3. Versuch -> Krankenpflegeausbildung

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
Mariposa96
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3. Versuch -> Krankenpflegeausbildung

Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 12:14

Hallo an euch dort Draußen!

Ich bin froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein, denn bei meiner aktuellen Bewerbung weiß ich überhaupt nicht weiter. Sonst bereitete es mir keinerlei Probleme, Bewerbungen zu schreiben. Aber dieses Mal weiß ich 0 weiter, was sicher auch an meiner komplizierten Situation liegt. Ich würde mich freuen und wäre euch sehr dankbar, wenn ihr euch kurz Zeit nehmen würdet :)

Dann erläutere ich euch mal, um was es geht.

2012 ging ich von der Realschule ab ( recht gutes Zeugnis, aber keine Lust mehr auf weitere Schule was daran lag, dass ich gemobbt wurde und diese Leute weiter in meinen Wunsch-Schulgängen gehabt hätte ) und machte 1 ½ Jahre ein FSJ. Im April 14 begann ich das erste Mal meine Krankenschwesternausbildung, welche ich nach einem halben Jahr aufgrund der Folgen eines Arbeitsunfalles unterbrechen musste. Da ich kein Arbeitslosengeld bezogen habe ( bzw. dieses sehr gering war ) suchte ich mir einen Minijob, welcher sich mit meiner Verletzung vereinbaren ließ und landete im Einzelhandel.
Im April 15 nahm ich die Ausbildung wieder auf und fing von vorne an ( im laufenden Kurs war kein Platz ). Leider war ich mit dem Betrieb zunehmend sehr unzufrieden ( Gehalt kam immer nur lückenhaft, Arbeitsplätze waren für mich unerreichbar, an Bedingungen wurde sich nicht gehalten, mir wurden Fehlzeiten und Fehler aufgebrummt...) dies war auch der Hauptgrund, für meine Kündigung. Leider verfiel ich durch familiäre Schicksalsschläge in eine Depression und war lange krank – zu lange für meine Schule, man verwies mir die Prüfungszulassung und eine Ausbildungsverlängerung und drängte mich so zur Kündigung.
Ich hatte Glück und fand eine Ausbildungsstelle im Einzelhandel, in welcher ich seit August diesen Jahres nun stecke und bin alles andere als glücklich. Meine Filiale nutzt mich aus, als ich einen Kreislaufzusammenbruch aufgrund der im Lager herrschenden Temperaturen bekam, drohte man mir mit einer Kündigung falls ich nun krank sein sollte – ich wurde auch AU geschrieben – ich arbeite täglich 10-12 Stunden, habe keinen Samstag frei ( vom BR festgelegte Bedingung ist jeden zweiten Samstag frei, wird bei allen eingehalten ausser bei mir, tauschen darf ich auch mit keinem, weil die FL es nicht wünscht ) und muss nach der Berufsschule bis Ladenschluss arbeiten und habe wenig bis kaum Zeit zum lernen. Man lässt Stunden unter den Tisch fallen, somit komme ich ins Minus und arbeite folglich mehr, als ich muss. Das es anders geht, sehe ich bei Azubis, die in anderen Filialen lerne.

Da ich den Wohnort gerne wechseln möchte ( die Nähe zu meiner Familie, zu der ich keinen Kontakt habe macht mich kirre ) und gerne zu meinem Vater ziehen möchte und auch gerne wieder in die Pflege möchte, habe ich diese Woche Kontakt zu einer Uniklinik aufgenommen. Diese möchte gerne meine Bewerbung haben ( sie weiß dass ich wegen der Fehlzeiten und betrieblicher Unzufriedenheit gekündigt habe ) und mich auch gerne ins laufende 2- Lehrjahr einstellen.
Nun fällt es mir schwer, die Bewerbung zu schreiben. Ich habe zwei Entwürfe fertig gemacht ( siehe zweiter Post ) einmal lasse ich die erste Ausbildung raus ( „Berufliche Findungsphase und Reisen“ ) und das zweite Mal schildere ich es so, wie es ist.

Ich bedanke mich schonmal fürs Lesen und hoffe, ihr könnt mir helfen :)
Rechtschreibfehler in der Bewerbung werden selbstverständlich noch korrigiert!

Liebe Grüße :)
Zuletzt geändert von Mariposa96 am 18.09.2016, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 12:16

1. Entwurf, dort habe ich meine erste Ausbildung erwähnt.

Sehr geehrte Frau ….

durch den Internetauftritt des Uniklinikum Essen bin ich auf die Schule für Pflegeberufe aufmerksam geworden und kontaktiere sie am 14.09.2016 telefonisch. Das Uniklinikum Essen bietet eine medizinisch und pflegerisch erstklassige Versorgung vieler Fachgebiete und exzellente Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege. Das Profil, die Abteilungen der Klinik und deren Schwerpunkte sowie das Konzept der Schule für Pflegeberufe hat mich sehr überzeugt. Aus diesen Gründen bewerbe ich mich für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zum 1.04.2017. Alternativ, so wie sie mir telefonisch mitteilten, auch eher um in einen laufenden Kurs einzusteigen. - Frühester Beginn wäre bei mir allerdings im Februar, da mein Freund so lange hier noch ein festes Arbeitsverhältnis hat und die Kündigungsfrist unserer Wohnung drei Monate beträgt, Doppelmiete zahlen ist uns finanziell nicht machbar wie schreibe ich das? -

Im Jahr 2012 erreichte ich meine Fachoberschulreife an der Realschule in xx und machte über 1 ½ Jahre ein freiwilliges soziales Jahr in einem Altenheim und später in einer Klinik. Bereits durch meine drei Praktika im laufe der neunten Klasse wurde mein Interesse für den pflegerischen Bereich entwickelt, welches sich in meinem freiwilligen sozialen Jahr festigte worauf ich im April 2014 die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der xxx in xxx begann. Leider musste ich diese nach einem halben Jahr unterbrechen, da ich mit den Folgen eines Arbeitsunfalles zu kämpfen hatte.
Um wieder ins Berufsleben zurückzufinden nahm ich im Oktober 2014 einen Aushilfsjob in einem örtlichen Supermarkt an. Im April 2015 konnte ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin wieder aufnehmen und startete erneut im ersten Lehrjahr.
Durch familiäre Schicksalsschläge hatte ich im vergangenen Jahr eine längere Ausfallzeit, was dazu führte, dass ich über die gesetzliche erlaubten Fehlzeiten gelangte und die Ausbildung leider nicht mehr weiter machen konnte. Dazu kam, dass ich mich mit der Ausbildungsstätte nicht mehr identifizieren konnte und es innerbetriebliche Disharmonien gab, welche das Ausbildungsziel gefährdeten , woraufhin ich das Ausbildungsverhältnis beendete und in eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau wechselte.
Im laufe der ersten beiden Monate in dieser Tätigkeit habe festgestellt, dass mir die pflegerische Arbeit und die Arbeit mit Menschen fehlt. Mit meiner aktuellen Arbeit kann ich mich nicht wirklich identifizieren und es fehlt mir, Menschen zu unterstützen, zu begleiten und zurück in selbstständiges Leben mit ihrer Krankheit zu bringen. Deswegen habe ich den Entschluss gefasst, mich wieder für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zu bewerben.

Durch meine Erfahrung im pflegerischen Bereich konnte ich bereits ein breites Spektrum an medizinischen Gebieten kennenlernen wie z.B die innere Medizin mit den Schwerpunkten Onkologie oder Stroke Unit , die Endoprothetik oder die ambulante Pflege. Ein konzentriertes, strukturiertes und organisiertes Arbeiten kann ich auch in stressigen Situationen sicher stellen und Aspekte wie interdisziplinäres Handeln und ressourcenorientiertes Pflegen sind für mich selbstverständlich und auch praktisch umsetzbar. Ebenso sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit für meine Persönlichkeit selbstverständlich.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich ich sehr.


Zweiter Versuch, ich habe lediglich den mittleren Part abgeändert:

Bereits in jungen Jahren wurde mein Interesse für den Pflegeberuf entdeckt. Durch meinen Vater, welcher eine Umschulung zum Altenpfleger absolvierte, bekam ich erste Einblicke in die Medizin und Pflege- Woraufhin ich mich in der neunten Klasse für drei Praktika in verschiedenen pflegerischen Bereichen beworben habe . Diese festigten meinen Berufswunsch, woraufhin ich nach dem erfolgreichen Erreichen der Fachoberschulreife im Sommer 2012 an der Realschule in xxx ein freiwilliges soziales Jahr, welches über 1 ½ Jahre ging, absolvierte. Während dieses Zeitraumes war ich in einem Altenheim mit Patienten aller Pflegestufen und im Patiententransportdienst einer größeren Klinik eingesetzt.
Nach dem freiwilligen sozialen Jahr legte ich eine kleine Auszeit ein und erkundigte das Land und lernte viele Menschen kennen, welche ebenfalls in der Pflege arbeiten und meinen Berufswunsch festigten. Bis zu meinem Ausbildungsbeginn im April 2015 arbeitete ich als Aushilfe in einem örtlichen Supermarkt. Im April 2015 trat ich dann die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der xxx in xxx an. Leider trafen mich im Laufe des ersten Ausbildungsjahres einige Schicksalsschläge, weswegen ich über die gesetzlich erlaubte Fehlzeit kam. Hinzukam, dass es innerbetriebliche Konflikte gab, welche eine erfolgreiche Ausbildung gefährdet haben. Aus diesem Grund entschied ich mich dazu, die Ausbildung bei der xx in xx vorzeitig zu beenden und in eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau zu wechseln. Im laufe der ersten beiden Monate in dieser Tätigkeit habe festgestellt, dass mir die pflegerische Arbeit und die Arbeit mit Menschen fehlt. Mit meiner aktuellen Arbeit kann ich mich nicht wirklich identifizieren und es fehlt mir, Menschen zu unterstützen, zu begleiten und zurück in selbstständiges Leben mit ihrer Krankheit zu bringen. Deswegen habe ich den Entschluss gefasst, mich wieder für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zu bewerben.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 18.09.2016, 13:12

Ich finde, Du hältst Dich zu sehr an Deinem LL fest. Im Anschreiben solltest Du positiv dem neuen AG deutlich machen, warum genau Du für genau diese Stelle bei genau ihm die perfekte Besetzung bist.

Negative Motivation und Lebenslaufnacherzählung haben da nichts zu suchen. Ganz an den Anfang gehören Deine allerbesten Argumente (aus der Sicht des AG):
'Mariposa weiß schon abc, hat sie da und da gelernt. Mariposa kann schon def, hat sie da und da gemacht. Mariposa findet ghi gut und wichtig, hat sie da und da bewiesen. Mariposa ist so und so drauf, das sieht man an jkl.'

Im ganzen Anschreiben solltest Du Fachausdrücke verwenden, die Du kennst - und auch zeigen, das Du genau weißt, was bei diesem AG gefordert ist. Und das Du richtig Bock darauf hast.

Die frühere Entscheidung für den (für Dich) falschen Ausbildungsbetrieb und -gang, Deine Krankheit, das alles hat in Deinem Anschreiben nichts verloren. Das wären - im Gegenteil - ja Gründe, die gegen Deine Einstellung sprechen. Man könnte das nämlich so auslegen:
'Mariposa trifft falsche Entscheidungen, kann sich selbst nicht richtig einschätzen und sich nicht mal gut um sich selbst kümmern. Und jetzt will sie von uns, dass wir sie aus Mitleid einstellen.'

Diesen Eindruck willst Du ja nicht erwecken, weil's halt auch nicht so ist. Die vorigen Ausbildungen und die Krankheitsphase gehören in Deinen LL, aber im Anschreiben geht es nur um die beste Werbung, die Du - mit uns hier im Forum, wenn Du willst ;) - für Dich machen kannst.

Scheib einfach mal auf, warum Du eine super Krankenpflegerin wärst und warum Du die Ausbildung unbedingt da machen willst. Muss nicht perfekt ausformuliert sein - das können wir hier gemeinsam machen... ;)

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 13:22

Danke für deine Antwort :) ich nehme deine Angebote gerne an :)

Ich sehe gerade auch, ziemlich lang die Bewerbung. Mir stellt sich halt hauptsächlich die Frage: ersten Ausbildungsanlauf drinne lassen oder nicht? Ich tendiere eher zu nein. Das wirft viele Fragen auf und wer nimmt jemanden, der ein drittes Mal die selbe Ausbildung versucht ? :(

Also warum gerade diese Klinik steht in den ersten Sätzen, und das meine ich auch so. Ausserdem wohnt mein Vater in Essen und allgemein ist dort mehr los als hier in Ostwestfalen. Aber das sind persönliche Gründe.

Ich interessiere mich für Medizin, ich helfe gerne Menschen auf ihrem Weg in ein Leben mit ihrer Krankheit oder begleite sie in den Tod und helfe ihnen gerne, diesen so angenehm ( pflegerisch ) wie möglich zu gestalten. Ich sehe gerne Fortschritte und unterstütze/berate/leite gerne zu diesen an. Z.B ein Patient war vor einer Woche noch bettlägerig, derweil läuft er selbstständig zum Waschenbecken und versorgt seinen Oberkörper selbst.
Geweckt wurde das Interesse tatsächlich durch meinen Vater,ich blickte damals in seine Bücher ( war so 9-10 Jahre alt damals :D ) und es fesselte mich. Ich absolviere dann Klinikpraktikas, das FSJ usw und mein Berufswunsch stand ( und steht ) auch immer noch fest. Der alte AG war halt ziemlich mies ( nein, ich würde niemals einen AG in einem VG schlecht reden!) und deswegen drängte man mich zur Kündigung, ich hatte keine Wahl ausser in einen Jahr ohne Abschluss aus der Ausbildung zu gehen.

Die Ausbildung jetzt im Einzelhandel war aus Not, denn ich hätte keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld gehabt und "musste" etwas machen. Sollte ich wirklich nicht begründen, weswegen ich wieder in Pflegeberuf möchte? Warum ich zum dritten ( oder zweiten ) Mal einen Versuch wage? Ich finde mein LL wirft viele Fragen auf, die eher abschrecken :(

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 18.09.2016, 13:47

Dein Vater arbeitet im medizinischen Bereich? Als was genau?

Wäre es Dir möglich (und wäre es sinnvoll) für die Zwischenzeit bei Deinem Vater zu wohnen?

Dass Du auch aus familiären Gründen eine Bindung an Essen hast, kann durchaus auch im Anschreiben erwähnt werden: Für den AG ist es wichtig zu wissen, dass Du dort ein stabiles soziales Netz hast und Deine Entscheidung, dorthin zu gehen noch zusätzlich zur Arbeit gut begründet ist.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 18.09.2016, 14:03

Hallo Mariposa96,

kurz zu Deiner Frage:
Frühester Beginn wäre bei mir allerdings im Februar, da mein Freund so lange hier noch ein festes Arbeitsverhältnis hat und die Kündigungsfrist unserer Wohnung drei Monate beträgt, Doppelmiete zahlen ist uns finanziell nicht machbar wie schreibe ich das? -
Dass Du erst später einsteigen kannst, würde ich nicht schreiben, sondern versuchen, einen schnellen Eintritt zu ermöglichen. Wäre es denn nicht denkbar, dass Du früher anfängst und Dir für die erste Zeit ein WG-Zimmer suchst und ihr ein Zimmer der jetzigen Wohnung untervermietet?

Ansonsten stimme ich katerfreitag bei, dass Du mehr auf den Putz hauen solltest - insbesondere, wenn Du gern ins zweite Jahr einsteigen möchtest. Präsentiere, was Du schon alles gelernt hast.

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 14:08

Bei meinem Vater wohnen, schwierig. Die beiden haben eine sehr offene Wohnung und auch keinen Platz für eine dritte Person.
Mein Vater war examinierter Krankenpfleger, macht jetzt aber Fachberater im Bereich Rehatechnik. Rücken war kaputt, da ging nichts mehr.

Untervermietung gestaltet sich schwierig, wir haben eine ein-Zimmer Wohnung aktuell und daher geht das schlecht :D Kündigingsfrist der Wohnung beträgt mehrere Monate, Nachmietersuche ist nicht erwünscht. Dabei wäre einer binnen von ein paar Tagen gefunden. Mein Freund steckt hier noch in einem Arbeitsverhältnis, welches im Januar endet, daher würden wir dann zum Februar umziehen. Wir haben so oder so nicht viel sparen können, da zählt jeder Cent und alleine die Wohnung hier kostet 400€ warm, das können wir nicht doppelt stemmen :(

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 18.09.2016, 14:33

Hmm, aber einen Zwischenmieter darf man meines Wissens immer suchen und vielleicht könntest Du Wohngeld oder so für die erste Zeit beantragen. Was ich meine, ist: Wenn alles Weitere gut passt, wird sich sicher eine Lösung für die Wohnsituation ergeben. Und ein Einstieg ins zweite Jahr wird später auch einen guten Eindruck machen. Aber letztlich ist das natürlich Deine bzw. eure Entscheidung.

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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 14:41

Klar, sonst kratze ich alles zusammen und schaue, was vorerst ein Wohnheimplatz kostet und nehme an Klamotten nur einen Koffer mit. Mein Vater wohnt in der Nähe der Klinik, zum Essen könnte ich sicherlich dort vorbei kommen - spart ja auch Geld :D

Laut unserem Mietvertrag wird auch Zwischenmiete nicht gestattet :( aber vielleicht kann man da noch was reissen.

Aktuell warte ich auch noch auf die Unterlagen der alten Krankenpflegeschule. Habe denen erstmal eine Frist bis Donnerstag gelassen, falls dann nichts kommt, werde ich nochmals anrufen.

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Beitrag von TheGuide » 18.09.2016, 14:59

Mariposa96 hat geschrieben:Also warum gerade diese Klinik steht in den ersten Sätzen, und das meine ich auch so.
Weil du sie im Internet gefunden und telef. kontaktiert hast? Das sind keine plausiblen Gründe für eine Bewerbung und das interessiert auch herzlich wenig. Das Telefongespräch interessiert als positiver erster Kontakt, wenn dabei etwas herausgekommen ist.
Ich absolviere dann Klinikpraktikas,

Einzahl Praktikum, Mehrzahl Praktika_.
mein Berufswunsch stand (_und steht_) auch
Einklammerungen bitte so: _(Klammer)_
Sollte ich wirklich nicht begründen, weswegen ich wieder in Pflegeberuf möchte?

Doch, sollst du. Aber überzeugend.

Ich finde mein LL wirft viele Fragen auf, die eher abschrecken :(
Ja, das ist vielleicht ein Problem. Aber davon löse dich erst einmal. Begib dich nicht in die Rechtfertigungsmühle, aus der kommst du nur schwer wieder raus. Konzentriere dich jetzt auf das Anschreiben und in diesem auf deine Zukunft als Krankenpflegerin. Wenn du dann trotz deines Lebenslaufs in ein Vorstellungsgepräch kommst, bist du auf eine entsprechende Nachfrage vorbereitet (natürlich nicht automatisch, aber ich gehe davon aus, dass du eine solche Nachfrage vorbereitest) und wirst dann zur Politikerin, die auf die Frage, warum ihr Vorhaben Y nicht geklappt hat vom erfolgreichen Vorhaben X spricht.

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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 15:12

Es steht doch in der Einleitung mit dabei, wieso ich mich gerade in dieser Klinik bewerbe. Im ersten Satz steht die Bezugquelle. Sie sagte, ich solle mich in der Bewerbung auf das Telefonat beziehen, damit sie direkt weiss, um wen es sich handelt. Als positiven Kontakt würde ich dies bezeichnen, denn sie hat von sich aus einen Einstieg ins zweite Lehrjahr angeboten. Ansonsten steht der Grund, weswegen es diese Klinik sein sollte, im ersten Absatz dabei.

Rechtschreibfehler bessere ich aus, sobald die richtige Bewerbung steht :)

Ihr habt Recht, ich sollte mich von diesen ganzen Rechtfertigungen in der Bewerbung direkt lösen. Falls es zu einem VG kommt, kann ich dort alles erläutern und so schildern, wie es aktuell ist.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 18.09.2016, 16:15

Was ich mich gerade frage, ist, ob Du denn das erste Jahr überhaupt schon komplett abgeschlossen hast? Ich steig da nicht so recht durch mit den Zeiten.

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Beitrag von Mariposa96 » 18.09.2016, 17:33

Ich stand jetzt kurz vor der Zwischenprüfung, also auf Mitte des 2. Lehrjahres :)

Ich hätte nach meinem ersten Ausscheiden ins laufende Jahr einsteigen können. Allerdings war der eine Kurs mit 32 Schülern voll.

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Beitrag von TheGuide » 18.09.2016, 18:14

Mariposa96 hat geschrieben:Es steht doch in der Einleitung mit dabei, wieso ich mich gerade in dieser Klinik bewerbe. Im ersten Satz steht die Bezugquelle.
Die Bezugsquelle gehört in den Betreff. Und du bewirbst dich doch nicht irgendwo, weil du eine Stellenanzeige gefunden hast. Ich lese tagtäglich irgendwelche Stellenanzeigen und bewerbe mich trotzdem nicht darauf. Du bewirbst dich, weil du aus irgendwelchen Gründen in dem Beruf X deine Erfüllung findest. Das gilt es plausibel darzustellen.

Sie sagte, ich solle mich in der Bewerbung auf das Telefonat beziehen, damit sie direkt weiss, um wen es sich handelt. Als positiven Kontakt würde ich dies bezeichnen, denn sie hat von sich aus einen Einstieg ins zweite Lehrjahr angeboten.
Dann sollte das auch unbedingt in die Bewerbung kommen!
Ansonsten steht der Grund, weswegen es diese Klinik sein sollte, im ersten Absatz dabei.
Ach, du meinst die Schleimerei? Nein, Schleimerei ist kein Grund dafür eingestellt zu werden... Okay, den Fehler machen viele Bewerber, anstatt über sich über die Institution bei der sie arbeiten wollen zu schreiben. Aber denk mal adressatengerecht: Der Adressat weiß, wer er ist. Er weiß aber nicht, wer du bist. Und der Adressat wird auch in etwa wissen, wie die Ausbildung bei ihm ist, ob gut oder schlecht. Der benötigt dafür keine Erklärungen von seinen Bewerbern, die zwar sicher gutmeinend sind, aber die eigentlich keinen rechten Einblick in die Ausbildungsgüte haben.

Das Angebot, dass du evtl. direkt ins zweite Lehrjahr einsteigen kannst, scheint mir sehr konkret zu sein. Das ist ein sehr guter Aufhänger, den du nicht verschenken solltest!

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 18.09.2016, 21:36

Mariposa96 hat geschrieben:Ich stand jetzt kurz vor der Zwischenprüfung, also auf Mitte des 2. Lehrjahres :)
Perfekt! :) Genau das solltest Du im Anschreiben rüberbringen! Vielleicht einmal kurz nach dem Verweis auf das Telefonat und dann nochmal über Fakten belegt.

Also beispielsweise: Während meiner Lehrzeit stellte ich meine ... (Eigenschaft/Fähigkeit/Talent von Dir) beim ... (Fachbegriff, Inhalt erstes Lehrjahr) unter Beweis.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 19.09.2016, 08:09

Deine Bewerbung würde also etwa so beginnen:

"Bewerbung um eine Ausbildung als Sowieso
Unser Telefonat vom xx. xx. 2016 (DAS SOLLTE AUCH IN DIE BETREFFZEILE DER E-MAIL, DAMIT FRAU DINGENS DIE GLEICH RICHTIG EINORDNEN KANN... ;)

Sehr geehrte Frau Dingens,

vielen Dank für das positive und sehr informative Telefonat vom letzten Dienstag. Besonders gefreut habe ich mich über Ihr Angebot, mich direkt für einen Einstieg ins zweite Lehrjahr bewerben zu können. Gerne beginne ich bei Ihnen zum 01. April 2016 oder, nach Absprache, zum Februar 2016 oder früher.

Mein Interesse an pflegerischer Arbeit wurde geweckt, als ich mit 10 Jahren in den Fachbüchern meines Vaters, examinierter Alten- und Krankenpfleger und aktuell als Berater für Reha-Technik tätig, schmökerte."

Gefällt's? Ich habe mit Deinem Vater begonnen, weil Du Deinem Ziel-AG deutlich machen musst, dass Du weißt, worauf Du Dich einlässt - auch langfristig. Dass Dir bewusst ist, dass man bei Problemen nicht die Branche wechseln muss... :) Über den Platz im Anschreiben kann man sicher diskutieren ;)

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Beitrag von Mariposa96 » 19.09.2016, 10:45

Nur eine schnelle Antwort, da ich gerade in der Pause bin:

Katerfreitag, dieser Anfang gefällt mir durchaus sehr gut! Ob ich drekt ins zweite Einsteigen kann oder noch etwas vom Ersten mitnehmen muss, ist allerdings nicht gesagt - da muss auf meine Fehlzeiten geachtet werden. Ich würde daher eher schreiben, dass ich in einen laufenden Kurs einsteigen könnte :)

Ich hoffe jetzt, dass mein alter Betrieb schnell alle Unterlagen schickt und dann kann die Bewerbung rausgehen. Ende Oktober bin ich in Essen, daher würde sich das gut zusammen passen. Eher klappts leider nicht, da mein Betrieb mir deswegen 100% keinen freien Tag gestatten wird.

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Beitrag von Mariposa96 » 22.09.2016, 19:56

Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen; eine neue Bewerbung zu schreiben. Wir haben einen Wasserschaden und ich war tagsüber am Arbeiten.

Ich warte immer noch auf die Unterlagen des alten Betriebes, mehrere Anrufe erfolgten - habe jetzt nochmals eine Frist gesetzt.

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Beitrag von katerfreitag » 23.09.2016, 08:49

dranbleiben! ;)

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Beitrag von Mariposa96 » 01.11.2016, 16:08

Hallo ihr Lieben,

ich hatte leider die letzten Wochen nicht die Zeit, mich um die Bewerbung zu kümmern, da ich meist von morgens bis Abends im Laden war, dazu noch viele Referate für die Berufsschule und auch unser Wasserschaden. Jetzt in meinem Urlaub konnte ich Kraft sammeln und habe eine Bewerbung geschrieben. Leider sind es immer noch gut 1 1/2 Seiten, weiß aber auch nicht so recht, wie ich mich kürzer halten kann. Bin schon auf den Abbruch nicht so genau eingegangen.
Meine ehem. Krankenpflegeschule hat sich leider mit dem Zusenden der Unterlagen auch laaaange Zeit gelassen, sodass ich vor gut zwei/drei Wochen erst ALLE benötigten Unterlagen hatte.
In meiner jetzigen Ausbildung sieht es auch nicht gut aus, ich werde Freitag wahrscheinlich die Kündigung in der Probezeit erhalten - aber das müssen die ja dort nicht wissen.

Ich habe beschlossen, dass ich den ersten Anlauf der Ausbildung rauslasse und es im Lebenslauf als "berufliche Auszeit" schreibe oder einfach eine Lücke in diesem lasse für die fünf Monate damals.

Nun, hier die Bewerbung:


Bewerbung für einen Ausbildungsplatz zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zum 01.04.2016 oder einem früheren Zeitpunkt

Sehr geehrte Frau Personaldingens,

vielen Dank für das positive und sehr informative Telefonat welches ich Mitte September mit Ihnen führen durfte. Besonders gefreut habe ich mich über Ihr Angebot, mich direkt für einen Einstieg ins zweite Lehrjahr bewerben zu können. Gerne beginne ich bei Ihnen zum 01. April 2017 oder, nach Absprache, zum Februar 2017 oder früher.  Das Uniklinikum Essen bietet eine medizinisch und pflegerisch erstklassige Versorgung vieler Fachgebiete und exzellente Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege. Das Profil, die Abteilungen der Klinik und deren Schwerpunkte sowie das Konzept der Schule für Pflegeberufe hat mich sehr überzeugt, weswegen ich gerne die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Ihrem Hause absolvieren möchte.

Mein Interesse an der pflegerischen Arbeit wurde bereits in jungen geweckt, als mein Vater eine Umschuldung zum Altenpfleger absolvierte. Um von dem, was ich theoretisch bei meinem Vater gesehen habe, praktisch auch mehr Wissen zu erlangen, absolvierte ich in der 9. Klasse drei Praktika in diversen medizinischen Fachbereichen. Durch diese drei Praktika konnte ich meinen Wunsch, Gesundheits- und Krankenpilgerin zu lernen, festigen und beschloss, nach dem erfolgreichen Erlangen der Fachoberschulreife ein freiwilliges soziales Jahr im Altenheim zu beginnen. Nach einem halben Jahr dort wechselte ich zum Klinikum Bielefeld und war dort bis zum März 2016 im Rahmen des FSJ tätig.
Durch einen Arbeitsunfall bedingt musste ich nach meinem FSJ eine berufliche Pause einlegen und arbeitete nach erfolgreicher Genesung im Einzelhandel als Verkaufshilfe.
Im April 2015 begann ich dann die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bei der xxx in Holzhausen. Dort konnte ich bereits Bereiche der inneren Medizin und ambulanten Pflege, sowie Endoprothetik näher kennenlernen und theoretisches Grundwissen für die pflegerische Arbeit erlangen, sowieso fundiertes Fachwissen der Krankheitslehre in den Bereich Endokrinologie, Psychiatrie und Neurologie. Leider musste ich die Ausbildung dort im Sommer 2016 aufgrund einer Fehlzeitenüberschreitung und betrieblicher Disharmonien , welche ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen erläutern möchte, beenden.

Aktuell bin ich bei Dirk Rossmann GmbH tätig und lerne dort den Beruf der Einzelhandelskauffrau. Jetzt, zum Ende der dortigen Probezeit, wird mir allerdings bewusst, dass dies nicht mein Berufswunsch ist und ich wieder gerne zurück in die Gesundheits- und Krankenpflege möchte. Mir hat es immer viel Spaß bereitet, Menschen auf ihrem Wege zur Besserung oder auch auf ihrem Wege in den Tod zu begleiten und zu unterstützen. Auch interessiert mich die Medizin und die Forschung, da es dort nie einen Stillstand gibt und es immer neue Methoden und Techniken gib, die auch für uns Pflegekräfte sehr von Interesse sind.

Ein konzentriertes, strukturiertes und organisiertes Arbeiten kann ich auch in stressigen Situationen sicher stellen und Aspekte wie interdisziplinäres Handeln und ressourcenorientiertes Pflegen sind für mich selbstverständlich und auch praktisch umsetzbar. Ebenso sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit für meine Persönlichkeit selbstverständlich. 

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,
Mariposa

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Beitrag von TheGuide » 01.11.2016, 18:48

Mariposa96 hat geschrieben:vielen Dank für das positive und sehr informative Telefonat welches ich Mitte September mit Ihnen führen durfte. Besonders gefreut habe ich mich über Ihr Angebot, mich direkt für einen Einstieg ins zweite Lehrjahr bewerben zu können.

Gerne beginne ich bei Ihnen zum 01. April 2017 oder, nach Absprache, zum Februar 2017 oder früher. 
Das Uniklinikum Essen bietet eine medizinisch und pflegerisch erstklassige Versorgung vieler Fachgebiete und exzellente Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege. Das Profil, die Abteilungen der Klinik und deren Schwerpunkte sowie das Konzept der Schule für Pflegeberufe hat mich sehr überzeugt, weswegen ich gerne die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Ihrem Hause absolvieren möchte.
Nein. Hieraus erfährt die Adressatin NICHTS ÜBER DICH!
Mein Interesse an der pflegerischen Arbeit wurde bereits in jungen geweckt
in jungen Jahren = furchtbar unkonkret!
wurde geweckt = Passiv!
Aktiv formulieren!!!!!!!!!!!!!elf!!!!!!!!!!!!elf!!!!
als mein Vater eine Umschuldung zum Altenpfleger absolvierte.

Und du wunderst dich, dass du dein Anschreiben nicht gekürzt bekommst? Wo ist das denn wichtig?!
Um von dem, was ich theoretisch bei meinem Vater gesehen habe, praktisch auch mehr Wissen zu erlangen, absolvierte ich in der 9. Klasse drei Praktika in diversen medizinischen Fachbereichen.
divers - zu unkonkret

Durch diese drei Praktika konnte ich meinen Wunsch, Gesundheits- und Krankenpilgerin zu lernen, festigen und beschloss, nach dem erfolgreichen Erlangen der Fachoberschulreife ein freiwilliges soziales Jahr im Altenheim zu beginnen.

Entscheidungsfindungsnacherzählung! Die Entscheidung ist gefunden, schon klar! Interessant ist, warum!

Nach einem halben Jahr dort wechselte ich zum Klinikum Bielefeld und war dort bis zum März 2016 im Rahmen des FSJ tätig.
Durch einen Arbeitsunfall bedingt musste ich nach meinem FSJ eine berufliche Pause einlegen und arbeitete nach erfolgreicher Genesung im Einzelhandel als Verkaufshilfe.
Lebenslaufnacherzählung! Der Lebenslauf liegt bei!
Im April 2015 begann ich dann die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bei der xxx in Holzhausen. Dort konnte ich bereits Bereiche der inneren Medizin und ambulanten Pflege, sowie Endoprothetik näher kennenlernen und theoretisches Grundwissen für die pflegerische Arbeit erlangen, sowieso fundiertes Fachwissen der Krankheitslehre in den Bereich Endokrinologie, Psychiatrie und Neurologie. Leider musste ich die Ausbildung dort im Sommer 2016 aufgrund einer Fehlzeitenüberschreitung und betrieblicher Disharmonien , welche ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen erläutern möchte, beenden.
Alles Lebenslaufnacherzählung!
Aktuell bin ich bei Dirk Rossmann GmbH tätig und lerne dort den Beruf der Einzelhandelskauffrau. Jetzt, zum Ende der dortigen Probezeit, wird mir allerdings bewusst, dass dies nicht mein Berufswunsch ist und ich wieder gerne zurück in die Gesundheits- und Krankenpflege möchte.

Negative Bewerbungsmotivation und Lebenslaufnacherzählung!

Mir hat es immer viel Spaß bereitet, Menschen auf ihrem Wege zur Besserung oder auch auf ihrem Wege in den Tod zu begleiten und zu unterstützen.

Das ist doch mal ein relevanter Grund. Wobei das mit dem Weg in den Tod irgendwie schräg kommt.

Auch interessiert mich die Medizin und die Forschung, da es dort nie einen Stillstand gibt und es immer neue Methoden und Techniken gib, die auch für uns Pflegekräfte sehr von Interesse sind.
Die ganzen Lebenslauf- und sonstigen Nacherzählungen streichen! Mit dem Rest kann man arbeiten.

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 01.11.2016, 20:22

Das mit meinem Vater reinzuschreiben riet man mir hier im Forum. Denn dies war damals mein erster Kontakt mit diesem Berufsbild.
Die genauen Abteilungen der Schulpraktika steht im Lebenslauf, habe sie zusammengefasst da sie alle kurz nacheinander statt gefunden haben.

Ebenso wurde mir hier geraten, einzubringen welche Fachabteilungen ich bereits besucht habe und welche Kentnnisse ich durch meine Ausbildung erworben habe.

Was bedeutet "aktives Formulieren"?

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 02.11.2016, 14:08

Ich habe es nochmal etwas umgeschrieben und die aktuelle Tätigkeit ausgelassen. Ebenso habe ich rausgelassen, was ich alles schon in der Ausbildung für Fächer hatte. Dies sieht die Dame anhand meiner begelegten Unterlagen ( Übersicht dr Theorie und Praxis + deren Noten )

Bewerbung für einen Ausbildungsplatz zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zum 01.04.2017 oder einem früheren Zeitpunkt

Sehr geehrte Frau Personalfrau,

vielen Dank für das positive und sehr informative Telefonat welches ich Mitte September mit Ihnen führen durfte. Besonders gefreut habe ich mich über Ihr Angebot, mich direkt für einen Einstieg ins zweite Lehrjahr bewerben zu können. Gerne beginne ich bei Ihnen zum 01. April 2017 oder, nach Absprache, früher. Das Uniklinikum Essen bietet eine medizinisch und pflegerisch erstklassige Versorgung vieler Fachgebiete und exzellente Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege. Das Profil, die Abteilungen der Klinik und deren Schwerpunkte sowie das Konzept der Schule für Pflegeberufe hat mich sehr überzeugt, weswegen ich gerne die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Ihrem Hause absolvieren möchte.

Erstes Interesse für den Pflegeberuf erlangte ich durch meinen Vater, welcher vor etwa zehn Jahren eine Umschulung zum Altenpfleger absolvierte. Dadurch wurde ich mit den Berufsalltag einbezogen und lernte einiges über die Tätigkeitsfelder kennen, welche mich sehr überzeugten. Um von dem, was ich theoretisch bei meinem Vater gesehen habe, praktisch auch mehr Wissen zu erlangen, absolvierte ich in der 9. Klasse drei Praktika in diversen medizinischen Fachbereichen. Mich erfüllt es, wenn ich kranke Menschen auf dem Weg zur Besserung durch meine pflegerischen Interventionen begleiten kann und sie aktiv unterstützen kann.Auch interessiert mich die Medizin und die Forschung, da es dort nie einen Stillstand gibt und es immer neue Methoden und Techniken gibt, die auch für uns Pflegekräfte sehr von Interesse sind. Durch diese drei Praktika konnte ich meinen Wunsch, Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden, festigen. Daraufhin absolvierte ich ein FsJ und begann im April 2015 die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der xxx. Dort konnte ich bereits ein fundiertes theoretisches und praktisches Fachwissen erlangen, welches ich in drei Praxiseinsätzen umsetzen konnte. Die Gründe für den Abbruch im August 2016 würde ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Ein konzentriertes, strukturiertes und organisiertes Arbeiten kann ich auch in stressigen Situationen sicher stellen und Aspekte wie interdisziplinäres Handeln und ressourcenorientiertes Pflegen sind für mich selbstverständlich und auch praktisch umsetzbar. Ebenso sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit für meine Persönlichkeit selbstverständlich.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,
Mariposa

Mariposa96
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Beitrag von Mariposa96 » 04.11.2016, 10:38

Kein Feedback/Verbesserungsidenn? Würde die Bewerbung gerne Montag abschicken.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 05.11.2016, 06:33

Hallo Mariposa - manchmal haben andere Leute auch Brassel... ;)
Mariposa96 hat geschrieben: Bewerbung für einen Ausbildungsplatz zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zum 01.04.2017 oder einem früheren Zeitpunkt

Sehr geehrte Frau Personalfrau,

vielen Dank für das positive und sehr informative Telefonat welches ich Mitte September mit Ihnen führen durfte.

;( 'DÜRFEN' LÄSST DICH KLEIN UND SCHWACH WIRKEN, DAS TELEFONAT IST JETZT SCHON LANGE HER UND WENN DU DAS GESPRÄCH GEFÜHRT HAST, DANN IST DIE PERSONALFRAU LEICHT ZU MANIPULIEREN...

Besonders gefreut habe ich mich über Ihr Angebot, mich direkt für einen Einstieg ins zweite Lehrjahr bewerben zu können. Gerne beginne ich bei Ihnen zum 01. April 2017 oder, nach Absprache, früher. Das Uniklinikum Essen bietet eine medizinisch und pflegerisch erstklassige Versorgung vieler Fachgebiete und exzellente Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege. Das Profil

:(
WESSEN UND WELCHES PROFIL?
, die Abteilungen der Klinik und deren Schwerpunkte :( ZUM BEISPIEL?

sowie das Konzept der Schule für Pflegeberufe :(WELCHES Konzept?

hat mich sehr überzeugt, weswegen ich gerne die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Ihrem Hause absolvieren möchte.

Erstes Interesse für den Pflegeberuf erlangte ich durch meinen Vater, welcher vor etwa zehn Jahren eine Umschulung zum Altenpfleger absolvierte. Dadurch wurde ich mit den Berufsalltag einbezogen und lernte einiges über die Tätigkeitsfelder kennen, welche mich sehr überzeugten.
ETWAS ZUVIELE 'WELCH' ;)Um von dem, was ich theoretisch bei meinem Vater gesehen habe, praktisch auch mehr Wissen zu erlangen, absolvierte ich in der 9. Klasse drei Praktika in diversen medizinischen Fachbereichen.
WELCHE FACHBEREICHE?

Mich erfüllt es, wenn ich kranke Menschen auf dem Weg zur Besserung durch meine pflegerischen Interventionen begleiten kann und sie aktiv unterstützen kann.Auch interessiert mich die Medizin und die Forschung, da es dort nie einen Stillstand gibt und es immer neue Methoden und Techniken gibt, die auch für uns Pflegekräfte
:) SEHR GUT: UNS
sehr von Interesse sind. Durch diese drei Praktika konnte ich meinen Wunsch, Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden, festigen. Daraufhin absolvierte ich ein FsJ und begann im April 2015 die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der xxx. Dort konnte ich bereits ein fundiertes theoretisches und praktisches Fachwissen erlangen, welches ich in drei Praxiseinsätzen umsetzen konnte. Die Gründe für den Abbruch im August 2016 würde ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

:( LASS MAL DIE GANZEN 'KÖNNEN' WEG und den abbruch der ersten ausbildung auch.

Ein konzentriertes, strukturiertes und organisiertes Arbeiten kann ich auch in stressigen Situationen sicher stellen und Aspekte wie interdisziplinäres Handeln und ressourcenorientiertes Pflegen sind für mich selbstverständlich
:( WAS SELBSTVERSTÄNDLICH IST; MUSS NICHT EXTRA ERWÄHNT WERDEN - MEINST DU VIELLEICHT 'WICHTIG'?

und auch praktisch umsetzbar. Ebenso sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit für meine Persönlichkeit selbstverständlich.

:( SIEHE OBEN

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,
Mariposa
DU ORIENTIERST DICH NOCH ZU STARK AM LL, VIELLEICHT BEGINNST DU BESSER MIT DEN ERFAHRUNGEN AUS DER AUSBILDUNG UND ARBEITEST DICH DANN IN DIE FERNERE vERGANGENHEIT ZURÜCK:'WÄHREND MEINER DREI PRAKTIKA IN DEN BEREICHEN X, Y UND Z HABE ICH GELERNT - ABC ZU MACHEN - DASS MIR DEF SEHR ZUSAGT, WEIL ... - DASS ICH GHI GUT KANN.

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