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Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit

Bei diesem Ausbildungsberuf handelt es sich als um einen kaufmännischen Beruf, der teilweise Kenntnisvermittlung im Bereich technischer Anlagen beinhaltet. Dieser neue Ausbildungsberuf wird in erster Linie in Freizeiteinrichtungen (Freizeitparks, Campingplätze) ausgebildet. Daneben bieten sich Ausbildungsmöglichkeiten in Tourismusorganisationen, touristisch orientierten Freizeitunternehmen sowie Unternehmen des Gesundheitstourismus.

Schwerpunkte in der Arbeit von Tourismuskaufleuten

Als Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit muss man im direkten Kundenkontakt nicht nur freundlich sein, sondern auch kompetent auftreten, denn Sie sind für die Gäste der erste Ansprechpartner und müssen ihnen bei Problemen helfen, sie beraten und informieren. Der Front-Office-Bereich nimmt also einen wichtigen Teil der Aufgaben ein. Aber auch der Back-Office-Bereich ist Aufgabengebiet der Tourismuskaufleute. So gehören Büro- und Verwaltungsarbeiten unter Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen zu den weiteren Schwerpunkten der Tätigkeit.

Des Weiteren übernehmen Tourismuskaufleute die Ermittlung und Kalkulation von Preisen und übernehmen die Buchung sowie Kontrolle von Zahlungsvorgängen. Daneben gibt es noch originär kaufmännische Aufgabenfelder, die von Tourismuskaufleuten übernommen werden. Dazu zählen die Werbung, die PR- und Öffentlichkeitsarbeiten und der Einsatz von Marketinginstrumenten. Weitere kaufmännische Aufgaben sind die Sammlung von Informationen sowie die Koordinierung mit externen Partnern (Lieferanten, Presse, andere touristische Einrichtungen). Daneben entwickelt sich die Organisation und Durchführung von Messen und Veranstaltungen zu einem wichtigen Standbein von Freizeiteinrichtungen. Außerdem sind Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich und Voraussetzung für den weiteren beruflichen Aufstieg in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Auf Campingplätzen muss der Auszubildende auch in der Lage sein, die gesamten Anlagen zu reinigen und zu pflegen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt aber in Rezeptions-, Büro- und Verwaltungsaufgaben. Für die Aufgaben in der Rezeption sind ein freundliches Wesen und der sichere Umgang mit modernen Kommunikationssystemen unabdingbar, was den angehenden Tourismuskaufleuten natürlich während der Ausbildung beigebracht wird.

Weitere Aufgaben sind die Betreuung und die Animation der Gäste. In Freizeiteinrichtungen dagegen müssen oftmals die Anlagen gewartet und instand gehalten werden, so dass auch hier technisches Verständnis und handwerkliches Geschick gefragt sind. Weitere Schwerpunkte bei der Arbeit in Freizeiteinrichtungen liegen vor allem in der Gastronomie, im Marketing sowie in Buchhaltungsaufgaben.

Auf Campingplätzen wird vor allem ein Allrounder benötigt, der sowohl technische als auch kaufmännische Aufgaben übernimmt. In Freizeiteinrichtungen sind mehr Arbeitnehmer beschäftigt, so dass die durchzuführenden Aufgaben spezialisierter sind. Aber natürlich durchläuft man als Auszubildender während der Ausbildungsphase viele Stationen. Dass ein technisches Verständnis für diesen Ausbildungsberuf gewünscht wird, zeigt sich in der Spezialisierungsmöglichkeit. Es gibt nämlich zwei Wahlqualifikationseinheiten:

  • Gewährleistung der Funktionsfähigkeit von Tourismus- und Freizeiteinrichtungen: Betriebssicherheit, technischer Betriebsablauf, Pflege und Wartung
  • Gestaltung der Destination: Destinationsprofil, Kooperation in der Destination, Destinationsvermarktung

Allgemeines Anforderungsprofil

Kaufmännische Qualifikationen werden während der Ausbildung vermittelt. Deshalb ist kaufmännisches Interesse empfehlenswert. Außerdem sollten als Schüler schon erste Einblicke in den Umgang mit dem Computer gewonnen worden sein. Neben kaufmännischen und technischen Qualifikationen ist die Serviceorientierung eine wichtige Säule bei der Ausbildung. Tourismuskaufleute müssen also serviceorientiert und kundenorientiert denken und handeln. Deshalb sind Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Gästebetreuung sowie Kommunikation wichtig. Dadurch wird der Servicegedanke als wichtiger Baustein für den Erfolg eines Unternehmens und schließlich einer Tourismusregion hervorgehoben. Als Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit müssen Sie teamfähig sein, selbstständig arbeiten, verantwortlich handeln, eigeninitiativ und kreativ sein sowie eine freundliche und kommunikative Ausstrahlung besitzen.

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