Als Leiharbeiter auf interne Stelle bewerben

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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Silke2904
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Als Leiharbeiter auf interne Stelle bewerben

Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 12:59

Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

Ich bin zur Zeit als Leiharbeiter in einer Firma tätig und soll oder darf dort meine Bewerbung für eine interne abgeben.

Ich habe zwar schon einige Bewerbungen geschrieben aber so eine noch nicht, also sich als Leiharbeiter nach einiger Zeit bei dem Leihbetrieb bewerben.

Wie kann ich so eine Leiharbeiter-Bewerbung formulieren ich habe keine Ahnung.

Eine direkte Stelle ist da noch nicht offen aber es könnte jeden Tag passieren.

Ich würde mich über viele Antworten freuen.

Danke schonmal

Silke

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 03.01.2016, 14:12

Was machst Du als Leiharbeiter denn in der Firma?

Habe ich das richtig verstanden, dass Du aufgefordert wurdest, Dich zu bewerben? In aller Regel bedeutet das ja, dass da schon Gespräche mit dem Dienstleister gelaufen sind, dass Du teuer abgekauft wirst - sonst muss man, wenn man vom DieLei weg- , und zu einem Kunden vom DieLei hingeht, eine mehrmonatige Sperre beachten, bzw. Vertragsstrafe zahlen.

Ohne Details kann man da schwer das Richtige raten.

Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 14:41

die Firma hat mir gesagt das in ihrem Vertag wohl nichts von einer Sperre steht, in meinem übrigens auch nicht und die Ablöse wäre wohl nur in den ersten 3 Monaten fällig dann nicht mehr

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 03.01.2016, 14:49

Normalerweise steht das auch nicht in den Verträgen, sondern irgendwo klein in den Geschäftsbedingungen... vor Arbeitsantritt beim neuen AG dringend abklären.

Aber was machste denn so? Und in welchem Bereich?

Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 15:18

Habe ich gerade in meinen Unterlagen gefunden

Der verleiher darf Ihnen nicht verbieten, nach Beendigung Ihres Leiharbeitsverhältnisses ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher einzugehen. Steht ein solches Verbot in Ihrer Vereinbahrung mit dem Verleiher oder in der Vereinbarung zwischen dem Verleiher und dem Entleiher dann ist ein solches Verbot unwirksam.

Also kann man ja normal kündigen und dann da anfangen oder verstehe ich das falsch? Dann muß ja auch keine Ablöse gezahlt werden.

Naja jabe aber trotzdem noch keinen Plan was ich schreiben soll.

Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 15:20

ich bin in der Elektronikbranche

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 03.01.2016, 15:46

Es wäre trotzdem hilfreich, wenn Du mehr Einzelheiten schreiben würdest. Mit den Infos, die Du bis jetzt gegeben hast:

*Elektrobranche,
*vom DieLei zum Kunden,
*Du heißt Silke,

kann ich noch nicht wirklich was anfangen.

Beschreibe mal detailliert Deine Situation, Bildungsabschluss, Ausbildung, Facharbeiter oder angelernt, wo warst Du vor'm DieLei, wie lange bist Du da, wie lange schon bei dem Kunden, welche Abteilung, was sind dort Deine Aufgaben, warum willst Du wechseln, was gefällt Dir an der Arbeit?
Was machst Du sonst gern? Wo liegen Deine Stärken? Was magst Du gar nicht?

Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 17:13

Hallo hab mal was geschrieben über Tips wäre ich dankbar

Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 03.01.2016, 17:22

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 1.11.2015 bin ich in Ihrer Firma, über die Firma Dekra Arbeit GmbH bei Ihnen als Löterin beschäftigt.
Die Arbeit in Ihrer Firma bereitet mir viel Freude.

Ich möchte mich daher gerne bei Ihnen um eine Festanstellung bewerben.

Der mir übertragene Aufgabenbereich und das Betriebsklima entsprechen ganz meinen Vorstellungen.

Ich bin mir sicher, dass ich auch Ihren Anforderungen in jeder Hinsicht entspreche.

Meine über 25jährige Berufserfahrung, Pünktlichkeit, schnelle Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit und Teamfähigkeit zeichnen mich aus.

Ich habe 2 Zertifikate erworben die im Anhang beigefügt sind.

Ich möchte mich gerne in Ihr Unternehmen einbringen und würde mich sehr über eine Festanstellung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 03.01.2016, 17:53

katerfreitag hat geschrieben:
Beschreibe mal detailliert Deine Situation, Bildungsabschluss, Ausbildung, Facharbeiter oder angelernt, wo warst Du vor'm DieLei, wie lange bist Du da, wie lange schon bei dem Kunden, welche Abteilung, was sind dort Deine Aufgaben, warum willst Du wechseln, was gefällt Dir an der Arbeit?
Was machst Du sonst gern? Wo liegen Deine Stärken? Was magst Du gar nicht?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 03.01.2016, 23:57

Fangen wir mal mit dem Layout an:
1.) Ein-Satz-Absätze wirken immer etwas komisch. Setze sinnvolle Mehrsatzeinheiten zusammen. Ein Punkt beendet einen Satz völlig zufriedenstellend. Nach dem Punkt kann man ohne Absatz und Leerzeile weiterschreiben. Ehrlich! Ganz in echt! Das geht!
2.) Schreib Zahlen aus. Es wirkt faul, Zahlen als Ziffern zu schreiben. Und Faulheit ist so ziemlich die letzte Wirkung, die man in einem Anschreiben erzielen möchte.

Gehen wir ins inhaltliche:
Du verschwendest unheimlich viel Raum für Dinge, die dem Leser seit der Betreffszeile klar sind: Dass du dich bewirbst, als was du dich bewirbst.

Ich würde so anfangen:

Sehr geehrter Herr X,

die Arbeit als Löterin in Ihrem Unternehmen macht mir viel Freude, weil A, B und C.* Deswegen möchte ich nach Ende meines Einsatzes für XY diese Arbeit bei Ihnen gerne als Direktangestellte fortführen.


*Idealerweise könnte man beispielsweise anführen, dass man sich auch in das Team bereits gut eingelebt hat. Aber das sollte natürlich dann auch aus dem Team bestätigt werden können. Wenn die Reaktion aus dem Team ein müdes Schulterzucken wäre oder gar Irritation, wäre das natürlich gar nicht gut.
Im Anschluss an eine solche Einleitung solltest du deine speziellen Kenntnisse/Fingerfertigkeit herausstellen und dann deine Stärken (Fleiß, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Freundlichkeit - was dir eben zu dir einfällt) herausarbeiten.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 04.01.2016, 20:17

Silke2904 hat geschrieben:Hallo hab mal was geschrieben

Das hast du aber irgendwo abgeschrieben; liest sich auch sehr nach Arbeitszeugnis.

Hast du denn eine Ausbildung und vorherige Berufserfahrungen vorzuweisen?

Hier findest du noch weitere Tipps zur internen Bewerbung: https://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... rbung.html



Silke2904
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Beitrag von Silke2904 » 04.01.2016, 21:20

naja abgeschrieben hab mir halt aus verschiedenen Bewerbungen was rausgesucht und auf mich bezogen geschrieben
Berufserfahrung und Ausbildung stehen doch im Lebenslauf muß ich das jetzt extra in das Anschreiben einfügen?

Habe ja auch nach Tips gefragt da ich keinen Plan habe wie man eine Bewerbung schreibt wenn man schon in der Firma arbeitet.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 04.01.2016, 22:07

Nachdem Sie Dich in der Firma ja schon kennen, und wahrscheinlich der Abteilungsleiter Dich aufgefordert hat, Dich zu bewerben (nehme ich an, auf meine Fragen hast Du noch nicht reagiert) , wäre es geschickt, wenn Du Dich im Anschreiben darauf beziehst:
"von Ihrer Mitarbeiterin, Frau YYY, bin ich aufgefordert worden, für die Position XXX eine Bewerbung einzureichen.
Ich arbeite schon zzzzz Jahre über den DieLei in Ihrem Betrieb und habe mich hier immer wohlgefühlt und das Vertrauen, dass mir von Kollegen und Vorgesetzten entgegen gebracht wird, schätze ich sehr."

Nebenbei: Einfach irgendwo abschreiben kommt nicht gut an. Das Anschreiben MUSS schon deutlich von Dir kommen.

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