Anschreiben als Erzieherin - was mache ich falsch?

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Bambi
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Anschreiben als Erzieherin - was mache ich falsch?

Beitrag von Bambi » 11.08.2006, 09:54

Ich bewerbe mich seit einem Jahr mit dem Anschrieben aber anscheinend mache ich was falsch ! biite helfen !!!!!!!

hier ist sie :::

Sehr geehrte Damen und Herren

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Arbeitsplatz als Erzieherin.

Meine Ausbildung zur staatlichen Erzieherin habe ich am 05.07.2004 an der ****** Schule in **** abgeschlossen.
Während meiner Ausbildung habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und vielfältige Erfahrungen sammeln können. Zunächst hat mich ein Praktikum in der Betriebskindertagesstätte Heidehaus in das Berufsfeld der Erzieherin eingeführt.
Im weitern Verlauf meiner Ausbildung habe ich durch ein zehnwöchiges Praktikum einen guten Einblick in das pädagogische Tätigkeitsfeld in einem Hort / Schülerladen (Grundschule auf dem Loh) erhalten, sowie in der Heimerziehung durch ein halbjähriges Praktikum im Kinderheim St. Joseph in der Mädchengruppe.
Des Weiteren habe ich über die Dauer eines halben Jahres eine Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule Kirchröder Straße Hannover geleitet und somit bereits Vorkenntnisse im pädagogischen und didaktischen Umgang mit Grundschülern gesammelt.
Durch die Teilnahme an einer Fortbildung über „Medienprojekte im Kindergarten und Hort“, habe ich außerdem wertvolle Erfahrungen in der Medienpädagogik sammeln können sowie eine Fortbildung des „Würzburger Trainingsprogramm“ in der ich mehr über die Sprachentwicklung erfahren habe.
Seit Oktober 2004 bin ich als Springerkraft in verschiedenen ev. christlichen Einrichtungen tätig. Die Einsatzbereiche waren in Hort und im Kindergarten.
Neben der beruflichen Qualifikation besitze ich auch förderliche Eigenschaften für das Arbeitsfeld einer Erzieherin. Ich bin engagiert, geduldig, kooperativ, zuverlässig, kontaktfreudig und lebe mich schnell in meinem Arbeitsfeld ein.
Ich bin bereit, für eine Arbeitstelle, in eine andere Stadt umzuziehen.

Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich über eine positive Rückmeldung freuen.

Mit freundlichen Gruß

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Caroline
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Re: Anschreiben als Erzieherin - was mache ich falsch?

Beitrag von Caroline » 11.08.2006, 19:35

Willkommen im Forum,
hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Arbeitsplatz als Erzieherin.
Die Einleitung ist zu kurz. Hier könntest du beispielsweise noch schreiben, was der Beruf der Erzieherin für dich ganz allgemein bedeutet oder wo du für dich einen ganz besonderen Schwerpunkt deiner Tätigkeit siehst.
Meine Ausbildung zur staatlichen Erzieherin habe ich am 05.07.2004 an der ****** Schule in **** abgeschlossen.
Während meiner Ausbildung habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und vielfältige Erfahrungen sammeln können.


Hier könntest du auch noch spezielle Fächer erwähnen, denn die Schule bestand sicher nicht nur aus Praxistätigkeiten.
Zunächst hat mich ein Praktikum in der Betriebskindertagesstätte Heidehaus in das Berufsfeld der Erzieherin eingeführt. HIER
Im weitern Verlauf meiner Ausbildung habe ich durch ein zehnwöchiges Praktikum einen guten Einblick in das pädagogische Tätigkeitsfeld in einem Hort / Schülerladen (Grundschule auf dem Loh) erhalten, sowie in der Heimerziehung durch ein halbjähriges Praktikum im Kinderheim St. Joseph in der Mädchengruppe. HIER
Des Weiteren habe ich über die Dauer eines halben Jahres eine Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule Kirchröder Straße Hannover geleitet und somit bereits Vorkenntnisse im pädagogischen und didaktischen Umgang mit Grundschülern gesammelt.
Das kannst du alles als ein Absatz schreiben. Dafür dürfen der zweite und der dritte Satz aber nicht in einer neuen Zeile beginnen, sondern müssen nach einem Freizeichen direkt an den vorhergehenden Satz anschließen (Bei HIER.). Nach einem Absatz kommt übrigens eine Freizeile.

Den Absatz kannst du insgesamt aber schon etwas kürzen, denn so genaue Angaben "Grundschule Kirchröder Straße Hannover" nehmen zu viel Platz weg. Es ist auch fraglich, ob es nicht besser wäre, die einzelnen praktischen Tätigkeiten im Lebenslauf aufzuführen, da die praktischen Tätigkeiten ja eigentlich von jedem Bewerber erfüllt sein müssten.
Durch die Teilnahme an einer Fortbildung über „Medienprojekte im Kindergarten und Hort“, habe ich außerdem wertvolle Erfahrungen in der Medienpädagogik sammeln können sowie eine Fortbildung des „Würzburger Trainingsprogramm“ in der ich mehr über die Sprachentwicklung erfahren habe.
Was für eine Fortbildung? Wann hast du die gemacht? Der zweite Teilsatz passt ausdrucksmäßig nicht zum ersten Teil.

Bambi
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Beitrag von Bambi » 12.08.2006, 12:51

Ich hab totale schwierigkeiten zu forumulieren! wie würden sie die ganze bewerbung formulieren ??

ohje ich bin ein hoffnungsloser fall

TEMproMens
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Re: Anschreiben als Erzieherin - was mache ich falsch?

Beitrag von TEMproMens » 12.08.2006, 14:05

Bambi hat geschrieben: Zuerst mal schreibt man nicht ein Anschreiben und verschickt dies unverändert an zig Stellen. Das perfekte Anschreiben passt immer genau auf eine Stellebeschreibung!

Dann fällt auf den ersten Blick auf, dass hier keine Absätze gemacht worden sind. Das macht es optisch unüberschaubar.


Sehr geehrte Damen und Herren Man soll IMMER einen Ansprechpartner schreiben. Niemals hier so allgemein!

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Arbeitsplatz als Erzieherin.

Meine Ausbildung zur staatlichen Erzieherin habe ich am 05.07.2004 an der ****** Schule in **** abgeschlossen.
Während meiner Ausbildung habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und vielfältige Erfahrungen sammeln können. Zunächst hat mich ein Praktikum in der Betriebskindertagesstätte Heidehaus in das Berufsfeld der Erzieherin eingeführt.
Im weitern Verlauf meiner Ausbildung habe ich durch ein zehnwöchiges Praktikum einen guten Einblick in das pädagogische Tätigkeitsfeld in einem Hort / Schülerladen (Grundschule auf dem Loh) erhalten, sowie in der Heimerziehung durch ein halbjähriges Praktikum im Kinderheim St. Joseph in der Mädchengruppe.
Des Weiteren habe ich über die Dauer eines halben Jahres eine Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule Kirchröder Straße Hannover geleitet und somit bereits Vorkenntnisse im pädagogischen und didaktischen Umgang mit Grundschülern gesammelt.
Durch die Teilnahme an einer Fortbildung über „Medienprojekte im Kindergarten und Hort“, habe ich außerdem wertvolle Erfahrungen in der Medienpädagogik sammeln können sowie eine Fortbildung des „Würzburger Trainingsprogramm“ in der ich mehr über die Sprachentwicklung erfahren habe.
Seit Oktober 2004 bin ich als Springerkraft in verschiedenen ev. christlichen Einrichtungen tätig. Die Einsatzbereiche waren in Hort und im Kindergarten. bis hier ist das irgendwie eher ein ausformulierter lebenslauf denn ein Anschreiben. Genau daran merkt man, dass dies ein Standardschreiben ist, dass Du genauso an viele Stellen rauswirfst. Du hebst nicht hervor, was für die angeschriebene Stelle interessant und wichtig ist, sondern wirfst einfach alles hin. Einige dieser Punkte sind vielleicht für die Stelle wichtig, aber andere vielleicht absolut gar nicht. Daher ist es wirklich mühsam das alles zu lesen - besonders, wenn man sich vorstellt, dass noch zig bis hunderte andere Bewerbungen am Tisch liegen. Wo soll sich hier der Personaler Apetitt holen?

*hier beginnt eher neuer Absatz*
Neben der beruflichen Qualifikation besitze ich auch förderliche Eigenschaften für das Arbeitsfeld einer Erzieherin. Ich bin engagiert, geduldig, kooperativ, zuverlässig, kontaktfreudig und lebe mich schnell in meinem Arbeitsfeld ein. schön, dass Du das alles aufzählst, aber wo sind die Belege? Wo erlernt, angewandt, schon gezeigt? Ist die Frage bei solchen Behauptungen.

*neuer Absatz
Ich bin bereit, für vielleicht schreibst du hier lieber nicht "eine" a la "irgendeine", weil das klingt so verzweifelt auf Knien um einen Job bettelnd, sondern lieber genau auf diese Stelle bezogen eine Arbeitstelle, in eine andere Stadt umzuziehen. hier ist übrigens auch fraglich, ob dieser Satz immer so passt? Wenn Du das schreibst für eine Stelle, die in Deiner Stadt ist, wirkt das wirklich sehr nach Standardanschreiben, was sicher negativ auffällt...

Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich über eine positive Rückmeldung freuen. Konjunktiv hier bitte ausmerzen. Am besten "... und freue mich auf ihre Rückmeldung.

Mit freundlichem Gruß
Also daran feilen wir noch ein wenig ;)

lG

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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 26.08.2006, 17:35

Hi, hast du ein paar Tipps umgesetzt?

Bambi
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Beitrag von Bambi » 30.08.2006, 10:40

ja hab ich und ich versuch nun mein bestes ;)

Bambi
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Wichitg

Beitrag von Bambi » 30.08.2006, 11:50

juhu, ich habs mal umgeschrieben. brauche ne schnlel rückantwort !!!

here it is ::::::::::


Sehr geehrte Frau ********

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Arbeitsplatz als Erzieherin

nach meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, die ich im Sommer 2004 auf der Alice-Salomon Schule in Hannover abgeschlossen habe, arbeite ich zurzeit als Springerkraft in einer ev. Kindertagesstätte in Lohnde bei Seelze.

Während meiner Ausbildung habe ich Kenntnisse in der Pädagogik sammeln können und diese auch in Praktika wie Kindergarten, Hort und Kinderheim umsetzen können.
Es wurde mir während der Ausbildung ermöglicht an einer Fortbildung in der Medienpädagogik teilzunehmen, wo ich mehr über Film, PC und Foto erfahren habe. So wie dem Würzburger Trainingsprogramm, bei dem ich praktische Übungen für die Sprachentwicklung bei Kinder erlernt habe.

Neben den beruflichen Qualifikationen besitze ich förderliche Eigenschaften für dieses Arbeitsfeld.
Ich bin engagiert, geduldig, kooperativ, zuverlässig, kontaktfreudig, teamfähig, spontan und lebe mich schnell in meinem Arbeitsfeld ein.


Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich auf ihre Rückmeldung.



Mit freundlichen Grüßen

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