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Ausbildung Tourismusfachwirt (IHK)

Mit der Weiterbildung zur Tourismusfachwirtin/zum Tourismusfachwirt legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Denn die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen auch in dieser Branche ständig, so dass das Wissen immer wieder aktualisiert und erweitert werden muss. Mit einer Ausbildung als Tourismusfachwirt weisen Sie Ihre spezielle Qualifikation nach und sichern sich so einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Daher gehört die eigenständige und vor allem eigenverantwortliche Wahrnehmung von Führungsaufgaben bei der Erstellung touristischer Leistungen zur zentralen Aufgabe von Tourismusfachwirten. Dabei berücksichtigen diese Spezialisten wirtschaftliche, rechtliche, ökologische, soziale, technische und natürlich touristische Rahmenbedingungen ganz besonders, um optimale Arbeitsergebnisse abzuliefern. Außerdem werden von ausgebildeten Tourismusfachwirten die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Mitwirkungen bei der Ausbildung sowie Fortbildung erwartet.

IHK-Prüfung

Die Weiterbildung schließt mit einer Prüfung bei der IHK ab. Dabei wird festgestellt, ob Sie über die notwendigen fachlichen Kenntnisse verfügen und die Aufgaben eines Tourismusfachwirtes erfolgreich ausüben können. In folgenden Themenfeldern werden Sie daher geprüft:

  • touristische Entwicklungen im Tourismus frühzeitig erkennen
  • darauf aufbauend neue zielgruppengenaue touristische Angebote entwickeln
  • Marketinginstrumente zur Vermarktung der touristischen Angebote anwenden und durchführen
  • mit touristischen Leistungsanbietern zusammenarbeiten

Die IHK-Prüfung zur Tourismusfachwirtin/zum Tourismusfachwirt gliedert sich in die Teile handlungsfeldübergreifende und handlungsfeldspezifische Qualifikationen. Zum ersten Teil gehören folgende Bereiche: 1. Aspekte der Volks- und Betriebswirtschaft, Recht und Steuern, 2. Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen und 3. Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation. Zum zweiten Teil gehören 1. Grundlagen des Tourismus, 2. Tourismus-Management, 3. Tourismus-Marketing und 4. betriebsspezifisches Management.

Handlungsfeldübergreifende Qualifikationen

Im Bereich "Aspekte der Volks- und Betriebswirtschaft, Recht und Steuern" ist der Nachweis für das Verständnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und für das Erkennen der Auswirkungen staatlicher Wirtschaftspolitik auf das touristische Unternehmen zu erbringen. Außerdem soll der zukünftige Tourismusfachwirt umfangreiche rechtliche Kenntnisse besitzen, um den Einfluss von Änderungen der Rechtslage auf das touristische Unternehmen schnell erfassen zu können. Die für die geschäftliche Tätigkeit relevanten Steuern müssen dem Tourismusfachwirt bekannt sein.

Der Bereich "Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen" umfasst den Zielbildungsprozess, das Unternehmensleitbild und die strategische Planung, so dass der Tourismusfachwirt in der Lage ist, das eigene Handeln auf die Unternehmensziele auszurichten. Außerdem werden unternehmerische Organisationstätigkeiten geschult, indem während der Weiterbildung auf Kompetenzsysteme, Leitungsstrukturen, Organisationsformen, Anwendung von Führungsmethoden und -techniken, Führungsinstrumente, Controllingkonzepte, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Gewinn- und Verlustrechnung, Kosten- und Leistungsrechnung und Finanzierung eingegangen wird. Der Tourismusfachwirt ist damit befähigt, die eigene Unternehmenseinheit eigenständig zu steuern.

Im Bereich "Personalwirtschaft, Informationsmanagement und
Kommunikation" wird der Tourismusfachwirt im Personalmanagement und im Einsatz von Informationstechniken umfassend unterrichtet.

Handlungsfeldspezifische Qualifikationen

Das Gebiet "Grundlagen des Tourismus" umfasst die wirtschaftlichen Zusammenhänge im Tourismus und die Wechselwirkung des Tourismus mit anderen Einheiten. Als Tourismusfachwirt muss man sich mit der politischen Tourismusorganisation auskennen und die touristische Marktstruktur und ihre Veränderungen mit ihren Implikationen für das eigene touristische Unternehmen sachlich einordnen können. Dazu zählen neben der Entwicklung, der Geographie, der Soziologie und der Psychologie des Tourismus eben auch die Tourismuspolitik und die Marktstruktur.

Im Qualifikationsbereich "Tourismus Management" erfolgt die Wissensvermittlung auf den Gebieten Managementstrategien, Qualitätsmanagement, Tourismusspezifische Informationstechnologie, IT-gestützte Unternehmensabläufe, Veranstaltungs- und Eventmanagement und Medienmanagement, so dass der Tourismusfachwirt in der Lage ist, Wertschöpfungsprozesse in touristischen Unternehmen zu erkennen und deren fachliche Steuerung zu übernehmen. Dieser Bereich umfasst also die gesamte Erstellung neuer touristischer Angebote.

Der Bereich "Tourismus-Marketing" erlangt der Tourismusfachwirt ein vielseitiges Wissen über Marketingphilosophie und -konzepte, Marktforschung und -analysen, Marketingziele, -strategien, -instrumente, -implementierung und -controlling.

Abschließend werden im Qualifikationsbereich "Betriebsspezifisches Management" Kenntnisse über die durchzuführenden Tätigkeiten sowie die Leistungserstellungsprozesse der im Tourismus beschäftigten Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Personen vermittelt. Dazu gehört Wissen über das Destinationsmanagement und über das spezielle Management einzelner beteiligter Tourismuseinrichtungen.

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