1. Anschreiben für möglichen Arbeitgeberwechsel

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
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wedeler
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1. Anschreiben für möglichen Arbeitgeberwechsel

Beitrag von wedeler » 01.03.2016, 13:31

Hallo,

bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

Ich arbeite nun seit ca. 1,5 Jahren im Beruf. Es steht also meine erste Bewerbung an, die sich auf einen möglichen Arbeitgeberwechsel bezieht.

Es ist dort offiziell keine Stelle ausgeschrieben. Ich habe von einem Mitarbeiter dort die Info über eine interne Stellenausschreibung erhalten!

1. Frage: Schreibe ich nun eine Initiativbewerbung auf die Stelle?

Momentan mache ich zwar einen Job in der selben Branche, das Aufgabengebiet ist aber etwas anders.. In meiner Ausbdilung habe ich allerdings genau den Job fast 2 Jahre lang ausgeübt.

2. Erwähne ich die Zeit in der Ausbildung noch in der Bewerbung?
Erwähne ich die Ausbildung überhaupt?

3. Wie sehr beziehe ich mich auf meinen momentanen Job? Welche motivation für eine Bewerbung kann man angeben?

4. Wie sieht der Lebenslauf aus? Nach wie vor mit allen Informationen (Persönliches, Eltern, Ausbildung, Beruf, etc?)

Ich danke euch im Voraus!!

PS: Sorry, wenn sich mein Thema im falschen Forum befindet.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 01.03.2016, 19:22

Na, deine Ausbildung sollte im LL schon drin sein, deine Eltern allerdings haben darin nichts verloren. Allerdings ist eine Umbewerbung nach anderthalb Jahren etwas früh.
Wenn du dich dennoch unbedingt bewerben möchtest, kannst du das natürlich als Initiativbewerbung machen.
Das Anschreiben soll nicht deinen Lebenslauf nacherzählen sondern für deine Einstellung argumentieren. Dabei darfst du dich - zu Belegzwecken - auf den LL beziehen. Aber wie gesagt, eine Nacherzählung ist unnotwendig.

wedeler
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Beitrag von wedeler » 02.03.2016, 09:20

Hi,

vielen Dank erst mal für die schnelle Antwort!

Inwiefern ist das nach 1,5 Jahren zu früh? Wenn es aber nun mal einen besseren Job gibt? Soll man trotzdem warten? Wie lange? 2 Jahre?

Und ab wo muss der Lebenslauf beginnen? Mittlere Reife?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 02.03.2016, 11:06

„Zu früh“, damit ist gemeint, dass es so aussieht, als ob Du kein Durchhaltevermögen hast - oder der Personaler schließt auf Probleme mit Kollegen oder im Betrieb selbst.

Es gibt Branchen, in denen Wechsel nach 1- 2 Jahren normal sind: Gastro zum Beispiel, hier wird es gern gesehen, wenn man viele verschiedene Betriebe kennt. Im kaufmännischen Bereich, bei Verwaltungen, etc. pp., ist es dagegen nicht gern gesehen. Den Bewerbern wird unterstellt, sich nicht gut einfügen zu können, sprunghaft zu sein usw.

Bei einer Betriebszugehörigkeit von 1,5 Jahren kommt dazu, dass Du quasi mitten im Jahr wechseln willst. In aller Regel unterschreibt man erst einen Vertrag über ein Jahr, dann einen zweiten über ein Jahr und beim dritten Mal bekommt man einen unbefristeten Vertrag - oder man unterschreibt den eben nicht, sondern sucht sich einen neuen Job.

Du brauchst schon einen Grund, gerade jetzt den AG wechseln zu wollen: Umzug aus privaten Gründen (meine Frau hat einen tollen Job in einer neuen Stadt gefunden, wir ziehen dahin, pendeln ist zu weit), beispielsweise.

wedeler
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Beitrag von wedeler » 02.03.2016, 12:12

Hm.. mein Vertrag wurde nach dem ersten Jahr entfristet.

Bei dem anderen AG würde ich weniger Stunden arbeiten ( 36 statt 40 ) und mehr Geld verdienen ( tariflich )

Der Grund warum ich mich gerade jetzt bewerben will, ist eben die interne Stelleausschreibung auf die ich nur durch einen Bekannten aufmerksam geworden bin.

Ich verstehe aber deine Argumentation. Nur soll ich deswegen jetzt warten? Zu verlieren habe ich bei einer Bewerbung doch nichts oder sehe ich das falsch?

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