Anruf erwünscht?

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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Stadtäffchen
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Anruf erwünscht?

Beitrag von Stadtäffchen » 04.01.2011, 15:53

Hallo,

Also ich weiss es nicht aber seit ich eine Mail einer Bekannten bekommen hatte im Bezug auf eine Bewerbung in ihrem Unternehmen, zweifel ich an all meinen Bewerbungen. Und zwar kommen dort nur diejenigen Bewerber eine Chance für ein Vorstellungsgespräch die sich vorher telefonisch im Unternehmen über die Aufgaben und das Unternehmen informieren.

Von manchen Bewerbungen hab ich 2 Monate nichts gehört bis ich dann meine Unterlagen zurück erhalten habe.

Wie seht ihr das? Wie sind Eure Erfahrungen mit Bewerbungen? Ruft ihr bei den Firman an bei denen ihr euch beworben habt?

sabine46
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Re: Anruf erwünscht?

Beitrag von sabine46 » 04.01.2011, 21:38

Hallo, aus meinen Erfahrungen kann ich dir sagen dass du ruhig nach Ende der 2. Woche mal anrufen kannst. Es zeigt dein Interesse und du machst damit auch wieder auf dich aufmerksam. Frag höflich nach ob deine Bewerbung bei Ihnen eingegangen ist und ob das Auswahlverfahren schon abgeschlossen ist.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 04.01.2011, 21:38

1. Macht es sich das Unternehmen so aber etwas zu einfach. 2. Findet das Unternehmen doch mit dieser Vorgehensweise gar nicht die am besten geeigneten Mitarbeiter.

Natürlich möchte ein Unternehmen besonders solche Mitarbeiter haben, die unbedingt in diesem Unternehmen arbeiten möchten und die besonders engagiert sind. Aber nur einen Telefonanruf als ein Eignungsmerkmal anzuerkennen, ist etwas realitätsfern. Denn natürlich bewirbt sich ein Bewerber in den meisten Fällen bei mehreren Unternehmen. Daneben könnte das Unternehmen die Stellenausschreibung auch so gestalten, dass die Aufgaben daraus eindeutig hervorgehen und niemand deswegen das Unternehmen telefonisch kontaktieren müsste.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 04.01.2011, 22:01

Schliesse mich Knightley an: So strikt, wie Deine (Stadtäffchens) Bekannte das gesagt hat, kann dieses Prinzip unter keinen Umständen sein... da fachliche Qualifikation und "Anrufen" grundsätzlich genau nichts miteinander zu tun haben. Und dass ein denkender Mensch in der Lage sein könnte, regelmässig weniger qualifizierte Anrufer gegenüber qualifizierteren Nicht-Anrufern vorzuziehen, erscheint mir schlicht + einfach unvorstellbar. Einen Sinn ergäbe solch ein Vorgehen m. E. nur in Fällen, wo sich das "Anrufen" tatsächlich als eine Art von "Qualifikation" betrachten liesse. Das einzige Berufsbild, was mir hierzu auf Anhieb einfiele, wäre der "Kaufmann für Dialogmarketing"... ;-)

Wobei man in Betracht ziehen muss, dass sich die meisten Menschen weit weniger rational verhalten, als sie gerne vorgeben. Es gibt natürlich auch auf Personalerseite Aspekte wie Eitelkeit (das gute Gefühl, dass einem jemand nachläuft), Herdentrieb (zu hören, dass ANDERE Wert auf Anrufe legen und sich dem einfach mal anzuschliessen), Faulheit (einfach abzuwarten, bis sich der Stapel anhand einer einfachen Telefonstrichliste auch ohne inhaltliche Entscheidungen reduziert) oder Entscheidungsschwäche (dito). Aber flächendeckend kann ich mir die Dominanz solcher Motive bei der Besetzung ernst zu nehmender Stellen in ernst zu nehmenden Unternehmen nicht vorstellen.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 05.01.2011, 08:52

Wenn man gar nichts gehört hat, dann kann man wirklich telefonisch nachfragen. Der Grund erschließt sich mir aber nicht, wenn man eine Bestätigung erhalten hat und trotzdem 1,2 Wochen später nachfragt wie der Stand der Dinge ist. Gerade in größeren Unternehmen sind die Entscheidungswege nun mal länger. Bewerbungen müssen vorausgewählt werden, die Fachabteilung sucht sich idR die am geeignesten erscheinden Bewerber heraus, es müssen Termine gefunden werden usw.

Als Anrufender muss man auch bedenken: ich weiß nie, ob ich mit meinen Anruf (der ja eigentlich keinen wirklichen Mehrwert fürs Unternehmen aufweist) jemanden gerade bei etwas Wichtigem störe. Jeder kennt sicherlich Arbeitsphasen, wo man sich total konzentrieren muss und völlig im Thema versunken ist. Szenario: und dann ruft jemand an, der eigentlich nichts Relevantes zu sagen hat! Wärt ihr so positiv auf den jenigen gestimmt? Würdet ihr hinterher sagen, dass der Bewerber klasse ist und ihr den unbedingt einladen müsst?
Entweder hat man den Anrufer sofort vergessen (Variante ohne "Schaden") oder man macht sich gleich einen gedanklichen oder gar schriftlichen Vermerk (Variante, die sich doch negativ auswirken kann).

Ich kann mir vorstellen, dass es in kleinen Unternehmen etwas anders läuft. Ich kann und mag mir aber einfach nicht vorstellen, dass Unternehmen tatsächlich nur nach "angerufen" oder "nicht angerufen" ihre Mitarbeiter auswählen!

Stadtäffchen
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Beitrag von Stadtäffchen » 05.01.2011, 19:16

Ich habe mich grade für Dich erkundigt. Du solltest auf jeden Fall vor dem Vorstellungsgespräch ein persönliches Gespräch erwirken in dem Du Dich genau erkundigst was Dein zukünftiges Arbeitsgebiet ist und was die Stelle alles beinhaltet. Mittlerweile geht hier kaum noch eine Bewerbung gut, wenn man das nicht gemacht hat. Erkundigen tun sich wirklich nicht viele aber den Vorteil den man sich damit schafft ist immens. So kannst Du sicher im Vorstellungsgespräch gut auf die Fragen antworten. Du solltest Dich auch mit den allgemeinen Aufgaben des xxx auseinandersetzen (siehe Internetauftritt ) ggf. warum wird eine Klinik in xxx vom xxx betrieben und nicht von der Stadt. In der Ausschreibung ist ein Ansprechpartner mit Tel. erwähnt, den kannst Du wegen der Stelleninhalte befragen. Wenn das nicht reichen sollte könntest Du xxx fragen. Er hat sicher auch Ahnung, wen Du wegen was fragen kannst. Vielleicht kann er Dir auch ungefähr sagen, wie in der Klinik die Gespräche ablaufen. Ziehe Dich vernünftig an und verhalte Dich höflich und freundlich. Das alles ist schon die halbe Miete. Das persönliche Gespräch vorab ist aber echt ausschlaggebend! Wenn man weiß, dass Du Dich inertessierst und etwas dafür tust, dass Du an Infos kommst, hat man gleich einen ganz anderen Eindruck. Ich drück Dir die Daumen!

Der untere Bereich ist ja klar aber schaut, es ist wirklich erwünscht.
Und das hat mich eben stutzig gemacht. Von einigen Firmen bekommt man noch nicht mal eine Eingangsbestätigung der Bewerbung.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 05.01.2011, 22:40

Ich muss gestehen, dass ich dieses Schriftstück kaum zu glauben finde, Stadtäffchen. So hat das Verfahren ja objektiv ÜBERHAUPT keinen Sinn! Am Anfang dachte ich ja noch, dass dahinter (zumindest bei einigen weniger Berufsbildern) der Gedanke stecken könnte, die Geschicklichkeit im telefonischen Erstkontakt (Stichwort "Kaltakquise") als Zusatzkriterium zu nutzen. Aber was genau soll der Nutzen des Systems sein, wenn es um nichts weiter als wettbewerbsverzerrende Zusatz-Infos für "Anrufer" geht? Wo liegt der Erkenntniswert, wenn man genau weiss, dass die Ergebnisse des "eigentlichen" Verfahrens nicht miteinander zu vergleichen sind? M. E. läge der Kern jedes aussagekräftigen Ausleseverfahrens in exakt entgegengesetzter Richtung... bei der Schaffung von fast schon labormässig identischen Ausgangsbedingungen... um zu überprüfen, was die entsprechenden Kandidaten aus sich selbst heraus leisten...

Stell Dir dieses Verfahren einmal auf die Schule übertragen vor: Diejenigen, die 13 Jahre lang nichts weiter getan haben, als das Sitzenbleiben zu vermeiden, bekommen vom Lehrer eine Woche vorher Fragen und Antworten der Abiturprüfungen... aber nur unter der Hand, wenn sie ihn unter vier Augen danach fragen. Wer immer gelernt hat und am gleichen Tag nur "fast" alles weiss, hat halt Pech... ;-)

Sei Dir sicher, dass es ganz bestimmt nicht die Mehrheit der Unternehmen ist, bei denen man sich vorab nach Fragen und Antworten für das Vorstellungsgespräch erkundigen soll... ;-)

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Beitrag von schattenmann » 05.01.2011, 23:57

ich muss stadtäffchen hier zustimmen; es wird leider sehr oft vorausgesetzt, das man anruft...

ich bsp. habe damit so meine mühe, weil sich sämtliche fragen im vorstellungsgespräch lösen würden (wozu stellen die leute sonst ihr unternehmen und den künftigen job vor, warum sollte man als bewerber fragen vorbereiten, wenn vorher alles klar zu sein hat), und wie gesagt: das stören...

1) man hat glück und der MA, dessen telefonnummer rausgegeben wurde, ist abgestellt für die selektion.
1a) man stellt seine fragen, und ist einer von vielen - die schriftliche bewerbung hat immernoch zu erfolgen... gewinn: für's UG & bewerber = 0.
1b) der MA hat nen besch...eidenen tag, ist grundsätzlich angesäuert, ein falscher atemzug führt zur "schwarzlistung" des bewerbers...

2) der MA ist nicht abgestellt und total genervt von immerwieder den gleichen fragen... und blacklistet nach zufallprinzip

es ist hald... warum anrufen wenn die bewerbung den sinn "hey ich bin interessiert und kann dies und das - lernen wir uns kennen und tauschen weitere details aus" haben sollte...

trotzdem wird's verlangt:

das "unternehmen", aka "oberamt des RAV", welches mir absagte vonwegen überqualifiziert wegem callagenten-job, bsp... die dame personalverantwortliche menite "als kaufmann hätte ich mich an den ablauf halten und vor der bewerbung anrufen sollen"... und die stelle hatte jetzt wirklich nichts mit telefonischem kontakt zu tun...

@FRAGEN:
So hat das Verfahren ja objektiv ÜBERHAUPT keinen Sinn!
jap. handkehrum - macht ein bewerbungsverfahren überhaupt sinn? erfolg haben die, welche sich gut verkaufen können. verkäufertypen weil sie sich gut verkaufen können. verkäufer sind meistens keine macher. macher sind wiederum seltenst verkäufer. werden also auf "macherjobs" aussortiert, weil "verkäufer" bessere/ansprechendere bewerbungen und mehr "gl eitg el" (sry die schreibweise) in der bewerbung haben als der macher...

habe grad kürzlich eine sehr ansprechende alternative zur ganzen "ruf mich an"- und "schleim dich rein"-problematik gefunden; eine berufsschule in der region sucht nen MA für's sekretariat. als kontakt steht ein link; dort wird man über gewisse dinge befragt (bildung, erfahrung, kontaktdaten usw); wenn man so auf den AG interessant wirkt, wird man von diesem kontaktiert... da ich im vorfeld ausgeschieden bin (schei* arbeitslosigkeit, wie soll man als arbeitsloser nen job finden wenn arbeitslosigkeit ein legitimer absagegrund ist), kann ich nur vermuten wie's weitergehen würde; bsp. ein gespräch mit dem fachverantwortlichen/künftigen vorgesetzten, wenn ok CV & dossier einsenden, VG...

klar bedeutet so ein system ein (wenig) aufwand (ehrliche und objektive kriterien erfassen anhand deren selektiert wird, nicht subjektiv), aber wär das keine alternative bezüglich "nicht diskriminierende bewerbung" (in denen alter, adresse, abstammung, und weis der geier was alles entfernt werden muss), sowie diesem "anrufproblem vor bewerbung"?

disclaimer:

sorry wg. diesem post - ratet mal wessen jahr mit ner unverschämten absage begann...
"wir nehmen keine schmarotzer - suchen sie sich nen job"....... na zum glück war das am telefon, in nem persönlichen gespräch hätte ich mich wohl vergessen...
:evil:

Stadtäffchen
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Beitrag von Stadtäffchen » 06.01.2011, 14:29

Also mein Gefühl das es erwartet wird, wird immer stärker.
Ja was haben sie davon? Das sie somit sehen das man wirkliches Interesse an dieser Stelle hat? Aber das Interesse zeig ich denen ja schon mit meiner Bewerbung oder meinen die ich schicke eine Berwerbung aus Spass an der Freude raus? Nein!
Mich macht dieses ganze Bewerbungsverfahren langsam wütend und frustrierend. Ich mag schon gar nimmer eine weitere Bewerbung abschicken, immer mit dem Wissen im Kopf ich muss mich bei der Firma noch zusätzlich mit einem Telefonat einschleimen.
"wir nehmen keine schmarotzer - suchen sie sich nen job"....... na zum glück war das am telefon, in nem persönlichen gespräch hätte ich mich wohl vergessen...
Böse
Das ist doch nicht wahr oder? :cry: :x

schattenmann
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Beitrag von schattenmann » 06.01.2011, 15:19

Das ist doch nicht wahr oder?
doch leider. schei* vorurteile... "langzeitarbeitslose sind doch alles schmarotzer" - sorry das ich mich noch nicht zum wohle der gesellschaft umgebracht hab, oder :roll:

@topic

abgesehen von "anruf erwünscht" - wie soll man sich jetzt eigentlich als stellensuchender verhalten? (also abgesehen von der valium-tablette die man bei rückfragen vorher fressen sollte....)

klar ist's nicht "bei anruf mord", aber denoch:
- bei den einen ist man gleich weg vom fenster wenn man's macht,
- bei den anderen ist man weg vom fenster wenn man's nicht macht...

klar ist jedes unternehmen anders (fragen und mizi bsp. sind neutral), aber wie findet man das raus?

(ausser jetzt bei der berufsschule da die explizit auf erstkontakt per "sondierformular" bestanden haben)

was empfiehlt sich da? ich mein - anruf ja/nein sieht man weder im inserat noch dem internetauftritt an, das stellt sich nur durch verbindungen in's unternehmen heraus, und dann hat man mit einer bewerbung via vitamin-b, neusprech: netzwerk, eh die besseren chancen...

:?:

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 07.01.2011, 09:01

es ist natürlich von außen schwer zu sehen, wie ein Unternehmen tickt. Möglicherweise gibt es bereits Anhaltspunkte in der Stellenanzeige, z.B. wenn ein Ansprechpartner mit Telefonnummer genannt wird, bzw. man eine Durchwahl auf der Website findet.
Wenn man es aber keine Infos gibt, dann hat es schon was von Glücksspiel.

Meine Meinung zum Thema Vitamin B: Letztendlich erreicht man vielleicht einfacher die Stufe Vorstellungsgespräch, aber man wird wohl kaum eingestellt, wenn man niemanden überzeugt hat. Also muss man schon was können und die Leistung bringen, da hilft einem der schönste Kontakt nicht weiter.

Mein persönlicher Anspruch ist, einen Job zu bekommen, weil ich gut bin und nicht, weil ich jemanden kenne.

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Beitrag von schattenmann » 07.01.2011, 13:52

**mizi** hat geschrieben:Wenn man es aber keine Infos gibt, dann hat es schon was von Glücksspiel.

Meine Meinung zum Thema Vitamin B: Letztendlich erreicht man vielleicht einfacher die Stufe Vorstellungsgespräch
meine reden - der anruf vor der bewerbung; glückspiel wie beim rubbellos: entweder du darfst dich am nächsten feld (VG) versuchen oder nicht - weil du das erste aufgerubbelt hast...
Stadtäffchen hat geschrieben:Und zwar kommen dort nur diejenigen Bewerber eine Chance für ein Vorstellungsgespräch die sich vorher telefonisch im Unternehmen über die Aufgaben und das Unternehmen informieren.
und nicht nur bei diesem betrieb... (bsp. das oberamt hatte noch nichteinmal die tel-nummer der ansprechperson im inserat; ganz fies wenn's im inserat noch heisst "bitte schicken sie ihre bewerbungsunterlagen an xyz" - und man dann doch vorher anrufen soll(te wenn man's mit der bewerbung ernst meint))

und mit vitamin B wird diese lotterie umgangen: man weis vorher um die umstände...

bez. dem erkennen mit telefonnummer: dumm nur wenn dann der MA nicht für die bewerbung abgestellt wurde resp. nen miesen tag hatte, weil er die selbe frage wieder und wieder beantworten musste... (dann kann zwar der anruf wichtig sein, nur pech wenn der MA dann wegem nem schlechten tag blacklistet bsp)

... wann (vor allem: warum) verkamen die bewerbungsverfahren eigentlich zum gewinnspiel?

es kommt - für bewerberinnen und bewerber - doch gar nicht mehr auf berufliches können und erfahrungen an; einzig: "hat dein "rubbellos" nen gewinn gebracht, oder konntest du die lotterie umgehen... " - und das hat doch mit einer fairen selektion nichts mehr zu tun... (stichwort: macher & verkäufer; die macher gucken in die röhre) oder wie FRAGEN das mal so schön umschrieb: "sowas lässt sich griechisch/römisch nicht mehr gewinnen"...

.o(idee für's forum: eine whitelist/"max havelaar" für "anständiger" unternehmen & (so es solche gibt) personalvermittler, welche nicht aufgrund anruf oder beruflicher umstände (bsp. arbeitslosigkeit) über die fähigkeiten des bewerbers entscheiden, und sich im umgang mit diesen nicht durch ... naja aussagen wie die ein paar beiträge weiter oben ... "umgekehrt auszeichnen"... )

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Beitrag von Stadtäffchen » 16.01.2011, 19:39

Habe schon wieder Unterlagen zurück bekommen und ich habe es immer wieder im Kopf "Anruf erwünscht"
Ich muss mir dann anhören "ja dann schleim dich ein, ruf bei den Firmen an" Ganz ehrlich? ich bin nicht der einschleim-Typ

Vor 2 Wochen kam aber eine Bewerbungsmappe zurück, da hab ich was anderes entdeckt. Und zwar war ein Abdruck eines Vermerks durch meine Unterlagen gedrückt und ich habe es mit Bleistift sichtbar gemacht. "Absagen: zu spät"
Naja wie gut das ich nur die aktuellen Stellenangebote anschreib :roll:

schattenmann
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Beitrag von schattenmann » 16.01.2011, 20:47

hehe - mir kommt grad ein gedanke stadtäffchen, hatte mir seinerzeit nen job verschafft:

ruf bei denen mit der notiz an, und frag "warum" - nachdem, resp. wenn du die übliche sülze (bez. bessere kandidaten usw) abbekommen hast, konfrontier den/die/das MA am telefon doch mit dem inserate-datum, dem datum deiner bewerbung, und der notiz auf deinem dossier...

und frag freundlich aber bestimmt, ob die absagebegründung nochmal revidieren möchte; wenn der/die MA dann etwas in der defensive ist, sprich ihn/sie doch mal auf "andere vakanzen" an... (es sei denn natürlich du hattest ne woche zwischen inserat & bewerbung (FRAGEN: wenn stadtäffchen mit JA antwortet - erinnerst du dich an unseren diskurs bezüglich "bewerbung muss raus sonst ist zu spät"?))

weil eben - griechisch-römisch findet man heute doch keinen job mehr, jeder fehler im anschreiben/fragezeichen im CV führt zur absage; warum also nicht auch jeden fehler des (personaler)-gegenüber ausnutzen?

(ist nicht schön dieser gedanke; aber hey... die prinzen sangen's richtig: "du musst ein schwein sein in dieser welt" - entweder das oder man ist der ge[körperteil mit evakuierungs-funktion])

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