2. Ausbildung mit fast 26 Jahren beginnen?

Fragen zu Ausbildungs- und Studiengängen, Praktikumsmöglichkeiten, Lerninhalten, Lerntipps etc.
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jayjayR
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Zweite Ausbildung mit 25?

Beitrag von jayjayR »

Tachchen,

ich brauche mal Euren Rat. Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration 2004 absolviert. Ich habe einige zeitlang in dem Beruf gearbeitet. Jedoch hatte ich nach ner Zeit keine Lust auf IT Quatsch. Wer jeden Tag mit bekloppten Leuten zu tun hat und erstmal erklären muss was die Linke und rechte Maustaste macht, habe ich dann meinen Zivildienst gemacht. Jetzt möchte ich gerne ein zweite Ausbildung starten. Wird es schwer für mich sein? Muss ich was beachten? Kann es sein, dass mich niemand nehmen will, weil die denken "ach der macht nach der ausbildung eh wieder was anderes"?
Hat jemand schon eine zweite Ausbildung gemacht? Ich möchte gerne in den kaufmännischen Bereich gehen.
Leider habe ich dieses Ausbildungsjahr wohl verpasst, obwohl es noch einige Betriebe gibt, die Azubis einstellen.

:(

Grüße
Jörg
Eauvive
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Beitrag von Eauvive »

Eben. Wenn du dich beeilst - am besten telefonisch die Firmen durchtelenierst... kann es NOCH grade so hinhauen, dass du nachziehst.

Ich habe schon dreißigjährige in betrieblichen Ausbildungen gesehen.

Du hast den Vorteil, dass man dir mehr Beständigkeit zuschreibt und davon ausgeht, dass du durch dein Vorwissen schneller lernen wirst und somit schneller als vollwertiger Mitarbeiter zur Verfügung stehst.

Gruß
Eauvive
Almara
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Beitrag von Almara »

ich war 29 Jahre alt bei meiner Umschulung, damit gab es keine Probleme

Viel Erfolg.

Gruß

Almara
Waldkind
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Beitrag von Waldkind »

Mein Freund ist jetzt 27 und fängt eine neue Ausbildung an
(vom Waffenschmied zum Krankenpfleger)

Versuchs einfach!
gunpowder
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Neue Ausbildung mit 26 Jahren ???

Beitrag von gunpowder »

Guten Tag !!!

Ich bin 26 Jahre alt und habe bislang eine klassische Berufsausbildung und seit Februar diesen Jahres auch ein Hochschulstudium erfolgreich absolviert.

Seit Februar habe ich bis zum heutigen Tag nun schon über 70 Bewerbungen geschrieben aber bislang konnte ich leider nur einen Job ergattern, der sich auf meine Berufsausbildung bezieht.
Heißt also, dass ich bislang leider umsonst studiert habe...

Meine Frage: Ist es prinzipiell möglich in meinem Alter noch einmal eine neue Ausbildung zu beginnen obwohl ich schon zwei Ausbildungen absolviert habe ?
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FRAGEN
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Re: Neue Ausbildung mit 26 Jahren ???

Beitrag von FRAGEN »

gunpowder hat geschrieben:Meine Frage: Ist es prinzipiell möglich in meinem Alter noch einmal eine neue Ausbildung zu beginnen obwohl ich schon zwei Ausbildungen absolviert habe ?
Was meinst Du mit "prinzipiell möglich", gunpowder? Niemand kann Dir verbieten, eine Ausbildung zu machen... aber Du musst halt einen potentiellen Lehrherrn von Dir überzeugen... und genau daran scheint es ja gerade zu hapern. Verstehe ich es richtig, dass Du die neue Ausbildung nur deshalb machen willst, weil es mit einer Anstellung in Deinem Studienfach nicht klappt? Spontan denke ich Folgendes:

Erstens wird das Problem mit der Überzeugungskraft bei der Suche nach einer neuen Ausbildung ganz bestimmt nicht einfacher als bei der Suche nach einer Stelle gem. Deiner bisherigen Ausbildung sein. Eher grösser, weil zu der "allgemeinen" Darstellung von Leistungsfähigkeit der (dann zweifache) Wechsel hinzu kommt. Zweitens gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass Du nach Abschluss der dritten Ausbildung nicht schon wieder vor dem gleichen Problem stündest... und bis in alle Ewigkeit wird man sicher keine neuen Lehrstellen bekommen, wenn die jeweils aktuelle Jobsuche schwierig ist... :-)

Will sagen: Wenn Du keine zwingenden inhaltlichen Gründe für den erneuten Wechsel siehst, erschiene es mir erst einmal naheliegender, die Bewerbungen in einer meiner bisherigen Ausbildungen zu verbessern. Was sind das denn für Berufe BTW? Und was wäre die eventuelle neue Richtung? Und wie sähe eine typische derzeitige Bewerbung auf Basis Deines Studiums aus?
Coralina
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Zweite Ausbildung mit 25 / 26?

Beitrag von Coralina »

Hallo,

ich bin nun seit ca. einem halben Jahr auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich im Sommer abgeschlossen - eher mittelmäßig, genau wie mein Abi, dass ich 2006 gemacht habe.

Ich habe jetzt schon von mehreren Leuten gehört, dass man aus dieser Situation heraus - kaufmännische Lehre mit nicht so dollem Abschluss und ohne Berufserfahrung, da man nicht übernommen wurde - relativ schlechte Karten hat, einen festen Job zu finden.

Da ich nicht studieren will (ich wüsste nicht, was :?) wurde mir geraten, vielleicht noch eine Ausbildung dranzuhängen. Eigentlich habe ich mich nach dem Abi (nach einigem herumgeeier mit jobben gehen und so, weil ich erst nicht wusste, was ich machen soll :) ) für einen Ausbildungsplatz als Rechtsanwaltsfachangestellte beworben und auch zwei Praktika bei Rechtsanwälten machen können. Leider habe ich aber doch keinen Ausbildungsplatz bekommen und deswegen halt Kauffrau für Bürokommunikation gelernt. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich die Lehrstelle auch nur über Vitamin B bekommen habe und ich von einigen anderen Firmen hören durfte, dass sie lieber jemanden mit guten Realschulabschluss wollen (der eine gewissen kaufmännische Vorbildung hat) als jemanden mit einem 3er Abi....

Auf der einen Seite interessiert mich der Beruf RA-Fachangestellte sehr, auf der anderen Seite graust es mir davor, jetzt noch mal in die Berufsschule zu müssen und wieder Prüfungen schreiben zu müssen (ich hasse Schule in jeder Form und war eigentlich froh, dass ich das jetzt für immer hinter mir habe :P ).

Ich frage mich nun, ob es sinnvoll ist, mich für nächstes Jahr (oder vielleicht als Zwischeneinsteigerin noch in diesem Jahr, oder zum Halbjahr ab Februar) für eine Ausbildung zu bewerben? Oder schreckt das im Lebenslauf vielleicht eher ab, wenn da steht

- Abi
- 1 Jahr jobben und Praktika
- 3 Jahre Ausbildung KfB
- evtl. wieder 1 Jahr jobben, wenn ich nicht dieses Jahr noch einsteigen könnte
- 2 bis 3 Jahre Ausbildung RA-Fachangestellte

und ich bin am Ende 28 und habe noch keine Berufserfahrung?

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich auch bei einer zweiten Ausbildung keinen glorreichen Einser-Abschluss hinbekommen werde. Ich krieg einfach immer nur mittelmäßige Abschlüsse hin :roll:

Meint ihr, dass diese zweite Ausbildung für mich einen Sinn macht, oder dass ich lieber Geduld haben und mich weiter auf Stellen für meinen gelernten Beruf bewerben soll?

Ich möchte nämlich auf keinen Fall "irgendwas" machen, bloß um nicht arbeitslos zu sein, es soll mich beruflich schon voranbringen und auch im Lebenslauf gut aussehen :wink:

LG

Coralina
s-it
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Registriert: 07.07.2010, 11:09

Beitrag von s-it »

Hi,

du kannst dich ja parallel auf beides bewerben -> Ausbildung RA-Fachangestellte und Job als kaufm. Angestellte.

Ein 3er Abi ist zwar nicht gerade riesig, aber wenn du gut bist (soziale Kompetenzen, Bewerbungsunterlagen, allgemein Social Skills) findest du sicherlich einen Job.
Die Möglichkeiten als kaufm. Angestellte sind ja relativ groß.

Mit 28Jahren noch keine Berufserfahrung ist jetzt kein Genickbruch, aber dann wird's schon Zeit.

Ich hab auch nicht studiert sondern ne Ausbildung gemacht - allerdings war mir klar dass ich mich ranhalten muss um die 4 gewonnen Jahre durch die Ausbildung reinzuarbeiten - und entsprechend aufzusteigen.

Ich würd's an deiner Stelle nach "Bauchgefühl"/Jobangeboten entscheiden.

Eines sollte dir aber klar sein: Einen mittelmäßigen Abschluss (> 3.0) solltest du vermeiden. Wirst du nämlich nach der Ausbildung nicht übernommen hast du ein durchschnittliches Abi, zwei Ausbildungen, auch mittelmäßig, aber erst keinen Job.

Vor allem frage ich mich:
Du hast noch nichts sicher (was Ausbildung angeht), aber du weißt jetzt schon das du keinen übermäßig guten Abschluss hinbekommen wirst?
Da stellt sich für mich die Frage nach der Motivation?!

Ich war auch kein übermäßig fleißiger Schüler, hatte aber in der Berufsschule/Prüfung u.s.w. nur Note 1 und ab und an ne 2.
Warum? Ganz einfach: Der Job hat mir tierisch Spaß gemacht, da war das Lernen Nebensache.
Coralina
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Beitrag von Coralina »

Vor allem frage ich mich:
Du hast noch nichts sicher (was Ausbildung angeht), aber du weißt jetzt schon das du keinen übermäßig guten Abschluss hinbekommen wirst?
Da stellt sich für mich die Frage nach der Motivation?!

Ich war auch kein übermäßig fleißiger Schüler, hatte aber in der Berufsschule/Prüfung u.s.w. nur Note 1 und ab und an ne 2.
Warum? Ganz einfach: Der Job hat mir tierisch Spaß gemacht, da war das Lernen Nebensache.
Ich beneide alle Menschen, die so einen Job gefunden haben, der ihnen wirklich Spaß macht :wink:

Also motiviert war ich bei meiner Ausbildung zur KfB schon und ich bin auch nicht ganz dumm, aber aus irgendwelchen Gründen krieg ich es einfach trotzdem nie hin, einen gescheiten Abschluss zu schreiben :(

Im ersten Lehrjahr hatte ich noch einige Einser weil das ganze da ja wirklich noch nicht schwer ist, aber dann hatte ich massivste Probleme mit Buchführung. Ich bin ja schon heilfroh, dass ich die Abschlussprüfung überhaupt gepackt hab...ich war mir fast sicher, dass ich in Betriebslehre (fast nur Buchführung dieses Jahr) die Mindestpunktzahl für die Note fünf nicht geschafft hab und durchgefallen bin. Hab es zum Glück aber doch irgendwie geschafft....in Betriebslehre habe ich jetzt halt eine Fünf im Abschlusszeugnis stehen.

Mein Beruf interessiert mich wirklich nicht großartig, es ist halt so typische Büroarbeit, aber irgendeinen Job musste ich eben lernen, und ich hatte keine allzugroße Auswahl, weil ich vieles einfach nicht kann. Es blieb eigentlich nur das Büro für mich übrig (in der Altenpflege und im Hotel bin ich vorher schon gescheitert).

Ich schreibe das jetzt, um zu erklären, warum ich von mir selber schon gar keine guten oder sehr guten Leistungen mehr erwarte. :?

Meint ihr, dass eine weitere Ausbildung meinen beruflichen Werdegang nur dann aufwertet, wenn es ein guter Abschluss wäre, und dass ich es sonst erst gar nicht versuchen soll?
Coralina
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Beitrag von Coralina »

Mein Berater vom Arbeitsamt hat mir kategorisch von einer zweiten Ausbildung abgeraten, insofern lasse ich das dann doch :?
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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN »

Nach dem, was Du erzählst, scheint mir das in Deinem Fall auch richtig zu sein. Es bringt ja nichts, eine lange Serie von bestenfalls mittelmässigen Abschlüssen aneinanderzureihen, ohne irgendwo über den Punkt des "Angelerntseins" hinauszukommen. Der bessere Weg ist es für Dich vermutlich wirklich, in einem dieser Themen (die Dich ohnehin alle nicht wirklich begeistern können) durch langejährige Routine über das Mittelmass hinaus zu kommen. Und Dein jetztiger Beruf hat diesbezüglich halt den Vorteil, dass es einer der häufigsten überhaupt ist... d. h. dass sich immer wieder schnell eine Gelegenheit ergeben kann, irgendwo "reinzurutschen"... ;-)

BTW ist es auch ein Beruf, aus dem Du Dich ohne Ende in die verschiedensten Richtungen fort- und weiterbilden kannst... ohne das einmal geschaffene Fundament zu verlassen...
La_Star
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2. Ausbildung mit fast 26 Jahren beginnen?

Beitrag von La_Star »

Hallo,

ich würde gerne nochmal einen anderen Beruf erlernen wollen, bin jedoch schon fast 26 Jahre alt.. Wie seht ihr das? Ist das noch sinnvoll in diesem Alter?
Bekommt man vom Amt noch eine Unterstützung? Ich moment wohne ich noch zuhause

Danke für die Hilfe
Chancen
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Beitrag von Chancen »

Hängt so ein bisschen davon ab, was du machen möchtest?
La_Star
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Beitrag von La_Star »

ein Käufmännischer Beruf
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FRAGEN
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Re: 2 Ausbildung mit fast 26 Jahren beginnen?

Beitrag von FRAGEN »

La_Star hat geschrieben:ich würde gerne nochmal einen anderen Beruf erlernen wollen, bin jedoch schon fast 26 Jahre alt.. Wie seht ihr das? Ist das noch sinnvoll in diesem Alter?
Was soll man da ohne jede weitere Information zu sagen? Grundsätzlich nur Folgendes: Es ist sinnvoll, das zu tun, wohin Interesse und Begabung einen ziehen... ganz egal, wann man sich dessen bewusst wird. Je später (im Leben) dies der Fall wird, desto mehr muss man sich natürlich ins Zeug legen, um auch den potentiellen Arbeitgeber von diesem Sinn (insbesondere für den aus SEINER Sicht) zu überzeugen. Wenn Du mehr zu Dir und Deinem Werdegang erzählst, lässt sich möglicherweise auch mehr dazu sagen... ;-)
Kroschka
~
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Beitrag von Kroschka »

Hallo La_Star
Meine Freundin hat erst mit 36 eine Ausbildung angefangen, als Immobilienkauffrau und jetzt weiß sie schon das sie nach Ausbildung unbenommen wird. :D Sie war damals Arbeitslos und sie hat von Arbeitsamt Unterstützung bekommen.
Und so finde ich das mit 26 es ist eigentlich nicht zu spät aber wie Fragen schon erwähnt hat, musst du auch es wollen und können.
Viel Erfolg!
La_Star
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Beitrag von La_Star »

Also meine 1 Ausbildung hab ich recht spät gemacht mit 22.. mir blieb nichts anderes übrig als anzunehmen und die lehre durchzuziehn...weil ich nichts anderes gefunden bzw bekommen habe...damit ich schon mal kein Hilfsarbeiter bin... In dem Beruf möchte ich aufkeinen Fall weiterarbeiten,da er mir überhaupt keinen Spass bereitet...(Baubranche)
Deshalb bin ich grad stark am überlegen nochmal eine Ausbildung zu machen, die mir gefällt und freude bereit zu machen (käufmännischer bereich)
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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN »

Hmmmmm... das heisst, Du hast mehrere Jahre gebraucht, um eine Ausbildung auf der Baustelle zu finden? Was glaubst Du, was der Grund dafür war? Arbeitest Du immer noch dort? Aus welchen Gründen denkst Du, dass Du für einen kaufmännischen Beruf geeigneter bist? Wie sieht denn Dein Werdegang im Ganzen (angefangen bei der Schule) aus?
La_Star
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Registriert: 25.08.2011, 16:16

Beitrag von La_Star »

FRAGEN hat geschrieben:Hmmmmm... das heisst, Du hast mehrere Jahre gebraucht, um eine Ausbildung auf der Baustelle zu finden? Was glaubst Du, was der Grund dafür war? Arbeitest Du immer noch dort? Aus welchen Gründen denkst Du, dass Du für einen kaufmännischen Beruf geeigneter bist? Wie sieht denn Dein Werdegang im Ganzen (angefangen bei der Schule) aus?
nein hat andere gründe.. ich bin nicht mehr in der firma tätig. Ich bin kein geborener Handwerker, der seinen Job liebt....Ich wollte schon immer einen kaufmännischen beruf erlernen, nur ergab sich die chance bei mir nie bis jetzt.
Deshalb hab ich den Thread erstellt und wollte mal eure Meinung dazu wissen
fridoline
Beiträge: 1
Registriert: 08.11.2011, 17:55

2. ausbildung mit 28

Beitrag von fridoline »

hallöchen,

ich würde gern ab sommer eine 2. ausbildung beginnen (ggf. umschulung) und bin da dann bereits 28.

hat hier jmd erfahrungen damit? ob man unterstützung vom amt bekommt, oder ist man mit 28 noch auf die eltern angewiesen?
ich kann ja irgendwie schlecht vom reinen azubigehalt leben.

vielen dank!
Zyro
Beiträge: 172
Registriert: 20.09.2010, 15:58

Beitrag von Zyro »

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

- Ausbildungsbeihilfe (oder so ähnlich heisst das; google mal nach, findet man jede Menge)
- Hartz 4 aufstocken, das geht auch mit einer Ausbildung. Allerdings glaube ich bekommst du in der Ausbildung mehr als den Hartz 4 Regelsatz.
- Wohngeld kannst du beim örtlichen Wohnamt (oder wie es heisst) beantragen. Die finanzieren dir dann über einen gewissen zeitraum einen teil deiner Wohnkosten.

Ansonsten bleibt dir wohl nur übrig aus dem Verwandten/Elternkreis zu bauen oder eine WG zu gründen um günstiger leben zu können.
CiraJust
Beiträge: 3
Registriert: 13.11.2011, 16:08

Mach weiter

Beitrag von CiraJust »

Ich würde sagen das du wenn du noch eine Ausbildung beginnen möchtest das so schnell wie möglich machst denn später könntest du es vllt. bereuen wenn du es nicht machst.
:D
Zimty
Beiträge: 9
Registriert: 20.11.2011, 17:55

Beitrag von Zimty »

Hallo La_Star,

an deiner Stelle würde ich mich einfach bewerben und es versuchen! :)
Falls es nicht klappen sollte, ist es eben so, aber wenn du es nicht probierst, ärgerst du dich später nur.
Und mit 26 bist du mMn noch nicht zu alt für eine zweite Ausbildung. :wink:

Gruß Zimty
Ulli1010
Beiträge: 15
Registriert: 21.11.2011, 15:46

Beitrag von Ulli1010 »

Zimty hat geschrieben:Hallo La_Star,

an deiner Stelle würde ich mich einfach bewerben und es versuchen! :)
Falls es nicht klappen sollte, ist es eben so, aber wenn du es nicht probierst, ärgerst du dich später nur.
Und mit 26 bist du mMn noch nicht zu alt für eine zweite Ausbildung. :wink:

Gruß Zimty
dem kann ich mir nur anschließen. Wenn du mit deinem jetztigen Job und Beruf nicht zufrieden bist und du denkst dass du mit einer 2. Ausbildung glücklicher bist etc dann solltest du das auf jeden Fall machen!!
Du bist noch jung und wenn du nicht all zu viele Verpflichtungen hast dann solltest du das auf jeden Fall machen..
Summer Mici
Beiträge: 105
Registriert: 16.11.2011, 18:08

Beitrag von Summer Mici »

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

- Ausbildungsbeihilfe ist nicht direkt gesagt, das du dies bekommst. Wenn du verheiratet bist, nicht mehr bei den Eltern wohnst wird es schwierig. Probieren kann man es, aber du musst deine finanzielle Lage inkl. die der Eltern angeben. Ähnlich wie bei Alg II (auch Hartz 4 genannt).
- Hartz 4 bekommst du bei einer Ausbildung nicht, so war es zumindest im Zeitraum von 2006-2008-eigene Erfahrung gmacht.
- Wohngeld wird wohl eher funktionieren. Da kannst du dann auch eine eigene Wohnung und verheiratet sein, alle Einkommen werden aber hier verlangt.

Der Tipp mit der WG ist auch eine gute Möglichkeit. Informier dich bei den örtlichen Sozialämtern, Jobcentern, Agentur für Arbeit, etc. und lass dich nicht unter kriegen. Es gibt immer eine Lösung. Falls du gut auf dein Bauchgefühl hören kannst, dann nimm dir daran die Kraft.
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