Anschreiben Archivar - Bewerbung für Praktikumsstelle

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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eStorm
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Anschreiben Archivar - Bewerbung für Praktikumsstelle

Beitrag von eStorm » 09.01.2013, 09:14

Hallo!

Richtig erstaunt bis begeistert habe ich das Forum entdeckt und seit Montag recht fleissig gestöbert.

Ein kurzes Roundup zu meiner Person um den passenden Hintergrund zur Bewerbung zu wissen:

Ich bin 34, m, abgeschlossenes BWL-Studium (Dipl.-Kfm.), zahlreiche Praktika&Jobs gehabt im Bereich IT & kaufmännische Verwaltung verbracht. Danach 2 Selbständigkeiten (DE und Ausland (Polen& Elfenbeinküste), Psy-Behandlung wegen Burn-Out, jetzt ist ein Wiedereinstieg in geregelten Büroalltag (Sachbearbeiter, im Optimum gerne Business Analyst) gesucht. Dafür bin ich in einer Arbeitsamtsmaßnahme "Unterstützte Beschäftigung".

Mir wurde als Einstieg ein Praktikum als Archivar empfohlen - womit ich nicht ganz glücklich bin. Die Bewerbung läßt sich jedoch sicherlich für weitere Stellen anpassen. Ich würde Euch um eine Meinung dazu bitten:

Absender, Empfänger, Ort mit Datum und ein MfG zum Schluss sind vorhanden. Es geht jetzt wirklich um den Inhalt ab Betreffzeile - was haltet ihr davon?

Bewerbung um eine Praktikumsstelle in Ihrem Archiv XXXhausen


Sehr geehrter Frau XYZ,

über Ihre Webseite habe ich von Ihrem Stellenangebot erfahren und mich über Ihr Produktprogramm und das Unternehmen informiert. Gerade Themen wie professionelle und moderne Archivierung, Digitalisierung und die damit verbundenen hohen Standards haben mein Interesse besonders geweckt.

Nach dem Abschluss meines Studiums als Diplom-Kaufmann mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Internationale-Wirtschaft und meinen bisherigen Tätigkeiten, besitze ich umfangreiche Berufserfahrung im Bereich der Verwaltung, Office-Management und modernes Datenmanagement. Schon früh im Studium war ich in diesem Themenbereich für das Prüfungsamt Wirtschaftswissenschaften der Uni TanteEmmaHausen tätig.

Die lebhafte Zeit in Positionen als Geschäftsführer, Unternehmer und Freiberufler möchte ich beenden und zurück in feste Unternehmensstrukturen. Neuen Herausforderungen gegenüber bin ich aufgeschlossen und lerne mich schnell in neue Aufgaben und Arbeitsgebiete ein. Ich bin mir sicher, aufgrund meiner erfolgsorientierten und analytischen Denkweise und meiner Einsatzbereitschaft Ihr Unternehmen sehr gut ergänzen zu können. Gerne nehme ich bei Bedarf auch an Weiterbildungen teil.

Ihrem Unternehmen biete ich die folgenden besonderen Stärken:

- analytisches Denken - guter Umgang mit Menschen
- selbständige Arbeitsweise - ausführliche EDV-Kenntnisse
- unternehmensorientierte Denkweise -über 10 Jahre Erfahrung

Diese und weitere Fähigkeiten biete ich Ihnen für eine gemeinsame professionelle Zusammenarbeit.

Ich stehe ab sofort zur Verfügung und würde mich über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freuen.
Die Spiegelstriche sind natürlich wohlsortiert in einer (unsichtbaren) Tabelle untergebracht.
So....nachdem mir 10 Leute auf die Schulter geklopft haben, dass das Anschreiben gut wäre und ich immer noch unzufrieden bin, bitte ich um schonungslose Kritik.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 09.01.2013, 14:25

Ich finde das Anschreiben auch gut.

Aber welche Aufgaben sollen überhaupt während des Praktikums durchführen?

"unternehmensorientierte Denkweise -über 10 Jahre Erfahrung" könnte einen AG auch abschrecken, indem er dieses als überqualifziert bewertet.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 11.01.2013, 14:48

Hallo eStorm,

zunächst einmal ein allgemeiner tipp: da es um dich und deine eigene (berufliche) Zufriedenheit geht, solltest Du auch Deine eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Sprich nach den Praktikantenstellen suchen, die Dir zusagen.

Ich selber finde das Anschreiben noch nicht wirklich gut.

Die Einleitung ist relativ nichtssagend. Denn die Fundstelle sollte bereits im Betreff genannt werden. Und das Interesse sollte bei einer Bewerbung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, da man sich selten auf Positionen bewirbt, die man unintteressant findet.

Auch befürchte ich, dass die Erwähnung des Studiums oder der Tätigkeiten als geschäftsführer oder Unternehmen eher kontraproduktiv sind. Zum einen vermitteln sie eine Überqualifizierung; zum anderen rufen sie unweigerlich die Frage hervor, was wohl mit dem Bewerber nicht stimmen mag, wenn er sich auf eine Praktikantenstelle bewirbt.

Was mir in dem Anschreiben eindeutig fehlt: die Botschaft "Ich habe Lust auf diese Position und die Mitarbeitb in Ihrem Unternehmen!".

Viele Grüße aus Duisburg

eStorm
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Beitrag von eStorm » 14.01.2013, 09:48

Vielen Dank für Eure beiden Rückmeldungen. Das ist durchaus sehr hilfreich und ich werde die Tipps einarbeiten. Bevor ich die nächste Version poste:

Ich habe die Situation, dass ich nach meinen Selbständigkeiten (wie beschrieben) unter Burn-Out leide und gewisse Zeit mich arbeitstechnisch komplett runterregeln musste um jetzt mit begrenzter Wochenstundenzahl (25-30h) einsteigen zu können. Nach gewisser Zeit gehe ich davon aus, dass ich wieder die normale Arbeitszeit von 40h/Woche vollbringen kann. Während der Selbständigkeiten waren es regulär 60-80h/Woche, in Extremfällen knapp über 100h.
Ich weiss, dass ich über eine gute Ausbildung und Erfahrungen verfüge und möchte es dementsprechend "verwerten". Ich möchte klein einsteigen - gerne auch mit einem EInkommen von 20-25k Brutto/Jahr, möchte aber auch eine Aufstiegsperspektive bis zu ~50-60k Brutto/Jahr in 5-10 Jahren haben.

Ist das unrealistisch? Wie kann ich diese Situation und diese Wünsche adäquat zum Ausdruck bringen?

Herzliche Grüße
eStorm

Romanum
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Beitrag von Romanum » 14.01.2013, 18:59

Bist du denn jetzt in einer Maßnahme, so dass du dich auf eine Praktikumsstelle bewirbst? Du könntest dich doch auch um Teilzeitstellen bewerben bzw. für andere Bereiche als Archiv, wenn dir dies nicht zusagt.

eStorm
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Beitrag von eStorm » 15.01.2013, 20:51

Das Archiv scheint mir zwar "nett" aber langfristig langweilig und perspektivlos. Ich bekomme jetzt dort ein Praktikum, möchte aber dieses für einen Sprung in die Verwaltung des Unternehmens nutzen.

Die aktuelle Maßnahme sieht vor, dass ich mehrere Praktika mache, bis ich irgendwo in einem Job hängenbleibe. Die individuelle Betreuung ist auch recht gut.
Mein persönliches Ziel wäre irgendwo als Sachbearbeiter unterzumommen und mich zum Abteilungsleiter evtl. weiter über die nächsten Jahre vorzuarbeiten. Alternativ auch über einen Weg zum Assistenten der Geschäftsführung oder ähnliches.

Ich suche ein mittleres bis großes Unternehmen oder eine möglichst große staatliche Einrichtung.

Als Minimum bei staatslichen Einrichtungen sehe ich örtliche Stadtwerke (da habe ich am Montagt eine Initiativbewerbung hingeschickt), probiere aber mein Glück auch bei den ganz großen Institutionen (Bundesbank, Europäisches Personalamt sind auch bereits angeschrieben - die EZB ist demnächst dran).
Bei Unternehmen nehme ich gerne den Mittelstand, gehe aber auch in gerne in größere Gefielde (ich denke ab Siemens, Evonik, Deutsche Bahn, ....).

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen über Praktika in Unternehmen zu kommen...aber diese sollen keine Zeitverschwendung sondern zum Austesten und Beweisen meiner Fähigkeiten dienen.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 16.01.2013, 20:42

eStorm hat geschrieben:Ich habe die Situation, dass ich nach meinen Selbständigkeiten (wie beschrieben) unter Burn-Out leide und gewisse Zeit mich arbeitstechnisch komplett runterregeln musste um jetzt mit begrenzter Wochenstundenzahl (25-30h) einsteigen zu können. Nach gewisser Zeit gehe ich davon aus, dass ich wieder die normale Arbeitszeit von 40h/Woche vollbringen kann. Während der Selbständigkeiten waren es regulär 60-80h/Woche, in Extremfällen knapp über 100h.
Ich weiss, dass ich über eine gute Ausbildung und Erfahrungen verfüge und möchte es dementsprechend "verwerten". Ich möchte klein einsteigen - gerne auch mit einem EInkommen von 20-25k Brutto/Jahr, möchte aber auch eine Aufstiegsperspektive bis zu ~50-60k Brutto/Jahr in 5-10 Jahren haben.
Ob das "unrealistisch" ist, weiss ich nicht... aber ich finde diese rein numerische Betrachtungsweise einer reinen Arbeitsstunden-/ Gehaltsrelation doch auffallend... hmmm... technisch. Ganz ehrliche Frage: Glaubst Du, dass die Welt und das Leben so funktioniert? Dass Deine Belastbarkeit now and then sich derart klar quantifizieren und auf Verdienstmöglichkeiten hochrechnen lässt?

Und glaubst Du selbst, dass die Tätigkeit als Archivar Deinen natürlichen Denkmustern entspricht? Und sei es auch nur im kleinsten Ansatz? Meine persönliche Theorie ist ja, dass Dein Betreuer diese Idee ausschliesslich deshalb propagiert, weil er gerade solch eine Stelle an der Hand hat...

Kann es nicht sein, dass kaufmännische Analysethemen nach wie vor Dein Ding wären... und auch eine normale Arbeitszeit vollkommen im Rahmen wäre, wenn der Zuschnitt der Stelle Dich einfach von persönlicher Verantwortung befreien würde? Mein Eindruck beim Lesen war, dass Du eigentlich so etwas wie eine Stabsstelle haben müsstet... einen Job, wo Du einer einzelnen, ziemlich hochrangigen, Person sehr qualifizierte Dinge zuarbeiten müsstest. Auf klare Anweisungen hin (das schon) - aber halt unter echtem intellektuellen Anspruch...

Ich komme u. a. darauf, weil auch mir Dein momentanes Schreiben so ganz und gar nicht überzeugend vorkommt. Das ist leider kein Problem von Formulierungen, sondern eins des zu formulierenden Sachverhalts. Vor dem Hintergrund dessen, was Du da von Deinem Vorleben erzählst, wirkt die ganze Idee eines Praktikums (!) in einem Archiv (!) einfach unglaublich hanebüchen. Als Adressat des Schreibens würde ich mir denken: "Der Typ verarscht mich..."... ;-)

Wenn die "Archivs"-Idee funktionieren kann, dann m. E. nur über die reine Wahrheit. Der eigentliche Punkt ist aber, dass ich die Idee für falsch halte...

eStorm
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Beitrag von eStorm » 17.01.2013, 14:46

Hallo FRAGEN,

ich bin gerade von deinem Beitrag (positiv) geschockt, weil ich mich sozusagen "ertappt" fühle. Ähnlich fühlte ich mich letztens bei einer Verhaltenstherapeutin, die mir sagte, ich wäre "intellektuell hochentwickelt", aber emotional teilweise noch im kindlichen Bereich - und sie wüßte nicht wie sie mir weiterhelfen soll, da über Gesprächstherapien man ei mir wenig bis gar nichts erreichen könnte.

Ja, ich bin sehr numerisch geprägt und habe Freude daran.

Nein, ein Archivar entspricht nicht meinen Denkmuster bzw. ist eine starke Unterforderung. Die Grundidee vom Archivar mag richtig sein, aber auf wesentlich komplexerer Ebene würde ich dies suchen.
Und glaubst Du selbst, dass die Tätigkeit als Archivar Deinen natürlichen Denkmustern entspricht? Und sei es auch nur im kleinsten Ansatz? Meine persönliche Theorie ist ja, dass Dein Betreuer diese Idee ausschliesslich deshalb propagiert, weil er gerade solch eine Stelle an der Hand hat...
Ja, davon gehe ich auch sehr stark aus....

Kann es nicht sein, dass kaufmännische Analysethemen nach wie vor Dein Ding wären... und auch eine normale Arbeitszeit vollkommen im Rahmen wäre, wenn der Zuschnitt der Stelle Dich einfach von persönlicher Verantwortung befreien würde? Mein Eindruck beim Lesen war, dass Du eigentlich so etwas wie eine Stabsstelle haben müsstet... einen Job, wo Du einer einzelnen, ziemlich hochrangigen, Person sehr qualifizierte Dinge zuarbeiten müsstest. Auf klare Anweisungen hin (das schon) - aber halt unter echtem intellektuellen Anspruch...
100% getroffen.... nur in welchem Job wäre ich richtig? Geschäftsführerungsassistenz? Du beschreibst auf jeden Fall 100% meinen Traumjob...

Inzwischen habe ich zwar fürs Archivpraktikum eine Zusage erhalten....ich gehe auch hin, weil ich nach langer Zeit der Tatenlosigkeit irgendwas schon bereit bin zu tun....aber glücklich macht mich diese Vorstellung aufgrund der o.g. Gründe absolut nicht....

Ich habe halt auf der Negativliste auch beizutragen, dass ich ein sehr schwaches Selbstbewußtsein habe, was sich z.B. in Form meiner Telefonieangst äußert... dass ich nach so vielen Niederlagen (v.a. beide Selbständigkeiten) mich etwas "gebrochen" fühle und mich auch erst für den beschriebenen Traumjob aufbauen möchte...

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 17.01.2013, 21:37

eStorm hat geschrieben:ich wäre "intellektuell hochentwickelt", aber emotional teilweise noch im kindlichen Bereich
Ich keine eine ganze Reihe solcher Leute... und halte die (natürlich längst nicht in allen, aber doch erstaunlich vielen Funktionen) für extrem wertvolle Mitarbeiter... wesentlich wertvoller als seichte Schaumschläger, von denen - wenn man die lockeren Sprüche abzieht - nichts als Standardnummern aus den Schubladen sämtlicher Lebensbereiche bleiben... wobei es auch für die z. T. sinnvolle Einsatzmöglichkeiten gibt... ;-)
eStorm hat geschrieben:und sie wüßte nicht wie sie mir weiterhelfen soll, da über Gesprächstherapien man ei mir wenig bis gar nichts erreichen könnte
Ich sag's direkt: Ich bin kein Therapeut und habe da auch keine Ahnung von... aber ich glaube, die beste Therapie für Dich ist eine Arbeit, bei der Du so kindlich und numerisch sein darfst, wie Du bist... ;-)
eStorm hat geschrieben:100% getroffen.... nur in welchem Job wäre ich richtig? Geschäftsführerungsassistenz?
Das wäre für mich schonmal 10 x näher dran. "Analyse", "Research", "Szenarien" fallen mir als spontane Stichworte ein. Vielleicht auch "Presse"- oder "Öffentlichkeitsarbeit", wenn es die irgendwo ohne persönliche Auftritte gibt...
eStorm hat geschrieben:dass ich nach so vielen Niederlagen (v.a. beide Selbständigkeiten) mich etwas "gebrochen" fühle und mich auch erst für den beschriebenen Traumjob aufbauen möchte...
Verstehe ich absolut. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das rein logisch funktioniert... ich meine... sich über eine Arbeit, die einem nicht liegt, für eine aufzubauen, die einem liegt. Wer weiss, ob Du Dich für eine, die Dir liegt, überhaupt "aufbauen" müsstest? Vielleicht wäre Dein kindlich-numerisches Ich ja aus dem Stand zufrieden, wenn es jetzt, hier und heute eine schön komplexe Knobelaufgabe hätte?

Ich komme zum Teil auch darauf, weil ich vor Kurzem ziemlich lange krank war. Es war in diesem Fall zwar nichts Psychisches... aber halt schon eine Sache, die mich über Monate im Krankenhaus gehalten hat. Als ich dann rauskam, meinte jeder (wirklich JEDER, die Ärzte ganz vorneweg), dass ich gaaaaaanz ruhig wieder anfangen müsste... maximal halbe Stundenzahl, besser weniger.

Und was passierte? Ich hatte am ersten Tag ein Thema auf dem Tisch, was interessanter war als alles, womit ich in den letzten zwei Jahren zu tun hatte. Rangesetzt... und der Tag war rum. Am nächten Tag dasselbe. Am übernächsten auch. Das hörte gar nicht auf... bis heute (d. h. drei Monate später).

Womit ich nicht sagen will, wie toll ich wäre... sondern nur, wie schlecht sich Prognosen dieser Art ohne Betrachtung des Einzelfalls stellen lassen. Wer weiss, was passiert hätte, wenn man mir zum Einstieg im besten Willen irgendein vermeintlich wenig belastendes "Schon-Thema" gegeben hätte? Gut möglich, dass ich vor lauter Langeweile tatsächlich mittags schon erledigt gewesen wäre und mich mit gefühlt letzter Kraft nach Hause geschleppt hätte... und jeder (einschliesslich mir selbst) wäre sich sicher gewesen, dass das an Krankheitsresten gelegen hätte... ;-)

In einem Archiv würde es mir vermutlich so gehen. Ich spüre die Augenlider schon schwer werden, wenn ich nur das Wort tippe... und gerade eben war ich noch wach... ;-)

eStorm
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Beitrag von eStorm » 23.01.2013, 12:00

Hallo FRAGEN,

danke für die Antwort und entschuldige bitte die späte Rückantwort von mir.

Wieder einmal gehe ich direkt auf einzelne Passagen von Dir ein - generell fühle ich mich ehr geschmeichelt von deiner Antwort :)
Ich sag's direkt: Ich bin kein Therapeut und habe da auch keine Ahnung von... aber ich glaube, die beste Therapie für Dich ist eine Arbeit, bei der Du so kindlich und numerisch sein darfst, wie Du bist...
Davon gehe ich auch aus...
Das wäre für mich schonmal 10 x näher dran. "Analyse", "Research", "Szenarien" fallen mir als spontane Stichworte ein. Vielleicht auch "Presse"- oder "Öffentlichkeitsarbeit", wenn es die irgendwo ohne persönliche Auftritte gibt...
Am liebsten wäre ich ja weiter Consultant, aber betriebsintern...gerne CHef-Berater aber auch mit Freiheit für eigene "Betrieboptimierungs-Projekte" - dabei ist mir fast egal ob ich nur Anweisungen geben soll (z.B. ich bestelle 60x 2GB RAM - IT-Admin, bau die bitte in alle alten WinXP-Rechner ein) oder in vielen Fällen direkt ausführen soll (selber RAM einbauen). Da passe ich mich gerne an.
Nur weiterhin ist mein Problem: wem/wie "biete ich mich" richtig an, bzw. nach welchen Stellenausschreibungen soll ich suchen? Hat vielleicht jemand ausser FRAGEN da noch Ideen/Tipps?
Oder welcher bekannte Beruf kommt dieser Aufgabenbeschreibung am nächsten? Ich ging immer davon aus, dass der "Business Analyst" sehr gut passt - nur das solche Stellen meist nur in sehr großen Unternehmen ausgeschrieben werden. Als Nachbargebiet zum Business Analysten fällt mir das bekannte "Controlling" ein, wobei ich nur bedingt gerne rein die klassischen COntrolling-Rechnereien machen würde. Mir wäre dieser Praxisbezug sehr wichtig.
Noch ein Bereich der zusammenhängend passt wäre die Unternehmensrevision. Ich bin gut darin nicht nur Kosten zu senken, sondern auch Qualität zu steigern. Ich gucke gerne auch auf die Menschen und behandle sie nicht nur wie reine Zahlenfaktoren, sondern blicke gerne auch zu den Talenten und Problemen der Menschen um deren Einsatz zu optimieren. Und ich bin eine gute Schnittstelle zwischen Wirtschaft und IT.
Doch: Wie bringe ichg das gut rüber? Auf welchen Stellen bei (halb-)staatlichen Einrichtungen oder im Mittelstand kann ich mich bewerben?Da so eine Stelle nicht unbedingt eine VOllzeitstelle bei "nicht ganz so großen" Einrichtungen ist, kann ich ja gerne zur Hälfte einen festen, verwandten Job machen, hätte aber auch gerne halbwegs die Freiheiten "frei optimieren" zu können. Soweit das Idealbild....
Wer weiss, ob Du Dich für eine, die Dir liegt, überhaupt "aufbauen" müsstest?
Ich wollte selbst lange nicht einsehen, dass ich "gebrochen" bin und neu aufgebaut werden muss - aber so ist es. Es gibt bis heute vereinzelt Fälle in denen ich wegen Kleinigkeiten völlig aus der Bahn komme und 1-2 Tage kaum für die Umwelt ansprechbar bin. Ich stürze mich gerne in die Arbeit und überdrehe oft total die Geschwindigkeit... ich lerne gerne erst langsam "Entschleunigung" zu beherrschen und damit im Endeffekt glücklicher und gesamteffizienter zu sein. Und ja: Effizient zu sein ist ein Schlüssel zu meinem Glück, wobei zur Effizienz auch dazugehört zur richtigen Zeit Pausen zu machen/Spaß zu haben, abzuschalten....
Kurz zurück zum Aufbau:
Ich denke es ist sinnvoll über eine meinen Talente entsprechende (IT & Kaufmann) etwas vereinfachte Tätigkeit zu einer komplexeren Tätigkeit einzusteigen. Dabei ist auch eine Arbeitszeitanpassung von 25-30h/Woche am Anfang bis (je was später geht evtl. auch Vollzeit und evtl. mehr) wichtig.

@Krankenhaus-Story:
Ich kanns verstehen, ich habs schon ähnlich versucht. Es endete in "ich arbeite 50-80h/Woche und implodiere kurz danach und kann wochenlang nichts tun". Ich glaube in diesem Fall liegts wirklich daran, dass meine Erkrankung psychischer Art ist.

Ja....das Archiv demotiviert mich schon mächtig vorab.... aber ich werde die Zeit einfach auch für weitere Recherchen/Bewerbungen nutzen....
Obwohl das Archiv schon ein paar "coole Features" hat: Archiviert werden auch medizinische Proben (Objekte in "Einmachgläsern", Präperatsträger, zerstückelte Versuchstiere, spezielle gekühlte Gegenstände). Aber leider sind diese netten Features nur die reine Arbeit dahinter wird weiterhin in langweiligen Erfassungen, Excel-Tabellen und Sortierung bestehen.

Viele Wort - kurze zusammenfassende Frage an die Allgemeinheit: Nach welchem Berufsbild/auf welche Stellen sollte ich mich nach den Ausführungen am ehsten bewerben?

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 23.01.2013, 14:32

Hallo eStorm,

vielleicht ein ungewöhnlicher Rat:

Lese Dir die Stellenanzeigen durch, lasse dich dabei etwas treiben und achte vor allem auf Dein inneres Gefühl. Fühlt sich eine Stellenanzeige für Dich gut an, solltest Du Dir diese ausdrucken und einmal näher anschauen.

So findest du am ehesten die Berufsbilder und Stellen, die Du möchtest.

Viele Grüße aus Duisburg

eStorm
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Beitrag von eStorm » 23.01.2013, 15:00

Hallo Andreas!

Der Tipp ist gar nicht so ungewöhnlich und ich habe es bereits mehrfach versucht. Die Ergebnisse sind unterschiedlich. An Tagen in denen mein Selbstvertrauen da ist, lese ich fasziniert (wie vorhin) Anzeigen der Deutschen Bahn zu Strategie/Organisation und fühle mich in einer Anforderungsübersicht wie
sehr gutes Zahlenverständnis, ausgeprägtes wirtschaftliches Denken und Handeln, eigenverantwortliches, zielorientiertes und analytisches Arbeiten ist für Sie selbstverständlich durch ein hohes Engagement, einen hohen Grad an Selbstständigkeit sowie Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit und Flexibilität aus Eigeninitiative, Organisationsgeschick und Kundenorientierung
fast perfekt getroffen (abgesehen vom Durchsetzungsvermögenin Konfliktfällen).

Dann kommen die Tage der Selbstzweifel und es gibt Tage an denen ich mich inner fast schon zur reinen Schreibkraft degradieren würde, allerhöchstens mir aber eine beliebige Sachbearbeitung zutraue.

Ich glaube schon, dass ich an einer Aufgabe wachsen kann, fürchte aber immer wieder die Rückschläge/Einknicker der Vergangenheit. Oft überlege ich, ob ich mich bei Bewerbungen nicht "resetten" soll undmich für eine Trainee Stelle nach dem Studium bewerben soll. So hat mir z.B. eine Referendariats-Stelle in der Bundesbank (eigentlich für Absolventen) so zugesagt, dass ich daraufhin eine Bewerbung geschickt habe.

Viele Grüße aus Hanau NACH Duisburg :)

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 23.01.2013, 16:20

Hallo eStorm,

ich glaube, was du momentan brauchst, ist ein berufliches Coaching, Unterstützung dabei, dich aufzurichten, damit du dich von Deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit "verabschieden" kannst.

Viele Grüße aus Duisburg

Romanum
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Beitrag von Romanum » 23.01.2013, 20:23

eStorm hat geschrieben:Das Archiv scheint mir zwar "nett" aber langfristig langweilig und perspektivlos. Ich bekomme jetzt dort ein Praktikum, möchte aber dieses für einen Sprung in die Verwaltung des Unternehmens nutzen.

Es gibt in größeren Unternehmen / Behörden durchaus auch Archivstellen auf Management-Ebene, z.B. im Archivmanagement, Informationsmanagement oder Wissensmanagement, denn in einer Organisation entstehen viele Informationen und viel Wissen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein müssen.

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Beitrag von eStorm » 25.01.2013, 09:06

@Andreas:
Berufliches Coaching klingt nach einer guten Idee. Ich stehe nur gerade auf dem Schlauch wo ich sowas (bezahlbar) finden kann - unter welchen Stichworten könnte ich dazu im Internet oder ausserhalb des Internets dazu suchen?

@Romanum:
Guter Hinweis, wenn auch das Informationsmanagement nicht mein primäres Ziel ist, aber auch keines dem ich abgeneigt wäre. Nur sind mir bei Stellenbeschreibungen bislang nur Stellen für ausgebildete IT'ler und keine Kaufleute aufgefallen. Ich hatte zwar den Schwerpunkt "Informationsmanagement" im Studium und fand diesen auch sehr interessant, doch in der Praxis habe ich selten in Stellenanzeigen die Suche nach Kaufleuten wie mir gesehen (bislang nur als Business Analyst - da geht es aber um Geschäftsprozesse und weniger um Informationsmanagement).

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 26.01.2013, 12:36

eStorm hat geschrieben:Ich hatte zwar den Schwerpunkt "Informationsmanagement" im Studium und fand diesen auch sehr interessant, doch in der Praxis habe ich selten in Stellenanzeigen die Suche nach Kaufleuten wie mir gesehen
Dann wäre das möglicherweise ein Ansatzpunkt für ein Initiativ-Bewerbung?!? Käme mir spontan ziemlich einleuchtend vor: Dieses Managemant hat m. E. doch (mindestens!) zwei Seiten - die handwerkliche (für die IT) und die inhaltliche (in kaufmännischen Fragen für Kaufleute). Wer eine Datenbank programmieren oder konfigurieren kann, weiss doch noch lange nicht, was das hineingehört... und noch weniger, wie man das so sortiert und benennt, dass die Kaufleute, die dann damit arbeiten, aus ihren ganz spezifischen Fragestellungen heraus das für sie jeweils relevanteste am schnellsten und treffsichersten finden... oder?

Ich könnte mir vorstellen, dass Du zu diesem Deinem Angebot eine herausragende Selbstpräsentation entwickeln kannst... mit den unausgesprochenen Extra-Hits für Dich: Erstens ist es gut möglich, dass der Bedarf des Unternehmens für eine Vollzeitstelle "leider" gar nicht reicht (sodass Du dieses "Malus"-Thema schonmal los wärst)... und zweitens kann man da vermutlich schön in Ruhe für sich arbeiten... ;-)

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Beitrag von eStorm » 28.01.2013, 09:52

Hallo Fragen!

Guter Tipp, den ich gerne in mein Bewerbungs-Moloch einarbeiten werde :D

Es geht auch insgesamt in die RIchtung "Kontaktmann zwischen Kaufleuten und IT'lern", in der ich auch gerne tätig wäre. Kommst du (oder auch ihr anderen Mitleser) noch auf andere Ideen solcher Kontaktwelten der beiden Berufsgruppen? Mir käme momentan nur noch das "Software Developement/Engineering Management" in den Sinn, wobei ich nur theoretisch von dem Thema Ahnung habe, also es nicht bevorzugt angehen würde...

Die Extra-Hits:
ad 1) Evtl. im Mittelstand, bei Großunternehmen glaube ich nicht an den Effekt
ad 2) Als Kontaktstelle zu Kaufleuten und IT'lern ists eigentlich genau umgekehrt - man ist besonders kommunikativ sehr gefordert und gerne auch Prügelknabe für beide Seiten. Macht aber nichts... es wäre interner Kontakt und weniger oder kein Kundenkontakt und ich denke ich könnte damit leben.

sina.pina
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Beitrag von sina.pina » 07.02.2013, 11:20

Hallo eStrom,
ich will mal eine ganz andere Sichtweise mit ins Spiel bringen.
Deinen Name finde ich übrigens sehr passend gewählt, ich habe wirklich das Gefühl, dass du im Moment extrem unter Strom stehst.
Auf der einen Seite merkt man sehr stark, dass du einen richtigen Hunger auf die ganz große Karriere hast, und vielleicht hast du auch das Zeug dazu.
Aber ich habe das Gefühl im Moment solltest du erst mal Stabilität in dein Leben bringen. Wenn du eine Führungsposition hast kannst du nicht einfach mal 2 Tage ausfallen, du musst 100% für dich selbst sorgen können damit du auch für die Mitarbeiter und die Firma sorgen kannst, denn das wird dann deine Aufgabe sein. Das ist meine persönliche Meinung.
Wie sieht es eigentlich mit deinem Privatleben aus? Wenn ich die Frage stellen darf.
Hast du Freunde, gehst du auch mal aus, kannst du auch mal feiern gehen? Hast du einen Partnerschaft? Hast du ein Hobby, machst du Sport, kannst du irgendwo mal Dampf ablassen?
Das ist unglaublich wichtig, gerade auch wenn man eine Führungsposition hat, man braucht ganz einfach was im Leben was einen auf dem Boden hält. Und Arbeit ist nur das halbe Leben. Die Karriere läuft dir nicht weg, aber die Gesundheit ist ein kostbares Gut und einen Dämpfer hast du schon einstecken müssen...
Vielleicht sollte ein Karriere Coaching in Richtung Work-Lifebalance gehen.

eStorm
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Beitrag von eStorm » 20.02.2013, 10:00

Hallo Sina.Pina!

Vielen Dank für die Sichtweise - die ist auch absolut nicht falsch. Die Idee mit dem Coaching Work-Lifebalance klingt verheissungsvoll. Ich habe aufgrund der gesammelten Umstände nur die Befürchtung, dass ich kein Coaching privat finanzieren kann. Und ja... ich kämpfe ständig mit mir selbst: einerseits völlig unter Strom, andererseits der Kampf um innere Balance. Ergebnis: Innerer Sturm.... der Nickname ist durchaus bewusst gewählt.

Zu deinen Fragen:
Ich habe Hunger auf eine gute, aber keine ganz große Karriere. Ich möchte keine Geschäftsleitung machen, aber durchaus der Ideen-, Impulsgeber und natürlich auch Umsetzer sein.
Mein längerfristiges Ziel ist es mit meinen Fähigkeiten und Beschränkungen eine ~70.000€/Jahr-Stelle bei 30h/Woche zu erreichen. Und mir ist die Widersprüchlichkeit des Ziels in der Realität durchaus bewusst.
- Stabilität: An dieser wird bereits sehr stark gearbeitet und ich nehme schon Praktika (fast beliebig) um einfach die Stabilität eines Arbeitsalltages zu haben. Feste Zeiten helfen (bislang) immens.
- Partnerschaft: Seit 12 Jahren in fester Partnerschaft. Ansich gut und stabil, bedeutet aber manchmal auch Probleme, da meine Partnerin das Asperger-Syndrom hat.
- Feiern: Gehe ich gar nicht - ich hatte noch nie Spaß daran. Manchmal Kino mit Partnerin oder einem Freund - oder extern Essen gehen. Da bin ich aber auch zufrieden. 2-3x im Jahr auf Events wie eine Messe, ein Städtetrip oder sowas.
- Freunde: Echte Freunde: 1, "Kumpels": nehmen wir mal 5 Leute aus dem Web... und das ist mir schon zuviel. In einem Zweitprofil 1750 Freunde bei Facebook gesammelt...aber man weiss ja, welche Bedeutung das hat....
- Sport: Etwas Walking, demnächst Rückentraining an der VHS... etwas was der Rücken eines groß gewachsenen Schreibtischtäters dringend braucht ^^
- Dämpfer: Es gab schon mehrere.... noch bin ich Stehaufmännchen....


Zusätzlich bin hier um eine Rückmeldung/Statusmeldung zu geben:
Etwas abgeändert habe ich seinerzeit das Anschreiben verschickt und ein Vorstellungsgespräch erhalten. Das Vorstellungsgespräch lief sehr positiv - ich habe auch negative Aspekte wie mein BurnOut eingebracht und erläutert.
Nun bin ich seit 3 Wochen im Praktikum dort (4 Tage je 6h), allerdings nicht wirklich als Sachbearbeiter. Schon immer fiel es mir schwer meinen Tätigkeitsbereich zu umschreiben - und so ist es auch jetzt im Praktikum.
Ich habe ein auf die gesamte Praktikumszeit (8 Wochen) angesetztes Projekt erhalten (Kostenrechnung: Daten erfassen und auswerten, der Geschäftsleitung präsentieren) und bin nach 3 Wochen fertig und habe die Erwartungen übererfüllt. Das gibt zumindest Selbstvertrauen, was mir öfters fehlt. Mal schauen wie es weitergeht.

Gleich poste ich noch eine Anschreiben für ein Nachfolgepraktikum (neuer Thread) mit der Bitte um inhaltliche Kritik.

Vielen Dank bis hierhin schonmal an alle.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 20.02.2013, 20:50

Das ist doch gut, dass du ein Praktikum erhalten hast und dabei überzeugst. Und wenn du nach mehr sinnvoller Arbeit fragst, dann wird dir niemand der Kopf abreißen.

Antworten