➡ Wie eigene Absage an Unternehmen formulieren? ✔

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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Spot
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➡ Wie eigene Absage an Unternehmen formulieren? ✔

Beitrag von Spot » 05.05.2009, 18:15

Hallo

Ich habe mich für eine Stelle beworben, das Bewerbungsgespräch geführt und mitbekommen, dass mir dieser Posten nicht zusagt. Im Gespräch wurde deutlich, dass mangels Bewerber zu dieser Stelle im Prinzip jeder genommen wird. Nun meine Frage, wie kann ich dem Chef stilvoll herüberbringen, dass ich nicht mehr möchte, obwohl er jetzt voll mit meiner Zusage rechnet und mich schon zu weiteren Aktivitäten verplant hat?

Spot

drusilla
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Beitrag von drusilla » 05.05.2009, 18:48

na, man schreibt eine nette absage. kannst ja hier einige zum vorbild nehmen, ich hätte spass daran!

"Sehr geehrter Herr Y,
vielen Dank für das freundliche Gespräch vom XX.XX.XXXX. Bei der Vielzahl von Jobangeboten fiel mir die Entscheidung wirklich nicht leicht. Trotz des guten Eindrucks, den ich von Ihrer Firma gewinnen konnte, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, einem anderen Angebot den Vorzug zu geben. Ich bitte Sie hierfür um Verständnis. Anbei erhalten Sie Ihre Firmenunterlagen zu meiner Entlastung zurück. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre berufliche Zukunft."

Zomilein
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Absagen? Wenn ja, wie?

Beitrag von Zomilein » 09.07.2010, 12:16

Heute hat jemand angerufen und mir auf dem AB mitgeteilt, dass ich den Ausbildungsplatz bekommen habe.
Mein Bauchgefühl sagt ganz klar: "Eigentlich willst du die Stelle gar nicht." Zudem war das auch eher eine Notbewerbung (war wohl an sich ein Fehler), da ich diese Ausbildung gar nicht machen wollte.
Ich hatte nun gestern und nächsten Dienstag noch Vorstellungsgespräche (andere Ausbildung), aber ob ich mir da Hoffnung machen kann oder nicht, weiß ich noch nicht. Mit anderen Worten, ich habe noch nichts fest in der Tasche.

Eigentlich würde ich die Stelle gerne absagen, da mein Gefühl ganz laut "NEIN" schreit und ich mich auch nicht 3 Jahre unglücklich machen will. Andererseits kenne ich meine Chancen bei den anderen Firmen nicht und ich fürchte dann mit gar nichts da zu stehen.
Aber 3 Jahre mit Bauchschmerzen und Tränen hinzugehen, kann es doch nicht sein. Keine Ahnung, ob ich pokern soll.....
Die Stelle am Dienstag wäre ein Traum, aber ich habe bisher nur einen Vorstellungstermin, das heißt ja noch gar nichts, auch wenn ihnen meine Unterlagen "sehr gefallen" haben.

Absagen müsste ich telefonisch, was soll ich da sagen? Ich dachte an: "Ich habe mich für eine andere Stelle entschieden" aber ich befürchte, dass sie mir dann noch ein Gespräch aufdrängen will, dabei will ich das schnell hinter mich bringen.

seven
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Beitrag von seven » 09.07.2010, 17:52

Sag ab mit genau dem Satz. Selbst wenn es dieses Jahr nichts mit der Wunschausbildung wird. Nächstes Jahr klappts dann aufjedenfalll.

letsrock
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Beitrag von letsrock » 24.08.2010, 14:38

Eine Rückmeldung wäre interessant, wie du dich jetzt entschieden hast.

Ellax
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Komische Situation - dem Unternehmen absagen?

Beitrag von Ellax » 09.02.2012, 16:16

Hallo :)

meine Traumfirma X hat mich angerufen und gesagt und sie wollen mich als Auszubildende :)
Die Frau am Telefon hat aber außerdem gemeint, dass sie im Moment etwas viel los ist beim oberen Management und der Arbeitsvertrag kommt zu mir erst nächste Woche irgendwann. Dann habe ich aber noch eine Zusage von der Firma Y. Die haben mit mir vereinbart, das ich am Montag den Vertrag bei IHNEN im Unternehmen unterschreiben kann - also habe ich den Vertrag leider nicht bei mir zuhause liegen und kann auch nicht darauf warten, dass der Arbeitsvertrag der Firma X auch SICHER kommt. Ich habe Angst, dass wenn ich ich Y absage, X vielleicht doch noch einen "Rückzieher" macht. :?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 09.02.2012, 18:52

Das ist wirklich eine unangenehme Situation. Vielleicht könntest du morgen noch mal bei der Frau von AG X anrufen und dein Problem schildern, dass du Angst hast, dass diese Traumfirma nun doch noch einen Rückzieher macht und du nicht mit leeren Händen dastehen willst. Nenne ruhig auch den Termin am Montag beim anderen AG. Vielleicht kann dir die Frau auch etwas Schriftliches (als eine Art Bestätigung) bis Montag schicken, um dich zu beruhigen.

hpaerion
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Wie sage ich selbst ab?

Beitrag von hpaerion » 05.03.2012, 12:39

Hallo!

Ich bin neu hier und hoffe ich habe die korrekte Kategorie gewählt. Hab schon etwas rumgesucht, aber nicht ganz das gefunden, was derzeit mein Problem ist.

Ich bin derzeit in einer Ausbildung und bewerbe mich gerade an vielen Stellen gleichzeitig für ein anschließendes praktisches Jahr, welches zum Erwerb meiner Berufsbezeichnung notwendig ist. Mein Problem ist folgendes:

Ich habe etwas Sorge, da ich schon eine Zusage erhalten habe, jedoch noch auf Stellen warte, denen ich die höhere Priorität zuschreibe. Was mir aber Kopfzerbrechen bereitet, ist allgemein einer Stelle wieder abzusagen. Da ich egal wo ich genommen werde, nach dem praktischen Jahr ggfs. eine neue Stelle suchen muss, habe ich Angst, Arbeitgeber durch meine Absage zu verärgern. Ich überlege gerade auch, ob es richtig war sich überhaupt bei so vielen Stellen zu bewerben, was damals in meinen Augen jedoch unbedingt notwendig war.

Meine Sorge ist nur, wenn ich nach dem praktischen Jahr nicht übernommen werde, muss ich mich ja wieder bewerben. Was ja wahrscheinlich schwierig wird, bei Arbeitgebern, denen ich selbst wieder abgesagt habe oder?

Mein Anliegen hierzu wäre demnach. Wie sage ich "korrekt" einem Arbeitgeber ab? Vielleicht auch auf eine Art und Weise, die mir bei einer eventuellen Wiederbewerbung nicht ganz so im Wege steht?

Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar!

Vielen Dank!

MfG Hpaerion

Romanum
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Beitrag von Romanum » 05.03.2012, 16:27

Du könntest doch in der Absage schreiben, warum genau du diesen AG auch gut gefunden hast und dass du gerne dort gearbeitet hättest, du dich aber zwischen zwei sehr guten AG entscheiden musstest und dabei hat dann z.B. der Anfahrtsweg den Ausschlag gegeben.

Runningflash
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Absage eines Jobangebots

Beitrag von Runningflash » 10.01.2013, 17:48

Hallo und guten Abend,

ich erhoffe mir ein wenig Hilfe bei meiner Entscheidung und deren Umsetzung:)

Ich habe ein Jobangebot als freier Handelsvertreter auf Provisionsbasis erhalten, bei dem ich 1-2 Tage die Woche für zwei Unternehmen gleicher Branche ( aufstrebende Unternehmen) unterwegs sein würde, die erste Zeit würden die Kosten für einen Mietwagen übernommen werden. Der Geschäftsführer und seine Idee liegt mir am Herzen, jedoch wäre für mich natürlich eine Festanstellung besser, die im Moment für ihn nicht umzusetzen ist. Ich hatte geschrieben, dass ich das Angebot gut finde ( es gab bereits zu früherer Zeit ein Vorstellungsgespräch, wir hatten uns schon kennengelernt), aber pro Forma noch ein weiteres Gespräch abwarten wollte.

In dieser Woche ergaben sich dann noch weitere Vorstellungsgespräche und ich habe eine Festanstellung in Aussicht, die für mich natürlich weniger Risiken birgen, als eine freie Tätigkeit mit geringerem Pensum.

Nun muss ich quasi absagen, da ich mich bis Samstag entscheiden muss und die anderen Unternehmen für Ihren Entscheidungsprozess noch zwei Wochen benötigen, ich möchte den Unternehmer aber nicht verärgern, da ich mir eine Zusammenarbeit in der Zukunft, wenn die Aussendiensttätigkeit mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, durchaus vorstellen kann.

Da ich emotional gerade nicht besonders objektiv sein kann, erhoffe ich mir nun von euch ein paar Tipps für eine ehrliche und galante Lösung bzw. Absage (vorerst).

Vielen Dank und entschuldigt den langen Text!

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 10.01.2013, 18:02

Ich würde es offen und ehrlich sagen.

Geh zum zweiten Vorgespräch.
Nach der Begrüßung und die typischen Höflichkeiten, sagst du ganz ehrlich, dass du gerade ein Angebot einer anderen Firma für eine Festeinstellung hättest. Diese allerdings noch 2 Wochen brauchen. Du dich nicht gegen die Firma1 entscheidest, besonders da es dir sehr gefällt, aber momentan die Sicherheit einer Festeinstellung vorgeht. Auch dass sollte eine Festeinstellung möglich werden oder die Firma2 absagen, du gerne bei ihm anfangen willst.
Das du um etwas verständnis bittest.
Danach kann man dann das normale Gespräch führen.

Runningflash
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Beitrag von Runningflash » 10.01.2013, 19:54

Danke, ich finde Ehrlichkeit auch am Wichtigsten.
Ich werde sagen, dass ich eine Festanstellung im Moment vorziehen muss, von seinen Produkten und Konzept aber nach wie vor überzeugt bin.

Kann ich denn wirklich sagen, dass ich mich im Falle einer Absage von Firma 2 nochmal melden würde? Wäre das nicht unverschämt von mir, ihn sozusagen als "Notlösung" in Reserve zu lassen?

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 10.01.2013, 22:24

Zum einen liegt es dadran, wie der andere drauf ist (Im Raum Aachen z.B. würde damit keiner klar kommen, die kennen direkte ehrlichkeit nicht, sondern wollen immer popotätscheln haben[furchtbar]), zum anderen wie ehrlich und überzeugend du ihm zeigst, dass dir seine Geschäftsidee gefällt und dir die Entscheidung wirklich schwerfällt.
Du kannst ihm ja auch die Entscheidung überlassen, indem du dazu sagst, dass wenn er weiterhin interesse hätte, du dich gerne nochmals bewirben würdest. Eventuell auch, wenn sich herausstellen würde, dass eine Festeinstellung möglich wäre, du gerne bereit wärst zu wechseln, gerade da dir das Konzept so gefällt.

Runningflash
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Beitrag von Runningflash » 11.01.2013, 11:59

Noch einmal vielen Dank für die Antwort.

Mir gefällt das Konzept wirklich gut, das ist die Wahrheit und würde er mir eine Festanstellung anbieten können ( im Moment nicht möglich, da Firma erst im Aufbau und soviel Arbeit gibt es schlichtweg noch nicht), würde ich sofort zusagen.

Ich will auch keinesfalls den Eindruck erwecken, sein Angebot wäre zweite Wahl indem ich sage, ich melde mich gerne wieder wenn es quasi mit der Festanstellung nicht klappt- das Unternehmen ist in Süddeutschland, also nicht im Raum Aachen ( ich finde übrigens auch, dass eine Reaktion von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich ausfällt!).

Ein richtiger Drahtseilakt, ich habe natürlich auch Angst, dass ich - wenn alle Stricke reissen- hinterher ohne Job da stehen würde.

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 11.01.2013, 12:19

Da du momentan 2 Möglichkeiten hast, wirst du eventuell auch mal eine dritte bekommen, sollten "alle Stricke reissen".

Wie gesagt, du kannst ja auch wörtlich sagen, dass du in einem gewissenskonflikt stehst und lange drüber nachgedacht hast und dich nur ungern so entscheidest...

Wird schon klappen. Drück dir die Daumen.

Runningflash
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Beitrag von Runningflash » 11.01.2013, 12:43

Danke für die Tipps, ich werde einfach ehrlich sagen, dass ich zwar sehr gerne für Ihn arbeiten möchte, weil mir sein Konzept super gut gefällt, ich mich aber zunächst für eine Festanstellung entscheiden möchte, jedoch sobald sich bei ihm die Möglichkeit bietet, gerne zu ihm wechseln würde.
Ich sage ihm ehrlich, dass ich lange nachgedacht habe und mir die Entscheidung schwer fällt, für mich aber im Moment am sinnvollsten ist..

Ich melde mich dann nochmal nach dem Gespräch.

Runningflash
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Beitrag von Runningflash » 29.01.2013, 13:08

Da ich mich nun nicht direkt nach meinem Gespräch gemeldet habe, möchte ich nun noch berichten, wie es letztendlich verlaufen ist.
Ich habe den Unternehmer angerufen und betont, wie sehr ich seine Idee/das Unternehmen mag, mich aber auf Grund einer Festanstellung zunächst für diese entscheiden möchte, auch aus finanziellen Gründen.
Er war sehr freundlich, aber auch enttäuscht- für die Zukunft haben wir vereinbart, in Kontakt zu bleiben und uns, wenn er dann ein größeres Pensum an Arbeit hat noch einmal unterhalten.

Danke für die Tipps, ich finde, so ist es super gelaufen, Ehrlichkeit zahlt sich aus und kommt auch gut beim Gegenüber an- ob im Zusammenhang mit einer positiven oder negativen Nachricht.

GutOderSchlecht
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Beitrag von GutOderSchlecht » 29.01.2013, 13:28

Schön zu hören, dass es gut lief.

wolkenkranich
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Absage an Unternehmen richtig formulieren

Beitrag von wolkenkranich » 08.11.2017, 08:43

Hallo,

ich habe inzwischen eine feste Zusage mündlich und schriftlich von einem Unternehmen bekommen, der Arbeitsvertrag ist ebenfalls gerade in Erstellung.

Nun war ich noch bei einem anderen Unternehmen zum Vorstellungsgespräch und sie haben mich jetzt für nächste Woche zum Schnuppertag eingeladen. Diesen möchte ich aufgrund der anderen Zusage (und weil es ein paar Kritikpunkte für mich an der Firma/Stelle gab) absagen.

Meine Frage nun, wie sage ich den Termin schriftlich am besten ab ohne mich bei der Firma unbeliebt zu machen? Kann ja sein dass mein Weg mich irgendwann mal zu ihnen verschlägt und ich mag keinen schlechten Eindruck hinterlassen haben...

Hat jemand Formulierungsvorschläge oder Hilfen für mich?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 08.11.2017, 11:30

Bedanke dich einfach für das Angebot und teile freundlich mit, dass du es nicht annehmen wirst. Das kannst du unbegründet tun oder eben darauf hinweisen, dass du bereits einen anderen Arbeitsvertrag hast. Das wird die "Gegenseite" relativ leidenschaftslos entgegennehmen, schließlich ist das auch deren tägliches Geschäft, Bewerber auszuwählen und einigen auch abzusagen.

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