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Werkschutzfachkraft Weiterbildung, Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft

Ihr Aufgabenfeld finden Werkschutzfachkräfte in überwiegend größeren Unternehmen und Betrieben, als Transporteure von Wertgegenständen oder teilweise auch im Personenschutz. Sie werden von den Betrieben direkt angestellt, können aber auch in einer Schutz- und Sicherheitsfirma beschäftigt sein, die den Objekt- und Eigentumsschutz von Unternehmen oder Privatleuten übernimmt. Die Verordnung zur eigentlichen Weiterbildung zur Werkschutzfachkraft ist Ende 2005 ausgelaufen; teilweise werden die Fachkenntnisse in der neuen Weiterbildung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft vermittelt.


Bereits an der Pforte eines Unternehmens kann man auf diese Fachleute treffen, wo sie gewissenhaft die Berechtigung zum Betreten des Geländes oder der Räumlichkeiten überwachen, um entstehende Probleme und Störungen durch Unbefugte zu vermeiden. Aber auch zur Sicherung wichtiger Einrichtungen innerhalb des Betriebes und zur Kontrolle des gesamten Betriebsgeländes, um einen gesicherten Arbeitsablauf zu gewährleisten, werden Werkschutzfachkräfte benötigt. Bei diesen Kontrollgängen gilt das Augenmerk nicht ausschließlich eventuellem Fehlverhalten von Personen, sondern auch der frühzeitigen Feststellung unvorherzusehender Ereignisse, wie z. B. eine Brandentstehung oder einen Wassereinbruch, die sich auf den betrieblichen Ablauf noch nicht ausgewirkt haben und so noch nicht bemerkt wurden.

Beim Transport von Wertgegenständen sind entsprechende Vorschriften und Regeln zu beachten, wie z. B. zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen durch Verschlüsse und gegenseitige Absicherungen durch weitere Kollegen. Im Personenschutz sind ebenfalls spezielle Maßnahmen und Vorgehensweisen einzuhalten, für die eine gesonderte Ausbildung erfolgt.

Werkschutzfachkräfte müssen in der Lage sein, bei Vorkommnissen wie Bränden, Rauchentwicklungen, Wassereinbruch und anderen möglichen Havarien über erste Maßnahmen zu entscheiden, gefahrenabwendend einzugreifen und weitere Notwendigkeiten zu regeln. Sie sind für die erste Hilfe bei Personenschäden gut ausgebildet und daher befähigt, im Bedarfsfall zuverlässig zu handeln.

Sind nichtberechtigte Personen in den Betrieb eingedrungen, haben die Wachleute den Umstand zu klären und, wenn es die Situation erfordert, solche Personen zu ergreifen und sich dieser zu bemächtigen, um dann weitere Schritte einzuleiten. Besonders häufig bei der Erfüllung der Aufgaben beim Personenschutz oder beim Transport von Wertgegenständen kann es zu Bedrohungen und Notlagen kommen, in denen es erforderlich wird, die umfangreichen Fähigkeiten und Kenntnisse auf dem Gebiet der Selbstverteidigung in Anwendung zu bringen, um die eigene Gesundheit und Unversehrtheit zu schützen.

Die geschilderten Aufgaben lassen darauf schließen, dass Werkschutzfachkräfte über eine besonders gute körperliche Kondition verfügen müssen. In gleichem Maße aber ist gut durchdachtes und besonnenes Handeln erforderlich, um Fehlreaktionen und -entscheidungen zu vermeiden, die schwerwiegende Folgen haben könnten, denn es kann unvermittelt um Gesundheit oder die Rettung von Menschenleben gehen.

Über betriebliche Abläufe, Vorschriften und Geflogenheiten müssen die Fachkräfte ausreichend informiert sein, um Unregelmäßigkeiten auf Anhieb erkennen und einschreiten zu können.

Die Aufsichts-, Wach- und Schutzfunktion von Werkschutzfachkräften verlangt ein sicheres und kompetentes Auftreten, was aber Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Freundlichkeit nicht vermissen lassen darf. Besonders beim Versehen des Pfortendienstes vermitteln Wachleute Besuchern gegenüber einen ersten Eindruck vom aufgesuchten Betrieb, was für das Unternehmen bedeutsam sein kann. Aber auch innerhalb des Betriebes sollen die Beschäftigten vom Wachpersonal als Vertrauenspersonen und Ansprechpartner im Bedarfs- und Notfall gelten und dieses auch vermitteln.

Werkschutzfachkräfte haben eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, die ständige Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft verlangt.

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