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Umschulung Fachinformatiker - Weiterbildung im Bereich Informatik

Letztlich besteht die Aufgabe des Fachinformatikers darin, die Realität in ein Computerprogramm abzubilden. Dazu bedient er sich seinem Vermögen zu abstrahieren, standardisierter Verfahren zur Modellbildung und der Kenntnis konkreter Programmiersprachen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich im Informatik-Bereich weiterzubilden.


Der Fachinformatiker muss für diese Aufgabe sowohl eine Vorstellung von den Zielen die er erreichen will, als auch von den Mitteln haben, die er dazu verwenden will. Eine einschlägige Kenntnis über "den Stand der Kunst" ist deshalb unabdingbar.

Ziel ist ein lauffähiges Computerprogramm. Ein Computerprogramm besteht aus einer Mensch-Maschine-Schnittstelle, dem Datenverarbeitungsalgorithmus, der Speicherung erhobener und gewonnener Daten, sowie der Ausgabe der Berechnungen. Diese Komponenten gilt es zu realisieren.

Dem Fachinformatiker stehen heute eine schier unüberschaubare Fülle von Mitteln zur Verfügung. Welche Mittel eingesetzt werden ist letztlich eine Frage des zu lösenden Problems. Im Groben kann man aber davon ausgehen, das die in der Realität vorhandenen Akteure, Speicher, Kommunikationswege, Datentransformationsregeln und Informationsbedarfe erkannt und in ein Modell überführt werden müssen. Das Modell selbst muss nun abschließend in ein Computerprogramm übersetzt werden.

Sowohl Modellbildung als auch Programmrealisierung sind nicht in einem Schritt zu bewältigen, sondern werden in aufeinanderfolgenden, teils rückbezüglichen Phasen vorangetrieben. Modellierung, Realisierung, Testen, Verbessern sind dabei die Vorgehensschritte.

Zeit und Budget klammern die Arbeit des Fachinformatikers in seine Restriktionen. Ein Projekt kann nicht unbegrenzt lange und nicht für unbegrenzt hohe Kosten realisiert werden.

Um diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überschaubar zu halten, gehört es zu der Kernkompetenz des Fachinformatikers Projekte zu planen und zu überwachen. Zur wirtschaftlichen Realisierung müssen Aufgaben auch an mehrer Projektbeteiligte übertragen werden. Zeit-, Budget- und Koordinationsplanung gehören deshalb zum Alltag des Fachinformatikers. Soziale und Kommunikative Kompetenzen sind deshalb unverzichtbar. Der Fachinformatiker und die am Projekt beteiligten müssen sich "verstehen".

Einerseits werden die Werkzeuge, die dem Fachinformatiker zur Verfügung stehen immer komfortabeler, andererseits die zugrunde liegenden Technologien immer komplexer. Das erfordert geradezu eine Spezialisierung. Allerdings kann diese im Zuge des Fortschritts schnell überholt sein. Lebenslanges Lernen ist für den Fachinformatiker also bei weitem keine leere Phrase, sondern sein alltägliches Brot.

Eine so anspruchsvolle Arbeit wie diese der Fachinformatiker ausführt ist sicher eine Profession und kann nicht mal so nebenbei erlernt werden. Die Komplexität und Vielfalt dieses Berufes erfordert ständige Neugierde und Wissensdurst und ist schon deshalb nicht einfach ein Beruf sondern eine Berufung.


 
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