Altenpflegerin Vorstellungsgespräch Ausbildungsplatz

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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*Sternchen20*
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Altenpflegerin Vorstellungsgespräch für Ausbildung

Beitrag von *Sternchen20* » 28.03.2010, 19:10

Hallo Leute! Bin ganz neu hier und habe direkt eine Frage, vielleicht könnt Ihr mir helfen!
Kleine Vorgeschichte:

Ich habe 2004 meinen Schulabschluss bekommen (Realschulabschluss)
Danach habe ich eine Lehre zur Gesundheits-/und Krankenpflegerin begonnen. Diese habe ich dann 15 Monate gemacht. Dann wurde ich schwanger, mit 18 Jahren und mitten in der Ausbildung. Ich habe mich ziemlich hilflos gefühlt und wusste nicht an wen ich mich damals wenden sollte. Auch meinen Eltern habe ich es verheimlicht. Fazit: Ich habe mich nicht mehr getraut zur Schule, geschweige denn zur Arbeit zu gehen. Dieses erbrachte mir einige Fehltage und die fristlose Kündigung!
Ich habe dann mein Kind bekommen und Anspruch auf die 3 Jahre Erziehung genommen. Die 3 Jahre sind nun rum. Ich muss dazu sagen, es war schon immer mein Traum Krankenschwester oder Altenpflegerin zu werden!

Nun habe ich mich erneut um einen Ausbildungsplatz beworben zur Altenpflegerin. Schon ein paar Absagen erhalten, was mich ziemlich demütigte. Aber nun habe ich 2 Vorstellungsgespräche, am gleichen Tag, passt aber von der Uhrzeit her perfekt! Bei der einen Einrichtung war ich bereits zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Dort wurde gesagt: 90 bewerbungen haben sie ca. erhalten, nur 15-20 davon laden sie zum vorstellungsgespräch ein und 10 bekommen einen Platz. Vorkenntnisse sollten vorhanden sein.
In meinem Lebenslauf steht bereits: Lehre abgebrochen aus persönlichen Gründen!

Nun zu meiner Frage: Ich gehe 100% davon aus, das ich gefragt werde warum ich die Ausbildung abgebrochen habe! Was antworte ich dann darauf?
Ich habe Angst, das ich keine Stelle bekomme, wegen der abgebrochenen Ausbildung! Ich bereue den Fehler von damals sehr, und ich weiß das passiert mir nicht nocheinmal.

Was denkt Ihr?

noiseless
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Beitrag von noiseless » 28.03.2010, 19:31

Sag im Bewerbungsgespräch genau das was du hier ebenfalls geschrieben hast. Das sind Menschen die dir gegen übersitzen, vergiss das nicht. Die möchten gerne eine logische Erklärung. Mit 18 Jahren ein Kind , das ist normal das man damit etwas überfordert ist. Betone aber das du daraus Konsequenzen gezogen hast bzw. das du aus deinen Fehlern gelernt hast. Also überleg dir ein paar Dinge! Die nächste Frage könnte schon kommen:"Welche Entschlüsse haben sie denn daraus gezogen?". Lügen bringt dich ganz bestimmt nicht weiter. Setz dich vorherhin schreib auf was du sagen möchtest. Jedesmal wenn du überlegen muss was du sagst, hört sich danach an, als würdest du etwas erfinden.

Tipp: Eine weitere Frage die ich stellen würde :) , wäre:"Wie wollen Sie es schaffen, ein Kind zu erziehen und gleichzeitig eine Ausbildung machen?"

*Sternchen20*
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Beitrag von *Sternchen20* » 28.03.2010, 19:47

Tagsüber ist mein Kind in der Kita untergebracht. Mein Freund arbeitet so, das er die kleine bringen und holen kann. Und wenn sie einmal krank ist, dann bleibt er zu Hause, er hat die Möglichkeiten dafür. Ich kann mich also voll und ganz auf meine Ausbildung konzentrieren.
Ich habe definitiv vor, die Wahrheit zu sagen, aber ich habe eben nur angst, das sie mich deshalb nicht einstellen wollen!
Wiederum stehts ja aber schon im Lebenslauf und sie haben mich trotzdem eingeladen. Das ist vielleicht schon mal ein gutes Zeichen.
Welche Entschlüsse habe ich daraus gezogen? Ich komme im Leben OHNE eine berufliche Ausbildung einfach nicht weiter. Um ein festes Standbein zu haben und meinem Kind etwas bieten zu können, brauche ich eine abgeschlossene Ausbildung! Und diese möchte ich gerne in der Altenpflege absolvieren. Das sind die entschlüsse die ich daraus gezogen habe.

noiseless: Führst du Vorstellungsgespräche durch?

noiseless
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Beitrag von noiseless » 28.03.2010, 20:18

*Sternchen20* hat geschrieben: Ich habe definitiv vor, die Wahrheit zu sagen, aber ich habe eben nur angst, das sie mich deshalb nicht einstellen wollen!
Wiederum stehts ja aber schon im Lebenslauf und sie haben mich trotzdem eingeladen. Das ist vielleicht schon mal ein gutes Zeichen.

noiseless: Führst du Vorstellungsgespräche durch?
Hehe, nein ich führe keine Vorstellungsgespräche, aber ich hab ja auch schon Vorstellungsgespräche hinter mir. Aber du bist aufem guten Weg, du hast es erkannt. Du brauchst keine Angst zu haben, sie haben dich eingeladen, das ist es was zählt.

*Sternchen20*
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Beitrag von *Sternchen20* » 29.03.2010, 11:12

Oh okay, dachte du seist vom Fach!
Was machst du denn beruflich? Auch Altenpflege?

Naja, bis zu meinen Vorstellungsgesprächen habe ich noch 1 1/2 wochen Zeit, aber ich mache mir ja natürlich jetzt schon so meine Gedanken. Übe schon des öfteren vorm Spiegel. Habe mir einen Zettel geschrieben mit eventuellen Fragen und meinen Antworten. Ein problem habe ich bei der Frage: Was sind Ihre schwächen?
Ich bin neuen Situationen gegenüber am Anfang recht schüchtern. Aber ich atme dann tief durch, und kozentrier mich auch aufs wesentliche. Das ist eine Schwäche von mir, weiß aber nicht ob ich das so sagen kann. Eine weitere, wo ich allerdings nicht recht einschätzen kann ob es eine schwäche ist, wäre die, das ich mit Unehrlichkeit nicht so richtig zurecht komme und dann auch klar und deutlich meine meinung sage!

Bin jetzt schon total aufgeregt!

*Sternchen20*
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Altenpflegerin Vorstellungsgespräch Ausbildungsplatz

Beitrag von *Sternchen20* » 15.04.2010, 10:08

Hallo!

Ich habe folgendes Problem:

War bei zwei Vorstellungsgesprächen für einen Ausbildungsplatz zur Altenpflegerin.
Das eine war in einem Altenpflegeheim (letzte woche Mittwoch)...diese wollen sich dann nächste woche melden.
Das andere war vor 2 Tagen, bei einem ambulanten Pflegedienst.
Der ambulante Pflegedienst würde mir eine Ausbildungsstelle anbieten, möchte die Entscheidung aber sofort von mir.
Ich bevorzuge jedoch die Ausbildung im Heim.

Was meint Ihr, wäre es möglich da im Heim anzurufen und zu sagen:
Schönen Guten Tag,

mein Name ist ***, ich war letzte woche bei Ihnen zum Vortsellungsgespräch. In der Zwischenzeit war ich noch bei einem 2. Vorstellungsgespräch, dieses Unternehmen bietet mir nun einen Ausbildungsplatz an und will eine sofortige Entscheidung von mir.
Ich bevorzuge jedoch eine Ausbildung in Ihrer Einrichtung. Könnten sie mir evtl. mitteilen, wie Ihre Entscheidung bezüglich meiner Person ausgefallen ist?

Ich bin mir nämlich absolut nicht sicher, ob das dann gut ankommt!
Aber ich steck total in der Zwickmühle! Im Notfall würde ich den Ausbildungsplatz in dem ambulanten annehmen, allerdings muss ich da bis zum 3. Lehrjahr den Führerschein haben, bekomme aber nur 200€ Lehrgeld von denen und muss ein Kind ernähren! Bin auch auf die ARGE angewiesen, die ja Ihre Finger auch noch mit drinne hat und kürzt wo es nur geht!

ICH BIN RATLOS!!!! HILFE!

Schlumpf666
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Beitrag von Schlumpf666 » 15.04.2010, 10:26

Also ich denke, dass du da ruhig anrufen und nachfragen kannst...

Ansonsten einfach den Ausbildungsplatz annehmen und wenn du den anderen in der Tasche hast, wieder abspringen ;) solange musst du dich sonst denn noch mit Beginn des Führerscheins und so gedulden und hoffen, dass deren Entscheidung nicht so lange dauert (sollte eigentlich nicht der Fall sein)

Bei Ausbildungsplätzen ist das kein Problem, mehrere anzunehmen ohne Konsequenzen, kenne viele aus meinem Freundeskreis, die das damals so gemacht haben, um erstmal einen in der Tasche zu haben. Ist zwar nicht so schön, aber was soll man machen, wenn die einen so drängen.

Drücke dir die Daumen für deinen Wunschplatz :)

*Sternchen20*
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Beitrag von *Sternchen20* » 15.04.2010, 10:40

Aber wenn der ausbildungsvertrag einmal unterschrieben ist, dann kann man doch nicht einfach wieder abspringen, oder?

Ich trau mich irgendwie ni richtig da anzufrufen, weil ich angst habe, das die das als nervisch oder negativ empfinden!
Und weil die ja gesagt haben, die melden sich in ca. 2 wochen!

Nur lässt sich die andere Personalleiterin nicht hinhalten!

Schlumpf666
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Beitrag von Schlumpf666 » 15.04.2010, 22:14

Doch, bei von einem Ausbildungsvertrag kann man eigentlich problemlos zurücktreten, so kenne ich das und so haben das auch einige Freunde von mir damals gemacht. Bei einem Arbeitsvertrag ist das anders, da muss man dann meistens einen Aufhebungsvertrag schließen, aber bei Ausbildunsgverträgen nicht, da kann man ja auch von heut auf morgen einfach aufhören und abbrechen.

Wenn du da nicht anrufen willst, dann nehme den anderen erst einmal an und gucke dann weiter und sage ihn wieder ab, wenn du einen besseren hast.

Die Arbeitgeber behalten eigentlich auch noch ein paar andere möglichen Azubis in der Hinterhand und wenn du abspringst, rufen sie die nächsten in der Rangfolge an ;) da würde ich mir keinen Kopf machen...

Jalues
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Beitrag von Jalues » 23.04.2010, 00:56

Ist zwar alles etwas spät, aber ich wollte meinen Senf dennoch mal hinzu geben ;)

Also bei meinem Bewerbertraining hat man mir gesagt, beim Ausbildungsplatz soll man immer sofort unterschreiben. Man kann vor Ausbildungsbeginn und vor beendigung der Probezeit jederzeit problemlos "kündigen", ohne einen Grund zu nennen.

Und das, was Schlumpf gesagt hat, stimmt. Ich habe erst letztens eine Absage bekommen, wo das Unternehmen geschrieben hat, dass ich nur Zweite geworden bin und sollte der andere abspringen, würden sie sich bei mir wieder melden.

*Sternchen20*
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Beitrag von *Sternchen20* » 04.05.2010, 16:11

^DANKE.....

Hab ja nu meinen Ausbildungsplatz :)

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