Anschreiben aus Ungekündigtestellung

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 15.12.2010, 22:29

Hmmmm... dass Du das nicht willst, spricht natürlich für Dich. Du solltest Dir allerdings darüber im Klaren sein, dass diese Frage nicht nur mich, sondern auch Deinen Ansprechpartner interessieren wird... und den vermutlich noch viel mehr als mich. Der geht ja schliesslich davon aus, dass sein Konzept quasi brandaktuell ist. Es wird ihn wundern, dass ausgerechnet (nicht böse sein!) die Ukraine das schon viel länger macht... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 15.12.2010, 22:35

Kannst Du das noch etwas genauer erklären?
Nun mal ehrlich...
Es war sehr, sehr, sehr kleine aber mit mehreren Abteilungen Kaufhaus, wo man alles so rein gequetscht hat...wo nicht mehr rein passt. Hier ist auch so...viel vertreten (Wie Slogan von "Real": "Ein mal hin, alles drin" )aber zu kurz gehalten. Alles ist da (sogar Spielzeug) aber nicht große Auswahlmöglichkeit.
Zuletzt geändert von Kroschka am 15.12.2010, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Kroschka » 15.12.2010, 22:39

Der geht ja schliesslich davon aus, dass sein Konzept quasi brandaktuell ist. Es wird ihn wundern, dass ausgerechnet (nicht böse sein!) die Ukraine das schon viel länger macht...
Dann werde ich bisschen mögeln (sagt man so wenn es nicht ganz der Wahrheit entspricht?) müssen. :cry:

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 15.12.2010, 22:45

Es hiesse (< Konjunktiv!) MOGELN... wenn man das wollte, Kroschka. Aber jetzt weiss ich gar nicht mehr, ob man das überhaupt muss. Ich meine... sooooo anders klingt Deine Beschreibung des ukrainischen Warenhauses jetzt gar nicht. TK hattest Du ja so beschrieben:
kroschka hat geschrieben:Ein Erlebnis war es nicht... Also...erste Andruck war...dass ist ja nette Laden, aber kaum unterschied zu C&A, H&M, und Co. Gibt es zwar paar Ständer mir DolceGabanna, Versache...aber das war erstmal Auslauf Modelle und nicht besonders schön präsentiert...(nicht gebügelt, von Bügel verrutscht und so sah es für mich aus, ob es schon getragen wurde, Retoure oder so.... ) Kann es auch daran legen, das Laden zu voll war, aber richtig voll...
Supertrick: Vielleicht schaffst Du es ja, eine positive Umschreibung für die TATSÄCHLICHEN Gemeinsamkeiten zu finden?!? Wenn Du DAS schaffst, wird die Bewerbung ein wirklich echtes Meisterwerk! ;-)

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Beitrag von Kroschka » 15.12.2010, 23:02

FRAGEN hat geschrieben:
Kroschka hat geschrieben:Hallo FRAGEN,
ich wünsche dir und allen einen schönen und besinnlichen 2ten ADVENT!!!
Gleichfalls, Kroschka... ich habe mir ja fast schon Sorgen gemacht... nicht, dass Du mit gebrochenen Armen und Beinen (ist das ein Mist-Wetter!) im Krankenhaus lägst... ;-)
Kroschka hat geschrieben:ich weiß selbst nicht genau was ich will...wo ich arbeiten will.
Wie soll ich mich bewerben, wenn ich erstmal nicht es für mich selbst entscheiden kann...
Das ist tatsächlich ein Problem. Trotzdem würde ich diese Bewerbung an Deiner Stelle erst einmal fertig machen. Du kannst ja immer noch überlegen, ob Du sie dann wirklich abschickst... ;-)
Aber vom psychologischen Standpunkt finde ich, dass es sehr gut tut, Dinge zuende zu bringen...
und nicht immer hüfthoch zwischen lauter angefangenen Themen zu stecken und selbst kaum noch zu wissen, wo hinten und vorne ist. Wenn ich Du wäre, würde ich mir einfach einmal vorstellen, in diesem Laden wirklich arbeiten zu wollen... mir die positiven Aspekte vor Augen halten und auf diese hin formulieren. Dass es auch negative gibt, kann Dir für diesen Moment ja egal sein... ;-)

Und wer hindert Dich, direkt danach eine ganz andere Geschichte bzw. Bewerbung anzugehen? Du kannst ja hinterher gucken, welcher Roman Dir besser gefällt... oder beide in einem Literatur-Forum posten, und gucken, welcher beim Publikum besser ankommt. Und den Gewinner präsentierst Du nächstes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse... ;-)
Wie du dich vielleicht mal erinnerst, wusste ich nicht mehr wo ich mich bewerben soll, b.z.w. wollte ich nicht mehr bei Tk mich bewerben.
Du hast mir empfohlen, es weiter zu machen und erst mal zu Ende zu bringen. Genau so denke ich ja auch... es ist auch eine Erfahrung für mich.
Hier wird ja doppelt gemogelt(wieder was gelernt), aber wenn ich die Wahrheit sagen sollte...du weiß ja was raus kommt.
Zuletzt geändert von Kroschka am 15.12.2010, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Kroschka » 15.12.2010, 23:09

Guten Nacht Fragen, es schon spät und ich bin heute um 6 Uhr aufgestanden.
Morgen bin ich wieder da... und wir finden schon eine Lösung.
Ich bin zu kompliziert...ich weiß es.
Gute Nacht und bis morgen.

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Beitrag von FRAGEN » 15.12.2010, 23:30

Kroschka hat geschrieben: Hier wird ja doppelt gemogelt

Wobei "minus" mal "minus" bekanntlich ja wieder "plus" ergibt... ;-)

aber wenn ich die Wahrheit sagen sollte...du weiß ja was raus kommt.
Das, was ich meine, ist nicht ganz einfach zu erklären. Ich versuche es einmal der Reihe nach: Erstens finde ich all das, woran Du mich hier gerade erinnert hast ("fertigmachen" etc.) immer noch richtig. Zweitens zweitens finde ich tatsächlich, dass man immer so nah wie möglich an der Wahrheit bleiben sollte - nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch deshalb, weil es sich viel besser durchhalten lässt... gerade, wenn präzise Rückfragen kommen. Drittens glaube ich nicht, dass die Wahrheit in Deinem Fall unbedingt negativ sein muss... weder in Bezug auf Deine frühere Arbeit, noch in Bezug auf die Stelle, um die Du Dich bewirbst!

Mal ein Beispiel: Angenommen, ein Feuerwehrmann spricht von seiner Arbeit. Er kann sagen, dass die extrem anstrengend und extrem gefährlich ist... und gemessen daran nicht allzu gut bezahlt wird. Er kann aber auch sagen, dass ihm der Mannschaftsgeist gefällt, der Abwechslungsreichtum (dass keine zwei Einsätze genau gleich sind) und dass es ein gutes Gefühl ist, anderen Menschen helfen zu können. Beides ist die Wahrheit... im einen Fall der positive Teil, im anderen der negative Teil.

Angenommen, dieser Feuerwehrmann wollte die Verkäuferin von nebenan mit seinem Job beeindrucken. Er könnte vermuten, dass die harte Arbeit für das wenige Geld wenig Eindruck macht... und zu mogeln versuchen: Vielleicht erzählt er dann, dass die Arbeit leicht ist und sehr gut bezahlt wird... aber sehr wahrscheinlich glaubt dem armen Kerl niemand. Er kann diese Themen aber auch einfach unter den Tisch fallen lassen - und stattdessen erzählen, wie toll es ist, jeden Tag einen Menschen retten zu können... und die Verkäuferin bekommt ganz, ganz grosse Augen... ;-)

Und wenn sie nicht gestorben sind... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 17.12.2010, 18:34

wie toll es ist, jeden Tag einen Menschen retten zu können... und die Verkäuferin bekommt ganz, ganz grosse Augen...
:shock: :shock: :shock:
Und wenn sie nicht gestorben sind...
...dann leben sie noch heute.
Zweitens zweitens finde ich tatsächlich, dass man immer so nah wie möglich an der Wahrheit bleiben sollte - nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch deshalb, weil es sich viel besser durchhalten lässt...
Abend Fragen,
Es ist nicht so das ich vor der Wahrheit Meilen weit entfernt bin, nur den Satz: "..., während meinen letzten Besuch dachte ich, dass ich hier auch gerne arbeiten will."
Aber es wies ja niemand davon, oder...außer dich und tausenden Leser hier im Forum.

Als erste, ich schreibe es zu Ende und auch verschicke...
Weist du wieso?
Nur so kann ich erfahren, ob es gut bei Leser angekommt. Wenn ja und ich Einladung zum Vorstellungsgespräch bekomme... ich gehe auch hin.
Wer kann schon Endspant zu einem Vorstellungsgespräch gehen...
Und für mich wird es eine Erfahrung... in allen Hinsichten, oder?
Zusagen oder absagen kann ich immer. :wink:

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Beitrag von FRAGEN » 17.12.2010, 19:41

Das ist der Geist, den wir brauchen, Kroschka... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 17.12.2010, 19:51

Danke schön,
ich habe aber jetzt den Überblick verloren :cry:
Soll ich noch was groß verändern?

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Beitrag von FRAGEN » 17.12.2010, 20:01

Hmmmmm... aus meiner Sicht wäre mein Tip vom 15.12.10, 20:57 noch offen... und u. U. das Mogel-Thema. Ich glaube, das wird wirklich eine Punktlandung mit dem neuen Jahr... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 17.12.2010, 20:34

FRAGEN hat geschrieben: Ich glaube, das wird wirklich eine Punktlandung mit dem neuen Jahr... ;-)
So schnell wird'st du mich nicht Los!!!
Es eröffnet im März eine neue Kaufhaus und ich plane mich dort zu bewerben... und hoffe natürlich das du mir dabei weiter hilfst.

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Beitrag von FRAGEN » 17.12.2010, 20:52

Ich wollte Dich nicht loswerden... sondern AUFMUNTERN, Kroschka!
Kroschka hat geschrieben:Es eröffnet im März eine neue Kaufhaus und ich plane mich dort zu bewerben...
Ich denke... mit den Erfahrungen aus dieser Bewerbung sollte das dann in drei Monaten zu schaffen sein. Die nächste dann in einem Monat... und dann bist Du vermutlich so weit, dass Du hier wie jede andere auch einen Tag vor Einsendeschluss postest: "Hi Leute! Muss morgen raus!"... ;-)

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Beitrag von sabine46 » 17.12.2010, 21:25

@ Fragen https://www.bewerbung-forum.de/forum/arb ... 41108.html Da du Koschka so gut geholfen hast, wie wäre es wenn du gleich hier weitermachst :-)

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Beitrag von Kroschka » 17.12.2010, 21:36

Sehr geehrter Herr xxx,
(hier passt es nicht, oder? Wenn ich nach Herr xxx und Komma groß meine Geschichte anfange... und klein es ist auch doof.
Soll ich besser schreiben
wenn Sie mich fragen...


Wenn mich jemand fragen sollte was bin ich von Beruf,
„Verkäuferin aus Leidenschaft“, so werde ich antworten.
Bereits in der Schule wollte ich Verkäuferin werden. Das behaupten viele Kinder, wenn Mutter als Verkäuferin arbeitet, und du darf sie besuchen. In Berufsleben ein Blick zu werfen und gesamte Atmosphäre hinter die Kulissen zu erleben wie auch mit Kunden und Ihre Kollegien Gespräche zu führen fand sehr spannend und interessant. Die Interesse habe ich nach Jahren nicht verloren und entschied mich, eine Ausbildung als Verkäuferin zu machen. Bereits in meinem Praktikum erkannte auch meine Chefin, dass ich nicht nur zum Regal auffüllen tauge. Sie haben auch ein gutes Verkaufstalent.“ – das waren ihre lobenden Worte, die mich ungemein motivierten. So wurde ich im Jahre 1991, nach einer erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildung von dem Laden übernommen und habe zwölf Jahren dort als Verkäuferin gearbeitet.

Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Erst mal war mir wichtig, eine Arbeit im Einzelhandel zu finden und Bereich spielte dabei keine so große Rolle. So wurde ich im Juni 2008 als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker angestellt. Da verstand ich, das Branchen Unterschieden sich deutlich und das Drogeriebereich nicht ganz meinen Erwartungen und Wünschen als Verkäuferin entspricht. Hier meine ich nicht nur eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten zu können sondern auch die Waren so geschickt zu präsentieren, dass bei Kunden eine Kauflust geweckt wird. Im einen Drogeriemarkt es ist kaum möglich, da es meistens um Haushaltsartikel und Körperpflege handelt und wird nur schnell das nötigste angekauft.

Vor kurzem wurde in Hannover erste TK Maxx Filiale eröffnet und ihre Slogan: „ Große Marken und immer bis zu 60% günstiger“ hat sich schnell herumgesprochen und große Interesse erweckt. So zähle ich mich auch schon zu Tk Maxx Kunden und während meinen letzten Besuch dachte ich, dass ich hier auch gerne arbeiten will.
Tk Maxx ähnelt sich sehr mit Warenhaus wo ich in der Ukraine tätig war, wie die gesamt Atmosphäre, Erscheinungsbild und Gestaltung. Nicht sehtr Groß aber bietet trotzdem Vielfältige Sortimentauswahl. Und wenn ich an meinen Rückkehrwunsch im Bereich mit Schwerpunkt Bekleidung denke, kann ich mir kein besseres Unternehmen vorstellen.

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit den Kunden, eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von FRAGEN » 18.12.2010, 10:57

Kroschka hat geschrieben:Sehr geehrter Herr xxx,
(hier passt es nicht, oder? Wenn ich nach Herr xxx und Komma groß meine Geschichte anfange... und klein es ist auch doof.
Soll ich besser schreiben
wenn Sie mich fragen...
Bin völlig Deiner Meinung, Kroschka... und finde es erstaunlich, dass Dir solche Feinheiten auffallen! Apropos Feinheiten: Ich würde mir an Deiner Stelle mit meinem Lexikon noch einmal einen richtig harten "Deutschtag" gönnen und zwei Dinge tun:

1) Bei sämtlichen Substantiven im ganzen Anschreiben die Artikel überprüfen (incl. der Beugung evtl. vorangehender Adjektive)!

2) Adjektive im Satz immer klein schreiben!

Beides ist einfach (auch wenn es seine Zeit dauert)... steigert den Eindruck von Sorgfalt aber enorm! Ich würde auch innerhalb des ersten und drittens Absatzes keine Zeilensprünge machen... sondern alles hintereinander weg schreiben. Und noch ein falsches Wort: Kollegien. Das wäre die Mehrzahl von "Kollegium" (d. h. alles Kollegen zusammen). Ich würde entweder "Kolleginnen" (wenn es Frauen waren) oder "Kollegen" (wenn es entweder Männer oder beides waren) sagen.

Aber vor den Feinheiten noch etwas ziemlich Grundsätzliches: Ich finde es sehr schade, dass Du bei Deinen Erfahrungen in der Ukraine nichts mehr von Bekleidung, Schmuck etc. schreibst. Du erwähnst zwar ganz am Ende Deinen "Rückkehrwunsch"... aber damit zwingst Du den Leser schon zum mittdenken! Vom Standpunkt der "Geschichte" her solltest Du m. E. erst erzählen, wie Dein damaliges Verkäuferinnen-Leben aussah, dann die Gegenwart - und aus deren Mankos heraus dann die Zukunft! Back to the future, quasi... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 18.12.2010, 16:12

Hallo Lieber Fragen,
und finde es erstaunlich, dass Dir solche Feinheiten auffallen!
auch im Russischesprache wird nach eine Komma immer klein geschrieben, sonst Kommasetzung ist oft unterschiedlich.
Und noch ein falsches Wort: Kollegien.
:?: Meinst du jetzt mein Bewerbung??? Hab ich was von Kolleginnen gesagt...oder als ich Donnydonatha geschrieben, da war aber Kollegin und nicht Kollegien.
und deine Kollegin noch eine Monat länger im Rückstand?...
Bei sämtlichen Substantiven im ganzen Anschreiben die Artikel überprüfen
Ich kann es nicht :cry:
Ich habe Deutsch nicht in der Schule gelernt...ich hab es mir selbst beigebracht und angefangen mit Wörter zu lernen und leider Nomen ohne Artikel. Und um jetzt es richtig zu beugen muss ich erstmal die richtigen Artikel kennen.
Beides ist einfach (auch wenn es seine Zeit dauert)...
Zeit ist das einzige was ich nie genug habe :wink:
eine Punktlandung mit dem neuen Jahr...

....2012 :wink:

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Beitrag von Donnydonatha » 18.12.2010, 17:11

Kroschka hat geschrieben:In Berufsleben ein Blick zu werfen und gesamte Atmosphäre hinter die Kulissen zu erleben wie auch mit Kunden und Ihre KollegienGespräche zu führen fand sehr spannend und interessant.
Das meinte Fragen wohl^^

Liebe Kroschka,

wenn ich dir helfen kann, mache ich das gerne.
Ich bin allerdings hin und her gerissen, ob es wirklich sinnvoll ist, deine Bewerbung in unser Deutsch umzuschreiben, denn auf mich wirkt deine
Schreibweise trotz so manchem Fehler sehr lebendig und sympathisch und man glaubt sich fast dein inneres Wesen vorstellen zu können . Hmmm...aber wie denkt so ein Personalchef?

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Beitrag von Kroschka » 18.12.2010, 17:43

Liebe Donnydonatha,
und Ihre Kollegien Gespräche zu führen
ach so...danke, und ich dachte er meinte unser gestrige Chat. Es war wohl nur Tippfehler.
wenn ich dir helfen kann, mache ich das gerne.
Wer wird schon "Nein" sagen!!!
Hmmm...aber wie denkt so ein Personalchef?
Na, dann hoffentlich genau so wie du!!!
:wink:

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Beitrag von Kroschka » 18.12.2010, 20:12

Sehr geehrter Herr xxx,

sollten Sie mich fragen was bin ich von Beruf,
„Verkäuferin aus Leidenschaft“, werde ich Ihnen antworten.

Bereits in der Schule wollte ich Verkäuferin werden. Das behaupten viele Kinder, wenn Mutter als Verkäuferin arbeitet, und du darf sie besuchen. In Berufsleben ein Blick zu werfen und gesamte Atmosphäre hinter die Kulissen zu erleben wie auch mit Kunden und Ihre Kolleginnen Gespräche zu führen fand ich sehr spannend und interessant. Die Interesse habe ich nach Jahren nicht verloren und entschied mich, eine Ausbildung als Verkäuferin zu machen. Bereits in meinem Praktikum erkannte auch meine Chefin, dass ich nicht nur zum Regalen auffüllen tauge sonder auch ein Verkaufstalent habe. Besonders gut/erfolgreich war ich in der Kundenberatung, wenn es um Kombinieren von mehreren Teilen ging, um Auswahl dazu passenden Gürtel, Schuhen oder Accessoires. So wurde ich im Jahre 1991, nach einer erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildung von dem Kaufhaus übernommen und habe zwölf Jahren dort als Verkäuferin gearbeitet.

Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Erst mal war mir wichtig, eine Arbeit im Einzelhandel zu finden und Bereich spielte dabei keine so große Rolle. So wurde ich im Juni 2008 als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker angestellt. Da verstand ich, das Branchen Unterschieden sich deutlich und das Drogeriebereich nicht ganz meinen Erwartungen und Wünschen als Verkäuferin entspricht. Hier meine ich nicht nur eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten zu können sondern auch die Waren so geschickt zu präsentieren, dass bei Kunden eine Kauflust geweckt wird. Im einen Drogeriemarkt es ist kaum möglich, da es nicht um ein Erlebnis sonder mehr Versorgungsankauf handelt.

Vor kurzem wurde in Hannover erste TK Maxx Filiale eröffnet und ihre Slogan: „ Große Marken und immer bis zu 60% günstiger“ hat sich schnell herumgesprochen und große Interesse erweckt. So zähle ich mich auch schon zu Tk Maxx Kunden und während meinen letzten Besuch dachte ich, dass ich hier auch gerne arbeiten will.
Tk Maxx ähnelt sich sehr mit Warenhaus/Kaufhaus wo ich in der Ukraine tätig war, wie die gesamte Hausatmosphäre/ Einkaufsatmosphäre, sehr ansprechende optische Erscheinungsbild und Verkaufsraumgestaltung/Warengestaltung. Und wenn ich an meinen Rückkehrwunsch im Bereich mit Schwerpunkt Bekleidung denke, kann ich mir kein besseres Unternehmen vorstellen.

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit den Kunden, eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von FRAGEN » 18.12.2010, 21:00

Donnydonatha hat geschrieben:Ich bin allerdings hin und her gerissen, ob es wirklich sinnvoll ist, deine Bewerbung in unser Deutsch umzuschreiben, denn auf mich wirkt deine
Schreibweise trotz so manchem Fehler sehr lebendig und sympathisch und man glaubt sich fast dein inneres Wesen vorstellen zu können .
Das ist ganz genau das, was ich auch seit dem ersten Tag hier denke, Donnydonatha. Ich könnte das Wort für Wort exakt unterschreiben. Mir kommt die in Teilen eigenwillige Schreibweise wie die perfekte Entsprechung zu dem interessanten Akzent vor, den Kroschka im wahren Leben haben wird. Der Text bereitet so m. E. genau das vor, was den Leser in einem Vorstellungsgespräch erwarten würde: Weckt die richtigen Erwartungen im Positiven und beugt falschen Erwartungen bzw. absehbaren Enttäuschungen vor. Genau deshalb habe ich bislang auch immer die Finger von den Sätzen als solchen gelassen... und mich im Wesentlichen auf den inhaltlichen Aufbau konzentriert.

Bei Deinen Alternativ-Begriffen würde ich jeweils den roten nehmen:

gut/erfolgreich
Warenhaus/Kaufhaus
Hausatmosphäre/ Einkaufsatmosphäre
Verkaufsraumgestaltung/Warengestaltung


Ich denke, ich würde die vier letzten zu "Atmosphäre" zusammenfassen... und dieses Substantiv mit einem Adjektiv ergänzen, was sowohl zur "deutschen", als auch zur "ukrainischen" Atmosphäre passt.
Kroschka hat geschrieben:Im einen Drogeriemarkt es ist kaum möglich, da es nicht um ein Erlebnis sonder mehr Versorgungsankauf handelt.
Hey, das ist ja richtiges Fachvokabular! Kannte ich noch gar nicht... ;-)

Frage am Rande: Hast Du schon eine Betreff-Zeile?

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Beitrag von Kroschka » 19.12.2010, 11:04

Morgen Fragen.
Ich wünsche dir und allen hier im Forum, einen schönen und besinnlichen 4ten ADVENT!!!

Drinnen in dem Zimmerscheint hell der Kerzen Schein,
ihr warmer, heller Schimmer lässt ganz getrost uns sein.

Die erste Kerze „Hoffnung",sie bringt uns Zuversicht.
Sie leuchtet hell und kraftvoll, spricht: „Fürchtet euch doch nicht!“

Die zweite Kerze „Frieden“, bringt Ruh’ in unser Herz.
Sie nimmt uns unsre Trauerund, lindert unsern Schmerz.

Die dritte Kerze „Liebe“, sie nimmt sich unser an.
Sie lässt uns, Herr, erkennen, was du für uns getan.

Die vierte Kerze „Glauben“, sie bringt uns neuen Mut,
sie weist, Herr, auf dein Kommen, ja, es wird alles gut.

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Beitrag von Kroschka » 19.12.2010, 11:17

Hast Du schon eine Betreff-Zeile?
Ja...oder doch noch nicht...nicht mehr!
Auf "Job Board" Liste wird eine Mitarbeiter/in im Verkauf (20-25 Std. / Woche) gesucht. Ups...wurde gesucht!!!
Es wird jetzt wohl eine Initiativbewerbung sein. :wink:

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Beitrag von FRAGEN » 19.12.2010, 12:14

Das Gedicht erkläre ich jetzt schon "Posting des Tages", Kroschka! Mir fällt übrigens gerade auf, dass es nicht nur in die Adventszeit... sondern irgendwie auch zum Thema "Bewerbung" passt!

Auch Dir einen wunderbaren Tag - und Dein Bewerbungstext passt m. E. ohnehin viel besser zu einer Initiativ-Bewerbung... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 19.12.2010, 12:26

dass es nicht nur in die Adventszeit... sondern irgendwie auch zum Thema "Bewerbung" passt!
:wink: Liest du meine Gedanken?

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