Anschreiben aus Ungekündigtestellung

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Kroschka
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Anschreiben aus Ungekündigtestellung

Beitrag von Kroschka » 31.10.2010, 18:00

Hallo an alle,
brauche Hilfe bei formulieren, wieso ich Arbeitgeber wechseln möchte.
Ich arbeite als Verkäuferin bei xxx. Es ist so, das mein Vertrag TZ befristet, wird verlängert um ein weiteres Jahr, auf mind. 10,0 Std./ Woche
Ich kann Üstunden machen, aber es ist GV Job.
Seit 6 Jahren gibt es bei Schlecker keine Unbefristeten Verträgen mehr, und ich weiß, dass mit Schlecker nicht sehr weit komme. ( viele Schließungen, noch mehr für 2011 geplant...)

Ich kann nicht Arbeitgeber schlecht darstellen, anderseits muss ich es formulieren, wieso ich mich bewerbe...oder?
Ich freue mich über euren Tipps...
PS. Ich komme aus der Ukraine, und lebe erst seit vier Jahren in Deutschland. Kann sein das der Satz grammatisch falsch geschrieben...:roll:
Danke.

Ihre Anzeige auf dem Internetportal der Arbeitsagentur.


Sehr geehrten Damen und Herren,

mit Interesse habe ich gelesen, dass Sie als schnell wachsende Unternehmen, ständig auf der Suche nach motivierten, kompetenten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen. Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Zurzeit bin ich als Verkäuferin bei der Firma xxx beschäftigt. Mein Vertrag läuft am 2.11.2010 ab. Da mir eine Verlängerung nur für 10,0 Std./Woche als Aushilfe angeboten wird,
und keine Entwicklungsmöglichkeiten bieten, suche ich nach eine neue berufliche Herausforderung.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedensten Bereichen habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt. So gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und Verkauf. Meinen Beruf als Verkäuferin habe ich immer sehr gerne ausgeübt und hoffe nun, dass Sie mir die Möglichkeit geben, meine Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihnen unter Beweis zu stellen.

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit Kunden, eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten. Ein kurzfristiger Einstieg ist für mich jederzeit möglich.

Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Kroschka am 10.01.2011, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von FRAGEN » 01.11.2010, 10:19

Guten Morgen, Kroschka!

Im ersten Satz Deines Schreibens fehlt das Verb. Ansonsten ist an Deinem Deutsch nichts auszusetzen. Was ich mich frage: In was für einer Art von Geschäft bewirbst Du Dich? Wieder in einem Drogeriemarkt á la Schlecker? Die Bewerbung könnte sicher noch gewinnen, wenn Du stärker auf das konkrete Geschäft, die typischen Waren, Kundschaft etc. eingehen... und Deine Erfahrungen dahingehend präzisieren würdest... auf die "Besonderheiten des Unternehmens" halt, wie Du so schön geschrieben hast... ;-)

Das wird Dir sicher schwerer fallen als anderen... aber umso besser könntest gerade Du als Nicht-Muttersprachlerin so natürlich Deinen Einsatz unterstreichen! Das würde m. E. sehr schön zu Deinem Wunsch passen, Dich zu "entwickeln"... ;-)

Bislang gehst Du halt sehr auf "Nummer Sicher" (< kennst Du diesen deutschen Ausdruck schon?)... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 01.11.2010, 11:02

Guten Morgen, Fragen
Verb...klar, sollte mit großem Interesse sein :cry:
Danke erst mal
Und es geht nicht um Drogeriekette, sondern um vor kurzem eröffnete
T xx, es ist eine neue Geschäftskette in Deutschland, und Sie suchen Mitarbeiter im Verkauf.
Auf "Nummer Sicher" zu gehen kenne ich schon, aber was meinst du damit?
Soll ich mich mehr präsentieren, auf etwas mehr Aufmerksam machen
( Qualifikation, Kenntnisse, Stärke ) hab ich dich richtig verstanden?
Grüß, Kroschka
Zuletzt geändert von Kroschka am 10.01.2011, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von FRAGEN » 01.11.2010, 11:30

Im Prinzip schon. Es ist halt so, dass Du Dich momentan noch sehr stark an Standard-Sätzen festhältst. Das ist zwar auf der einen Seite sehr verständlich, wenn man die Sprache noch nicht sooooo lange spricht... aber mein Eindruck ist - gerade nach dem letzten Posting - dass Du in dieser Hinsicht ruhig etwas selbstbewusster sein könntest. Ich glaube, dass Du auf Deutsch alles ausdrücken kannst, was Du möchtest... und ich finde es schade, dass Du Dich da so zurück hältst. So wird der Leser der Bewerbung Dich sehr wahrscheinlich deutlich unterschätzen... so nach dem Motto "Russin, klar... die kopiert sich halt ein paar Sätze zusammen, die sie sowieso nicht versteht. Die weiss vermutlich noch nicht einmal, was sie da geschrieben hat..."... ;-)

Versuch doch mal, Deine Qualifikationen, Kenntnisse und Stärken so zu formulieren, dass sie so genau wie möglich zu dem passen, was Du über diese neue Geschäftskette weisst! Das hat drei Vorteile: Erstens machst Du so deutlich, dass Du tatsächlich frei und sicher in der Sprache bist... zweitens kannst Du Deine Eignung für genau diese Stelle besser zeigen... und drittens demonstrierst Du Einsatz... in dem Sinne, dass das für Dich nicht eine von vielen Bewerbungen, sondern eine sehr bewusste und gut vorbereitete Entscheidung ist...

Trau Dich, Kroschka - ohne Netz und doppelten Boden (< kennst Du diesen Ausdruck aus?)... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 01.11.2010, 11:54

mit Standart Sätzen, da hast du ins Schwarzen getroffen :roll:
ich hab mein Bewerbung aus diesem Forum, verschiedene Tipps zusammen gebastelt, und mehr oder weniger auf mich angepasst.
Eben mit Netz und doppelten Boden, dachte so kann ich nichts falsch machen, wenn alle sich sooooo ausdrücken.
In der Ukraine bewirbt man sich nie schriftlich und natürlich für mich es ist etwas, das ich erst mit 36 Jahren, zweite mal mache.
Erste mal vor einem Jahr ( Schlecker) und jetzt, weil ich was ändern möchte.
ich versuch mal...wird zwar schwierig aber es ist mir wert.
Danke und bis später...

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Beitrag von Kroschka » 01.11.2010, 15:24

Guten Tag,
:roll:
Es war nicht so leicht, und ob es besser geworden...?
so, hier ist eine neue Version.
Schlecker habe ich erst raus gelassen???, steht auch im Lebenslauf, oder
lieber drin lassen?


Sehr geehrten Damen und Herren,

auf die Suche nach eine Möglichkeit mich beruflich weiter zu entwickeln, bin ich auf Ihre Unternehmen aufmerksam geworden.
T xx ist eine erfolgreiche, schnell wachsende Unternehmen die Markenqualität zu angemessenen Preisen anbiettet.
Vor kurzem wurde auch in Hannover die erste T xx Filiale eröffnet.
Auf Ihre Homepage habe ich erfahren,
das sie ständig auf der Suche nach motivierten, kompetenten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen.
Ich sah es sofort als eine Chance für mich, ein Teil eures Erfolgreiches Team zu werden.
Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich abgeschlossen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt.
So gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und Verkauf.
Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Geschick im Umgang mit Kunden, eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit.
Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten.

Meinen Beruf als Verkäuferin habe ich immer sehr gerne ausgeübt und hoffe nun, dass Sie mir die Möglichkeit geben, meine Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihnen unter Beweis zu stellen.

Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen,
Zuletzt geändert von Kroschka am 10.01.2011, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von FRAGEN » 01.11.2010, 16:14

Hmmmm... die Bewerbung als solche finde ich, ehrlich gesagt, noch nicht viel besser, Kroschka. Toll ist allerdings, dass Du den Mut gefunden hast, das Seil nun überhaupt ohne das Netz zu betreten. Darin sehe ich den eigentlichen Fortschritt... ;-)

Du hast jetzt im Prinzip Deiner bisherigen Bewerbung einen zusätzlichen Absatz über das Unternehmen vorangestellt. Das ist zwar nicht direkt verkehrt... aber nicht das, was ich meinte. Interessant würde es in dem Moment, wo Du die Aussagen über das Geschäft mit denen über Dich verbindest! So, wie es jetzt da steht, könnte die Firma ja so ziemlich alles verkaufen. Und so, wie es da jetzt steht, könntest auch Du so ziemlich alles verkaufen. So wirkt es in beide Richtungen etwas beliebig.

Das Spannende ist doch Folgendes: Es handelt sich um eine Bekleidungskette - und Du hast schon Kleidung und Schmuck verkauft! Dann müsstest Du Deine Kenntnisse doch viel spezieller auf das Thema "Kleidung" hin darlegen können, Kroschka! Erzähl doch mal: Was hast Du in Deinem alten Klamottenladen alles gemacht? Was waren die Aufgaben? Was war wichtig dabei? Warum bist Du eine besonders gute Verkäuferin, wenn es gerade um Kleidung geht? Und was gefällt Dir daran besser als an den Drogerie-Artikeln?

Was das Weglassen von "Schlecker" angeht: Du hast ja im Prinzip zwei Möglichkeiten einer überzeugenden Bewerbung. Die eine stellt die neue Stelle als die Lösung Deines momentanen Problems (mangelnde Auslastung) dar. In diesem Fall müsstest Du die aktuelle Situation schildern. Der andere Weg bestünde darin, klar zu machen, dass die Mode Dein eigentliches Thema ist... dass Du das am liebsten machst, viel Erfahrung darin hast... und nach einer kurzen Überbrückung in einem anderen Fach die Gelegenheit nutzt, sozusagen wieder "zurück zu kommen". Das ist auf jeden Fall die schönere Lösung... aber natürlich auch die schwierigere... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 01.11.2010, 17:17

Hallo Frage,
Erzähl doch mal: Was hast Du in Deinem alten Klamottenladen alles gemacht? Was waren die Aufgaben? Was war wichtig dabei? Warum bist Du eine besonders gute Verkäuferin, wenn es gerade um Kleidung geht?
das es eben schwierig, weil im Grunde genommen je nach Abteilung, Ablauf im Verkauf unterscheidet sich nicht wirklich so sehr.
Fachgerechte Kundenberatung gehört für mich als stärke eine Verkäuferin,
ob es um ein Kleid geht oder Antifalten Creme. Persönliche Beratung und Fachkenntnisse es ist wichtigste.
Aber wie soll ich im Anschreiben es sonst ausdrücken, das ich mich mit Stoffen und Leder gut auskenne ( Qualität, zusammensetzung) mit Marken die gerade angesagt und aktuelle Mode?
Sonst aufgaben wie auspacken, auspreisen, umstellen, aussortieren...nichts was eben zu hervorheben kann.
Die Frage gehört es wirklich im Anschreiben rein, oder je im Kompetenzprofil ? ( Ich habe auch ein )
Muss noch nach denken, gerade fehlt mir nichts mehr an, liegt es daran das heute Montag ist? :cry:
Ich versuch morgen noch ein mal...
Danke Dir für dein Rat, und schöne Abend noch.
Grüß, Kroschka

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Beitrag von FRAGEN » 01.11.2010, 18:29

Kroschka hat geschrieben:Fachgerechte Kundenberatung gehört für mich als stärke eine Verkäuferin, ob es um ein Kleid geht oder Antifalten Creme. Persönliche Beratung und Fachkenntnisse es ist wichtigste. Aber wie soll ich im Anschreiben es sonst ausdrücken, das ich mich mit Stoffen und Leder gut auskenne ( Qualität, zusammensetzung) mit Marken die gerade angesagt und aktuelle Mode?
Genau so etwas meine ich, Kroschka... aber schlaf ruhig mal drüber. So eine wichtige Sache sollte man nicht überstürzen. Vielleicht ist diese neue Kette wirklich eine grosse Chance für Dich...

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Beitrag von Kroschka » 02.11.2010, 12:33

Hi,
ich war fleißig, das bin ich mir ganz sicher... aber ob es gut... na ja :oops:
ich markiere Text rot, wo ich zweifel habe. Artikel und Satzbildung...nicht meine Stärke.

Sehr geehrten Damen und Herren,

auf die Suche nach eine Möglichkeit mich beruflich weiter zu entwickeln, bin ich auf Ihres Unternehmen aufmerksam geworden.
Tk Maxx ist eine Weltweit erfolgreiche, schnell wachsende Unternehmen die Markenqualität zu angemessenen Preisen anbietet.
Vor kurzem wurde auch in Hannover die erste TK Maxx Filiale eröffnet.
Auf Ihre Homepage habe ich erfahren,
das sie ständig auf der Suche nach motivierten, kompetenten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen.
Ich sah es sofort als eine Chance für mich, ein Teil eures Erfolgreiches Team zu werden.
Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich in der Ukraine abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt.

Zurzeit bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker beschäftigt. Hauptsächlich gehört zu meinen Aufgaben zu Kassieren, was nicht ganz meinen Erwartungen und Wünschen entspricht. Nähere Kontakt zu den Kunden und Fachgerechte Beratung wird von mir nicht erwartet und nicht zu Konzept des Unternehmen gehört.
Das wegen sehe ich für mich keine Möglichkeit mich Beruflich wie auch Persönlich zu entwickeln.
Außerdem finde ich im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser Identifizieren, weil auch Privat interessiere ich mich sehr für Mode und ....( hier soll noch was sein, komme aber nicht drauf)

Was außer Fachkenntnisse und Qualifizierung erwarte ich als Kundin von eine Verkäuferin? Sympathische und Freundliche Art, sichere auftreten und Leidenschaft im Verkauf. So stelle ich mir auch meinen Aufgeben vor.

Meinen Beruf als Verkäuferin habe ich immer sehr gerne ausgeübt und hoffe nun, dass Sie mir die Möglichkeit geben, meine Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihnen unter Beweis zu stellen.

Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen,

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Beitrag von FRAGEN » 02.11.2010, 13:43

Du vermutest ganz richtig, dass die Grammatik nicht immer völlig richtig ist... aber damit würde ich mich im Moment nicht aufhalten Zunächst einmal finde ich es wichtig, die Inhalte zusammen zu bekommen. Dann muss man die sortieren, das nicht so Interessante streichen... und ganz am Ende guckt man noch einmal über Wortendungen und Artikel... ;-)
Kroschka hat geschrieben:Was außer Fachkenntnisse und Qualifizierung erwarte ich als Kundin von eine Verkäuferin? Sympathische und Freundliche Art, sichere auftreten und Leidenschaft im Verkauf. So stelle ich mir auch meinen Aufgeben vor.
Das ist z. B. eine schöne Passage. Geh da doch noch etwas weiter ins Detail: Erzähl mal, wie Du berätst und verkaufst... bzw. wie Du das damals in der Ukraine gemacht hast, als es noch um Schmuck und Kleidung ging! Auch zu Deinem Interesse an Mode kannst Du noch etwas mehr sagen...

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Beitrag von Kroschka » 02.11.2010, 16:13

Guten Abend, Frage
und alle andere natürlich auch.
Huuh...und noch mal Anschreiben.
Mein Motto dieses mal war auffallen und nicht so wie tausende Mitbewerber sein. :roll:
Meine Meinung...es ist mir gelungen( auffallen gemeint), aber ob es so geht..Ich finde mich frech...und zu selbstsicher?!? ( Angeberin ) Der Personaler ladet mich bestimmt ein, weil er für sich selbst zweifel lösen muss, oder eine Bestätigung zu kriegen :shock:
"Es kann doch nicht sein, dass so eine bei Schlecker arbeitet...da stimmt doch was nicht". Soooo wird er denken.

Viel Spaß beim lesen, ich hoffe ich blamiere mich nicht restlos.
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Tk Maxx ist eine Weltweit erfolgreiche, schnell wachsende Unternehmen die Markenqualität zu angemessenen Preisen anbietet.
Vor kurzem wurde auch in Hannover die erste TK Maxx Filiale eröffnet.
Auf Ihr Homepage habe ich erfahren,
dass Sie ständig auf der Suche nach motivierten, kompetenten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen.
Ich sah es sofort als eine Chance für mich, ein Teil eures Erfolgreiches Team zu werden.
Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich in der Ukraine abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt.

Zurzeit bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker beschäftigt. Hauptsächlich gehört zu meinen Aufgaben zu kassieren, was nicht ganz meinen Erwartungen und Wünschen als Verkäuferin entspricht. Nähere Kontakt zu den Kunden und Fachgerechte Beratung wird von mir nicht erwartet und nicht zu Konzept der Unternehmen gehört.
Das wegen sehe ich für mich keine Möglichkeit mich Beruflich wie auch Persönlich zu entwickeln.
Außerdem finde ich im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser Identifizieren, als mit Drogerie Artikel. Liegt es vielleicht daran, dass ich mich auch Privat mehr für schöne Kleider und Mode interessiere.
Shoppen gehen soll ein Erlebnis werden, ist es ein Traum oder Realität.
Was außer Fachkenntnisse und Qualifizierung erwarte ich als Kundin von einer Verkäuferin? Sympathische und Freundliche Art, sichere auftreten und Leidenschaft und Spaß im Verkauf. Das schon, aber auch Persönliche Beratung, und nicht nur was die Große, Farbe und Länge angeht. Genau so wichtig Kombinierung von mehreren Teilen, ob es zum Anlas passend und natürlich Assesuars dürfen nicht fehlen. Es soll für Verkäufer nicht nur Umsatzplan stimmen, sondern auch Kundenzufriedenheit.

So stelle ich mir auch meine Aufgaben als Mitarbeiterin in Verkauf vor. Wenn Sie genau so sehen wie ich, dann freue ich mich meine Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihnen unter Beweis zu stellen.

Über eine Einladung zum persönlichen Gespräch, freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,

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Beitrag von FRAGEN » 02.11.2010, 20:45

Guten Abend auch Dir, Kroschka!

Das Lesen macht tatsächlich Spass... und blamieren tust Du Dich m. E. überhaupt nicht. Ein ganz kleines bisschen Frechheit ist bestimmt nicht schlecht in dem Laden, wo Du Dich bewirbst. Was das "Angeben" angeht: Es gibt tatsächlich ein paar Stellen, die sich etwas hart anhören... aber das liegt m. E. nicht an Deinem Charakter, sondern daran, dass es Dir (noch) schwerfällt, auf Deutsch feine Zwischentöne darzustellen. Auf Russisch hätte der Text vermutlich exakt das richtige Selbstbewusstsein.
Kroschka hat geschrieben:"Es kann doch nicht sein, dass so eine bei Schlecker arbeitet...da stimmt doch was nicht". Soooo wird er denken.
Nur, wenn er für seinen Job ungeeignet ist, wird er das denken... ;-)

M. E. wird er die Sache genau so verstehen, wie sie ist: Als Du nach Deutschland gekommen bist, reichte Dein Deutsch noch nicht aus, um Beratungsgespräche zu führen. Da warst Du froh, eine Arbeit im Handel zu haben, wo Du Dich nicht gut ausdrücken musstest. Jetzt sprichst Du besser - sodass Du wieder bereit bist, das zu tun, was Du ursprünglich gelernt hast. Ist doch wunderbar klar, oder? Ich fände es auch gar nicht schlecht, wenn sich diese kleine "Geschichte" in Deinem Anschreiben wiederfände... ;-)

Die neuen Teile machen wieder richtig Spass zu lesen:
Kroschka hat geschrieben:Shoppen gehen soll ein Erlebnis werden, ist es ein Traum oder Realität.
Was außer Fachkenntnisse und Qualifizierung erwarte ich als Kundin von einer Verkäuferin? Sympathische und Freundliche Art, sichere auftreten und Leidenschaft und Spaß im Verkauf. Das schon, aber auch Persönliche Beratung, und nicht nur was die Große, Farbe und Länge angeht. Genau so wichtig Kombinierung von mehreren Teilen, ob es zum Anlas passend und natürlich Assesuars dürfen nicht fehlen. Es soll für Verkäufer nicht nur Umsatzplan stimmen, sondern auch Kundenzufriedenheit.
Du gehst allerdings sehr sparsam mit Artikeln um... ;-)

Aufpassen musst Du auch beim ersten Satz. Das "Erlebnis zwischen Traum und Realität" ist zwar schön geschrieben... scheint mir aber nicht so ganz zu dieser konkreten Firma zu passen. Halt das mal im Hinterkopf, wenn Du Dich bei Swarovski bewirbst... ;-)

Guck Dir die Homepage von denen (noch besser: einen "echten" Laden) noch einmal ganz genau an... damit Du mit Deiner "Verkaufspersönlichkeit" möglichst gut zu deren Art und Absicht passt. Ich bin ja jetzt schon wieder gespannt auf Deine nächste Fassung, Kroschka!

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Beitrag von Kroschka » 03.11.2010, 11:14

Guck Dir die Homepage von denen (noch besser: einen "echten" Laden) noch einmal ganz genau an... damit Du mit Deiner "Verkaufspersönlichkeit" möglichst gut zu deren Art und Absicht passt. Ich bin ja jetzt schon wieder gespannt auf Deine nächste Fassung, Kroschka!
Morgen Fragen,
Das gleiche dachte ich auch und gestern dort hin gegangen.:shock:
Und... du lagst da voll richtig, mit deine Vermutung.
Ein Erlebnis war es nicht...
Also...erste Andruck war...dass ist ja nette Laden, aber kaum unterschied zu C&A, H&M, und Co. Gibt es zwar paar Ständer mir DolceGabanna, Versache...aber das war erstmal Auslauf Modelle und nicht besonders schön präsentiert...(nicht gebügelt, von Bügel verrutscht und so sah es für mich aus, ob es schon getragen wurde, Retoure oder so.... )
Kann es auch daran legen, das Laden zu voll war, aber richtig voll...(Werbung zu neue Eröffnung, 60% reduziert) und Personal hatte Hände voll zu tun???
Ich weiß es nicht, aber Anschreiben geht gar nicht.
Werde versuchen es besser zu Tk anpassen.
Aber ehrlich zu sagen... ich bin mir nicht mehr so sicher, dass ich unbedingt dort arbeiten will.
Grüß, Kroschka.

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Beitrag von FRAGEN » 03.11.2010, 14:16

Kroschka hat geschrieben:Kann es auch daran legen, das Laden zu voll war, aber richtig voll...(Werbung zu neue Eröffnung, 60% reduziert) und Personal hatte Hände voll zu tun???
Das würde bedeuten: Sie brauchen Leute... was für Dich ja erst einmal gut wäre... ;-)
Kroschka hat geschrieben:nicht besonders schön präsentiert...(nicht gebügelt, von Bügel verrutscht und so sah es für mich aus, ob es schon getragen wurde, Retoure oder so.... )
Das würde bedeuten: Sie brauchen DICH... oder zumindest jemanden mit Deinem Schönheits- und Professionalitätssinn! Ich könnte mir in Deinem Fall durchaus vorstellen, das Thema Warenpräsentation etwas hervorzuheben...
Kroschka hat geschrieben:Ich weiß es nicht, aber Anschreiben geht gar nicht.
Werde versuchen es besser zu Tk anpassen.
Du glaubst ja gar nicht, wie gespannt ich jetzt bin...
Kroschka hat geschrieben:Aber ehrlich zu sagen... ich bin mir nicht mehr so sicher, dass ich unbedingt dort arbeiten will.
Mir kommt es eigentlich sehr vernünftig vor, Kroschka... immer Schritt für Schritt! Ich sehe das so: Dieser Laden hier ist unter den Bekleidungsketten vermutlich so ungefähr das, was Schlecker unter den Drogerien ist - aber halt schon einmal in Deiner Wunschrichtung! Der Vorteil ist, dass a) die Konkurrenz vielleicht nicht ganz so hart ist und b) man da vermutlich auch nicht allzu sehr auf Deine bisherige Arbeit herab gucken wird. Es ist sozusagen ein Aufstieg mit Augenmass... und wer sagt denn, dass es der letzte sein muss?

Ich kann es mir wunderbar vorstellen, dass Du Dein Deutsch immer weiter verbesserst... und Dich immer dann, wenn Du ein wieder ein gutes Stück weiter bist, in einem etwas niveauvolleren Geschäft bewirbst. Und weisst Du, was ich am coolsten finde? In einer RICHTIG edlen Boutique (Träumen ist ja nicht verboten) wird ein ganz dezenter russischer Akzent erst den letzten Tick "Glamour" in Deine Gesamterscheinung bringen... ;-)

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Beitrag von bart » 03.11.2010, 22:03

@Kroschka

Der Slogan von ...
Jede Menge große Marken, unter einem Dach vereint, immer bis zu 60% günstiger

Und wie das geht weiß Wikipedia:

Bei Off-Price-Stores handelt es sich um unabhängige Einzelhändler, die Ihre Ware postenweise bei verschiedenen Herstellern einkaufen. Grundsätzlich kann das Sortiment eines Off-Price-Stores sowohl aus aktueller regulärer Ware als auch aus irregulärer Ware wie Saison- und Überschussware bestehen. Das angebotene Sortiment unterliegt einem ständigen Wandel, da die Posten nach Verfügbarkeit eingekauft und bis zur Erschöpfung des Vorrats veräußert werden.

In der Filiale in Hannover habe ich bereits gestöbert. Wie schon von Dir beschrieben einfache Einrichtung und Präsentation ohne viel Schnick-Schnack.

Aber irgendwo müssen die Preise ja herkommen. Mein Eindruck: es gibt schlechtere Läden und eine Sprungbrett für die Zukunft kann es auf jeden Fall sein.

Du solltest auf jeden Fall eine Bewerbung, auch mit Hilfe des Forums hier, komplett formulieren und abschicken. Solltest Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden und verläuft dieses auch noch positiv, kannst Du immer noch überlegen ob Du dort arbeiten möchtest.

Die Erfahrung, die Du rund um das Thema Bewerbung dann gesammelt hast, kann Dir keiner nehmen.

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Beitrag von Kroschka » 04.11.2010, 21:03

Du solltest auf jeden Fall eine Bewerbung, auch mit Hilfe des Forums hier, komplett formulieren und abschicken. Solltest Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden und verläuft dieses auch noch positiv, kannst Du immer noch überlegen ob Du dort arbeiten möchtest.

Die Erfahrung, die Du rund um das Thema Bewerbung dann gesammelt hast, kann Dir keiner nehmen.
Hallo und Danke an Frage und Bart,
Ich werde mich so oder so bei TK Maxx bewerben,
nur im Märchen wird Aschenputtel sofort zu Prinzessin.
Aber ich bin auf den Weg dort hin, auch dank euren Unterstützung.
ich arbeite noch an meine Anschreiben, zu Hälfte habe ich es schon geschrieben.
Ich habe eine Woche Resturlaub gehabt, und ab 2.11 muss ich wieder arbeiten gehen.
Die stellen mich für 10 Std. die Woche als GV an und ab Mittwoch bin ich schon für 21 Std eingeteilt??? Nächste Woche ist schon mit 29 Std dran.
Das kann doch nicht wahr sein.
Um Personal Kosten zu sparen...
ich bin oder anderen Angestellte leiden nur... ich bin echt sprachlos.
Aber egal, ich weiß nur, dass ich schnell was anderes finden muss.
Ich denke das erst am Sonntag kann ich es fertig schreiben, weil mir die Zeit fehlt.
Ich wünsche mir das das Ihr dabei bleibt, und für jeder Meinung bin ich echt sehr dankbar.
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Tk Maxx ist eine Weltweit erfolgreiche, schnell wachsende Unternehmen die Markenqualität zu angemessenen Preisen anbietet.
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Ich sah es sofort als eine Chance für mich, ein Teil eures Erfolgreiches Team zu werden.
Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich in der Ukraine abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt. So gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und Verkauf.

Nach mein Heirat und Umzug nach Deutschland, im Dezember 2006, versuche ich mich aufs Neue Beruflich zu orientieren/(Wie sagt man es??? Fuß zu fassen) Für mich stand es auf jeden Fall fest, dass ich weiterhin in Einzelhandel arbeiten will, weil meinen Beruf als Verkäuferin habe immer gerne ausgeübt.

Seit Juni 2008 bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker tätig. Ich habe zwar noch ein Vertrag bis Ende nächstes Jares befristet bekommen, aber schon jetzt versuche ich mich Beruflich aus neue zu orientieren.

Der Grund ist, weil wegen vielen Ladens Schließungen, werde ich keine weitere Vertragsverlängerung bekommen. Außerdem finde ich im Verkauf von Bekleidung, Schuhen und Schmuck kann ich mich besser identifizieren, als mit Drogerie Artikel. Liegt es vielleicht daran, dass ich mich auch Privat mehr fürs Kleider und Mode interessiere. Außerdem war mir immer wichtig ein näherer Kontakt zu Kunden, wo ich eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten konnte. Hier meine ich nicht nur was die passende Große, Farbe und Länge angeht. Sondern geneu so wichtig finde ich Kombinierung von mehreren Teilen, ob es zum Anlas passend ist und natürlich Assesuars dürfen nicht fehlen.

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich ....da reicht mir die Seite leider nicht mehr... in meine Bewrbungsappe finden Sie es auf die ViertenSeite ( war nur ein Scherz!!!)
Ich werde morgen weiter schreiben, und bedanke mich schon im voraus für eure Kritik oder Lob...

Guten Nacht, MfG Kroschka.

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Beitrag von bart » 04.11.2010, 22:15

@ kroschka

nur mal so als Anregung: geh mal auf den Suchen Button hier im Bewerberforum und tip mal Suche nach Verkäuferin an. Da wirst Du einige Anregungen finden wie man es angehen kann oder wie besser nicht. Interessant als Denkanstoß ist der Beitrag ganz unten auf der ersten Seite der Suchergebnisse...

Einige spezielle Informationen bezüglich der Firma, die Du recherchieren kannst, heben Dich wohltuhend von der Masse ab. Gute Erfahrungen habe ich beim googeln gemacht mit den Suchbegriffen Zukunft oder Interview und die entsprechende Firma. Schon häufiger bin ich so an Infos gelangt, die nicht auf der Unternehmens-Website stehen.

... und Zukunft brachte als zweiten Treffer einen Zeitungsbericht mit folgenden Stichworten

Neubau des Logistikzentrums
Investitionssume 19 Mio Euro
...bietet seit 1994 in Europa Marken- und Designermode, Accessoires und Schuhe sowie Wohnaccessoires an
Management aus London sieht enormes Wachstumspotential für Deutschland

Damit könnte man etwa solch eine Info in die Bewerbung einbauen:

Bereits seit 1994 bietet ... Ihren Kunden Marken- und Designermode mit einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis an. Der gerade begonnene Neubau Ihres Logistikzentrums in Bergheim mit einer Investionssumme von 19 Mio Euro belegt, daß Ihr Unternehmen enormes Wachstumspotential für diesen Markt sieht und bestens für die Zukunft gerüstet ist.

Daß ich statt der Firma nur 3 Punkte verwendet hat den Grund das dieser Beitrag bei Google nicht nach oben rutscht. Vielleicht leide ich auch unter Verfolgungswahn. :roll:

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Beitrag von FRAGEN » 05.11.2010, 19:48

Kroschka hat geschrieben:nur im Märchen wird Aschenputtel sofort zu Prinzessin
Schön gesagt, Kroschka... ;-)

Im wahren Leben wird Aschenputtel mit ein paar Jahren Berufserfahrung zunächst einmal Ober-Aschenputtel... und dann nach einer kleinen Fortbildung Aschenmanagerin. Darauf folgt ein kleines Aufbaustudium, nach dem sie irgenwo zur Junior-Prinzissin einsteigen kann. Und wenn sie sich da bewährt hat... bewirbt sie sich als Senior-Prinzessin auf dem Nachbarschloss... ;-)

Was die Bewerbung angeht: Die ersten Sätze und der Rest unterscheiden sich stilistisch auffallend stark. Zudem gibt es am Ende der Einleitung einen inhaltlichen (Rück)Sprung. Im Grunde treffen hier zwei ganz verschiedene Ideen der Bewerbung aufeinander: Die eine Idee bestünde darin, die Aufgabe zu definieren und ganz geradeaus die Eignung zu dieser zu schildern. Die andere Idee wäre Deine kleine "Verkäuferinnen"-Geschichte. Sobald Du Dich für die eine oder andere Variante entscheidest, kannst Du grosse Teile der jeweils anderen Variante streichen... und Dein Platzproblem ist gelöst... ;-)
Kroschka hat geschrieben:versuche ich mich aufs Neue Beruflich zu orientieren/(Wie sagt man es??? Fuß zu fassen)
"Fuss zu fassen" ist auf jeden Fall besser... weil Du ja schon im nächsten Satz erzählst, dass Du eigentlich gar keine Umorientierung wolltest.... und auch jetzt willst Du doch eigentlich keine, oder? Ich habe Dich so verstanden, dass Du eigentlich Textilverkäuferin bist - und genau das auch immer machen wolltest... und nur hier in Deutschland aufgrund von anfänglichen Sprachschwierigkeiten mit der reinen Kassiertätigkeit zunächst einen kleinen Schritt "zurück" gemacht hast.

Wenn jemand ständig von "Wechseln" redet, denkt man an etwas ganz anderes. Dann denkt man einmal Lager, einmal Garten, einmal Kneipe... ganz egal... ;-)
Kroschka hat geschrieben:in meine Bewrbungsappe finden Sie es auf die ViertenSeite ( war nur ein Scherz!!!)
Das ist ein gutes Zeichen, dass Du auf Deutsch schon Scherze machst! Ich bin gespannt auf die neue Version!

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Beitrag von Kroschka » 05.11.2010, 20:19

Im wahren Leben wird Aschenputtel mit ein paar Jahren Berufserfahrung zunächst einmal Ober-Aschenputtel... und dann nach einer kleinen Fortbildung Aschenmanagerin. Darauf folgt ein kleines Aufbaustudium, nach dem sie irgenwo zur Junior-Prinzissin einsteigen kann. Und wenn sie sich da bewährt hat... bewirbt sie sich als Senior-Prinzessin auf dem Nachbarschloss...
:D Hallo Frage, schon lange habe ich nicht so herzhaft gelacht.
Das würde bedeuten: Sie brauchen DICH... oder zumindest jemanden mit Deinem Schönheits- und Professionalitätssinn!
Sehr nett von dir, es ermutigt mich sehr und ich gib mir mühe.
Danke.

@bart, hallo und
danke dir für deinen Tipps, und das du dir die Zeit genommen hast um nützlichen Infos für mich raus zu suchen. :lol:
Ich werde auf jeden Fall am Sonntag weiter machen.
LG, Kroschka

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Beitrag von Kroschka » 07.11.2010, 14:46

Hallo Fragen und bart,
und ich grüße alle...die hier mitlesen, mitschreiben oder Hilfe bei Bewerbung in diese Forum suchen.
FRAGEN hat geschrieben: Was die Bewerbung angeht: Die ersten Sätze und der Rest unterscheiden sich stilistisch auffallend stark. Zudem gibt es am Ende der Einleitung einen inhaltlichen (Rück)Sprung. Im Grunde treffen hier zwei ganz verschiedene Ideen der Bewerbung aufeinander
ich habe Einleitung komplett überarbeitet und mir gefehlt es besser. :lol:
Ob ihr das auch so sieht?
Damit könnte man etwa solch eine Info in die Bewerbung einbauen:

Bereits seit 1994 bietet ... Ihren Kunden Marken- und Designermode mit einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis an. Der gerade begonnene Neubau Ihres Logistikzentrums in Bergheim mit einer Investionssumme von 19 Mio Euro belegt, daß Ihr Unternehmen enormes Wachstumspotential für diesen Markt sieht und bestens für die Zukunft gerüstet ist.
@ batr,
ich fand es sehr nett wie du es formulierst hast und integrierte in meine Anschreiben. (und deinen Recherchen, als meine ausgegeben
:? )
Was ich noch in Anschreiben erwähnt habe, das ich vor Schlecker im einem Sport Unternehmen gearbeitet.
Es steht natürlich im Lebenslauf...trotzdem wollte ich was dazu sagen.
Ich habe es aus zwei Gründen gemacht:
Weil ich keine Zwischenzeugnis habe, reiche ich die Letzte Arbeitszeugnis nach. ( Muss ich das, oder nicht unbedingt?)
Da steht auch: "Frau xxx verlässt uns auf eigenen Wunsch"
So erkläre ich im Anschreiben, wieso bin ich gegangen.
Als zweite Grund, sehe ich als Vorteil für mich, dass ich schon nach so kurze Zeit in Deutschland eine Job gefunden habe, und zwar in eine Deutsche Unternehmen wo ich ständig mit Gästen im Kontakt gewesen.
Was meint Ihr?
Hier ist mein Werk:

Sehr geehrter Herr xxx,

Seit einiger Zeit suche ich nach einer Möglichkeit mich beruflich weiter zu entwickeln und vor allem meine berufliche Zukunft zu sichern. Nach kurzen Recherchen im Internet bin ich auf Ihren Unternehmen aufmerksam geworden.
Bereits seit 1994 bietet TK Maxx Ihren Kunden Marken- und Designermode mit einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis an. Der gerade begonnene Neubau Ihres Logistikzentrums in Bergheim mit einer Investionssumme von 19 Mio Euro belegt, dass Ihr Unternehmen enormes Wachstumspotential für diesen Markt sieht und bestens für die Zukunft gerüstet ist.
Vor kurzem wurde auch in Hannover erste TK Maxx Filiale eröffnet und ihre Slogan: „ Große Marken und immer bis zu 60% günstiger“ hat sich schnell herumgesprochen und große Interesse erweckt.
So wusste ich sofort, dass es genau das richtige für meine berufliche Zukunft ist. Sehr gerne will ich ein Teil Ihres Erfolgreichen Teams zu werden und Ihre weiteren Erfolge beizusteuern.
Auf Ihrer Homepageseite habe ich erfahren,
dass Sie ständig auf der Suche nach motivierten, kompetenten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen sind. Meiner Meinung nach entspreche ich im vollen Umfang allen Ihren Forderungen und deshalb bin ich mir sicher, dass ich Ihre Erwartungen voll erfüllen werde. Auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle bewerbe ich mich gern.

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich in der Ukraine abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt. Unteranderem gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und Verkauf.
Besonders Spaß hatte ich im näheren Kontakt zu den Kunden, wo ich eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten konnte. Hier meine ich nicht nur was die richtige Große, passende Farbe und Länge angeht. Sondern genauso brauchten die Kunden eine persönliche Beratung in der Kombinierung von mehreren Teilen oder bei der Suche nach dazu passenden Gürtel oder Schuhe. Dank meine aufgeschlossene, freundliche und sichere Art, fällte es mir besonders leicht mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Auch Privat interessierte ich mich schon immer für Internationale Modedesigner und aktuelle Modetrends. „Cosmopolitan“ und „Vouge „lese ich regelmäßig und bevorzuge es anderen Zeitschriften, wo rund ums Haus, Küchenrezepten und Gartengestaltung geht.

Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Im Juni 2007 wurde ich als Hausdame in einem Sport und Freizeit Unternehmen angestellt. Nach einiger Zeit stand es für mich fest, dass es nicht meinen Wünschen entspricht und nur im Verkauf bin ich besonders gut und meine weitere Zukunft sehe.
Seit Juni 2008 bin ich als Verkäuferin bei der Drogeriekette Schlecker tätig. Leider steht der Schlecker gerade im eine große Geschäftsabbaufase. Schon wurde viele Laden geschlossen und noch mehr Schließungen geplant, was viele betriebsbedingte Kündigungen bedeutet. Ich habe zwar noch ein Vertrag bis November nächsten Jahres befristet, aber mit großer Wahrscheinlichkeit wird der nicht mehr verlängert. Das wegen sehe ich keine Möglichkeit mich Beruflich so wie auch Persönlich zu entwickeln.

Wie ich schon erwähnt habe zählen zu meinen persönlichen Stärken Geschick im Umgang mit den Kunden, eine hohe Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Mir übertragene Aufgaben erledige ich immer mit Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Ebenso können Sie meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen, Frau xxx

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Beitrag von FRAGEN » 07.11.2010, 15:41

Das macht wirklich Spass mit Dir, Kroschka!

Ich weiss, dass ich mich hier wiederhole... aber ich ziehe nach wie vor (bzw. immer wieder) den Hut vor Deinem Mut, den "doppelten Boden" der Standard-Redensarten zu verlassen. Für meine Begriffe wird es immer besser und persönlicher... wobei ich immer noch finde, dass sich in Deinem aktuellen Entwurf zwei grundlegend unterschiedliche Ideen eines Anschreibens miteinander beissen: Alles, was Bart gesagt hat, finde ich gut und nachvollziehbar... aber nach dieser Einleitung müsste es m. E. anders weiter gehen. Oder umgekehrt: In der Geschichte der Kroschka in Deutschland, die Du erzählst, ist diese Einleitung ein Fremdkörper... wenn auch ein in sich sehr gut gemachter.

Den Mittelteil (in dem Dein eigenes Herzblut steckt) finde ich äusserst ansprechend (auch wenn Du Dir sicher denken kannst, dass die Grammatik nicht an jeder Stelle perfekt ist)... und das, was davor und danach kommt, würde ich persönlich deutlich kürzen, um das GROSSE Thema ("Kroschka, die Bekleidungs-Spezialistin") deutlicher heraus zu arbeiten. Das, was ich hier einmal testweise gebastelt habe, soll nur das Prinzip verdeutlichen. Wie gesagt: Man könnte sich dem Thema genauso gut umgekehrt nähern - von einer Einleitung á la Bart ohne viel "Geschichte" gleich zur Erfüllung der genannten Anforderungen. Im Endeffekt eine Frage des Geschmacks... bzw. Deiner Persönlichkeit... ;-)
Kroschka hat geschrieben: [Professionelle Betreff-Zeile]

Sehr geehrter Herr xxx,

Seit einiger Zeit suche ich nach einer Möglichkeit mich beruflich weiter zu entwickeln und vor allem meine berufliche Zukunft zu sichern. Nach kurzen Recherchen im Internet bin ich auf Ihren Unternehmen aufmerksam geworden. Bereits seit 1994 bietet TK Maxx Ihren Kunden Marken- und Designermode mit einem unschlagbar günstigen Preis-/Leistungsverhältnis an. [Sinngemäss: Mein aktueller Arbeitgeber, die Schlecker AG, arbeitet in seinem Bereich ähnlich.]

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich im Jahre 1991 erfolgreich in der Ukraine abgeschlossenen und zwölf Jahre als Verkäuferin gearbeitet. In verschiedenen Bereichen, wie Bekleidung, Schmuck und Drogerie, habe ich viel Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt. Unteranderem gehörten zu meinen Aufgabengebieten Warenpräsentation, fachgerechte Kundenberatung und Verkauf.

Besonders Spaß hatte ich im näheren Kontakt zu den Kunden, wo ich eine Fachgerechte und Qualifizierte Beratung anbieten konnte. Hier meine ich nicht nur was die richtige Große, passende Farbe und Länge angeht. Sondern genauso brauchten die Kunden eine persönliche Beratung in der Kombinierung von mehreren Teilen oder bei der Suche nach dazu passenden Gürtel oder Schuhe. Dank meine aufgeschlossene, freundliche und sichere Art, fällte es mir besonders leicht mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Auch Privat interessierte ich mich schon immer für Internationale Modedesigner und aktuelle Modetrends. „Cosmopolitan“ und „Vouge „lese ich regelmäßig und bevorzuge es anderen Zeitschriften, wo rund ums Haus, Küchenrezepten und Gartengestaltung geht.

Nach meinem Heirat und Umzug im Dezember 2006 nach Deutschland, versuche ich aufs Neue Beruflich Fuß zu fassen. Schon im Juni 2007 wurde ich als Hausdame in einem Sport und Freizeit Unternehmen angestellt. Ich bin stolz, dass ich schon nach so kurze Zeit in Deutschland eine Job gefunden habe - und zwar in eine Deutsche Unternehmen wo ich ständig mit Gästen im Kontakt gewesen. [Sinngemäss: Heute ist mein Deutsch so gut, dass ich auch hier richtige Kundengespräche über Mode etc. führen kann.] Sie können meine Bereitschaft voraussetzen, mich rasch in neue Aufgabengebiete und Besonderheiten Ihres Unternehmens einzuarbeiten. Die Arbeitszeiteinteilung kann ich problemlos nach Bedarf koordinieren, hierfür bin ich absolut flexibel.

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen, Frau xxx

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Beitrag von Kroschka » 07.11.2010, 16:13

Hallo Frage,
Mein aktueller Arbeitgeber, die Schlecker AG, arbeitet in seinem Bereich ähnlich
eben nicht... es war mal so, als die Schlecker der günstigster Drogeriemarkt war. Jetzt wenn man mit DM und Rossmann vergleicht, bieten wir alles viel teurer an.
Anderseits muss ich erwähnen ( oder?), wieso ich mich bewerbe, ich habe doch ein Job.
langsam blicke ich nicht mehr durch.
Wie du es zusammen gefasst hast, finde ich gut aber mir persönlich fehlt was. Erst muss ich in alle ruhe alles noch mal lesen.( durch den Kopf gehen lassen)
Danke und bis später.

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Beitrag von FRAGEN » 07.11.2010, 16:47

Kroschka hat geschrieben:
Mein aktueller Arbeitgeber, die Schlecker AG, arbeitet in seinem Bereich ähnlich
eben nicht... es war mal so, als die Schlecker der günstigster Drogeriemarkt war. Jetzt wenn man mit DM und Rossmann vergleicht, bieten wir alles viel teurer an.
Jetzt klingst Du schon fast wie eine Betriebswirtin, Kroschka! Wenn Du RICHTIG mutig bist, sagst Du das mal dem Chef von Deinem Filialleiter! Ich bin ja wirklich gespannt, was in ein paar Jahren aus Dir geworden sein wird... ;-)
Kroschka hat geschrieben:Anderseits muss ich erwähnen ( oder?), wieso ich mich bewerbe, ich habe doch ein Job.
Vollkommen richtig. Aber Du bist ja in der glücklichen Situation, mehrere Bewerbungsmotivationen zu haben. Die eine ist positiv (Rückkehr zu Deinem "Lieblingsthema" im Verkauf wegen gewachsener Sprachkenntnisse), die andere ist negativ (Kündigungsgefahr im bisherigen Betrieb ohne inhaltliches Interesse). Wenn ich die Wahl habe, würde ich mich immer für die positive Variante entscheiden... ;-)
Kroschka hat geschrieben:Wie du es zusammen gefasst hast, finde ich gut aber mir persönlich fehlt was. Erst muss ich in alle ruhe alles noch mal lesen.( durch den Kopf gehen lassen)
Tu das... ganz in Ruhe. Ich halte es übrigens auch für ein gutes Zeichen, dass Dir etwas daran fehlt! Gerade an solchen Punkten wird es interessant... weil da die Persönlichkeit zum Vorschein kommt! Versuche, das, was Dir fehlt, genauer in Worte zu fassen.
Kroschka hat geschrieben:langsam blicke ich nicht mehr durch.
Das ist erstens perfektes Deutsch... und zweitens kein Wunder, Kroschka! Deine Bewerbung ist m. E. gerade in einer hochinteressanten (und zugegebenermassen sehr schwierigen) Phase: Du stehst sozusagen an einer Weggabelung und musst eine Entscheidung treffen. Viellleicht hat ja auch Bart Zeit und Lust, den Zwischenstand noch ein bisschen in seinem Sinne zuzuspitzen... und die Dinge zu streichen, die ER für überflüssig hält. Das werden sicher ganz andere sein... und dann hätte man zwei Varianten zur Wahl. Aber wer weiss, was zunächst einmal DIR noch einfällt... ;-)

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Beitrag von Kroschka » 07.11.2010, 18:27

FRAGEN hat geschrieben:Im Prinzip schon. Es ist halt so, dass Du Dich momentan noch sehr stark an Standard-Sätzen festhältst. Das ist zwar auf der einen Seite sehr verständlich, wenn man die Sprache noch nicht sooooo lange spricht... aber mein Eindruck ist - gerade nach dem letzten Posting - dass Du in dieser Hinsicht ruhig etwas selbstbewusster sein könntest. Ich glaube, dass Du auf Deutsch alles ausdrücken kannst, was Du möchtest... und ich finde es schade, dass Du Dich da so zurück hältst. So wird der Leser der Bewerbung Dich sehr wahrscheinlich deutlich unterschätzen... so nach dem Motto "Russin, klar... die kopiert sich halt ein paar Sätze zusammen, die sie sowieso nicht versteht. Die weiss vermutlich noch nicht einmal, was sie da geschrieben hat..."... ;-)

Versuch doch mal, Deine Qualifikationen, Kenntnisse und Stärken so zu formulieren, dass sie so genau wie möglich zu dem passen, was Du über diese neue Geschäftskette weisst! Das hat drei Vorteile: Erstens machst Du so deutlich, dass Du tatsächlich frei und sicher in der Sprache bist... zweitens kannst Du Deine Eignung für genau diese Stelle besser zeigen... und drittens demonstrierst Du Einsatz... in dem Sinne, dass das für Dich nicht eine von vielen Bewerbungen, sondern eine sehr bewusste und gut vorbereitete Entscheidung ist...

Trau Dich, Kroschka - ohne Netz und doppelten Boden (< kennst Du diesen Ausdruck aus?)... ;-)
ich bin wider da, und jetzt weiß ich was mich verunsichert, bzw. fehlte.
Im deinen Beitrag habe ich Rot markiert, alles was ich vermeiden sollte.
Alles was ich verbessern konnte, ist Grün.
Deswegen finde ich, es muss für Leser deutlich heraustreten
1. Das ich nicht nur Standart Sätze genommen habe ohne es zu
verstehen.
2. Das ich nicht nur eine Stellenausschreibung gesehen und ohne was
über der Arbeitgeber zu wissen mich bewerbe.
3. Wenn Personaler es liest, muss er als erste denken: " Die will ich
mal persönlich Kennenlernen"
Nur so habe ich gute Chancen ein Einladung zu bekommen.
Bei meine erste Arbeitsstelle bewarb ich mich telefonisch, und bekam Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Bei der zweite, habe ich mehrere Personal Vermittler angeschrieben ( wegen Vermittlung Gutschein) und die haben für mich eine Termin mit derzeitiger Arbeitgeber vereinbart. So habe ich die Stelle bekommen.
Ich sehe meine Stärke im Persönliche Gespräch, so kann ich derjenige besser überzeugen, dass ich die richtige bin... (Verkaufs Talent )
Wenn ich zusammen fasse, ist bei Persönliche Vorstellung habe 100% Erfolg Quote erreicht. Bei Bewerbungen wo ich keine Interesse erweckt habe, bekam nur absagen.
Das fehlte mir im deine Version, zwar nett aber nicht Interessant. (nicht böse gemeint :lol:)
Oh Gott, jetzt kritisiere ich noch Bewerbungshelfer. Nimm es bitte nicht persönlich.
LG, kroschka

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