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Was gehört in einen Lebenslauf?

Der Lebenslauf gehört zu den wichtigsten Bewerbungsdokumenten und wird mit jeder Bewerbung versendet, egal ob es sich um eine Initiativbewerbung, Kurzbewerbung, interne Bewerbung oder Praktikumsbewerbung handelt. Der Lebenslauf kann entweder tabellarisch oder ausführlich erfolgen, wobei sich beide Lebenslaufarten auf dieselben Inhalte des jeweiligen Bewerbers beziehen. Die Personalverantwortlichen gucken bei der ersten Durchsicht Ihrer Bewerbungsunterlagen oftmals eher oberflächlich auf den Lebenslauf, so dass eine gute Struktur und überlegte Gestaltung schon viele Pluspunkte bringen kann.


Wichtige Informationen für den Lebenslauf

Bei der Beantwortung der Frage, was in einen Lebenslauf gehört, ist immer auch zu beachten, wofür Sie sich bewerben. Der optimale Inhalt eines Lebenslaufs kann sich nämlich von Bewerber zu Bewerber, von Stelle zu Stelle stark unterscheiden. So werden beispielsweise Eltern und Geschwister normalerweise nicht im Lebenslauf angegeben. Wenn Sie aber eine junge Bewerberin sind und die Verwandten ähnliche Berufe wie Ihren Wunschberuf ausüben, dann ist eine Angabe sinnvoll. Oder als Berufserfahrener geben Sie Nebenjobs und Praktika aus der Schul- und Studienzeit nicht mehr an, währenddessen die Angaben für einen Berufsanfänger durchaus noch sinnvoll sein können.

Ein Lebenslauf soll die wichtigsten Informationen zu Ihrer Person, zu Ihrem Bildungsstand und Ihren Qualifikationen sowie zu Ihren praktischen Erfahrungen vermitteln. Daher gehören folgende Inhalte in einen Lebenslauf:

  • Persönliche Daten mit kompletten Kontaktdaten
  • Schulischer Werdegang bzw. höchster Schulabschluss
  • Ausbildung und/oder Studium
  • Zivil-, Wehr- und Freiwilligendienste sowie Auslandsaufenthalte
  • Praktische Erfahrungen, sowohl reguläre Stellen als auch Nebenjobs und Praktika
  • Kenntnisse und Fähigkeiten (Zum Beispiel EDV-Kenntnisse oder Sprachkenntnisse)
  • Weiterbildungen und ehrenamtliches Engagement
  • Gegebenenfalls Hobbys und Interessen

Darüber hinaus ist es noch immer üblich, den Lebenslauf mit einem Bewerbungsfoto zu versehen, sofern der Arbeitgeber dies nicht ausdrücklich ablehnt. Alternativ können Sie das Bewerbungsfoto auch auf dem Deckblatt befestigen. Schlussendlich enthält der Lebenslauf am Ende auch den Ort und das aktuelle Datum, um die Aktualität anzuzeigen. Am besten verwenden Sie dieselben Angaben wie auf dem Anschreiben. Zusätzlich unterschreiben Sie den Lebenslauf noch.


Checkliste Lebenslauf

Mit dieser Checkliste behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Punkte zum Lebenslauf schreiben:

  • Allgemeines zum Lebenslauf
    • Inhalt des Lebenslaufes
    • Design und Form des Lebenslaufes
  • Persönliche Daten
  • Ausbildung
  • Berufliche Praxis
  • Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Abschluss des Lebenslaufes


Download der Checkliste für den Lebenslauf als PDF-Dokument.


Rubriken in einem Lebenslauf zur besseren Strukturierung

Zur besseren Strukturierung unterteilt man den Lebenslauf in verschiedene Rubriken. Diese Einteilung der Rubriken kann nach den unterschiedlichsten Kriterien erfolgen. So können gleichrangige Hauptrubriken erstellt werden, die wiederum gleichrangige Unterrubriken enthalten. Als Faustregel gilt: die Angabe der persönlichen Daten erfolgt immer zuerst; danach sollten die wichtigsten Informationen möglichst weit vorne im Lebenslauf aufgenommen werden. Eine typische Rubrikeinteilung mit vier Hauptrubriken sieht zum Beispiel folgendermaßen aus:

Persönliche Daten
Bildungsweg
Berufspraxis
Kenntnisse und Fähigkeiten

Diese Grundform der Rubrikeinteilung ist flexibel und veränderbar: je nach Bewerber- und Bewerbungssituation. "Was gehört in einen Lebenslauf?" ist dementsprechend nicht eindeutig beantwortbar. Sie sollten immer darauf achten, dass die wichtigen Informationen über Ihre Abschlüsse, Qualifikationen und praktischen Erfahrungen aussagekräftig, strukturiert und leicht erkennbar dargestellt sind.


Was sollte bei der Lebenslauf-Gestaltung besonders beachtet werden?

Telefonnummern: Neben einer obligatorischen Festnetznummer können Sie auch Ihre Handynummer angeben. Sie sollten dabei allerdings bedenken, dass Sie auf dem Handy dann auch unterwegs jederzeit erreichbar sind: zu allen unpassenden Momenten, bei starken Hintergrundgeräuschen oder in stressigen Situationen. Ein Telefonat in solchen Situationen macht dann oftmals keinen guten Eindruck. Also können Sie Ihre Handynummer auch weglassen.

Staatsangehörigkeit: Wenn Sie eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen, dann geben Sie sie in der Rubrik "Persönliche Daten" an. Auch wenn Sie im Ausland geboren wurden, schreiben Sie hinter Ihren Geburtsort in Klammern noch das Geburtsland.

Noten: Die Noten haben eine hohe Aussagekraft, denn sie sagen etwas über Ihre Leistungsfähigkeit, Ihren Fleiß, Ihre Leistungsbereitschaft und Ihre fachbezogene Intelligenz aus. Deshalb sollten Sie Ihre Durchschnittsnoten für den höchsten Schul-, Ausbildungs- und Studienabschluss immer angeben, sofern die Durchschnittsnote mindestens "gut" ist. So bekommen die Bewerbungsleser diese wichtigen Informationen übersichtlich im Lebenslauf dargestellt.

Aufgabenbeschreibungen: Bei Ihren praktischen Erfahrungen sollten Sie auch immer Ihre hauptsächlichen Aufgaben der jeweiligen Stelle angeben. Je aktueller und berufsrelevanter die jeweilige berufliche Station war, desto ausführlicher kann die Aufgabenbeschreibung erfolgen. So haben Sie Bewerbungsleser Ihre wichtigsten praktischen Aufgaben übersichtlich auf einen Blick. Wenn allerdings ein Kurzlebenslauf gefordert wird, dann können Sie auf diese längeren Aufgabenbeschreibungen verzichten.

Nebenjobs, Praktika, Aushilfsstellen: Diese Berufserfahrungen gehören nur dann in den Lebenslauf, wenn Sie ein jüngerer Bewerber sind und/oder wenn sie berufsrelevant sind. Ein berufserfahrender Bewerber muss solche Berufserfahrungen nicht angeben, denn die berufsrelevante Fachpraxis ist wichtiger.

Hobbys: Bei der Angabe der Hobbys im Lebenslauf scheiden sich die Geister; die Geschmäcker der Personalverantwortlichen sind sehr verschieden. Die einen halten die Hobby-Angabe für komplett überflüssig, die anderen sehen die Hobbys als Ausdruck der Persönlichkeit. Die Angabe der Hobbys sollte nicht dazu genutzt werden, um eine Stärke oder ein Interesse zu "beweisen". Sie sollten auch keine Hobbys erfinden.

Lückenlosigkeit: Zwischen verschiedenen Abschnitten des eigenen Werdegangs treten häufig zeitliche Lücken auf. Das ist ganz normal. Der Lebenslauf gibt in erster Linie einen Überblick über Ihre Aktivitäten und nicht über Ihre Pausen und Auszeiten. Deswegen müssen Lücken von ein paar Tagen, Wochen oder Monaten nicht immer aufgeführt werden. Bei längeren Lücken haben Sie verschiedene Möglichkeit zur Gestaltung.

Anlagen: Die Auswahl der Bildungszeugnisse, Arbeitszeugnisse und sonstigen Nachweise und Zertifikate erfolgt nach individuellen Kriterien, die sich von Bewerbungssituation zu Bewerbungssituation und von Stelle zu Stelle stark unterscheiden. Es ist gerade nicht so, dass Sie jeden Zeitraum Ihres Werdegangs mit dem Zusenden einer Anlage "beweisen" müssten.

Weitere Informationen zum Lebenslauf


 
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