Alternativen für Abiturienten direkt nach dem Abitur

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Marlenchen
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Alternativen für Abiturienten direkt nach dem Abitur

Beitrag von Marlenchen » 10.04.2007, 15:24

In Anlehnung an WillowMaus' Gedanken, was man wohl machen könnte, wenn man nach dem Abitur nicht gleich die angestrebte Ausbildung findet, ist hier Platz für eine kleine Sammlung geeigneter Alternativen.

Zwei Sachen dürften dabei sehr wichtig sein. Zum einen will man dann natürlich auch wenigstens etwas Geld verdienen. Zum anderen sollte die Alternative noch etwas mit Ausbildung zu tun haben und keine reine Freizeit darstellen, um sich den Lebenslauf nicht zu "verschandeln".

Zuerst fällt mir das FSJ ein, wobei die Stellen natürlich auch sehr begehrt sind. Bzw. sonstige Freiwilligendienste, auch im Ausland.

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 11.04.2007, 00:36

Hier gibt es eine gute Übersicht über Freiwilligendienste im Ausland.

Wenn ich noch 'mal jung wäre, dann würde ich es machen... :wink:

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nomine.patre
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Beitrag von nomine.patre » 13.04.2007, 12:28

Ist es möglich, den Zivildienst durch einen dieser "Freiwilligendienste im Ausland" zu ersetzen?

MfG

Kathrin
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Beitrag von Kathrin » 09.05.2007, 02:37

Ich sehe das nicht so, dass man seinen Lebenslauf "verschandelt", wenn man sich nach dem Abi mal eine "Auszeit" nimmt, d.h. einfach was macht, wozu man Lust hat. Ich bin nach dem Abi ins Ausland gegangen und habe dort verschiedene Jobs gemacht (gekellnert etc.). Bisher hat mich noch niemand deswegen komisch angeguckt. Im Gegenteil: Teils sogar begeistert nach meinen Erlebnissen gefragt. Ich hatte mehrere Ausbildungsplatzangebote und nach der Ausbildung auch sofort eine Festanstellung. Ich denke, man sollte nicht zu sehr auf den Lebenslauf gerichtet leben, eine gewisse Toleranzgrenze sollte auch heute noch bei den Arbeitgebern sein..

mautz
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Beitrag von mautz » 09.05.2007, 09:27

Naja gut was du gemacht hast war dann wohl ein work&travel programm, das wird natürlich super von den firmen angenommen, weil man relativ belastbar ist, in verschiedene berufe hineingeschnuppert hat und seine fremdsprachenkenntnisse verbessert hat. so ein auslandsjahr ist auch bei weitem nichts schlimmes, ist doch toll!! ich denke sie meinte eher wenn man sich bloß ausruhen will weil man ja nach der schule ach so geschafft ist..

ein FSJ ist natürlich eine möglichkeit, im inland sowie im ausland.. es gibt diese jahre im bereich der sozialen dienste, ökologie, denkmalpflege und kultur, also schon relativ gut gefechert. Ich mache ja auch gerade ein freiwilliges kulturelles jahr, es ist nicht das gelbe vom ei.. man ist ein jahr billiger praktikant und der kopierer wird zum besten freund.. aber naja, besser als eine lücke im lebenslauf zu haben :wink: hier in thüringen bekommen nur ca. 10% der bewerber für ein freiwilliges jahr auch eine stelle.

außerdem kann man ein jahr lang als au pair ins ausland, eine meiner freundinnen hat das gemacht und konnte ihren französischen wortschatz erweitern.. aber sie meinte sie würde es nicht nochmal machen, am ende sind diese 'gap years' ja auch nichts anderes als alltagstrott, wenn man nicht gerade glück hat mit seiner vermittlung..

aber wie gesagt, besser ein jahr die stupiden arbeiten erledigen als die ganze zeit nichts zu tun..

gruß

ps: ja, man kann mit einem freiwilligen jahr auch den zivildienst ersetzen, allerdings arbeitet man dann 12 statt 9 monate und vom prinzip her ist es nichts anderes, also überleg es dir nochmal!

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