25, lohnt Erstausbildung ?

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CaptainFoxx
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25, lohnt Erstausbildung ?

Beitrag von CaptainFoxx » 30.07.2013, 17:45

Einen guten Abend liebe Community,
ich habe ein Problem mit meiner bisherigen Karriere die bisher nicht sonderlich gut verlief. Ich bin aktuell 24 und werde im November 25 und denke dadrüber , nächstes Jahr noch eine Ausbildung zu machen.
Ich habe von 2007-2010 eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gemacht und auch ein ziemlich gutes Berufsschulzeugnis mit einem Schnitt von 2,4. Leider bin ich 3x durch die Prüfung gefallen nachdem ich diese 2x privat (also ohne den Betrieb) wiederholt habe. Seitdem Jobbe ich mich mehr oder weniger über die Runden. Arbeite seit 3 Jahren ungefähr als Glasreiniger bei einer Gebäudereinigungsfirma und habe einen Lückenlosen Lebenslauf da ich wirklich immer irgendwas getan habe. Der Verdienst bei der Arbeit ist mehr als nur fair (1500 Netto) aber dennoch bin ich tot Unglücklich mit meinen Job und es treibt mich am Rande der Verzweiflung.
Es ist nicht sonderlich schön anzusehen wie z.B. meine Freundin bei der Stadt arbeitet und ich einfach nicht wirklich weiter komme. Ich könnte die Ausbildung als Gebäudereiniger machen, nur ist das wirklich ein Job, der mich mehr frustriert als alles andere. Bin schon davor zum Therapeuten zu gehen da mich meine derzeitige Situation wirklich nieder macht.

Nichts desto trotz versuche ich weiter durchzuhalten und mich für das nächste Jahr zu bewerben. Ich habe einen durchschnittlichen Realschulabschluss mit Qualifikation und eben diesesn besagten Berufsschulabschluss (Fachkraft für Lagerlogistik=kaufmännisch). Was denkt ihr, besteht da eine Chance in einen anderen kaufmännischen Beruf wie z.B. Industriekaufmann , Bürokaufmann oder auch Speditionskaufmann unter zu kommen ?

CaptainFoxx
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Re: 25, lohnt Erstausbildung ?

Beitrag von CaptainFoxx » 30.07.2013, 17:48

CaptainFoxx hat geschrieben:Einen guten Abend liebe Community,
ich habe ein Problem mit meiner bisherigen Karriere die bisher nicht sonderlich gut verlief. Ich bin aktuell 24 und werde im November 25 und denke dadrüber nach , nächstes Jahr noch eine Ausbildung zu machen.
Ich habe von 2007-2010 eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gemacht und auch ein ziemlich gutes Berufsschulzeugnis mit einem Schnitt von 2,4. Leider bin ich 3x durch die Prüfung gefallen nachdem ich diese 2x privat (also ohne den Betrieb) wiederholt habe. Seitdem Jobbe ich mich mehr oder weniger über die Runden. Arbeite seit 3 Jahren ungefähr als Glasreiniger bei einer Gebäudereinigungsfirma und habe einen Lückenlosen Lebenslauf da ich wirklich immer irgendwas getan habe. Der Verdienst bei der Arbeit ist mehr als nur fair (1500 Netto) aber dennoch bin ich tot Unglücklich mit meinen Job und es treibt mich am Rande der Verzweiflung.
Es ist nicht sonderlich schön anzusehen wie z.B. meine Freundin bei der Stadt arbeitet und ich einfach nicht wirklich weiter komme. Ich könnte die Ausbildung als Gebäudereiniger machen, nur ist das wirklich ein Job, der mich mehr frustriert als alles andere. Bin schon davor zum Therapeuten zu gehen da mich meine derzeitige Situation wirklich nieder macht.

Nichts desto trotz versuche ich weiter durchzuhalten und mich für das nächste Jahr zu bewerben. Ich habe einen durchschnittlichen Realschulabschluss mit Qualifikation und eben diesesn besagten Berufsschulabschluss (Fachkraft für Lagerlogistik=kaufmännisch). Was denkt ihr, besteht da eine Chance in einen anderen kaufmännischen Beruf wie z.B. Industriekaufmann , Bürokaufmann oder auch Speditionskaufmann unter zu kommen ?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 30.07.2013, 20:28

Zu den Chancen kann ich dir nichts sagen, aber es lohnt sich grundsätzlich immer eine Ausbildung zu machen.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du schon eine nicht abgeschlossene Ausbildung mit einer guten Vorbenotung aber dreimaligem Durchfallen in der Gesellenprüfung?
So etwas muss natürlich irgendwie sinnvoll begründet werden bzw. es muss begründet werden, warum sich ein solches Fiasko nicht wiederholt, darum herumschiffen wirst du wohl nicht können.
Hat sich in deinem Leben damals etwas abgespielt, was Einfluss auf dich genommen haben könnte, dass du durchgefallen bist? (Musst du jetzt hier nicht in die Welt des Internets rauspauken, aber mal im Stillen drüber nachdenken ist sicher nicht schlecht).

CaptainFoxx
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Beitrag von CaptainFoxx » 30.07.2013, 20:32

Der tot meines Vaters hatte mich zu diesem Zeitpunkt sehr fertig gemacht. Gab eine menge Schicksalsschläge aber ich muss erstmal soweit kommen, es jemanden zu erklären wenn ich mich bewerbe. Sollte dies mit in das Schreiben oder eher erst zum Bewerbungsgespräch ? (wenn man dann soweit kommt)

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Beitrag von TheGuide » 30.07.2013, 20:40

Schreib doch mal zwei Versionen eines möglichen Anschreibens auf, eine, in der du den Tod deines Vaters erwähnst und eine ohne diese Erwähnung.

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Beitrag von CaptainFoxx » 30.07.2013, 20:41

Werde mich morgen mal Hinsetzen nach meiner aktuellen Arbeit und eine niederschreiben. Würde mich dennoch über Äußerungen freuen, wie es um meine Chance bestellt ist.

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Beitrag von CaptainFoxx » 30.07.2013, 20:53

Sehr geehrter Damen und Herren,
mit diesem Schreiben bewerbe ich mich als Auszubildener zum Industriekaufmann in ihrem Unternehmen zum 01.09.2014. Ich habe bereits die Lehre als Fachkraft für Lagerlogstik begonnen, bin
aber leider durch die praktische Abschlussprüfung am 26.01.2011 gefallen.
Meine Ausbildung habe ich bei der Firma Karl Walther in Nettetal durchgeführt aber musste aufgrund des Todes meines Vaters feststellen, dass ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht in der Lage war eine Wiederholungsprüfung wahrzunehmen.
Aus diesem Grund habe ich in beiderseitigen Einverständniss einen Aufhebungsvertrag in meinem alten Betrieb unterschrieben.


Im Moment arbeite ich bei der Gebäudereinigung Pro Clean als Glasreiniger.
Der Beruf des Industriekaufmannes interessiert mich schon seit langer Zeit aber bekam leider nie die Möglichkeit einen Ausbildungsplatz zu finden.
In meiner damaligen Ausbildung lernte ich schon sehr früh mit Zahlen umzugehen da ich unter anderem auch für den Einkauf und in der Personalabteilung tätig war.
Ich würde mich sehr über einen Ausbildungsplatz bei ihrer (Firma) freuen da ich seit geraumer Zeit versuche mich beruflich neu zu orientieren. Teamfähigkeit, Ehrgeiz , Lernbereitschaft wie auch hohe Belastbarkeit gehören definitiv zu meinen Vorteilen und ich hoffe ich kann mich unter Beweis stellen.
Ich würde mich sehr auf ein persönliches Gespräch freuen um ihnen mehr von mir zu erzählen und ihnen mein bisheriges Leben zu erläutern.
Mit freundlichem Grüßen
...


ist jetzt mal eben so geschrieben und sollte eine "grobe" vorlage sein

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Beitrag von TheGuide » 31.07.2013, 01:45

CaptainFoxx hat geschrieben:Sehr geehrter Damen und Herren,
mit diesem Schreiben bewerbe ich mich als Auszubildener zum Industriekaufmann in ihrem Unternehmen zum 01.09.2014. Ich habe bereits die Lehre als Fachkraft für Lagerlogstik begonnen, bin
aber leider durch die praktische Abschlussprüfung am 26.01.2011 gefallen.
:arrow: Dass du dich bewirbst, steht schon im Betreff.
:arrow: Es ist nicht unbedingt geschickt, sich mit dem Durchfallen gleich zu bewerben.
Der Beruf des Industriekaufmannes interessiert mich schon seit langer Zeit aber bekam leider nie die Möglichkeit einen Ausbildungsplatz zu finden.
Das mag stimmen, kommt aber als Lamentieren, und damit nicht gut, an.
In meiner damaligen Ausbildung lernte ich schon sehr früh mit Zahlen umzugehen da ich unter anderem auch für den Einkauf und in der Personalabteilung tätig war.
Zahlen finde ich jetzt nicht so geschickt: Stattdessen Statistiken, Rechnungen etc.
Teamfähigkeit, Ehrgeiz , Lernbereitschaft wie auch hohe Belastbarkeit gehören definitiv zu meinen Vorteilen und ich hoffe ich kann mich unter Beweis stellen.
Wenn, dann würde ich an dieser Stelle eher diese erwarten. Und zu hoffen, dass du etwas kannst, reicht nicht. :wink:
Dass du teamfähig, ehrgeizig etc. bist, solltest du mit Beispielen belegen.
Ich würde mich sehr auf ein persönliches Gespräch freuen um ihnen mehr von mir zu erzählen und ihnen mein bisheriges Leben zu erläutern.
Wie gesagt, im Grunde genommen geht deinen Arbeitgeber dein Leben nichts an. Außerdem sagst du mit deiner Formulierung, dass du gescheitert bist. Scheitern ist aber "unsexy". Du willst "STOP" sein für den Arbeitgeber.

Jetzt ist die Frage, wie du deinen Abbruch positiv darstellst und begründest.

"Als mein Vater starb, musste ich XX-irgendetwas Positives und Aktives*-XX, und habe daher mit meinem damaligen Ausbildungsbetrieb schweren Herzens einen Aufhebungsvertrag geschlossen. Seitdem habe ich für XY als gearbeitet und die in der Ausbildung erlernten Kompetenzen im Bereich der YYY vertieft und neue Skills im Bereich der ZZZ erworben. Jetzt aber..."
Das ist selbstverständlich nur eine erste, noch verbesserungswürdige Idee. V.a. muss der Text zu dir passen.

*z.B. "meiner Mutter zur Seite stehen"; "meine kleine Schwester versorgen" ...

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