Allgemeine Frage zu Antworten auf Bewerbungen.

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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Amelie F.
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Allgemeine Frage zu Antworten auf Bewerbungen.

Beitrag von Amelie F. » 24.06.2008, 15:44

Hallo an alle,

Ich hab da eine kleine Frage über eure Erfahrungen mit Antworten auf eure Bewerbungen:
Hab schon öfters gelesen dass Firmen die sagen "wir melden uns bei ihnen" im Grunde dem Kandidaten eine Absage geben.
Wie ist es den nun: Bekommt man eine Zusage direkt nachdem Gespräch oder erst 2-3 Tage danach oder bedeutet dieses "wir melden uns" tatsächlich sofort nein.

Ich frag dies nur weil ich schon öfters gelesen habe dass man Zusagen nicht während des Gespräches bekommt.

Also bei mir wars unterschiedlch: Ich bekamm von einzelnen keine Antwort zurück (nach Gespräch) aber einige haben sich auch nach der vereinbarten Zeit gemeldet um mir abzusagen. Hab also keine Ahnung wie es ist bei ner Zusage :(

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planlos81
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Beitrag von planlos81 » 24.06.2008, 18:14

Tja, leider gibt es hier keine allgemeingültigen Regeln.
Die Höflichkeit sieht einfach vor, dass man Termine / Fristen einzuhalten hat. Sowohl vom Bewerber, als auch vom Personaler.

Ich denke, in den seltensten Fällen bekommt man direkt im Vorstellungsgespräch den Arbeitsvertrag, bzw. die Zusage. Die Lehrstellensituation ist zwar schon deutlich besser geworden, aber es ist ja immernoch so, dass auf einige wenige Stellen eine Vielzahl von Bewerber kommen. So wie man selbst für sich, sucht auch der Personaler den besten Kandidaten für sich aus. Daher wird er nicht gleich nach 2-3 Gesprächen die Plätze vergeben, sondern hört sich möglichst viele Bewerber an.

Wenn jemand mir sagt, er meldet sich in 2 Wochen, dann kann ich eigentlich auch eine Antwort binnen 2 Wochen erwarten. Tut er's nicht, frage ich dann nochmal nach. :)

Jeder Personaler ist da anders. Der eine hält sich an Verabredungen, der andere macht sich gar nicht mehr die Mühe abzusagen und widerum andere lassen das dann eine Praktikantin oder Auszubildende machen :)

Still verzweifelnd
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Beitrag von Still verzweifelnd » 25.06.2008, 15:38

Es gibt natürlich auch noch die Variante, dass ich den Leuten eine Frist vorgebe und schaue, welcher Bewerber sich wie "getraut", bei mir noch einmal nachzufragen, ob denn schon eine Entscheidung gefällt ist.

:idea:

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planlos81
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Beitrag von planlos81 » 25.06.2008, 20:35

Kann ich ja nur froh sein auf dich als Personaler nie zu treffen :D :roll:

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 26.06.2008, 10:10

mhm also ich finde es ansich schon folter jm so lange zappeln zu lassen...und dann versch. methoden hat entweder er soll anrufen oder ich rufe ihn evt. an...

Blacky24
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Beitrag von Blacky24 » 26.06.2008, 16:08

Für mich war es selbstverständlich, nach einigen Wochen nachzufragen, was Sache ist und im Falle einer Absage um schriftliche Mitteilung zu bitten. Schliesslich habe ich ihnen meine Arbeitskraft angeboten, weil mich ihr Unternehmen interessierte, dann erwarte ich auch eine Antwort (das habe ich denen so natürlich nicht um die Ohren gehauen).

Zusätzlich kann man beim AA ja nur Bewerbungskosten geltend machen, wenn man das Absageschreiben vorlegt. Und zu verschenken hatte ich weissgott nichts, auch wenn die Kosten einer Bewerbung mit den 5,- Euro vom AA längst nicht ausgeglichen werden.

Gruss,
Blacky

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Internetlady
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Beitrag von Internetlady » 22.07.2008, 15:03

Also auf die Aussage "wir melden uns bei ihnen" Frage ich eigentlich immer nach und man macht eine Termin aus bis wann man eine Antwort (z.B. per Mail) bekommt. Das ist fair und absolut nicht anmaßend das einzufordern…

Sollte sich eine Firma nicht auf einen Termin einlassen wollen, geht man erstmal Grundsätzlich von einem "Nein" aus und richtet seine Energien auf weitere Bewebungen… (wer zuerst kommt bekommt einen dann...)
Eine Firma die sich zu viel Zeit lässt hat ggf. dann Pech gehabt…

Ich hatte erst letzte Woche ein Bewerbungsgespräch wo mir sofort nach dem Gespräch zugesagt wurde…
Allerdings habe ich mir Bedenkzeit genommen (da ich noch interessantere Eisen im Feuer habe) und grundsätzlich sollte man eh alles erstmal überschlaffen..

Wobei ich der Aussage „wir melden uns bei Ihnen“ eigentlich immer mit der Frage „und wie geht es jetzt weiter?“ zuvorkomme…
Dann sagt ein anständiger Gesprächsteilnehmer z.B. auch wie lange das Bewerbungsverfahren noch geplant ist und wo man steht als Kandidat…

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