15 Jahre - keine Nachweise, Püttjer Schnierda empfehlen

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
Bernie
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Re: @P. Raab

Beitrag von Bernie » 09.06.2016, 20:37

Unter beruflicher Selbständigkeit versteht man eine wirtschaftliche Tätigkeit, die allein auf Rechnung des Erwerbstätigen, nicht auf Rechnung eines Arbeitgebers erfolgt. Beruflich selbständig ist auch, wer eine eigene Firma ohne Arbeitnehmer führt (Wikipedia).
Yep, erstes trifft fast zu (Stichwort: Familienbande), und zweitens war es ganz
War das bei dir der Fall, handelt es sich zumindest teilweise um dein Unternehmen? Bislang hast du geschriebene dass es das Unternehmen deiner Eltern sei.
Sorry, ich verdräng, dass das Unternehmen (als Mitgesellschafter einer GbR in einer Erbengemeinschaft) auch "zumindest teilweise mein Unternehmen" war.
Eine berufliche Selbständigkeit hat mit einer selbstständigen Arbeitsweise nichts zu tun.
Danke, werd's beherzigen ;-)

Gruß
Bernie

Bernie
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@katerfreitag

Beitrag von Bernie » 09.06.2016, 20:38

katerfreitag hat geschrieben:Und in Deiner Situation kannst Du Dir nicht erlauben, bei den Empfängern Deiner Bewerbungen auch noch Vorbehalte gegenüber Deinen Fähigkeiten zu säen...
...und ich bin doch wegen einem psychiatrischen Attest....schon vergessen?....ich hab's doch hier geschildert....Stichwort: "wichtiger Grund" und "keine Sperrzeit".....

Gruß
Bernie

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 09.06.2016, 21:09

Das psychiatrische Attest mit der ANPASSUNGSSTÖRUNG ?

Würde ich in der Bewerbungsphase auch lieber ganz, ganz, ganz tief unter den Tisch fallen lassen. Die Diagnose impliziert ja auch, dass Du Dich im neuen Betrieb nicht gut anpassen können wirst.

Das macht Dich als Arbeitnehmer nicht attraktiver.

Bernie
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@katerfreitag, alle

Beitrag von Bernie » 10.06.2016, 19:02

katerfreitag hat geschrieben:Das psychiatrische Attest mit der ANPASSUNGSSTÖRUNG ?

Würde ich in der Bewerbungsphase auch lieber ganz, ganz, ganz tief unter den Tisch fallen lassen. Die Diagnose impliziert ja auch, dass Du Dich im neuen Betrieb nicht gut anpassen können wirst.

Das macht Dich als Arbeitnehmer nicht attraktiver.
:roll: Hast ja recht.

8) Im übrigen war ich heute in der nächstgroßen Grostadt Zeitarbeitsfirmen abklappern, und ich verkaufe mich neuerdings, dank Arbeitsamts-Coaching als "Helfer" - der einzige Haken, wie bereits erwähnt ich bin nicht der klassische Helfer-Typ sondern habe immer Normalarbeitsverhältnisse, oder -weiterbildungen, gehabt - nicht meine Rede, dass meint auch der Coaching-Typ der den Kurs leitet.

Tja, und nun darf ich wohl nächste Woche ein Praktikum bzw. "Probearbeiten" wie es neudeutsch so schön heißt bei einem Betrieb als Maschinen- und Anlagenführer - Kunststofftechnik machen - ist im Kernort hier, ich wohne nicht weit davon entfernt in einem kleinen Teilort, aber ich habe eben, wie bereits erwähnt noch nie in der Produktion gearbeitet - es ist übrigens auch eine 3er-Schicht (auch das ist für mich neu) aber auch egal, Hauptsache Arbeit....Drückt mir mal die Daumen, dass ich mich nicht wie ein blutiger Anfänger anstelle, der ich ja eigentlich auch bin....was Helferjobs in Zeitarbeit angeht..... :roll: ;-)

Gruß
Bernie

PS: Evtl. aber immer noch besser als "vom Amt" abhängig zu sein. Übrigens "ein Amt" für das ich gerne gearbeitet hätte wenn ich nicht denn eine schriftliche Absage von diesem erhalen hätte - so züchtet Deutschland Staatsfeinde heran :twisted: :wink:

Frei nach dem uralten Spruch "Die schlimmsten Feinde der Kälber waren früher selber welche! :twisted:

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 10.06.2016, 21:54

Probearbeiten ist doch super! Damit bist Du dann doch schon wieder einen ganzen Schritt weiter als bisher. Da scheint das Coaching was zu bringen...

Diese ganze 'Feinde'-Nummer, die Du fährst, wenn Du Absagen kassierst, die ist übrigens auch gar nicht gut für Deine Psyche. Es gehört einfach mit dazu, dass einen nicht jeder mag - zumindest nicht genug mag, um eine Bindung herzustellen. Ich würde versuchen, das positiv zu sehen: Wer Dich als AN nicht will, der wäre vermutlich auch kein guter AG für Dich.

Und dann liegen die Absagen auch immer mit daran, wie man sich verkauft - von jeder Absage-Erfahrung kann man was lernen. Aber halt nur, wenn man dem AG nicht böse Absagen unterstellt: es hat halt nicht gepasst. Die Herausforderung ist herauszufinden, WARUM es nicht gepasst hat... Und mit dieser Lernerfahrung weiterzumachen. Survival of the fittest, im allerbesten Sinne Darwins.

Bernie
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Beitrag von Bernie » 11.06.2016, 11:36

Probearbeiten ist doch super! Damit bist Du dann doch schon wieder einen ganzen Schritt weiter als bisher. Da scheint das Coaching was zu bringen...
Es wäre nur schön gewesen wenn das Probearbeiten zurück in den Beruf, oder zumindest in einen ähnlichen Bereich, geführt hätte - da bin ich stur, und bleibe es, auch wenn man mir x-mal das Gegenteil erzählt.

Hast du meine Vita gelesen? Weißt du eigentlich warum ich diesen Deal damals mit meinem Vater eingegangen bin, der Eigentümer eines Campingplatzes war?

Nein, dann lies meinen Lebenslauf hier noch einmal quer bevor du mir antwortest.

Mal ganz salopp:

Ich hatte eine Idee, die erwies sich als Flop, da das Leben (Lebeskrise derzeitige ist gemeint) mir einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat - Ich weiß: That's capitalism. Wollte es nur mal als erwähnt haben - als Kronprinz eines Campingplatzeigentümers der nun als Helfer in die Produktion gehen soll (:? Wird schwer ich weiß, da ich ja auch wie ein Chef denke nach Jahren ohne Chef - Frei nach dem Motto: Was erzählt mir die Pfeife von Chef da wieder?...kleiner Scherz am Rande.....:lol: )
Diese ganze 'Feinde'-Nummer, die Du fährst, wenn Du Absagen kassierst, die ist übrigens auch gar nicht gut für Deine Psyche. Es gehört einfach mit dazu, dass einen nicht jeder mag - zumindest nicht genug mag, um eine Bindung herzustellen. Ich würde versuchen, das positiv zu sehen: Wer Dich als AN nicht will, der wäre vermutlich auch kein guter AG für Dich.
:shock: Das mußt du mir mal genauer erklären, denn ich habe nicht den "Eindruck", dass ich bei Absagen eine "Feinde"-Nummer fahre - ganz im Gegenteil, da sehe ich es genauso wie Du es beschreibst :roll:
Und dann liegen die Absagen auch immer mit daran, wie man sich verkauft - von jeder Absage-Erfahrung kann man was lernen. Aber halt nur, wenn man dem AG nicht böse Absagen unterstellt: es hat halt nicht gepasst. Die Herausforderung ist herauszufinden, WARUM es nicht gepasst hat... Und mit dieser Lernerfahrung weiterzumachen. Survival of the fittest, im allerbesten Sinne Darwins.
Auch hier Stimme ich dir zu, aber nur einen Punkt will ich korrigieren, da du hier auf einen Darwinisten und Nihilisten namens Bernie gestoßen bist:

Darwin wurde mit seiner These, die allgemein als Sozialdarwinismus bekannt wurde, beziehungsweise so von einem seiner "Nachfolger" grottenfalsch verkauft wurde, total falsch verstanden, denn eigentlich müßte es heißen, "das Leben der Angepassten" nicht der "Stärkeren". Sorry, aber hier könnte man sich stundenlang drüber streiten, und es hat nichts im Bewerbungsforum zu suchen, da gibt es andere Foren für im Netz. 8)

Ich habe den Eindruck, dass die auch nur ihre Zeit absitzen, die lieben Dozenten....Ich hab mir ja das Probearbeiten selbst gesucht....und die sind wohl froh wenn die berühmte Vermittlungsquote stimmt....Hauptsache einer weniger in der Arbeitslosenstatistik.....und das hat nun wirklich nichts mit "Feinde"-Denken zu tun sondern ist einfach so.

Übrigens, dass es klappt weiß ich eigentlich noch nicht so recht.

Ich verlaß mich mal zu 70% drauf, denn der Personaldezernet will die Firma am Montag anrufen, und meldet sich dann am Dienstag bei mir.

Kann aber schon sein, dass es klappt, denn der nette junge Mann - etliche Jahre jünger als ich - kam mir so vor als wäre er heilfroh gewesen, dass da ein nicht so "ganz klassischer Helfertyp" (Zitat: Dozent Arbeitsamtscoaching im Einzelgespräch mit mir nach Lektüre meines Lebenslaufes - auch Teil des Kurses übrigens, mal am Rande erwähnt) bei ihm nach einem Job nachfragen würde bzw. er jemand an diese Stelle vermitteln kann.

Gruß
Bernie

PS: :idea: Könnte es sein, dass du mich mit jemand anderem hier im Forum verwechselst?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 11.06.2016, 13:31

Bernie,

Dich kann man kaum verwechseln. Du hast einen ganz einzigartigen Schreibstil.

Danke, dass Du mir noch mal nahe gelegt hast, Deine Vita zu lesen. Wenn ich mal Zeit dafür finde, werde ich das sicherlich tun.

Allerdings ändert Dein Lebenslauf doch nichts daran, dass Du wieder in Lohn und Brot kommen musst oder sehe ich das falsch? Und da Du mit Deinen Bewerbungen bis dato keine Resultate (Arbeitsvertrag) erzielt hast, könnte es ja eine gute Strategie sein, die eigenen Ansprüche runterzuschrauben...

P.S.:
Ich habe mein Abitur (Durchschnitt 2,2) in Deutschland gemacht und spreche und schreibe Englisch fließend. Darwin ist mir sehr wohl ein Begriff - sonst hätte ich das auch gar nicht auf's Tapet gebracht... und wenn man das ganze RICHTIG übersetzt heißt 'survival of the fittest' - 'Überleben des Angepasstesten': 'fittest' ist ein Superlativ. ;)

Bernie
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@katerfreitag

Beitrag von Bernie » 11.06.2016, 17:55

Dich kann man kaum verwechseln. Du hast einen ganz einzigartigen Schreibstil.
Ehrlich? Habe ich noch nie so gesehen ;-)
Danke, dass Du mir noch mal nahe gelegt hast, Deine Vita zu lesen. Wenn ich mal Zeit dafür finde, werde ich das sicherlich tun.
Tu's mal, denn die habe ich hier gepostet ;-)
Allerdings ändert Dein Lebenslauf doch nichts daran, dass Du wieder in Lohn und Brot kommen musst oder sehe ich das falsch? Und da Du mit Deinen Bewerbungen bis dato keine Resultate (Arbeitsvertrag) erzielt hast, könnte es ja eine gute Strategie sein, die eigenen Ansprüche runterzuschrauben...
Seh' ich ja ganz genauso, aber als Nicht-Klassischer-Helfertyp (reit mal auf dem Begriff rum den mir ein sympathischer Dozent des Kurses nach meinem Lebenslauf verpasst hat) bin ich halt skeptisch was die eigenen Fähigkeiten im Helferbereich angeht - zumal in Zeitarbeit (da ist meine Generation als Wallraff-"Geschädigte" sowieso skeptisch).... :-)
P.S.:
Ich habe mein Abitur (Durchschnitt 2,2) in Deutschland gemacht und spreche und schreibe Englisch fließend. Darwin ist mir sehr wohl ein Begriff - sonst hätte ich das auch gar nicht auf's Tapet gebracht... und wenn man das ganze RICHTIG übersetzt heißt 'survival of the fittest' - 'Überleben des Angepasstesten': 'fittest' ist ein Superlativ. ;)
[/quote]

Ich hab kein Abitur, dass Darwin oft für menschenverachtende Zwecke missbraucht wurde ist jedem mit gesundem Menschenverstand, auch ganz ohne gleich den Schulabschluss, oder Englischkenntnisse, zu nennen klar :roll: :wink:

Ich beende die Darwin-Diskussion hier mal, denn wie bereits erwähnt, dazu gibt es, in- und außerhalb des Netzes, andere Foren..... :roll: 8) :) :wink:

Übrigens, ich hab ja auch von der Sozialberatungsstelle bei der ich wegen dem Problem mit aufstockendem Hartz IV war, den Tipp erhalten dem ich nachgehe, nicht nur vom Arbeitsamt, der da heißt:

1. Helferjob

2. betriebliche Umschulung (ab nächstem Jahr)

....gute Idee....aber ich hab noch eine 3., zugegeben etwas crazy:

Da ich einen Lendenwirbelbruch, und eine zeitweise taube rechte Hand habe - Orthopäde (Attest und Rentenversicherung = Umschulung aus gesundheitlichen Gründen; wenn der Helferjob meine Rückenleiden erhöht umso besser...mal ganz zynisch ausgedrückt....da ja dann meine Chancen eine Umschulung zum Kaufmann für Büromanagement zu 100% steigen - nur eben diesmal aus gesundheitlichen Gründen...)....

Ich hab ein schönes Leben, vom Student der Betriebswirtschaft zum Helferjob....nur mal so kurz über meine Vita....und alles dank einer Dauerlebenskrise aus der ich einfach raus will, und zwar egal wie.....hab' sogar schon über Exitus nachgedacht, aber das tue ich meiner Mutter nicht an...obwohl es bei mir ganz einfach wäre: Schwimmen gehen, der Typ ersäuft...Unfall, keiner vermutet Exitus..... :x :wink:

Gruß
Bernie

PS: Übrigens zum Thema Abitur habe ich seit den "Reformen" im Bildungswesen sowieso meine ganz eigene Meinung - Nur soviel, früher hätte ich vor jedem mit Abitur den Hut gezogen, da da das Abi noch was wert war, aber heute wo jeder D... das Abi machen kann????? Das weiß ich übrigens, mit meinen 46 Jahren nicht vom Bücher lesen sondern von meinen beiden über zwanzigjährigen Neffen, die beide das Abitur haben, gut abgeschlossen, aber....zumindest einer hat nur Stroh im Kopf...und endet wohl auch als "Helfer" in der Leiharbeit.. da er in seinem Alter nicht einmal den Bereich weiß wo er hin will...ich wußte mit 20 Jahren schon, dass Bürojob und nicht Produktion (wo ich nun dank Schröder/Fischer/Merkel/Nahles & Co. landen soll - Sag mir übrigens keiner, dass die neoliberalen "Reformen" vom Himmel gefallen sind, das waren Menschen (=Polit- und Wirtschaftsa...löcher), die diese entschieden haben, man hat also Schreibtischtäter, von denen man einige klar nennen kann).... :shock: :roll: :wink:

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