Absage - Nachfassbrief

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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Beate Andrea
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Absage - Nachfassbrief

Beitrag von Beate Andrea » 07.09.2004, 21:32

Guten Abend :-)

ich habe heute eine Absage von einem Unternehmen bekommen zu dem ich wirklich gerne möchte. Nun überlege ich ob ich nicht einen Nachfassbrief schreibe und zwar mit Bedauern die Nachricht "akzeptiere" aber nochmal schreibe, dass ich mich freuen würde wenn sie sich melden würden, wenn Stellen frei werden (*g natürlich weiss ich dass meine Bewerbung nicht wirklich daran gescheitert ist) und nochmal betone warum ich gerade in dem Unternehmen arbeiten möchte und wie gut ich doch passen würde blablabla

was meint Ihr - eigentlich habe ich ja nichts zu verlieren! habt ihr sowas schon mal gemacht? mit Erfolg?

hoffe ihr habt da schon ein paar Erfahrungen
lg
Beate Andrea

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 08.09.2004, 19:05

Ich finde das eine sehr gute Idee. Lies dir doch mal folgenden Artikel durch: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobund ... 29,00.html

Der beschäftigt sich ein bißchen mit der Problematik.

Eventuell könntest du bei deinem Top-Unternehmen auch nachfragen, welche Qualifikation unbedingt noch benötigt wird. Also z. B. Business-Englisch, etc. Das könntest du dir dann in der Zwischenzeit aneignen oder auffrischen. Denn der Aufschwung kommt bestimmt.

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Astrid
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Beitrag von Astrid » 19.04.2005, 14:13

Tja, meine diversen Arbeitsberater versuchen meine Absagen immer so zu erklären (aus Firmensicht): "überqualifiziert - die haut doch direkt wieder ab - ist nur ne Übergangslösung für sie - zu teuer"etc. etc. - ist also gar nicht so gut wenn man sich stets weiterbildet...........haha.
Mich nervt dieses Gelaber mittlerweile jedenfalls. Da tut man was nebenbei und dann ist es auch nicht richtig.

Juel
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Beitrag von Juel » 22.07.2005, 14:35

Ich habe auch einmal noch wohin geschrieben, da es meine absolute Wunschstelle hier bei der Verwaltung meienr Gemeinde war. Habe an den Bürgermeister geschrieben. Kam halt das übliche zurück, dass es ihm leidtut usw. Habe mir wirklich sehr viel mühe gegeben bei dem Schreiben, da ich dort wirklich sooooo gerne gearbeitet hätte. Er meinte dann:

"Unabhängig von dem Ergebnis, dass Sie enttäuscht, möchte ich trotzdem
nochmal darauf hinweisen, dass insgesamt 164 Bewerbungen eingegangen waren.
Davon haben wir 30 zum Test geschickt. Aus dieser Gruppe wurden acht zum
Vorstellungsgespräch eingeladen. Ihnen ist es gelungen, im Kreis der
Endauswahl dabei zu sein. Vielleicht ist das nur ein kleiner Trost. Ich
wünsche Ihnen für Ihren weiteren beruflichen und privaten Werdegang alles
Gute und hoffe, dass Sie möglichst bald einen Ausbildungsplatz finden"

Super, im Kreis der Endauswahl zu sein, wenn man dann doch nicht genommen wird. Das kommt einer sofortigen Absage meiner Meinung nach sehr nahe.

Das "lustige": Im folgenden Jahr hat die Gemeinde wieder ausgebildet. Dies Mal wurde ich gar nicht berücksichtigt und bekam sofort meien Absage zurück!

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