Anschreiben aus Ungekündigtestellung

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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Kroschka
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Beitrag von Kroschka » 14.11.2010, 18:36

Gehe mir nur schnell ein Pausenbier holen...:D
:shock: Prost :D

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.11.2010, 19:30

Kroschka hat geschrieben::shock: Prost :D
;-) Auf die Mode und die Schönheit! ;-)

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Beitrag von Kroschka » 14.11.2010, 20:06

Hast Du gar kein Zeugnis über diese 12 Jahre? Oder nur keine Übersetzung?

Hmmmm.....
Ich habe keine, war das bei uns damals nicht üblich oder habe ich da verschlafen??? Jetzt weiß ich selbst nicht so genau. Habe meine Freundin gefragt, sie weiß es auch nicht. Wir haben ein Arbeitsbuch, wo man alles angetragen hat... Dort gekündigt, selbst gekündigt, da wieder angefangen...so in der Art. Jetzt weiß ich, das in der Ukraine auch Bewerbung schreiben angeführt haben, und ich nehme an auch Arbeitszeugnisse???
Aber wie gesagt, ich habe meine letzte Arbeitszeugnis, oder Zwischenzeugnis zu haben.... wird noch besser sein?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.11.2010, 20:19

Sagen wir so: Alles, was Du hast, ist ein Vorteil... aber der grösste Vorteil wäre natürlich das Zeugnis aus der Ukraine. Erstens deckt das den längsten Zeitraum ab - und zweitens wird es den grössten Wert in fachlicher Hinsicht haben. Da würden ja genau die Dinge stehen, die Dir bei Schlecker niemand bestätigen kann: Dein Verkaufstalent, die Qualität Deiner Beratung, Dein Fachwissen in Textilien, Dein Geschick bei der Warenpräsentation etc... eigentlich genau das, was die Modekette jetzt am meisten interessiert! Diese Dinge schriftlich zu haben, wäre in Deutschland sicher sehr, sehr nützlich! Wenn ich Du wäre, würde ich - am besten gleich morgen früh - versuchen, meine damalige Chefin zu erreichen. Die freut sich bestimmt, von "ihrer" Kroschka zu hören... und wenn sie Dich so gerne mochte, ist sie doch sicher gerne bereit, Dir einen so wertvollen Gefallen zu tun, oder?

Wenn sie selbst nicht mehr bei diesem Modehaus sein sollte, kann sie vielleicht die jetzigen Verantwortlichen ansprechen und ihnen einen Zeugnistext als Vorschlag zukommen lassen. Ich würde da alles, aber auch wirklich ALLES versuchen, Kroschka!

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Beitrag von Kroschka » 14.11.2010, 21:10

Na, ist die Pause etwas länger geworden als geplant war, hab auch welche gebraucht.
Ich komme mir langsam vor, ob ich eine Schriftstellerin bin und schreibe gerade eine kleine Geschichte...oder es ist schon ein Roman...
Erst mal habe ich nur Einleitung verändert...ich kann es nicht mehr objektiv betrachten, ob es so besser...b.z.w. interessanter geworden.

Wenn mich jemand fragen sollte was bin ich von Beruf,
„Verkäuferin aus Leidenschaft“, so werde ich antworten.
Weil bereits in der Schule wollte ich Verkäuferin werden. Das behaupten viele Kinder, wenn Mutter als Verkäuferin arbeitet, und du darf sie besuchen. In Berufsleben ein Blick zu werfen und gesamte Atmosphäre hinter die Kulissen zu erleben wie auch mit Kunden und Ihre Kollegien Gespräche zu führen fand sehr spannend und interessant. Die Interesse habe ich nach Jahren nicht verloren und entschied mich, eine Ausbildung als Verkäuferin zu machen. Bereits in meinem Praktikum erkannte auch meine Chefin, dass ich nicht nur zum Regal auffüllen tauge. Sie haben auch ein gutes Verkaufstalent.“ – das waren ihre lobenden Worte, die mich ungemein motivierten. Es war für mich ein Bestätigung, dass ich die richtige Entscheidung getroffen. So wurde ich im Jahre 1991, nach einer erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildung von dem Laden übernommen und habe zwölf Jahren dort als Verkäuferin gearbeitet.
Wie immer freue ich mich auf deine Kritik, und bedanke mich ganz herzlich. Wir kriegen es schon hin...hoffentlich noch vor Weihnachten :wink:

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Beitrag von FRAGEN » 16.11.2010, 09:09

Kroschka hat geschrieben:Ich komme mir langsam vor, ob ich eine Schriftstellerin bin und schreibe gerade eine kleine Geschichte...oder es ist schon ein Roman...
Dostojewski und Tolstoi haben sich ja auch nicht gerade kurz gefasst. Insofern bist Du da schon in guter Gesellschaft, Kroschka... ;-)

Ich lese Deine Geschichten sehr gerne. In diesem Fall müsste man das Kapitel noch einmal im Gesamtzusammenhang sehen. M. E. sollte der Schwerpunkt des Schreibens im Ganzen auf jeden Fall bei Deinen Erfahrungen als Verkäuferin bei der Ukraine bleiben... d. h. ich würde die Einleitung auf keinen Fall länger machen, als sie zuletzt war... nur etwas präziser...

Bis Weihnachten schaffen wir das ganz bestimmt. Vielleicht sogar schon bis Nikolaus... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 16.11.2010, 10:53

Hallo Fragen,
Dostojewski und Tolstoi haben sich ja auch nicht gerade kurz gefasst.
Genau...die dürften es.... und ich muss die ganze Geschichte so kurzen, dass es in Bewerbung schreiben rein passt und immer noch für Leser interessant bleibt...
Ich gehe gleich arbeiten und werde erst morgen weiter machen.
Vielleicht sogar schon bis Nikolaus..
:lol: vielleicht schon diese Woche!!!
Grüß, Kroschka

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Beitrag von Kroschka » 17.11.2010, 13:47

Hallo Fragen,
na...bist du gespannt? Ich bin auf jeden Fall ( auf deine Meinung)

Version Nummer 20356/5

Wenn mich jemand fragen sollte was bin ich von Beruf, „Verkäuferin aus Leidenschaft“, so werde ich antworten.

Weil bereits in der Grundschule wollte ich Verkäuferin werden. Das behaupten viele Kinder, wenn Mutter als Verkäuferin arbeitet, und du darf sie besuchen. In Berufsleben ein Blick zu werfen und gesamte Atmosphäre hinter die Kulissen zu erleben wie auch mit Kunden und Ihre Kollegien Gespräche zu führen fand sehr spannend und interessant. Die Interesse habe ich nach Jahren nicht verloren und entschied mich, eine Ausbildung als Verkäuferin zu machen. Bereits in meinem Praktikum erkannte auch meine Chefin, dass ich nicht nur zum Regal auffüllen tauge. "Sie haben auch ein gutes Verkaufstalent.“ – das waren ihre lobenden Worte, die mich ungemein motivierten. So wurde ich im Jahre 1991, nach einer erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildung von dem Laden übernommen und habe zwölf Jahren dort als Verkäuferin gearbeitet.

Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Seit Juni 2008 bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker tätig. Als ich fest stellte, dass im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser Identifizieren als mit Drogerie Artikel, suche ich nach eine Möglichkeit mich persönlich wie auch beruflich zu entwickeln. Auf Ihren Unternehmen bin ich aufmerksam geworden, weil es genau meinen Vorstellungen entspricht. Die Filiale, die Sie auch in Hannover betreiben, war schon oft mein Anlaufpunkt, wenn ich mich über die neuesten, topmodernen Modelle informieren wollte. Ich bin mir deshalb absolut sicher, in Ihren Unternehmen die bestmögliche berufliche Entwicklung zu nehmen.

In der Ukraine wie auch schon in Deutschland sammelte ich viel Erfahrungen und Kenntnisse in Bereichen wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie. Unter anderem gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und das Kassieren.
Besonders Spaß hatte ich im näheren Kontakt zu den Kunden, wo ich eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten konnte. Hier meine ich nicht nur was die passende Große, Farbe und Länge angeht. Sondern genauso brauchten die Kunden eine Beratung in dem Kombinieren von mehreren Teilen oder dazu passenden Gürtel oder Assesuars.

Meine besondere Stärke ist es, schnell Vertrauen bei anderen Menschen aufbauen zu können. Als Verkäuferin, so meine ich, ist diese Fähigkeit sogar von entscheidender Bedeutung.
Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von FRAGEN » 17.11.2010, 22:59

Je weiter man kommt, desto schwieriger finde ich es, etwas dazu zu sagen, Kroschka. Eigentlich bin ich mit beiden Ergänzungen nicht so richtig glücklich:
Kroschka hat geschrieben: Als ich fest stellte, dass im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser Identifizieren als mit Drogerie Artikel, suche ich nach eine Möglichkeit mich persönlich wie auch beruflich zu entwickeln. Auf Ihren Unternehmen bin ich aufmerksam geworden, weil es genau meinen Vorstellungen entspricht. Die Filiale, die Sie auch in Hannover betreiben, war schon oft mein Anlaufpunkt, wenn ich mich über die neuesten, topmodernen Modelle informieren wollte. Ich bin mir deshalb absolut sicher, in Ihren Unternehmen die bestmögliche berufliche Entwicklung zu nehmen.
Der erste Satz geht m. E. ein wenig an der Sachlage vorbei. Er klingt so, als hättest Du zuerst gedacht, dass der Job bei Schlecker Deiner Qualifikation entspräche... und dann erst bemerkt, dass dem nicht so ist. Aber eigentlich war es doch anders, oder? Du wusstest immer, dass Du dort "eine Etage tiefer" einsteigst... und hast diesen taktischen Zwischenschritt trotzdem unternommen, weil Du Realistin genug warst, um zu sehen, dass Dein Deutsch für echte Beratungsgespräche noch nicht ausreichte, oder? Für mich ist da nichts Ehrenrühriges dran! Ich finde es sogar gut - weil so der "Aufstieg" deutlicher wird, der sich für Dich mit der neuen Stelle verbindet. Ein Arbeitgeber sieht es immer gerne, wenn der Job, den er anbietet, für die Bewerberin etwas Besonderes und Wertvolles ist... ;-)

Die beiden roten Sätze finde ich extrem allgemein. Bei solchen Phrasen vermisse ich die "eigentliche" Kroschka. Versuch noch einmal genauer zu formulieren, was Dir an dem Laden gefällt. Wir wissen ja beide, dass er nicht nur positive Seiten hat... aber wenn Du nachdenkst... gibt es doch sicher auch etwas, wozu Du ohne "Wenn" und "Aber" stehen kannst?!?
Kroschka hat geschrieben:Meine besondere Stärke ist es, schnell Vertrauen bei anderen Menschen aufbauen zu können. Als Verkäuferin, so meine ich, ist diese Fähigkeit sogar von entscheidender Bedeutung.
Diese Sätze sind nicht von Dir, oder? Sie sind perfekt - inhaltlich und sprachlich... und fallen so direkt ins Auge. Versteh mich nicht falsch - ich mag Deine ganzen Roman. Für mich macht dieser minimal "russische" Touch, der in "Deinen" Passagen steckt, aber einen grossen Teil des Reizes aus. In jedem echten "Kroschka"-Satz steckt (für deutsche Lesegewohnheiten) eine kleine Eigenwilligkeit (hier und da sogar ein Fehler)... was ich persönlich in Deiner Situation aber völlig in Ordnung finde. Es klingt so sehr ehrlich und authentisch... und liegt vermutlich nah an dem Eindruck, den Du in einem Vorstellungsgespräch hinterlassen wirst. Zum Ende der Bewerbung hin (wo mehrere "geliehene" Sätze auf engem Raum auftauchen) löst sich die Geschlossenheit dieses Charakters ein bisschen auf... was ich persönlich schade finde...

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Beitrag von Kroschka » 18.11.2010, 11:48

Hallo Fragen,
Diese Sätze sind nicht von Dir, oder? Sie sind perfekt - inhaltlich und sprachlich... und fallen so direkt ins Auge. Versteh mich nicht falsch - ich mag Deine ganzen Roman.
ojje...dir entgeht ja nichts... jaaaaa...., ich habe es bei jemanden gesehen und fand es sehr schön ausgedrückt.
Weist du, es ist immer das gleiche Sch....e beim allen
Es wird immer Zuverlässigkeit, Flexibilität und Pünktlichkeit als Stärke erwähnt, es ist aber so wieso selbst verständig...sonst überstehst du nicht mal eine Monat Probezeit...oder?
Ich bin von Standart Schreiben ganz abgekommen, nicht mal mit großem Interesse, ich bewerbe mich gern , Ihre Stellennussreibung hat mich angesprochen, u.s.w.
es ist sehr außergewöhnlich, einmalig...und der letzte Satz auch..zu perfekte Deutsch kann ich andern...( schlimmer geht immer) aber es soll in der Richtung sein.
Die beiden roten Sätze finde ich extrem allgemein. Bei solchen Phrasen vermisse ich die "eigentliche" Kroschka.
Du hast ja recht, aber denk doch daran, dass alles was ich eigentlich sagen will oder kann... wird mir eine Seite definitiv nicht ausreichen.
So nahm ich :
Kurze Geschichte in der Ukraine statt herkömmliche Anleitung ;
Deutschland und derzeitige Beschäftigung (und Bewerbungsgrund ) ;
Qualifikationen und Erfahrungen ;
Und Persönliche Stärke ;

Und wie gesagt, ich muss immer denken das es nicht zu lang wird.
Wieso darf es nicht zwei Seiten sein??? wer hat das entschieden??? ...
LG, Kroschka

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Beitrag von Kroschka » 18.11.2010, 12:45

https://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html
Ich habe hier was gefunden:
"Die Länge des Anschreibens darf eine Seite möglichst nicht überschreiten."
Möglichst- heißt es, kann auch zwei Seiten sein? :roll:

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Beitrag von FRAGEN » 18.11.2010, 13:24

Niemand hat das "entschieden", Kroschka... und ich finde auch, dass das - wie alle verbindlichen "Bewerbungs-Regeln" in dieser Verabsolutierung nicht stimmt. Aber natürlich ist auch hier ein Körnchen Wahrheit... sogar ein ziemlich dickes... ;-)

Menschen in Entscheider-Positionen haben meistens ziemlich viel um die Ohren... und mögen deshalb alles, was die Arbeit schneller und einfacher macht. Am allerliebsten haben sie jegliche Art von Vorgang so vorbereitet, dass sie nur noch ihr Häkchen darunter setzen müssen... "OK, kann raus!"... ;-)

Selbstverständlich ist derjenige im Vorteil, der ihnen das so bieten kann. Eine Verkäuferin, die Deutsch als Muttersprache spricht und einige Jahre in einer vergleichbaren Textilkette gearbeitet hat, legt einfach ihr Zeugnis bei und schildert in einer Handvoll Sätze ihre wichtigsten Erfahrungen, begründet den Wechsel... und niemand hat irgendeine Frage... weil die gesamte Situation sich selbst erklärt.

Das ist bei Dir leider anders. Bei Dir gibt es eine ganze Menge Fragen... und ob man Dir eine Chance gibt, Dein Können zu beweisen, wird m. E. zu ca. 90% von der Sympathie abhängen, die Dein Schreiben erweckt. Und dazu sehe ich bei der schönen Geschichte der "wahren" Kroschka die besten Chancen. Schon allein die Tatsache, dass Du Dich als Nicht-Muttersprachlerin so weit von allen Standards gelöst hast, ringt dem Leser ja Respekt ab. Und der Text als Ganzes zeigt nicht nur Deine Auseinandersetzung mit Dingen, die Du bei Schlecker nicht lernen konntest, sondern auch sehr schön Deine "Kommunikationsfähigkeit" im Allgemeinen... die Viele ja einfach gerne behaupten... OHNE sie zu zeigen... ;-)

Ein Sonderfall bist Du so oder so... und m. E. kannst Du keinen grösseren Fehler machen, als einfach so zu tun, als wäre nichts. Wenn Du das tust, fällt jede Deiner "Besonderheiten" total negativ auf... eine nach der anderen: Der Wechsel von der Drogerie zur Mode + von der Kasse zur Beratung (als wäre das egal und jede könnte alles), das fehlende Zeugnis... und dann in einem eventuellen Vorstellungsgespräch noch der grosse Unterschied zwischen gesprochenem und geschriebenem Deutsch.

Ich bin mir ganz sicher, dass die "Sonderfall-Bewerbung" für die "Sonderfall-Bewerberin" das Beste ist. In Deinem "geliehenen" Satz steht es doch: Du bist gut darin, Vertrauen aufzubauen. Um genau das und nichts anderes geht es hier... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 18.11.2010, 19:56

Menschen in Entscheider-Positionen haben meistens ziemlich viel um die Ohren... und mögen deshalb alles, was die Arbeit schneller und einfacher macht.
Halöchen, ja...war auch eigentlich als Scherz gedacht, aber es fehlt mir echt schwer mich kurz zu fassen. :wink:
Am allerliebsten haben sie jegliche Art von Vorgang so vorbereitet, dass sie nur noch ihr Häkchen darunter setzen müssen... "OK, kann raus!"...
Kann raus! Es gibt so viele Gründe, wieso kann oder muss raus...
1. Jung und hat noch keine Kinder - nein, sie will bestimmt bald welche haben.
2. Hat klein Kind - wird bestimmt sich oft krank melden( Kinder werden öfter krank)
3. Hochqualifiziert - zu teuer.
4. Unter qualifiziert - zwar billig, ober ob sie es hinkriegt.
5. Zu alt - wird oft krank sein und nicht mehr so Leistung stark.
6.Ausländerin - spricht gebrochenes Deutsch.
u.s.w.
O waja...ich bin schon mit drei Absagen gründen betroffen... 2,4 und 6.
Habe ich dann noch die Chancen außer bei Kik und Co, für 5,50 Euro die Std. :cry:
Das ist bei Dir leider anders. Bei Dir gibt es eine ganze Menge Fragen... und ob man Dir eine Chance gibt, Dein Können zu beweisen, wird m. E. zu ca. 90% von der Sympathie abhängen, die Dein Schreiben erweckt. Und dazu sehe ich bei der schönen Geschichte der "wahren" Kroschka die besten Chancen.
Eben, genau so sehe ich es auch. :wink:
Ich arbeite auf jeden Fall weiter an meine Bewerbung.
Hoffentlich du willst nicht bald Urlaub machen oder verreisen...weil ich brauch dich nämlich... :lol:

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Beitrag von Kroschka » 18.11.2010, 21:02

weil ich brauch dich nämlich...
Ich finde erst mal sehr schön, dass so ein Forum überhaupt gibt's...
und besonders Dich!
Ich bin Dir sehr dankbar, dass Du mich immer aufs neue motivierst hast (und nicht nur mich) und mir immer Anstoß und Kraft auf neuer Versuch gegeben.
Herzlichen Dank!!!
Ich bin Samstags wieder da...
Schöne Abend noch. Grüß, Kroschka

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Beitrag von FRAGEN » 18.11.2010, 21:58

Soll ich Dir mal was sagen, Kroschka? Du motivierst mich auch! Ganz ehrlich: Wenn es nicht hin und wieder so einen "Fall" wie Dich gäbe, wäre ich schon seit Jahren nicht mehr hier. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie langweilig es ist, zum 1000. Mal dieselbe Bewerbung zu lesen... und ich mache das ja "nur so". Stell Dir mal die armen Leute vor, die ihr Leben damit verbringen! Die 30 Jahre lang jeden Tag, von morgens bis abends denselben Text mit minimalen Abweichungen lesen müssen... immer wieder von vorne... und wieder und wieder und wieder... was meinst Du, wie DIE sich erst freuen, wenn sie mal einen echten MENSCHEN zwischen all diesen "Vorlagen" finden... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 21.11.2010, 18:22

Du motivierst mich auch!
:wink: gern gemacht.
Je weiter man kommt, desto schwieriger finde ich es, etwas dazu zu sagen, Kroschka. Eigentlich bin ich mit beiden Ergänzungen nicht so richtig glücklich:
Je weiter ich komme, desto schwieriger kann ich was verändern.
Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Seit Juni 2008 bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker tätig. Als ich fest stellte, dass im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser Identifizieren als mit Drogerie Artikel, suche ich nach eine Möglichkeit mich persönlich wie auch beruflich zu entwickeln. Auf Ihren Unternehmen bin ich aufmerksam geworden, weil es genau meinen Vorstellungen entspricht. Die Filiale, die Sie auch in Hannover betreiben, war schon oft mein Anlaufpunkt, wenn ich mich über die neuesten, topmodernen Modelle informieren wollte. Ich bin mir deshalb absolut sicher, in Ihren Unternehmen die bestmögliche berufliche Entwicklung zu nehmen.
Hier fehlt mir echt nicht was anderes ein.
Weil ich im Anleitung keine Bewerbung Grund angegeben (typische), muss ich es hier so anführen...oder ich habe dich falsch verstanden...
Ende habe ich überarbeitet. Wenn du dein Ok gibst, dann bleibt mit nur was du Rot markierst hast.
Möchtest du ein Blick drauf werfen?
---------------------------------------------
Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit Kunden.
Dank meines sicheren und freundlichen Auftretens behalte ich in allen Situationen stets den Überblick. Auch in Zeiten der Hochsaison, wenn die Kundschaft den Laden „stürmt“, muss diese Fähigkeit gewahrt bleiben und darf sich vom Stress nicht unterkriegen lassen.
Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von FRAGEN » 21.11.2010, 19:45

Kroschka hat geschrieben:Weil ich im Anleitung keine Bewerbung Grund angegeben (typische), muss ich es hier so anführen...oder ich habe dich falsch verstanden...
Im Prinzip hast Du mich schon richtig verstanden: Ich finde es gut, wenn man einen Grund für seine Betriebswahl nennen kann... und vom Aufbau des Schreibens her finde ich die Stelle hier auch richtig. Es ist halt nur ein bisschen schade, dass die beiden roten Sätze so unglaublich allgemein sind. Überleg doch nochmal genau: Gibt es denn gar nichts an dem Laden, womit Du Dich identifizieren kannst? Nichts, was Du richtig gut findest?
Kroschka hat geschrieben:Möchtest du ein Blick drauf werfen?
Selbstverständlich möchte ich das... auch wenn mir das "OK" noch nicht so richtig von den Lippen will:
Kroschka hat geschrieben:Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit Kunden.
Ich weiss ganz genau, dass Du jetzt denkst, dass ich Dich aus Spass schikaniere... aber SO finde ich es jetzt wieder zu simpel. M. E. kannst Du mehr als ein reines "Geschick" ins Spiel bringen. Das "Vertrauen" war eigentlich schon ein gutes Thema. Es müsste nur ein echter "Kroschka Kroschkova"-Satz daraus werden. Das ist jetzt natürlich schwierig, wenn man eine andere Formulierung im Hinterkopf hat... und absichtlich Fehler zu machen will man natürlich auch nicht. Die Lösung besteht vermutlich darin, für Dich selbst einen minimal anderen "Dreh" für Deine Aussage zu finden... und den dann genau so gut zu formulieren, wie Du kannst. Hmmmmm... könntest Du vielleicht erklären, WARUM Kundinnen Dir vertrauen? Was meinst Du, woran das liegt?
Kroschka hat geschrieben:Dank meines sicheren und freundlichen Auftretens behalte ich in allen Situationen stets den Überblick.
Hmmmm... wenn man jetzt genauer darüber nachdenkt: Eigentlich ist das Satz nicht logisch. Eigentlich sind das "Auftreten" und der "Überblick" zwei paar Schuhe... und keins von beiden kann der Grund für das andere sein. Und wo wir jetzt schon einmal soweit sind: Wenn Dir der Satz mit dem "Vertrauen" gelingt, bist Du inhaltlich eigentlich schon weit über das "Auftreten" hinaus. Im Grunde hilft das dann Deiner Argumentation nicht mehr. Bleibt der Überblick... und der gehört eigentlich n den nachfolgenden Satz:
Kroschka hat geschrieben:Auch in Zeiten der Hochsaison, wenn die Kundschaft den Laden „stürmt“, muss der Überblick gewahrt bleiben und darf sich vom Stress nicht unterkriegen lassen.
Kroschka hat geschrieben:Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit.
Wieder ein ähnliches Thema. Nachdem der Satz mit der "Hochsaison" jetzt so prägnant ist (und vermutlich wirklich extrem gut zu gerade DIESEM Geschäft passt - Kompliment, KK!)... schaltet Du mit diesem "Beamtensatz" quasi wieder drei Gänge zurück. Ich sehe drei Möglichkeiten:

1) Du streichst diesen Satz.
2) Du verbindest ihn mit dem vorangegangenen Thema (der "Hochsaison")
3) Du verbindest diese Eigenschaften mit einem noch nicht erwähnten Thema.
Kroschka hat geschrieben:Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten.
Hmmmmmm... wenn man auch hier jetzt genau nachdenkt: Wirklich "neue Aufgabengebiete" wird es dort ja vermutlich gar nicht für Dich geben, oder? Im Prinzip beherrschst Du Dein Verkäuferinnen-Handwerk doch?!? Bleiben die "Besonderheiten des Unternehmens"... wobei sich die etwas zweischneidig anhören. Schwer zu erklären... aber wenn jemand in Deutschland von "Besonderheiten" redet, ohne näher darauf einzugehen, meint er das selten positiv... ;-)

Jetzt wird es RICHTIG schwer... aber fällt Dir nicht irgendeine konkrete Sache ein, in die Du Dich da einarbeiten musst, darfst oder willst? Schön wäre es doch, wenn dieser Part hier vom Sinn her besagen würde, dass Du im Prinzip alles Wesentliche aus der Ukraine kennst... und Dich nun darauf freust, jetzt hier noch irgendetwas ganz Bestimmtes dazu zu lernen... etwas, was nicht zu klein ist, um interessant zu sein... und nicht zu gross, um negativ zu wirken... ;-)

Und Du Arme dachtest, Du wärst fertig... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 21.11.2010, 20:06

dass ich Dich aus Spass schikaniere..
oh nein...so werde ich nie denken :shock:
du muss dich schämen :roll:
so...das war erste Gedanke und ich musste erst mal sagen.
:D

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Beitrag von Kroschka » 21.11.2010, 21:23

Egal was du sagst...hast du recht, so oder so.
Ich brauche es auch, so eine ehrliche Meinung, ohne "wenn" und "aber".
Wenn ich nicht so eine Realistin wäre, konnte ich echt heulen.
Weiß du, es fehlt mir die Zeit, wo ich mich nur an Bewerbung konzentrieren konnte. Eine seit's es ist gut, das ich Job habe und etwas entspannt alles sehe.
Aber arbeiten gehen, Kind und Haushalt erledigen... und noch wenn du freie Stunde hast noch Bewerbung schreiben.,.
Es soll echt keine ausrede sein, ich bemühe mich.
"neue Aufgabengebiete"
Hier will ich erklären, was ich damit meine.
Als Verkäuferin muss du nicht nur kassieren und Fragen (ups..) beantworten: Wo finde ich das, kann ich das nehmen, passt es mir... sondern: Reklamationen Bearbeitung, unterschiedliche Kassen Geräte, Tagesabschluss Abrechnung, Waren Rückrufe... Es gibt so viele, das meine ich hier mit Aufgabengebieten.
Oder soll ich "schnelle Auffassungsgabe" erwähnen.
O ja, es ist nicht so leicht. Und wenn ich hier so lese: " Bitte hilft mir, muss morgen raus!"...ohne Kommentar...
Ich kann dir nur eine versprechen geben...es kommt der Tag noch, wo du sagst: " Es ist Perfekt" und vielleicht noch vor Ostern (mit Weihnachten klappt doch nicht, oder ich muss Gas geben) :wink:
Schöne Sonntag noch, bis bald.
Grüß, Kroschka Kroschkova

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Beitrag von FRAGEN » 21.11.2010, 21:51

Kroschka hat geschrieben:Ich kann dir nur eine versprechen geben...es kommt der Tag noch, wo du sagst: " Es ist Perfekt" und vielleicht noch vor Ostern (mit Weihnachten klappt doch nicht, oder ich muss Gas geben) :wink:
Ich bin ganz sicher, dass der Tag kommt, Kroschka. Wäre Silvester kein passender Termin? Neues Jahr, neues Glück? ;-)

Die Sache mit den "Aufgabengebieten" habe ich verstanden. Trotzdem finde ich Deinen bisherigen Satz dazu nicht gut... weil er sich so anhört, als hättest Du gar keine Vorstellung von dem, was da evtl. kommen könnte. Und so ist es ja nicht: Du kennst die Aufgabengebiete ja! Du musst Dich halt nur neu einarbeiten, nachdem Du jetzt zuletzt einen viel kleineren Verantwortungsbereich hattest, oder?

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Beitrag von Kroschka » 21.11.2010, 21:58

Wäre Silvester kein passender Termin?
Doch, "Neues Jahr, neues Glück?"...klingt sehr gut. :D

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Beitrag von Kroschka » 05.12.2010, 15:51

Hallo FRAGEN,
ich wünsche dir und allen einen schönen und besinnlichen 2ten ADVENT!!!


Ich bin noch nicht so weit...hab gerade Blockade oder ehrlich gesagt... ich weiß selbst nicht genau was ich will...wo ich arbeiten will.
Wie soll ich mich bewerben, wenn ich erstmal nicht es für mich selbst entscheiden kann...
Trotzdem bin ich fast täglich hier und lese mit.
Liebe Grüße, Kroschka.

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Beitrag von FRAGEN » 05.12.2010, 16:23

Kroschka hat geschrieben:Hallo FRAGEN,
ich wünsche dir und allen einen schönen und besinnlichen 2ten ADVENT!!!
Gleichfalls, Kroschka... ich habe mir ja fast schon Sorgen gemacht... nicht, dass Du mit gebrochenen Armen und Beinen (ist das ein Mist-Wetter!) im Krankenhaus lägst... ;-)
Kroschka hat geschrieben:ich weiß selbst nicht genau was ich will...wo ich arbeiten will.
Wie soll ich mich bewerben, wenn ich erstmal nicht es für mich selbst entscheiden kann...
Das ist tatsächlich ein Problem. Trotzdem würde ich diese Bewerbung an Deiner Stelle erst einmal fertig machen. Du kannst ja immer noch überlegen, ob Du sie dann wirklich abschickst... ;-)

Aber vom psychologischen Standpunkt finde ich, dass es sehr gut tut, Dinge zuende zu bringen... und nicht immer hüfthoch zwischen lauter angefangenen Themen zu stecken und selbst kaum noch zu wissen, wo hinten und vorne ist. Wenn ich Du wäre, würde ich mir einfach einmal vorstellen, in diesem Laden wirklich arbeiten zu wollen... mir die positiven Aspekte vor Augen halten und auf diese hin formulieren. Dass es auch negative gibt, kann Dir für diesen Moment ja egal sein... ;-)

Und wer hindert Dich, direkt danach eine ganz andere Geschichte bzw. Bewerbung anzugehen? Du kannst ja hinterher gucken, welcher Roman Dir besser gefällt... oder beide in einem Literatur-Forum posten, und gucken, welcher beim Publikum besser ankommt. Und den Gewinner präsentierst Du nächstes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 05.12.2010, 17:01

beide in einem Literatur-Forum posten, und gucken, welcher beim Publikum besser ankommt. Und den Gewinner präsentierst Du nächstes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse..
:D :D :D :D :D :D

Ich will und brauch ein Job, aber es soll auch angemessen bezahlt werden. Was ich erfahren habe, das TK nur ausgebildete Führungskräfte anstellt und Rest ist Teilzeit oder Basis zu 7 Euro St. Nein danke...
Ich bekomme mein Lohn derzeit nach Tarif (zahlen leider nicht alle)
Und es ist so, das ich nicht jeder Stelle annehmen möchte. Theoretisch bin ich gern bei Schlecker, aber ich habe kaum Hoffnung das ich unbefristet bekomme.
Das ist tatsächlich ein Problem. Trotzdem würde ich diese Bewerbung an Deiner Stelle erst einmal fertig machen. Du kannst ja immer noch überlegen, ob Du sie dann wirklich abschickst..

Und wo abschicke? Das ist eben mein Problem. Ich stelle es fertig, aber ich weiß jetzt nicht wie ich bestimmte Unternahmen erwähnen soll. Ich muss jemanden vor Augen haben und auch wollen dort zu arbeiten.
Bin ich zu kompliziert, oder?

:( :D

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 05.12.2010, 17:26

Kroschka hat geschrieben:Ich stelle es fertig, aber ich weiß jetzt nicht wie ich bestimmte Unternahmen erwähnen soll. Ich muss jemanden vor Augen haben und auch wollen dort zu arbeiten.
Genau so soll es sein - niemals eine alte Bewerbung so nehmen, wie sie ist (und nur den Namen austauschen). Ich glaube, Du hast mich missverstanden: Ich meinte nicht, dass Du dieselbe Bewerbung an ein ANDERES Unternehmen schicken sollst... sondern diese eine ganz spezielle für TK fertig machen... selbst dann, wenn Du sie vielleicht doch nicht abschicken willst. Aber andererseits:

Wenn die Bezahlung das grösste Problem für Dich ist, würde ich es wahrscheinlich doch tun... ganz einfach zum Üben. Ein gutes Vorstellungsgespräch fällt ja auch nicht vom Himmel. Nehmen wir mal an, dem Personalchef gefällt Deine Bewerbung. Dann lädt er Dich ein, um Frau Kroschkovas Fachkenntnisse einmal zu testen: Die Erfahrungen, die Du in einem realistischen Einstellungsgespräch als Bekleidungsverkäuferin machst, kann ja nichts ersetzen. Du wirst schon bei der Vorbereitung darauf viel lernen... und beim Gespräch darauf sicher wieder! Du kannst direkt danach beginnen, systematisch die Vokabeln und Redewendungen zu suchen und lernen, die Dir in diesem Gespräch gefehlt haben... und das nächste dann VIEL souveräner führen!

Abgesehen davon weisst Du ja nicht, wie verlässlich Deine Informationen zur Bezahlung sind. Wenn die da keine Tarife haben, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie auch von Verkäuferin zu Verkäuferin Unterschiede machen. Nach aussen hin wird sehr oft so getan, als ob für alle dieselben Regeln gälten... und wenn man genau hinguckt, ist je nach Qualifikation und Auftreten bei jedem alles anders... ;-)

Und Du bist ja schon etwas Besonders: Du bist ja keine Hausfrau, die sich mal eben ein paar Euro extra verdienen will, sondern eine richtig gelernte Verkäuferin mit 12 Jahren Erfahrung! Und das kannst Du auch so erklären. M. E. liegst Du genau zwischen "Aushilfe" und "Führungskraft"... und für Deine Bezahlung würde dann logischerweise dasselbe gelten. Du kannst Dir selbst ja vorher sagen, dass Du unter keinen Umständen mit einem geringeren Gehalt als dem bisherigen aus diesem Gespräch herausgehen wirst... und die viel spannendere Arbeit gewissermassen als "Gewinn" hättest. Und wenn Ihr Euch nicht einigen könnt, ist das halt so... aber solch ein Gespräch wird Dich erstens klüger und zweitens selbstbewusster machen!

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