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Ausbildung Glaser & Glaserin

Glas ist der älteste Werkstoff, der überhaupt vom Menschen geschaffen worden ist. Bereits 1400 v. Chr. verarbeiteten die alten Ägypter Glas - ein Handwerk also mit einer langen Tradition. Inzwischen hat sich das Berufsbild des Glashandwerks natürlich stark gewandelt, dabei aber sicherlich nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil, die modernen Glaser haben ein sehr breites Aufgabenfeld, und viele andere Branchen wären ohne das Glashandwerk undenkbar.

Als Glaser bzw. Glaserin sind Sie in der Regel in Glaserei-Werkstätten oder bei Fassadenbaubetrieben und Baufirmen beschäftigt, falls diese auch Glasarbeiten durchführen. Die Glaser stellen dabei ihre Produkte in den Werkstätten oder den Fabrikhallen her und bauen diese vor Ort selber ein. Glaser, wie zum Beispiel Glasfassadenbauer, müssen sich oft auch auf Montage begeben und sind in diesem Fall nur an den Wochenenden zu Hause. Die duale Ausbildung zum Glaser bzw. zur Glaserin dauert insgesamt 3 Jahre.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Glaser bzw. Glaserin

Es gibt mehrere verschiedene Bereiche, auf die sich Glaser heutzutage spezialisieren können. Während der Ausbildung ist so die Spezialisierung auf eine der folgenden Fachrichtungen möglich: Verglasung und Glasbau sowie Fenster- und Glasfassadenbau. So kann man sich beruflich auf den Bereich Inneneinrichtungen (Verglasung und Glasbau) konzentrieren, wo Glaser eine breite Palette an verschiedensten Arbeiten verrichten. Hauptsächlich geht es dabei um die Anfertigung von Spiegeln, Vitrinen, Möbelstücken mit Verglasungen allgemein oder aber Bildereinrahmungen, um nur einige der alltäglichen Tätigkeiten zu nennen. Ein relativ neues und weiterhin zukunftsträchtiges Betätigungsfeld ist die Verglasung von Solarmodulen.

Davon unterscheidet sich die Arbeit der Fenster- und Glasfassadenbauer. Von einfachen Glasfenstern für ein Wohnhaus über eindrucksvolle Glasfassaden bis zu mächtigen Glaskuppeln moderner Bürogebäude - auch hier sind die Möglichkeiten, sich zu betätigen, zahlreich. In diesem Bereich stellen Glaser überwiegend Fenster-, Türen- und Fassadenkonstruktionen aus Flachglas her. Zusätzlich fertigen sie die dafür entsprechenden Rahmen aus den unterschiedlichsten Materialien an, setzen dann das Glas ein und montieren schließlich die Bauteile an ihren Bestimmungsort. Dabei müssen sich der Glaser bzw. die Glaserin mit der Verarbeitung von Holz, Aluminium, Kunststoffen und anderen Rahmenmaterialien besonders gut auskennen.

Ein weiteres sehr spannendes Betätigungsfeld für Glaser ist das der Kunstglaserei. Diese Richtung setzt allerdings ein starkes künstlerisches Interesse und Können voraus. Denn zu ihren Aufgaben gehört die kunstvolle Anfertigung von Kunstverglasungen - mit oder ohne Glasmalereien. Sie arbeiten entweder nach eignen Vorlagen oder nach vorgegebenen Entwürfen. Kunstglaser oder auch so genannte Glasmaler benötigen hierfür zusätzlich gute Kenntnisse in der Verarbeitung von Werkstoffen wie Blei, Messing und anderen Leichtmetallen. Ein weiteres Betätigungsgebiet für Kunstglaser ist die Restaurierung von altem Glas, oftmals handelt es sich dabei um Kirchenfenster.

Allgemeines Anforderungsprofil als Glaser

Da Glaser neben Glas auch anderen Werkstoffe be- und verarbeiten, müssen sie handwerklich besonders geschickt oder sogar begabt sein. Zusätzlich müssen sie Werkzeuge und Maschinen sicher bedienen und warten können. Glaser zeichnen sich also dadurch aus, Spaß an der Arbeit mit Maschinen zu haben. Daneben ist eine gewisse Kreativität mit Farben und Formen gefordert. Auch gute Zeichenkünste und technisches Interesse können nur von Nutzen sein. Wenn man all diese Voraussetzungen mitbringt, kann man in diesem vielseitigen Beruf ein interessantes Betätigungsfeld finden.

Weiterbildung als Glaser

Dieser Beruf bietet wirklich ein breites Spektrum an interessanten Arbeiten rund um das Glas. Wer Spaß am Handwerk hat, dazu vielleicht eine künstlerische Ader, dem sollte der Beruf als Glaser zusagen. Des Weiteren sind regelmäßige Weiterbildungen zu empfehlen, um auf dem neusten Stand zu bleiben und die Beschäftigungschancen im Laufe des Berufslebens zu erhöhen. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung bietet es sich an, eine Weiterbildung zum Glasermeister bzw. zur Glasermeisterin oder zum Glasbautechniker bzw. zur Glasbautechnikerin aufzunehmen.

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