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Ausbildung Versicherungskaufmann Versicherungskauffrau

Versicherungskaufleute können als Angestellte oder als Selbstständige arbeiten, wobei die Selbstständigkeit in der Regel als Außendiensttätigkeit ausgeführt wird. Als selbstständige Versicherungskauffrau bzw. selbstständiger Versicherungskauf arbeitet man in der eigenen Agentur, die sie für ein bestimmtes Unternehmen betreiben, oder sie sind als Makler aktiv, das heißt sie vertreiben Angebote verschiedener Versicherungsgesellschaften.

Ein wachsendes Arbeitsfeld besteht auch in anderen Wirtschaftszweigen. Denn Banken und andere Finanzdienstleister bieten zunehmend Versicherungsleistungen an oder gründen eigene Versicherungsunternehmen bzw. -abteilungen unter ihrem Dach. Damit erweitert sich das Einsatzspektrum für Versicherungskaufleute deutlich. Entsprechend wurde die Ausbildung erneuert, mit einem Schwerpunkt Versicherungen einerseits und einem Schwerpunkt Finanzen andererseits. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Versicherungskaufmann bzw. Versicherungskauffrau

Zu den wichtigsten Aufgaben als Versicherungskaufmann bzw. Versicherungskauffrau zählen die Beratung und Betreuung von Kunden und der direkte Verkauf von Versicherungen. Daher müssen Versicherungskaufleute im Außendienst vor allem gut verkaufen und kommunizieren können. Sie müssen natürlich auch über die notwendigen Sachkenntnisse in Finanz- und Versicherungsfragen verfügen, aber in erster Linie geht es hier um Kontaktstärke und Überzeugungsfähigkeit.

Der Verkauf erfolgt stets auf einer seriösen Grundlage. Das bedeutet, dass vor dem Produktangebot gemeinsam mit dem Kunden eine sorgfältige Bedarfsanalyse bzw. Interessenten vorgenommen wird. Der Bestand an Versicherungen wird mit den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden abgeglichen, woraus sich ein individueller Lösungsvorschlag ergibt. Die Kundenberatung und -betreuung orientiert sich an dem, was der Kunde braucht bzw. was er möchte.

Während zu den Aufgaben der Kundenberater auch Serviceleistungen, besonders im Schadenfall, gehören, sind die Versicherungskaufleute im Innendienst mit der Bearbeitung von Anträgen, Verträgen und Leistungsfällen befasst. Sie prüfen die Risiken, ermitteln Beiträge, berechnen den Aufwand des Unternehmens, entscheiden über die Aufnahme und regeln die Schadensrückstellungen und -regulierungen. Darüber hinaus können sie neue Versicherungen entwickeln und aufbauen sowie bestehende Versicherungen modifizieren oder sogar aus dem Angebot nehmen.

Versicherungskaufleute brauchen sowohl im Innen- als auch im Außendienst ein umfangreiches Wissen, das ständig zu aktualisieren ist. Ein Versicherungsunternehmen bietet in der Regel eine Vielzahl von Produkten an, deren Funktionsweise komplex ist und auf zahlreichen Aspekten beruht. Es gibt zum Beispiel Lebensversicherungen, Krankenversicherungen, Unfallversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Geschäftsversicherungen und Gebäudeversicherungen. Jede hat ihre eigenen Risiken, Leistungsbereiche, Tarife, Bedingungen, Aufnahmekriterien und viele andere Merkmale.

Durch den Gesetzgeber und auch durch eigene Innovationen ändern sich die entsprechenden Bestimmungen ständig. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, muss man sich als Versicherungskaufmann bzw. Versicherungskauffrau schon während der Ausbildung permanent weiterbilden und Neues dazulernen.

Allgemeines Anforderungsprofil

Von Außendienstmitarbeitern wird erwartet, dass sie ihre Beratungs- und Verkaufskompetenz ständig ausbauen, denn sie bewegen sich in einem sehr umkämpften Markt, in dem sich Produkte und Leistungen häufig nur wenig unterscheiden und auch die Preise nur wenig differieren. Damit spielen die Qualitäten der Berater und Betreuer eine bedeutende Rolle für die Gewinnung und Sicherung der Kundenbeziehung.

Als Versicherungskaufmann bzw. Versicherungskauffrau muss man selbstverständlich die modernsten Informations- und Kommunikationstechniken beherrschen und ganz besonders kontaktstark und umgangsfreudig sein. Innendienstmitarbeiter sollten sich in erster Linie für die fachlichen Aspekte von Versicherungen interessieren. Gute Mathematikkenntnisse sind für diesen Beruf unabdingbar.

Weiterbildung

Die Finanz- und Versicherungsprodukte werden immer komplexer, um sich den individuellen Bedürfnissen der Kunden anzupassen. Deswegen sind Fachkräfte weiterhin gefragt, so dass nach der Ausbildung und eine paar Jahren Berufserfahrung Weiterbildungen angestrebt werden sollten. So kann man sich zum Versicherungsfachwirt bzw. zur Versicherungsfachwirtin, zum Investmentfachwirt bzw. zur Investmentfachwirtin oder zum Fachberater für Finanzdienstleistungen weiterbilden.

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