extrem gut geschafft und sie wollen mich. Sie können ja bereits im Sommer den Meister anschieben, und dann wäre ich mit den ihren Vorschlag konform. Das wäre noch von mir aus möglich.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 26.01.2018, 20:18    Titel: Absage kam

Mittwoch kam ein Anruf, in der ich nochmal gebeten wurde"irgendwie nachweisen das ich das bereits gemacht habe".

Nach Rücksprache mit dem Niederlassungsleiter und den Betriebsrat würde man auf ein Arbeitszeugnis verzichten. Es würde Ausnahmsweise reichen, wenn es ein 2 Zeiler ist, der vom Vorgesetzten unterschrieben wird.

Ich wurde nochmals eingeladen und war gestern Nachmittag kurzfristig da.

Aber da ich nix hatte, war es schnell vorbei.nach 25 Minuten war alles vorbei. dieses mal war der Niederlassungsleiter, der Chef der Personalabteilung, der Teamleiter, einer vom Betriebsrat und die Ansprechpartnerin die meine Bewerbung bearbeitet.

Ich war mega Happy, da es dort nur die grosse Runde gibt, wenn die Einstellung bevor steht.

Ich muss sagen, das ich echt begeistert war, die waren alle mega nett und höflich. In keinen Bewerbungsgespräch war es so angenehm und herzlich.

Es wurde mit allen Leuten gesprochen, sie wollen mich unbedingt. Aber es ist leider nicht möglich, mich auf diese Position zu setzen und mich für die Qualifikation 2 Stufen höher zu bezahlen ist unmöglich.

Mir wurde eine geschwärzte Abrechnung von ein Mitarbeiter mit gleicher belegbarer Qualifikation vorgelegt und mir nochmals angeboten mich bei der Weiterbildung zu fördern.

Ich bot an, den Teil 3 und 4 jetzt noch zu machen und ab Sommer dann die Meisterschule berufsbegleitend. Und bis zur Aufnahme der Meisterschule mit den aktuell Angebotenen Gehalt zu leben.

Leider ist das keine Lösung für die gewesen. Es geht um Gleichberechtigung, Tarifverträge und und und .

Heute Vormittag kam die Absage per Mail, mit den Schlusssatz das sie mich gerne melden kann, wenn ich realistischere Forderungen oder Nachweise habe.

Da ich den Satz eine Frechheit finde, habe ich den geantwortet, das ich mich nicht unter Wert verkaufen möchte und habe die Stelle abgelehnt.

Heute Nachmittag habe ich es bereits bereut, als ich wieder merkte daß ich in der Firma massiv gemobbt werde und auch als Vorgesetzter kein Respekt mehr bekomme. Faules schwein, Inkompetenz in Person, das man mir alles schlechte wünscht usw. .

Und dann stehen andere Kollegen daneben, und sehen das Mobbing auch und halten sich raus, damit die nicht mit rein rutschen. Sogar Leute mit den man privat Mal zu tun hat.

Ich bin jetzt wieder fix und fertig, und denke mir, scheisse warum gibt es keine Firma die wirklich fair ist und ein einstellt? Warum?

Die letzte Firma war schon wirklich sehr sehr toll. Etwas mehr Gehalt und ich hätte unterschrieben.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 27.02.2018, 23:16    Titel: Update

Es ist jetzt etwas mehr passiert. Ein neuen Job habe ich immer noch nicht.

Da ich jetzt schon in der 4. Woche krank geschrieben bin, durch das Mobbing und anhaltende negative Bewerbungsverfahren, habe ich depressive Verstimmungen.

Meine Frau ist seit knapp 3 Wochen mit den kleinen bei ihrer Mutter. Da sie meine Laune oder Dauerstress nicht mehr ausgehalten hat.

Grund genug trotz krank, was zu ändern. Mein Chef und ich hatten ein klärendes Gespräch.

Was ich als verantwortliche Person geleitet habe, wird jetzt komplett eingestellt. Im normalen Installationsbereich njann und will er mich nicht wieder in so einer Position setzen. Da er mein Ausscheiden sehr bedauern würde, mich aber nicht mehr in Führungspositionen einsetzen möchte, war ein Arbeitszeugnis auch kein grosses Thema.

Meine Tätigkeit wird auf 2 Bürokräfte umgelegt und der fachliche Part an ein externes Unternehmen ausgelagert.

Mein Arbeitszeugnis ist allerdings komplett für die Katz.

Vom Anwalt kontrolliert und der bewertet es als glatte 1. Also habe ich das Zeugnis Mal ein Bekannten gezeigt, der jahrelang Chef über 1800 Angestellten war.

Der sieht meine Chancen jetzt nahe zu 100 da einfach extrem weiter gebildet und nicht, den typischen Kenntnisstand entsprechend. Warum ich seit 4 Jahren erfolglos bin, ist ihn ein Rätsel gewesen.

Ich bin auch mit mein Latein am Ende, das Arbeitszeugnis entspricht 1:1 meine Angaben im Lebenslauf und Anschreiben. Mein Chef hat sogar Tätigkeiten die weniger als 10% meiner Arbeitszeit ausmachen aufgeführt.

Und er hat mir netterweise noch 5 Projekte als Referenz raus gesucht.

Hey was läuft 4 Jahre falsch, ich habe jetzt vom Chef noch mal schwarz auf weiss, das meine Selbsteinschätzung und Tätigkeiten die ich mir zuordnete, auch vom Arbeitgeber so gesehen wird.

Am besten finde ich den Abschnitt, das ich eine Führungsposition besetzt habe, und das meine ausgeübte Tätigkeit der eines Meisters gleich kommt, das aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich war, diese Qualifikation mit ein Abschluss zu belegen.

Hat einer jetzt noch eine Idee, warum mich alle als Blender und überheblich abgestempelt haben und das Gehalt nicht zahlen wollten?

Ich hab es jetzt ja schwarz auf weiss, das meine Selbsteinschätzung und mein Tätigkeitsfeld korrekt sind.

2 Wochen kann ich noch zu Hause bleiben, danach muss ich wieder los. Dummerweise passiert auf dem Stellenmarkt momentan nix, nur die ganzen abzckfirmen die ein , nicht das Wunschgehalt zahlen wollten oder die mir meine Kompetenzen abgesprochen haben.
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flatflo



Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 28.02.2018, 10:25    Titel:

Ich kann deine Problematik und deinen Frust verstehen.

Es ist allerdings nun mal so, dass für gewisse Jobs Abschlüsse verlangt werden. Ich selbst habe den Industriemeister Metall und Technischen Betriebswirt IHK gemacht. Bringt mir durchaus etwas, aber in manchen Firmen in welchen ein Studium verlangt wird, wird eben ein Studium verlangt. Da kann ich mich noch 100 Mal bewerben und bekomme eine Absage. Ist irgendwo ärgerlich, aber es ist halt einfach so. Das hilft dir jetzt nichts, aber du musst das irgendwann so akzeptieren.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 28.02.2018, 21:05    Titel:

Ich kann nicht auf Geld verzichten und irgendwo ist ja das Oberlimit für eine gewisse Position vorhanden.

Da ich jetzt ja schon eine höhere Position habe, würde ich das auch fortsetzen wollen.

Bei einer Rückstufung auf einer niedrigen Tätigkeit, oder geld wegfall., Würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen,um auf berufsunfähig zu machen.

Es kann doch nicht 4 jahre Dauer Absagen nageln, mit ein mega Arbeitszeugnis.
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flatflo



Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 01.03.2018, 09:59    Titel:

Darf ich fragen wie hoch in etwa deine Gehaltsvorstellung an eine neue Stelle ist?
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 02.03.2018, 10:54    Titel:

Momentan liege ich knapp 20% über den Höchstwert an Lohn, für meine nachweisbare Qualifikation (Gesellenbrief).

Bezahlt werde ich aktuell aber bereits nach Einstiegslohn Meister.

In meinen Gehaltsvorstellungen schreibe ich immer rein, meine Gehaltsvorstellung ohne Zulagen und Sonderzahlungen beträgt xx xxx Jahresbrutto.

Als Wert gebe ich immer das aktuelle Jahresbrutto +20% an. Das liegt auf der 2. Lohnsteuer eines Meisters.

Ich kann noch etwas nach unten gehen, und bei 10% mehr als jetzt zuschlagen. 10% mehr ist der Wert, den der Steuerberater errechnet hat, was ich brauche um mit den höheren Kosten eines Firmenwagens zu kompensieren.
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 262

BeitragVerfasst am: 02.03.2018, 12:06    Titel:

Also hast du jetzt ein neues Arbeitszeugnis? Dann kannst du jetzt ja schlecht die letzten 4 Jahre anbringen.


Zitat:

Bei einer Rückstufung auf einer niedrigen Tätigkeit, oder geld wegfall., Würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen,um auf berufsunfähig zu machen.

Jo, super Idee. Wenn du auf Berufsunfähig machst heißt das ja noch nicht, dass du erwerbsunfähig bist. Das heißt, man wird dir viel coolere Jobs vermitteln wie Handtücher im Hotel falten usw. Wenn du das nicht annimmst bleibt dir dann nur ALG I und später ALG II
Und selbst wenn du es schaffst auf 100% erwerbsunfähigkeit zu gehen, kriegst du nur eine geringe EWU-Rente.

In wieweit passt das denn damit zusammen, das du auf das Geld angewiesen bist? Wenn du bereits bist solche finanziellen Einbußen auf dich zu nehmen, könntest du genauso gut den Meister machen bzw. dafür einen Kredit aufnehmen.

Oder steckt da doch was anderes dahinter?

Zitat:
Hat einer jetzt noch eine Idee, warum mich alle als Blender und überheblich abgestempelt haben und das Gehalt nicht zahlen wollten?



Zitat:
2 Wochen kann ich noch zu Hause bleiben, danach muss ich wieder los. Dummerweise passiert auf dem Stellenmarkt momentan nix, nur die ganzen abzckfirmen die ein , nicht das Wunschgehalt zahlen wollten oder die mir meine Kompetenzen abgesprochen haben.


Ich wiederhole noch einmal, ich fürchte es könnte durchaus auch an deiner Einstellung liegen.

Die Zeiten wo man sich die MA nur nach der Fachkompetenz ausgesucht hat sind lange vorbei. Die Person muss eben auch in die Firma passen, den Betriebsfrieden nicht stören usw. Wenn man dann jemanden kennen lernt, der sich benimmt wie ne offene Hose.
Und alle Firmen die dich nicht einstellen oder dir das zahlen wollen (oder evtl. auch können) als "Abzockfirmen" zu bezeichnen lässt tief blicken.

Du scheinst irgendwie der Vorstellung unterlegen zu sein, dass du alleine auf deiner Erfahrung ein Recht darauf hast das man dich einstellt und dir zahlt was du willst. Und wenn du nicht bekommst was du willst, denkst du darüber nach auf EWU zu machen. Quasi wie ein bockiges Kind das mit dem Fuß stampft, weil es sein Eis nicht bekommt.


Sagen wir mal so, wir nehmen jetzt mal an ich wäre ein Firmenchef und suchte jemand von genau deinen Qualifikationen und sogar der Meisterbrief wäre mir egal.
Wenn du dann im Bewerbungsgespräch usw. genauso auftreten würdest wie du dich hier gibst, würde ich dich trotzdem nicht nehmen. Du wirkst wie eine extrem unangenehme Person mit der man das bisschen Lebenszeit, was einem hier auf Erden gegeben ist, nicht verbringen will und erst recht ihm keinen Job geben.

Also mein Tipp: Überdenke mal dein Auftreten und deine Einstellung, weil es vielleicht eher daran liegt als an deine Qualifikationen.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 10:08    Titel:

Ja, ihr sagtet ich brauche sowas zwingend. Aber warum, da steht alles drin, was ich jedesmal erzähle und in meiner Bewerbung einarbeite.

Mir ist meine Familie viel wichtiger als die Arbeit. Aktuell bin ich krank geschrieben, durch die Arbeit und die andauernden Rückschläge im Bewerberverfahren. Und nein nicht das ich zu unqualifiziert bin oder der Markt gesättigt ist, sondern wegen den angeblichen falschen Vorstellungen.

Ich will lieber mit 1000€ Rente leben und eine intakte Familie haben, kein Urlaub oder sonstigen Luxus. Meisterschule ist und bleibt einfach unrealisierbar. Das habe ich ja leider jetzt mehrfach abgeklopft. Meine Frau möchte es auch nicht, das der Hauptverdiener plötzlich ohne Geld da steht und wir beten müssen das es gut geht. Das will ich auch nicht.

Und ja ich mag generell keine Menschen, die mich als Lügner bezeichnen. Wenn ich da meine Qualifikation darlege, und mir jemand sagt " das es keine Möglichkeit gibt auf diese Stelle, da ein nachweis über die Qualifikation oder Tätigkeit fehlt". Ist es für mich eindeutig, der denkt ich lüge mir was hin und muss ja ein Grund haben das er nix vorzuweisen hat.

Wie ja schon mal gechrieben, gibt es ja einige Firmen die mich plötzlich nachdem Vorstellungsgespräch eingekauft haben. Und mir dann doch komischerweise die Position gegeben hätten, wenn sie gewusst hätten das ich das wirklich kann.

Da frage ich mich, haben die nur auf Lohn drücken spekuliert? Tatsächlich als Blender gesehen?

Warum sollte eine Firma als super toll bezeichnen, die loben und sagen super Firma, haben mir nicht das Gehalt gezahlt was ich wollte, haben mich als Hochstapler abgestellt und haben mich danach dann teils für 7 Monate am Stück eingekauft, im Form von Consulting und Projektleitung. oder teils einfach Inbetriebnehmer/Programmierer von ihren Anlagen, da ich ja nicht zugesagt habe.

Was ich garnicht verstehe, warum manche Firmen mich als Projektleiter zu unterqulifiziert gesehen haben, und wiederum mich danach teuer einkaufen. Mir dann als externen, das ganze anvertrauen und ein gleiches Wagnis begehen.

Betriebsfrieden, komisch warum du das ansprichst. Das war ja auch öfters ein Punkt zur Absage. Aber deren Argument war es " sie können kein neuen Mitarbeiter einstellen, mit gleicher nachweisbarer Qualifikation wie 70% der Angestellten und diesen einen dann eine leitende Position geben". Das würde bei den eine Kündigungswelle auslösen oder für enorme Unruhen sorgen.

Und ja wie sagte mir mal ein Chef im Bewerbungsgespräch, als Projektleiter bzw. Bauleiter ist man der Freund vom Chef solange die Zahlen schwarz sind, damit dies so ist muss man auch mal bei unbeliebte Entscheidungen treffen.
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10593

BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 10:22    Titel:

Es ist nicht unbedingt so, dass man dich als Lügner sehen muss, sondern vielleicht als jemanden, der an Selbstüberschätzung leidet. Die Leute die dich einstellen, stehen mit ihrem Kopf dafür gerade. D.h. wenn du nicht das leistest, was du versprichst, und sie gefragt werden, warum sie dich auf die Position gesetzt haben, dann haben die nichts vorzuweisen. Das ist der Grund, warum man dich, selbst wenn man geneigt ist, dir zu glauben, nicht einstellen wird. Weil du eben nichts schwarz auf weiß hast, was du vorlegen kannst. Das ist eine Risikoabwägung, die eben zu deinen Ungunsten läuft. Das ist nicht böse sondern rational.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 11:54    Titel:

Aber wie zum Teufel, soll ich denn was vorweisen, wenn ich nix habe an Titeln?

Das Arbeitszeugnis untermauert ja nur meine Angaben, und da ist der Hinweis vom bisherigen Arbeitgeber auch drin, das es leider nicht möglich war die Qualifikatiion mit einen Titel zu unterstreichen.

Das würde jetzt ja einfach nur heissen, Adieu Arbeitsleben mit 35 ist es alles gewesen und Jobwechsel sind nicht mehr möglich.

Und ja ein Jobwechsel sehe ich nur dann als sinnvoll, wenn das Geld, die Arbeit und die zeitliche Aufwändung im Einklang stehen.

Momentan ist das Geld zu wenig, wobei ich ja wohl zuviel bekomme für meine Qualifikation. Also müssen wir den Punkt mal als gut stehen lassen.

Die Arbeit bringt 0,0 Spass und die Arbeitszeit ist auch nicht toll.

Also ist es jetzt wirklich unmöglich, eine passende Stelle zu finden? 4 jahre ist auch nicht wenig, Familie droht zu zerbrechen und alles nur wegen diesen leidigen Thema Arbeitsplatz. Ich bin krank davon geworden, das kann doch nicht unser System sein.


Bewerbungsbemühen jetzt einfach einstellen und weiter mit Bauchschmerzen, Frust und Lustlosigkeit zur Arbeit gehen?

NEIN ICH WILL DAS NACH 4 JAHREN ENDLICH SCHAFFEN UND EIN JOB WIEDER MACHEN DER MICH ERFÜLLT UND SPASS BRINGT, DER MICH UND UNSERE FAMILIE GUT ABSICHERT.

Aber bitte wie? Irgendwas muss es doch geben, was mich endlich mal als Sieger dastehen lässt.
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10593

BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 12:04    Titel:

Dass Zufriedenheit mit der Arbeit wichtig ist, ist ja soweit richtig. Du klagst aber auf hohem Niveau. Du hast einen gut bezahlten Job. Andere Leute, auch solche, die hochqualifiziert sind, sind arbeitslos. Du denkst offensichtlich, dass es einen Automatismus gibt, du bewirbst dich und bekommst dann den Job. Du bewirbst dich aber überqualifiziert, da dir der Meistertitel fehlt und da wird jeder Personaler den Konkurrenten mit dem Meistertitel nehmen. Das würdest du nicht anders machen.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 12:49    Titel:

Du meinst unterqualifiziert.

Ich bin aktuell wieder bei einer Bewerbung bei, sehe zwar 0 Chance da dort laut Homepage alles nur Ing's, Meister und Techniker sind.

Aber in der Anforderung steht "idealerweise mit Weiterbildung zum Meister oder Techniker".

Ach ich bin der schlechteste Personaler, da ich eigentlich immer nach dem Papier gehe und mir wenig Mühe mache. Gab zwar auch so 2-3 Ausnahmen, die man für Hilfsarbeiten eingestellt hat, die aber nach paar Wochen sich alleine durchgekämpft haben, und nur betreut wurden. Aber ja ich würde auch immer den Lohn versuchen zu drücken, bei 160 Stunden im Monat machen 1 Euro Stundenlohn weniger schon mal 250 Euro weniger Personalkosten aus.

Aber wenn wir das aus meiner Sicht sehen, wird es sich nie was ändern, da mir einfach der Anspruch fehlt, was sehr verantwortungsvolles zu machen.

Das geht bei der Ausbildung los, bei Unterschriften auf Anträgen oder Dokumenten usw. .

Aber es ist ja nicht mein Ziel jahrelang eine Position unterqualuifiziert zu besetzen, nein ich will zügig den Meister bekommen. Das was aktuell in der jetzigen Firma mit einer Kündigung quitiiert werden würde vom Chef.
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JohnDoe_99



Anmeldungsdatum: 09.01.2018
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 18:13    Titel:

Letzte Woche wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Sehr nett aber irgendwie wirr. Ich wurde nett empfangen und der Chef persönlich hat meine Bewerbung bearbeitet und hat mich eingeladen.

Das Gespräch war komisch, er nannte ein einstellungsdatum aber Gehalt, Urlaub und Co war garkein Thema. Er zeigte mir die gesamte Firma und wo mein Arbeitsplatz sei. Wieso ich wechseln möchte und das er etwas verwundert ist, warum von leitender Position wieder auf Produktive Ebene zurück wechseln will. Warum ich nach 9 Jahren leitender Tätigkeit kein Meisterbrief habe, und es ja kostenlos gehen würde. Und er keine Leute duldet, die sich nicht aus Eigeninitiative heraus fortbilden.

Wir bleiben in Kontakt, und ein sehr positiven Eindruck habe ich hinterlassen.

Danach verabschiedete er sich. Es kam weder ein Anruf noch eine Mail. Das sehe ich als "Stille" Absage.

Meister ist jetzt eh finanziell unmöglich aber Zeit ist jetzt ja da, nachdem die Familie weg ist.

Tolles Deutschland und super Arbeitsmarkt. Aber wie sagte die vom Jobcenter, sie können nix für mich tun, da mit der belegbaren Qualifikation mehr als 270 Stellen offen sind.
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