➡ Anruf nach Absage?

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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Bewerber23
Beiträge: 91
Registriert: 17.04.2007, 17:31

➡ Anruf nach Absage?

Beitrag von Bewerber23 »

Hallo

wie macht ihr das wenn nach dem Vorstellungsgespräch eine Absage kommt? Ist da ein Anruf sinnvoll? Und was fragt man da?
Nur warum haben Sie mich nicht genommen?
Knightley
Bewerbungshelfer
Beiträge: 13502
Registriert: 16.03.2004, 18:52

Beitrag von Knightley »

Kann man machen.

Und dann nach den Gründen fragen.

Erst eine allgemeine Frage stelle: Warum wurde ich nicht genommen bzw. welche Gründe sprachen gegen mich?

Wenn rumgeeiert wird, dann stellst du die Frage konkreter und gibst schon Antwortmöglichkeiten vor: Lag es an meiner schlechten Note in Fach A? Habe ich Ihnen zu wenig Praxiserfahrung? War mein Anschreiben nicht individuell genug? Und solche Sachen eben...
WillowMaus
Beiträge: 128
Registriert: 06.09.2006, 17:17

Beitrag von WillowMaus »

Hmm.. Och, es kam auch schon vor, dass ich damit abgespeist wurde, dasss sie erst meine Unterlagen suchen müssten und gerade keine Zeit haben.
Man muss wirklich hartnäckig sein.
Bewerber23
Beiträge: 91
Registriert: 17.04.2007, 17:31

Beitrag von Bewerber23 »

so ein sch... mist

Heute noch eine Absage bekommen :cry: :cry:
Dabei lief nach meiner Meinung das Gespräch echt 100%
Also da werde ich auf jedenfall noch anrufen :evil:

Nur wen sollte man da anrufen den Abteilungsleiter oder die von Personal das Gesprächwar nämlich zu 3.

Ich würde sagen den aus der Abteilung richtig?
Das zieht ein schon richtig runter wenn man sein bestes gegeben hat, und es doch nix wurde :( :cry: :evil:
Teufel
Bewerbungshelfer
Beiträge: 201
Registriert: 04.03.2007, 19:41

Beitrag von Teufel »

Man wäre manchmal ziemlich dumm, wenn man dir den genauen Grund nennen würde. Da kann ganz schnell eine Gerichtsverhandlung daraus werden.

Ein schlauer Personaler wird dir keine konkrete Auskunft geben, sondern sich bedeckt halten.
WillowMaus
Beiträge: 128
Registriert: 06.09.2006, 17:17

Beitrag von WillowMaus »

Aber wie soll man sonst herausfinden, was man evtl falsch gemacht haben könnte?
yestergrey
Beiträge: 14
Registriert: 06.07.2007, 15:28

Beitrag von yestergrey »

Leider gar nich.
Ich stehe grade erst am Anfang meines hoffentlich nich all zu langen Bewerbungsmarathon. Ich hatte eine spontane Bewerbung an eine Sparkasse geschickt und bin auch prompt vom Test bis zum Gespräch gekommen.
Dort saß ich einer Gruppe und musste diskutieren.
Ohne mich jetzt hervortun zu wollen, war mein fachliches Niveau deutlich über dem meiner Mitbewerberinnen. Das führte leider dazu, dass die Gruppendiskussion stark an mir hängen blieb.
Nach einer Woche hab ich dann telefonisch nochmal rückgefragt und bekam als Antwort, dass meine "vertrieblichen Fähigkeiten" wohl nicht ausreichen würden.
Das eigentliche Problem war im Endeffekt, dass ich schon überqualifiziert war (Abitur läuft auf 1.9 raus und ich habe auch deutlich gemacht, dass nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann ich gerne noch Bankwesen studieren würde) und man nach jungen Mädels suchte, die man an den Schalter stellen kann. Naja ich werd mich beim nächsten mal etwas bremsen und mein Wissen etwas dezenter einfließen lassen. :)
glaios
Beiträge: 17
Registriert: 16.06.2007, 12:13

Beitrag von glaios »

was teufel oben schreibt kann ich nur bestättigen. Gerade bei größeren Firmen ist es so da sie nichts dazu sagen. Hab mich auch nach einer Absage bei der Personaldisponentin noch mal gemeldelt, die meinte nur dass sie die Anweisung bekommen haben den Bewerbern keine Gründe zu nennen.
Der Grund dafür wäre das Antidiskriminierungsgesetz das seit 01.01. gilt.
theoretisch könnte der Bewerber die Firma auf keinen Monatsgehalt verklagen, wenn er sich durch die Entscheidung diskriminiert fühlt. :roll:
ublindert
Bewerbungshelfer
Beiträge: 308
Registriert: 26.09.2006, 09:09

Beitrag von ublindert »

Hallo,

es liegt auf der einen Seite am Antidiskrimisierungsgesetz und auch einfach daran, dass es oft mehrere, ähnlich gute Bewerber/innen auf eine Stelle gibt. Da entscheiden dann Nuancen, die manchmal auch subjektiv etwas mit Sympathie ("Diese Nase passt mir besser...!") und kleinen Unterschieden in der Qualifikation zu tun haben.
Oder manchmal auch mit dem Gefühl des Personalmitarbeiters auf der anderen Seite, die über die Jahre ein ganz gutes Gespür dafür entwickeln, wenns nicht so gut passt.
Wer also eine Absage bekommt, kann versuchen, etwas herauszubekommen. Oft hilft es aber auch weiter, sich noch einmal selbst zu befragen (kritisch), was nciht gepasst haben könnte...
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