Startseite
          Artikelübersicht
          Forum
          Anschreiben
          Lebenslauf
          Bewerbungsfoto
          Arbeitszeugnis
          Einstellungstest
          Vorstellungsgespräch
          Weiterbildung
          Musterbewerbungen
          Bewerbungslexikon
          Ausbildungsberufe
          Stellenangebote
          Links
          Impressum
 
 

Ausbildung Sportfachmann & Sportfachfrau

Sportfachleute decken in weiten Bereichen Tätigkeiten ab, die auch diplomierte Sportlehrer oder Sportmanager in verschiedenen Einrichtungen übernehmen. Sportfachleute sind für sportliche Angebote ebenso wie für Organisation, Planung, Bedarfsermittlung, Beschaffung, Betrieb von Sportstätten oder Sportabteilungen zuständig. Die Arbeitgeber reichen vom einzelnen Sportverein bis zu Sportverbänden und Sportinstitutionen, und vom Fitness- oder Gesundheitsstudio bis hin zu Rehakliniken. Die Ausbildung zum Sportfachmann bzw. zur Sportfachfrau dauert drei Jahre. Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann bzw. zur Sport- und Fitnesskauffrau ist in den ersten beiden Ausbildungsjahren mit der Ausbildung zum Sportfachmann bzw. zur Sportfachfrau identisch; bei der hier vorgestellten Ausbildung erfolgt im 3. Ausbildungsjahr ein sportlicher Schwerpunkt (Berufsschule).

Schwerpunkte bei der Arbeit als Sportfachmann bzw. Sportfachfrau

Im Bereich Sportangebot, egal ob nun in einem Fitness-Center, einem Sportverein oder auch in einer Sportabteilung einer Rehaklinik, ist es Aufgabe von Sportfachleuten, die gesundheits-, rehabilitations- oder wettkampforientierten Trainingspläne für Sportgruppen oder Einzelpersonen zu erstellen; ergänzt durch etwaige Ernährungspläne. Dabei sind die Gegebenheiten zu beachten, die sich aus den unterschiedlichen körperlichen und medizinischen Voraussetzungen der zu betreuenden Personen ergeben. Es ist beispielsweise naturgemäß ein Unterschied, ob ein Trainingsplan für eine Leistungssportgruppe oder für die Kardiologie-Gruppe einer Rehaklinik erstellt werden soll. Um auf diesem Gebiet kompetent zu sein, sind medizinisches und biologisches Fachwissen enorm wichtig.

Auch die konkrete Umsetzung der Trainingspläne mit den Gruppen oder Sportlern kann in den Aufgabenbereich der Sportfachleute fallen. Dann beraten sie die Sportler bzw. Patienten bezüglich der richtigen Bedienung von Fitnessgeräten, vermitteln sportartenspezifische Techniken, unterstützen die Betreuten bei Rückfragen und analysieren die gezeigten Leistungen zur weiteren Trainingssteuerung. Es kann aber auch sein, dass für einzelne Angebote Spezialisten vorhanden sind. Dabei liegt es dann im Aufgabenbereich der Sportfachleute, die Gratwanderung zwischen Zuarbeit, Betreuung und Kontrolle der einzelnen Trainer zu meistern. Das ist eine nicht ganz einfache Aufgabe: zum Beispiel wenn ein ehrenamtlicher Trainer im Verein von der Ausbildung her Sportlehrer ist und damit im Prinzip die höhere Qualifikation besitzt, der Sportfachmann als Hauptamtlicher aber für Planung, Koordination und Qualitätskontrolle zuständig ist. Hier ist ein hohes Maß an Sozialkompetenz und Fähigkeit zur Mitarbeiterführung erforderlich.

Im Bereich Sportmanagement sind Sportfachleute für Planung, Organisation und Durchführung von sportlichen Veranstaltungen verantwortlich, sei es das kleine Vereinssportfest, ein bundesweiter Wettkampf von Leistungssportlern oder ein Event für die Bevölkerung zur Steigerung von Besucherzahlen einer Sportstätte. Der Umfang und den Stellenwert, den dieser Tätigkeitsanteil beansprucht, variiert auch stark mit der Institution, in der man als Sportfachfrau bzw. Sportfachmann arbeitet. Bei einem Sportverband kann sie einen Großteil ausmachen, bei einem Fitnesscenter ist der Stellenwert eher gering. Für die Planung und den reibungslosen Ablauf solcher sportlichen Veranstaltungen sind kaufmännische und organisatorische Fähigkeiten wichtig.

Auch für den Betrieb einer Sportstätte können Sportfachleute zuständig sein. Hierbei gilt es, technische, wirtschaftliche, bau- und haftungsrechtliche Aspekte im Auge zu behalten. Immer kommt es dabei auf die Größe der Sporteinrichtung an, wie weit ins Detail diese Verantwortung geht oder ob der Sportfachmann bzw. die Sportfachfrau zwar verantwortlich zuständig ist, für Einzelbereiche aber Spezialisten zuständig sind: Hausmeister, Gerätewart, Platzwart usw. Alle diese Personen müssen Sportfachleute als Leiter einer Sportanlage führen und kontrollieren können, damit sie funktioniert. In einer sehr großen Sportanlage kann es auch möglich sein, dass Sportfachleute für einen der genannten Teilbereiche zuständig sind, während die Oberleitung einem Manager oder Geschäftsführer oder einem Diplomsportler mit wirtschaftlicher Ausrichtung obliegt.

Allgemeines Anforderungsprofil als Sportfachmann bzw. Sportfachfrau

Da Sportfachleute im direkten Kontakt mit Menschen stehen, sollten sie sich mündlich verständlich ausdrücken können, so dass zum Beispiel auch komplizierte Trainingsübungen vom Sportler richtig umgesetzt werden. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Sportfachfrau bzw. der Sportfachmann selbst sportlich aktiv sind und dementsprechend Erfahrungen im Trainieren auf ein bestimmtes Ziel haben.

Weiterbildung als Sportfachmann bzw. Sportfachfrau

Um sich nach einer Ausbildung zum Sportfachmann bzw. zur Sportfachfrau weiter zu spezialisieren und vermehrt organisatorische Aufgaben übernehmen zu können, bietet sich eine Weiterbildung zum Sportfachwirt bzw. zur Sportfachwirtin oder zum Fitnessfachwirt bzw. zur Fitnessfachwirtin an. Falls man als ausgebildeter Sportfachmann bzw. ausgebildete Sportfachfrau doch mehr am und mit Menschen arbeiten möchte, bieten sich unzählige gesundheits- und sportpädagogische oder gesundheits- und sporttherapeutische Ausbildungen und Weiterbildungen an. Alternativ besteht auch die Möglichkeit zum Studium, beispielsweise in den Studienfächern Sportpädagogik oder Sportwissenschaften.

Weitere Informationen


 
Viele Hunderte Beispiele für Anschreiben und Lebenslauf im großen Bewerbungsforum – so schreiben Sie eine individuelle und überzeugende Bewerbung.