Abgeordnetenbüro Praktikum Bewerbung Bundestagsabgeordneten

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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RobM
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Abgeordnetenbüro Praktikum Bewerbung Bundestagsabgeordneten

Beitrag von RobM » 13.06.2011, 22:16

Hallo,

ich habe es nach den vielen Informationen und Ratschlägen hier im Forum geschafft eine Bewerbung zu schreiben. Diese wollte ich hier mal zur Diskussion stellen bzw. mir ein Feedback erbitten. :)
Perfekt ist ja nie etwas und deshalb bin ich über jede Hilfe und Meinung dankbar.

Ich glaube die meisten Informationen ergeben sich aus dem Anschreiben selbst.
Meine Bewerbung als Praktikant im Abgeordnetenbüro von xxxxxxx
Ihre Stellenausschreibung auf der Internetseite des Abgeordneten xxxxxx

Sehr geehrter Herr xxxxx,

auf der Suche nach einem Praktikum bin ich durch Ihre Homepage auf die Möglichkeit gestoßen ein solches in Ihrem Abgeordnetenbüro in Berlin zu absolvieren. Daher übersende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Ich studiere im 6. Semester das Hauptfach Politikwissenschaften mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle. Mein Interesse liegt in erster Linie im Bereich Regierungslehre, in dem ich besonders das politische System der BRD sehr spannend finde. Nach dem Abschluss meines Bachelor-Studiums strebe ich ein weiterführendes Masterstudium mit genau diesem Schwerpunkt an.
In diesem Zusammenhang erscheint es mir wichtig einen Einblick in die Arbeitsweise des deutschen Bundestages zu bekommen und auch aktiv daran mitzuwirken, um mein bereits in der Theorie erworbenes Wissen auch praktisch vertiefen zu können. Darüber hinaus interessiere ich mich sehr für die deutsche Außenpolitik und sehe daher ein Praktikum in Ihrem Abgeordnetenbüro als eine ideale Bereicherung an.

Ebenso wichtig ist es mir, mein Praktikum bei einem Abgeordneten der Partei zu absolvieren, deren Mitglied ich bin, da die politischen Standpunkte der Partei mit meinen persönlichen identisch sind.

Während meiner Schulzeit am Gymnasium habe ich am sogenannten bilingualen Unterricht teilgenommen, in dessen Verlauf die Fächer Geschichte und Sozialkunde bis zum Abitur auf Englisch unterrichtet worden sind. Ebenso habe ich während meines Studiums mehrere Module auf englischer Sprache belegt. Daher sehe ich meine Englischkenntnisse als verhandlungssicher an. Im Laufe meines Studiums konnte ich vor allem durch einige Methoden-Module und ein Wirtschaftsinformatik-Modul meine Office-Kenntnisse vertiefen. Darüber hinaus beschäftige ich mich auch privat mit den Programmen Microsoft Word und Excel,sodass ich auch dort meine Fähigkeiten regelmäßig verbessern konnte.

Das Praktikum würde ich gerne zwischen dem 02.01.2012 und dem 29.02.2012 bei Ihnen absolvieren. Allerdings bin ich nicht fest an diese Termine gebunden und könnte auch einen anderen Zeitraum als Alternative anbieten. Über eine positive Rückantwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Zur Info: Der Abgeordnete hat auf seiner Homepage vor allem Wert auf gute Englisch-und Deutschkenntnisse sowie auf einen sicheren Umgang mit Office gelegt. Er ist ebenfalls Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Daher die besondere Erwähnung ;)

Fragen,die ich mir selbst zu der Bewerbung stelle sind vor allem:

- Ist die Argumentation für andere schlüssig?
- Erwähne ich eventuell zu oft das Wort "Ebenso"?
- Sind es eventuell zuviele Absätze?
- Ist die Bewerbung vielleicht zu allgemein gehalten?
- Gibt es möglicherweise noch eine bessere Variante,um z.B. den Einleitungssatz zu formulieren?

wie gesagt,über Meinungen bin ich sehr dankbar


Grüße
Zuletzt geändert von RobM am 14.06.2011, 01:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 14.06.2011, 00:39

Zu viele Absätze sind es nicht. Rein ästhetisch stört aber die deutlich unterschiedliche Länge der Absätze, besonders der kleine Absatz "Ebenso wichtig..." mittendrin.

Von der Aussage an sich wäre mir dieser Satz sowieso nicht angebracht, denn es geht ja nicht darum, sich anzubiedern, indem man vorgibt, völlig identische Ansichten zu teilen. Natürlich holen sich die Abgeordneten vorrangig Praktikanten mit ähnlichen Grundpositionen, aber das beinhaltet keine Identität der politischen Ansichten. Bist du nur passives oder auch aktives Mitglied? Insofern du irgendwelche Basisarbeit leistest, könntest du diese besser einbringen.

Außerdem solltest du noch einmal darüber nachdenken, welche Aufgaben genau auf dich zukommen könnten, denn für die täglichen Computerarbeiten hat ein Abgeordneter seine festen Mitarbeiter im Abgeordneten-Büro.

So solltest du dir ein paar alte Praktikumsberichte durchlesen:

http://www.dyckmans.de/wcsite.php?wc_b=6317

http://www.klaus-hagemann.de/jugendport ... erlin.html

http://www.marieluisebeck.de/newsletter ... 0ac4680da9

http://www.ingbert-liebing.de/de/Politi ... 6,1,1.html

http://www.jens-koeppen.de/de/Service/Praktikum/

http://www.ute-berg.de/berlin/praktikum ... htm?id=386

Den 31.02 gibt es nicht.

RobM
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Beitrag von RobM » 14.06.2011, 17:36

Danke erstmal für deine Tipps und die Links :)
Ich wollte eigentlich auch gar nicht direkt darauf hinaus,dass ich mit dem Abgeordneten identische Ansichten teile,sondern nur,dass ich mir gerade ihn wegen seiner Parteizugehörigekit ausgesucht hab und nicht einen x-beliebigen. Basisarbeit betreibe ich eigentlich gar nicht^^..deshalb wollte ich es nur auf diesem Wege erwähnen.

Praktikumsberichte habe ich mir auch schon vorher durchgelesen und auch nach denen,die du gepostet hast, hab ich eher das Gefühl,dass keiner so richtig wusste,was auf ihn zukommt. Mir ist schon klar,dass ich dort nicht pausenlos am PC sitze und dort mit Word-und Excel arbeiten muss,sondern kleinere und Größere Büroarbeiten zu erledigen habe,Sitzungen beiwohnen kann und eben das Team unterstütze. Nur waren gerade die Office-und Sprachkenntnisse eine Anforderung auf seiner Homepage.

Ich wollte eigentlich auch noch etwas wie Selbstständigkeit und schnelle Auffassungsgabe mit hineinbringen, dachte aber das würde den Rahmen dann sprengen und nur wirken als würde ich einfach wahllos etwas aufzählen,was gar nicht direkt gefordert wurde.
Hier hatte für mich der Bezug zu seiner Homepage Vorrang.

http://jung.bawue.spd.de/index.php?doci ... df=default


Sollte ich vielleicht noch direkter auf die jeweilige Arbeit eingehen?Sind die Formulierungen denn an sich so annehmbar?

Meine Bewerbung als Praktikant im Abgeordnetenbüro von xxxxx
Ihre Stellenausschreibung auf der Internetseite des Abgeordneten xxxxx

Sehr geehrter Herr xxxxx,

auf der Suche nach einem Praktikum bin ich durch Ihre Homepage auf die Möglichkeit gestoßen ein solches in Ihrem Abgeordnetenbüro in Berlin zu absolvieren. Daher übersende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Ich studiere im 6. Semester das Hauptfach Politikwissenschaften mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle. Mein Interesse liegt in erster Linie im Bereich Regierungslehre, in dem ich besonders das politische System der BRD sehr spannend finde. Nach dem Abschluss meines Bachelor-Studiums strebe ich ein weiterführendes Masterstudium mit genau diesem Schwerpunkt an.

In diesem Zusammenhang erscheint es mir wichtig einen Einblick in die Arbeitsweise des deutschen Bundestages zu bekommen und auch aktiv daran mitzuwirken, um mein bereits in der Theorie erworbenes Wissen auch praktisch vertiefen zu können. Darüber hinaus interessiere ich mich sehr für die deutsche Außenpolitik und sehe daher ein Praktikum in Ihrem Abgeordnetenbüro als eine ideale Bereicherung an.

Während meiner Schulzeit am Gymnasium habe ich an einem bilingualen Unterricht teilgenommen, in dessen Verlauf die Fächer Geschichte und Sozialkunde bis zum Abitur auf Englisch unterrichtet worden sind. Ebenso habe ich während meines Studiums mehrere Module in englischer Sprache belegt. Daher sehe ich meine Englischkenntnisse als verhandlungssicher an. Im Laufe meines Studiums konnte ich vor allem durch verschiedene Methoden-Module und ein Wirtschaftsinformatik-Modul meine Office-Kenntnisse vertiefen. Darüber hinaus beschäftige ich mich auch privat mit den Programmen Microsoft Word und Excel,sodass ich auch dort meine Fähigkeiten regelmäßig verbessern konnte.

Das Praktikum würde ich gerne zwischen dem 02.01.2012 und dem 29.02.2012 bei Ihnen absolvieren. Allerdings bin ich nicht fest an diese Termine gebunden und könnte auch einen anderen Zeitraum als Alternative anbieten. Über eine positive Rückantwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 18.06.2011, 18:31

So liest es sich ja schon gut. Aber die Einleitung ist nicht so passend, da "Suche nach einem Praktikum" impliziert, dass du irgendein Praktikum gesucht hast und nicht explizit ein Praktikum bei einem Abgeordneten.

Du könntest es bspw. auch so schreiben, indem du einen Satz von weiter unten in die Einleitung nimmst:
Sehr geehrter Herr xxxxx,

da ich mich für die deutsche Außenpolitik interessiere und ich als SPD-Mitglied die Arbeit eines sozialdemokratischen Politikers kennenlernen will, sehe ich ein Praktikum in Ihrem Abgeordnetenbüro als eine ideale Bereicherung an. Daher übersende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Ich studiere im 6. Semester das Hauptfach Politikwissenschaften mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Martin-Luther-Universität in Halle. Mein Interesse liegt in erster Linie im Bereich Regierungslehre, in dem ich besonders das politische System der BRD sehr spannend finde. Nach dem Abschluss meines Bachelor-Studiums strebe ich ein weiterführendes Masterstudium mit genau diesem Schwerpunkt an. In diesem Zusammenhang erscheint es mir wichtig einen Einblick in die Arbeitsweise des deutschen Bundestages zu bekommen und auch aktiv daran mitzuwirken, um mein bereits in der Theorie erworbenes Wissen auch praktisch vertiefen zu können.

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