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Weiterbildung Bilanzbuchhalter

Bilanzbuchhalter gewährleisten in einem Unternehmen die reibungslose Organisation und den Ablauf des Finanz- und Rechnungswesens. Sie übernehmen infolge dessen die Bilanzanalyse und -kritik. Für eine Weiterbildung mit dem Abschluss - Bilanzbuchhalter - ist eine kaufmännische oder verwaltende Ausbildung erforderlich und anschließend eine mindestens dreijährige Berufspraxis. Wobei genaueres bundeslandabhängig geregelt ist.


Sie sind weiterhin für die Erstellung von Jahresabschlüsse unter Berücksichtigung buchhalterischer, sowie rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Aspekte verantwortlich. Dazu gehört Wissen das sowohl Preisbildung umfasst über Außenwirtschaft geht und auch wirtschaftspolitische Fragestellungen einschließt. Und somit ein breites Feld betriebs- und volkswirtschaftlicher Kenntnisse beinhaltet. Anhand dessen nehmen Bilanzbuchhalter die Analyse und Interpretation dieser Zahlen vor.

Auf juristischem Gebiet sind Kompetenzen im Bereich der Steuergesetzgebung ebenso erforderlich, wie die Kosten- und Leistungsrechnung und die Finanzierung in der Buchhaltung. Das Verbuchen von Umsatzsteuern, Löhnen und Gehältern bis hin zu Anlagen und Investitionen gehört auch zu ihren Aufgaben. Bilanzbuchhalter sind für den gesamten Zahlungsverkehr des Unternehmens verantwortlich. Auch Arbeits- und Sozialrecht bis hin zum Schuld- und Handelsrecht gehören zu den Arbeitsgebieten des Bilanzbuchhalters.

Somit erstellen die Führungskräfte der Buchhaltung die Grundlagen aller Planungs- und Kontrollentscheidungen in einem Unternehmen. Je nach Größe des Unternehmens, in dem Bilanzbuchhalter angestellt sind, haben sie auch Führungsaufgaben inne. Dennoch können sie auch einer freiberuflichen Tätigkeit nachgehen. Allerdings ist ihre Handlungskompetenz in diesem Falle durch das Steuerberatungsgesetz eingeschränkt. Einen Arbeitsplatz können Bilanzbuchhalter in allen wirtschaftlichen Bereichen finden. Aufgrund der Umstrukturierung öffentlicher Haushalte können sie zunehmend Tätigkeiten in Bund, Ländern und Gemeinden übernehmen.

Zu den grundlegenden Voraussetzungen für diesen Beruf gehört die ständige Bereitschaft, sich besonders in den Bereichen Konzern- und Internationale Rechnungslegung, sowie im Controlling weiterzubilden.

Grundlegend für das Ergreifen des Berufs Bilanzbuchhalter sind mathematische Fähigkeiten und ein sicheres Gespür für Zahlen. Interessen an politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und buchhalterische Zusammenhängen sind ebenso erforderlich wie Präzision. Über Eigenschaften wie Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit sollte ein Bilanzbuchhalter auch verfügen.

Der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien ist ebenso erforderlich, wie die sichere Handhabung von Datenverarbeitungsprogrammen und Medien. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse werden heutzutage als häufige Anforderung in Stellenbeschreibungen für Bilanzbuchhalter gefordert. Da ein solcher Buchhalter auch Ansprechpartner für Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Finanzämter ist, sind persönlich Stärken im kommunikativen Bereich ebenso wichtig. Der Beruf des Bilanzbuchhalters ist eine ausgesprochen gefragte Spezialisierung und sehr verantwortungsvolle Position in der Führungsetage des Rechnungswesens.

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