2 Fragen zum Arbeitsvertrag

Auch im Berufsleben steht man immer wieder vor Herausforderungen und Problemen. Die könnt ihr hier diskutieren.
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normajean
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2 Fragen zum Arbeitsvertrag

Beitrag von normajean » 29.08.2009, 21:24

hallo zusammen.

habe mal eine frage bzgl. meines arbeitsvertrages, den ich gestern zugeschickt bekommen habe.
da steht unter punkt 1 bzgl. beginn und beendigung des arbeitsverhältnisses, dass der vertrag auf ein jahr befristet wurde. im vorstellungsgespräch wurde mir allerdings letzte woche mitgeteilt, dass es eine unbefristete stelle wäre´, sie aber aufgrund der eigenen sicherheit erstmal auf 1 jahr befristen und man nochmal über das arbeitsverhältnis spricht und dann in ein unbefristes verhältnis übernommen wird. in dem vertrag steht aber nun folgendes, und ich frage mich ob nicht der satz, den sie mir mündlich gesagt haben bzgl. übernahme, nicht wenigstens schriftlich fixiert werden müßte?!:

"Das Arbeitsverhältnis beginnt zum 01.09. und endet mit Ablauf des 31.08.2010, ohne dass es einer Kündigung bedarf"

Zum anderen habe ich noch eine Frage zur Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall. In meinem Vertrag steht folgendes dazu:

"Ist Frau *** infolge auf Krankheit beruhender Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhindert OHNE DASS SIE EIN VERSCHULDEN TRIFFT, so erhält sie ene Gehaltsfotzahlung nach den gesetzlichen Bestimmungen"

Was ist damit gemeint? Für mich hört sich das so an, als ob ich nur Gehaltsfortzahlung erhalte, wenn ich keine Schuld an meiner Krankheit habe. Aber was ist wenn ich z.B. einen Unfall selbst verursache? Dann bekomme ich keine Lohnfortzahlung, oder wie ist das zu verstehen? Wäre das rechtens?

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 04.09.2009, 08:34

Zu eins, bei Befristeten Verträgen ist der Satz normal

Als Anmerkung, gib nciht zuviel auf das Geschwätz vom unbefristeten Vertrag, wenn es in den Kram passt ist das Versprechen schnell vergessen.

Zu zwei:
Das hat keine Aussagekraft, der Arbeitgeber hat sich IMMER an die Gesetzlichen Vorschriften zu halten und den Lohnfortzuzahlen egal ob Unfall oder Krankheit oder was auch immer.. Da kann er sich nciht rauswinden und mit Eigenverschulden o.ä. kommen...

Allerdings find ich die Klausel merkwürdig, weil rechtlich ohne belang und damit eigentlich für die Füße. EVTL könnte es sein das sie im Falle von Selbstverschuldetem Unfall versuchen werden sich rauszuwinden, ist zwar nicht möglich, aber man kann Ja gucken ob der Mitarbeiter kuscht, weil man alternativ ja gründe für eine Entlassung finden könnte...

Hört sich nciht vertrauenswürdig an für mcih... Aber vieleicht ist es auch Branchenbezogen, welcher bereich ist das denn?

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