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Ausbildung Verkäuferin & Verkäufer

Verkäufer sind im Einzelhandel mit direktem Kundenkontakt tätig. Das Aufgabenfeld ist vielfältig und sehr breit gefächert: Verräumung und Auszeichnung von Ware, Präsentation der Ware, Beratung von Kunden, Bedienung der Kasse, Bestellung neuer Ware und vieles mehr. Während der Ausbildung wird zudem ein warenkundliches Fachwissen in dem Bereich erworben, in welchem das ausbildende Einzelhandelsfachgeschäft tätig ist. Die Ausbildung zur Verkäuferin bzw. zum Verkäufer dauert zwei Jahre.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Verkäuferin bzw. Verkäufer

Morgens, meist noch vor den Öffnungszeiten, kommen bereits die ersten Lieferungen des Tages an. Besonders in Lebensmittelfachgeschäften muss frische Waren wie Obst oder Gemüse angenommen werden. Der Verkäufer bzw. die Verkäuferin kontrolliert sorgfältig die Lieferung, etwa die Menge und die Frische der Waren, und vergleicht den Lieferschein mit dem zuvor erstellten Bestellschein. Wenn alles in Ordnung ist, unterschreibt der Verkäufer bzw. die Verkäuferin den Lieferschein und lagert die neuen Waren anschließend ins Warenlager oder in den Verkaufsraum ein und sorgt für die notwendige Preisauszeichnung. Dabei müssen bei der Warenpräsentation auch verschiedene Vorgaben zu verkaufsfördernden Maßnahmen beachten werden.

Nachdem die Türen für die Kunden geöffnet wurden, beginnt das normale Tagesgeschäft für die Verkäufer. Sie beantworten Fragen der Kunden und beraten die Kunden bezüglich der Produkteigenschaften. Natürlich leeren sich im Verlaufe des Tages die Regale oder Verkaufsständer und müssen dann umgehend aufgefüllt werden. Die Verkäufer kassieren und helfen gegebenenfalls beim Verstauen der Einkäufe der Kunden. Beim Kassieren ist eine besonders sorgfältige Arbeitsweise wichtig: denn die Preise der Waren müssen fehlerlos eingegeben oder eingescannt, das Wechselgeld korrekt zurückgegeben und Kreditkartenzahlungen sicher abgewickelt werden. Dabei haben Verkäufer eine hohe Verantwortung, besonders auch wenn am Ende der Öffnungszeiten die Tageseinnahmen abgerechnet werden.

Manchmal kommt es auch vor, dass Kunden Waren zurückgeben oder auch umtauschen möchten. Gründe können hierfür sein, dass beispielsweise Kleidung nicht richtig passt, Lebensmittel verdorben sind oder die Ware einen klaren Mangel aufweist. Meistens wird die reklamierte Ware mit Hilfe eines gleichwertigen Artikels umgetauscht oder es wird ein Warengutschein im Wert der beanstandeten Ware ausgestellt.

Wenn sich der Verkaufstag dem Ende zuneigt, beginnen die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Der Verkäufer bzw. die Verkäuferin kontrolliert die Bestände der Waren und füllt die Regale oder Verkaufsständer gegebenenfalls noch einmal auf oder räumt sie auf. Wenn die Bestände auch im Lager zu gering sind, wird eine Bestellung an den Lieferanten aufgegeben. Darüber hinaus können vor allem in kleineren spezialisierten Einzelhandelsfachgeschäften die Dekoration von Schaufenstern und Verkaufsräumen und die Durchführung von verkaufsfördernden Maßnahmen zu den Aufgaben der Verkäufer gehören.

Allgemeines Anforderungsprofil als Verkäuferin bzw. Verkäufer

Zu den wesentlichen Vorraussetzungen von Verkäufern zählen Freundlichkeit und Serviceorientierung. Außerdem wird von Verkäufern ein angenehmes Äußeres erwartet. Die während der Arbeit getragene Kleidung muss mit der zu verkaufenden Ware korrespondieren; oftmals wird auch eine spezielle Firmenkleidung getragen. Für den Kassenbereich sind zudem gute Rechenkenntnisse vorteilhaft.

Als Interessierter sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man als Verkäufer den ganzen Arbeitstag auf den Beinen ist. Dafür sind entsprechende physische Voraussetzungen mitzubringen. Außerdem müssen Verkäufer bezüglich der Arbeitszeiten flexibel sein, da auch in den Abendstunden und am Wochenende in den Einzelhandelsfachgeschäften gearbeitet wird. Verkäufer müssen darüber hinaus ein hohes Maß an Stressresistenz aufweisen, beispielsweise bei sehr starkem Kundenandrang oder bei einer Beschwerde eines enttäuschten Kunden.

Weiterbildung als Verkäuferin bzw. Verkäufer

Fachspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen und im Bereich der Warenkunde ständig bestmöglich informiert zu sein, erhöht die Zufriedenheit der Kunden. Wenn nach erfolgreich absolvierter Prüfung zum Verkäufer bzw. zur Verkäuferin bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, dann kann die Ausbildung um ein Jahr fortgesetzt werden, um den Ausbildungsabschluss als Kauffrau bzw. Kaufmann im Einzelhandel zu erwerben; gegebenenfalls auch bei einem anderen Ausbildungsbetrieb. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung können Verkäufer eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt bzw. zur Handelsfachwirtin absolvieren, um beispielsweise als Filialleiter bzw. Filialleiterin tätig zu werden.

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