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Ausbildung Zweiradmechaniker Zweiradmechanikerin

Der Beruf Zweiradmechaniker ist ein relativ junger Ausbildungsgang. Hierbei werden traditionelle Handwerksmethoden mit der Beherrschung von komplexen technischen Systemen aus dem Bereich der motorisierten Zweiräder gekoppelt. Die Ausbildung zum Zweiradmechaniker bzw. zur Zweiradmechanikerin dauert dreieinhalb Jahre. Man findet Zweiradmechaniker im Verkauf und in Werkstätten des Zweiradhandwerks und -handels.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Zweiradmechaniker bzw. Zweiradmechanikerin

Der Ausbildungsberuf spaltet sich in zwei Fachrichtungen auf: Fahrradtechnik und Motorradtechnik. Zweiradmechaniker tragen durch ihre qualifizierte Ausbildung und ihr einschlägiges Fachwissen über die Wartung und die Instandhaltung von Zweirädern - seien es Fahrräder oder Motorräder - einen wesentlichen Anteil dazu bei, dass technisch einwandfrei funktionierende Zweiräder auf unseren Straßen zu finden sind, die das Unfallrisiko im Straßenverkehr reduzieren.

In beiden Fachrichtungen gehören insbesondere Dienstleistungen wie Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden zu einer wesentlichen täglichen Aufgabe. Im Verkauf führen Zweiradmechaniker individuelle Kundengespräche zur Produktberatung oder zur Klärung bestimmter technischer Fragestellungen. Dabei treten Sie überzeugend und kompetent auf, indem Sie sich ständig auf dem neuesten Stand halten und gegebenenfalls sichere Informations- und Kommunikationstechniken anwenden.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist das Beschaffen von Fahrrädern und Motorrädern und deren Zubehörteilen. Dafür besitzen sie eine umfassende Markt- und Produktkenntnis, so dass sie stets technisch kompatible und qualitativ dem Kundenwunsch entsprechende Produkte bestellen. Darüber hinaus werden von den Zweiradtechnikern die verkaufsfördernde Präsentation im Verkaufsraum und die vollständige Verkaufsabwicklung einschließlich der Endabrechnung übernommen.

Aber die eigentliche Hauptaufgabe besteht sicherlich im handwerklichen und technischen Bereich. So müssen individuelle und zielgerichtete Anpassungen von Fahrrädern und Motorrädern nach Wunsch der Kunden sowie das Auseinanderbauen und Zusammensetzen von kompletten Fahrzeugen übernommen werden, wozu konzentriertes und präzises Arbeiten sehr wichtig ist. In der Ausbildung zum Zweiradmechaniker bzw. zur Zweiradmechanikerin lernen die Auszubildenden daher die grundlegenden handwerklichen Tätigkeiten und die technischen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Bauteilen.

Zur Fachrichtung Motorradtechnik gehören daneben noch zusätzlich Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Motoren und den damit verbundenen Systemen. Die Zweiradmechaniker führen Zustandsanalysen mit Diagnosegeräten durch und überprüfen die einzelnen Fahrzeugfunktionen. Dabei wird auf das richtige Zusammenwirken von Mechanik, Hydraulik, Pneumatik und Elektronik geachtet, und notwendige Korrekturen an den entsprechenden Systemen vorgenommen.

Allgemeines Anforderungsprofil

Die Arbeitsweise der Zweiradmechaniker ist überwiegend selbstständig, dabei tragen sie die Verantwortung für die vollständige Ausführung ihres angenommenen Arbeitsauftrages. Darüber hinaus sind handwerkliche Begabung und technisches Verständnis unabdingbar, um zufrieden stellende Arbeitsergebnisse zu erreichen. Ein ausreichend großes Interesse für Motorrad- und Fahrradtechnik sollte selbstverständlich auch vorhanden sein.

Weiterbildung

Die Ausbildung zum Zweiradmechaniker bzw. zur Zweiradmechanikerin in den beiden Fachrichtungen Fahrrad- und Motorradtechnik kann eine gute Alternative für sonstige Kfz-Ausbildungen sein. Nach einer erfolgreichen Ausbildung besteht die Möglichkeit der Weiterbildung. So besteht die Möglichkeit zur Qualifikation zum Zweirad-Servicetechniker bzw. zur Zweirad-Servicetechnikerin oder zum Zweiradmechanikermeister bzw. zur Zweiradmechanikermeisterin. Daneben ist sogar die Aufnahme eines technischen bzw. ingenieurwissenschaftlichen Studiums möglich.

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