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Weiterbildung Sozialpädagogik

Es bestehen verschiedene Wege, Sozialpädagoge zu werden. Ein Weg kann die Ausbildung an Fachhochschulen oder Berufsakademien sein. Auch das Studium an Universitäten ist vereinzelt möglich. Je nach Bundesland ist der Ausbildungsweg anders gestaltet und organisiert.


Ebenso vielfältig wie die Ausbildungswege sind die Tätigkeitsfelder von Sozialpädagogen. Als Sozialpädagoge kann man stationär und ambulant eingesetzt werden. Die stationäre Arbeit beinhaltet zum Beispiel die Betreuung von schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen in entsprechenden Einrichtungen, die Arbeit mit Straffälligen in Gefängnissen oder der Einsatz in der Psychiatrie. Die ambulante Arbeit umfasst hauptsächlich beraterische Tätigkeiten im Bereich der sozialpädagogischen Familienhilfe wie etwa akute Krisenintervention in Familien oder suchtpräventive Maßnahmen.

Um die teilweise sehr anstrengende und belastende Arbeit von Sozialpädagogen erfolgreich zu bewältigen, gehört psychische Belastbarkeit und eine gewisse Art von Stressresistenz. Selbstsicheres Auftreten und eine natürliche Form von Autorität sind bei vielen sozialpädagogischen Arbeiten unerlässlich. Um Handlungsfähig zu bleiben, sollten Sozialpädagogen zudem flexibel und tolerant sein. Rundum bedeutet das, dass eine ausgeglichene und stabile Persönlichkeit ein Fundament zur sozialpädagogischen Arbeit bildet.

Diese persönlichen Eigenschaften müssen durch fachliche Kompetenz erweitert werden. Pädagogische, psychologische und soziologische Grundkenntnisse ermöglichen Sozialpädagogen, auf komplexe Gegebenheiten und Situationen adäquat zu reagieren. Denn Handlungsfähigkeit ist eine Vorraussetzung für das erfolgreiche Arbeiten als Sozialpädagoge. Je nach Arbeitsumfeld ist es nötig, dass Sozialpädagogen musische und gestalterische Fähigkeiten mit in den Beruf einbringen. Methoden und Arbeitsweisen werden während der Ausbildung vermittelt.

Das Know-how der Führung eines Haushaltes oder sportliche Qualitäten sind für andere Tätigkeiten unbedingt notwendig. Wer zum Beispiel mit Jugendlichen arbeitet, sollte sich auch in deren Umfeld zurechtfinden, die neuste Mode oder den neusten Sporttrend kennen. Jeweilige Szenekenntnisse sind immer hilfreich für die Arbeit mit Menschen aus der betreffenden Szene. Und was nicht aufgesetzt wirkt, ist real und glaubhaft. Diese Maxime erleichtert die sozialpädagogische Arbeit ungemein.

Da Sozialpädagogen oft Vermittler zwischen Menschen und Institutionen sind, müssen sie auch hier Fingerspitzengefühl beweisen und zwischen Durchsetzungsvermögen und Diplomatie pendeln können. Da Menschen auf gleiche Situationen oftmals verschieden reagieren, sollten Sozialpädagogen ein ruhender Fixpunkt zwischen sozialen Beziehungen sein und Basis dafür, dass sich "Problemkinder" egal welcher Couleur, wieder in die Gesellschaft und ihr Umfeld integrieren können. Dies erreichen Sozialpädagogen durch erzieherische Maßnahmen, die den vielen Einzelfällen stetig angepasst werden müssen.

Der Beruf von Sozialpädagogen stellt eine enorme Herausforderung an die eigene Person dar, denn das eigentliche Handwerkszeug ist die eigene Persönlichkeit. Durch die Arbeit werden aber auch die zu betreuenden Menschen dazu aufgefordert, ihre möglichen Beiträge zu leisten, um sich in die Gesellschaft und ihr persönliches Umfeld produktiv einzufügen. Sozialpädagogen leisten Hilfe zu Selbsthilfe, zeigen Handlungsalternativen auf und helfen neue Wege zu gehen.


 
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