Anschreiben - Ausbildung PTA - Einleitung zu direkt?

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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struppi
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Anschreiben - Ausbildung PTA - Einleitung zu direkt?

Beitrag von struppi » 16.12.2011, 12:06

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte mich ursprünglich als GuK beworben, kann nun aber aufgrund der Änderung einer Buslinie und aufgrund fehlendem Führerschein eine Ausbildung im ortsansässigen KH nicht machen. Mein zweiter Ausbildungswunsch ist nun nachgerückt und ich habe hierfür ein Anschreiben formuliert. Ich habe etwas Schwierigkeiten mit der Einleitung, für meinen Geschmack ist das was ich geschrieben habe ein zu direkter Einstieg und wirkt nicht wie der Anfang eines Anschreibens, sondern eher wie ein Absatz mittendrin.

Hat jemand eine Idee was ich besser machen kann? Wie ich es umformuliere das es sich nach "Einleitung" anhört oder meint ihr das ist so okay? Wäre euch sehr dankbar für Tipps :)

Hier also mein Text:


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Pharmazeutisch- technischen Assistentin


Sehr geehrte Frau xxx,

während meiner Ausbildung zur Friseurin habe ich mir bereits erste tiefere Kenntnisse in den Fächern Biologie, Chemie und Physik angeeignet. Das Fach „Technologie“, welches sich aus diesen drei Fächern zusammensetzt, lag mir besonders und ich konnte mir das erforderliche Wissen und darüber hinausgehende Aspekte leicht aneignen. Dieses Wissen möchte ich beruflich weiter vertiefen und mein Talent in diesem Bereich fördern und nutzen.

Das mischen spezieller Farbrezepturen und der Umgang mit verschiedenen Wasserstoffperoxid Konzentrationen erforderte genaues und verantwortungsbewusstes Arbeiten. Dies war für mich als Friseurin genauso wichtig, wie die kompetente Beratung meiner Kunden. Ich bin kontaktfreudig und kommunikativ, mir fällt es nicht schwer, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und sie mit ihren Bedürfnissen wahrzunehmen. Während meiner Tätigkeit als Friseurin habe ich außerdem erfahren, dass Geduld ebenso zu meinen positiven Eigenschaften gehört, wie Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen.

Meine rasche Auffassungsgabe verhalf mir, mich auch in meinem darauf folgenden Tätigkeitsbereich als Kundenberaterin schnell einzufinden. Mit Engagement, Flexibilität und Zielstrebigkeit bin ich den neuen Anforderungen schnell gerecht geworden. Meine Erfahrung im Bereich Kundenberatung konnte ich weiter herausarbeiten. Außerdem habe ich gelernt meinen Arbeitstag gut zu organisieren und auch in Stresssituationen belastbar zu sein.

Gern möchte ich mich den Anforderungen und Aufgaben der Ausbildung zur Pharmazeutisch- technischen Assistentin stellen, meine Talente nutzen und meinen Berufswunsch realisieren.


Über die Möglichkeit mich persönlich vorzustellen, freue ich mich sehr!


Mit freundlichen Grüßen


....ja das wäre es also...

Liebe Grüße und danke
Cathi

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 16.12.2011, 12:53

Hallo Cathi,

die Schwierigkeiten bei der Einleitung sind offensichtlich.

Als Einleitung empfiehlt sich immer ein Bezug zu der Stellenanzeige, verbunden mit der Information, was Du willst.

Die Motivation sollte dann im nächsten Abschnitt folgen. Bei der Motivation geht es vor allem um die Frage, warum du nun ausgerechnet pharmazeutische Assistentin werden möchtest. Zu diesem wichtigsten Punkt gibt Dein Anschreiben aber nicht wirklich viel her. Wissen gewinnt der Mensch mit jedem Tag und in vielen gebieten. Das aber kann alleine nicht der Grund sein, ptA zu werden. Durch die sachlichen Formulierungen kann man auch Deine Motivation gar nicht spüren.

Überlege also erst einmal, was sind deine 5 Gründe, warum Du nun ptA werden möchtest. Und bringe das dann mit Emotionen verbunden in den Text ein.

Viele Grüße aus Duisburg

struppi
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Beitrag von struppi » 16.12.2011, 12:56

Hey Andreas,

ich danke dir für deine Meinung und deine Tipps!
Ich werde versuchen mich mehr auf die Gründe warum ich PTA
werden möchte zu beziehen und es motivierter klingen zu lassen.
Werde nach der Umformulierung noch Mal posten :)

P.S.: Doch noch eine Frage, wenn ich nun einen Einleitungssatz über dem vorhandenen Text plaziere wird mein Anschreiben länger als eine Seite. Meines Wissens nach sollte man das vermeiden, sehe ich das richtig?

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 16.12.2011, 13:04

Definitiv sollte das anschreiben nicht mehr als eine Seite sein.

Möglicherweise kannst du aber durch Verwendung einer kleineren Schriftart wieder den nötigen raum gewinnen.

struppi
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Beitrag von struppi » 16.12.2011, 13:06

Okay dann bin ich richtig informiert, vielen Dank! :)

struppi
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Beitrag von struppi » 16.12.2011, 13:35

So...hier die erste verbesserte Version:

Sehr geehrte Frau XXX,

aufgrund meines großen Interesses an Naturwissenschaften und meiner Freude am Umgang mit Menschen, hat sich (im Laufe meiner bisherigen Berufstätigkeit) der Wunsch entwickelt, Pharmazeutisch- technische Assistentin zu werden. Über die Job Börse der Bundesagentur für Arbeit bin ich auf ihr Stellenangebot für diese Ausbildung aufmerksam geworden.

.................


Was hälst du/haltet ihr davon? Den dunkelroten Bereich weglassen oder stehen lassen?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 16.12.2011, 15:12

aufgrund meines großen Interesses an Naturwissenschaften und meiner Freude am Umgang mit Menschen hat sich der Wunsch entwickelt, Pharmazeutisch-technische Assistentin Den Berufsnamen ohne Leerzeichen vor "technische" schreiben. zu werden. Über die Job-Börse der Bundesagentur für Arbeit bin ich auf Ihr Stellenangebot für diese Ausbildung aufmerksam geworden.
Das Mischen spezieller Farbrezepturen und der Umgang mit verschiedenen Wasserstoffperoxid-Konzentrationen erforderte genaues und verantwortungsbewusstes Arbeiten.
Für mich besonders wichtig war, meine Erfahrungen im Bereich Kundenberatung weiter herauszuarbeiten. Außerdem habe ich gelernt meinen Arbeitstag gut zu organisieren und auch in Stresssituationen belastbar zu sein. Die 2 Sätze sind vielleicht etwas überflüssig.
Gern möchte ich mich den Anforderungen und Aufgaben der Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin stellen, meine Talente nutzen und meinen Berufswunsch realisieren.

struppi
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Beitrag von struppi » 16.12.2011, 15:23

Danke für deine Verbesserung!

Ich werde es so abändern :)

Sonst ist es aber okay?

Es hat sich gerade noch eine Frage zu meinem Lebenslauf ergeben.
Wenn ich hinter den erworbenen Schulabschluss den Notendurchschnitt in Klammern setzen möchte. Muss ich das dann bei allen Schulen im Lebenslauf so machen? Oder kann ich einen etwas weniger guten Durchschnitt weglassen?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 17.12.2011, 09:55

Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass Du das so abschicken solltest, struppi. Gegenüber der ersten Fassung hat der aktuelle Stand für mein Gefühl mindestens ebensoviel verloren wie gewonnen: Es liest sich jetzt im Ganzen zwar etwas glatter (gleichzeitig auch weniger persönlich)... aber im Kern der Sache fand ich es vorher deutlich klarer, plausibler und fokussierter... auch wenn noch nicht alles wirklich "rund" klang...

Das beginnt mit der Einleitung. Rein sprachlich klang sie ursprünglich zwar etwas "atemlos"... aber die Grundaussage (dass Dir Dein Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen beim "eigenen Machen" im Rahmen einer Friseurinnen-Ausbildung klar geworden ist) fand ich um ein Vielfaches "echter" als die jetzige Behauptung, eigentlich quasi immer schon "Naturwissenschaftlerin" gewesen zu sein... bei der man sich unwillkürlich fragt, wie für die Betreffende jemals ein Friseur-Salon in Frage kommen könnte.

Ebenfalls auffallend finde ich die nun mehrfach wiederholte Betonung Deiner zwischenmenschlichen Qualitäten. Um es klar zu sagen: Die sind NICHT der Punkt, bei der es bei einer PTA geht... und um es noch klarer zu sagen: Wenn der menschliche Austausch für Dich so wichtig wäre, wie Du es hier darstellst... dann könntest Du wohl kaum irgendwo so richtig sein wie da, wo Du gerade bist... ;-);-);-)

Ich glaube, ich würde wirklich noch einmal den Schritt zurück tun... und gucken wie ich die ursprüngliche Fassung stilistisch noch etwas geglättet bekomme... und mein Interesse an dem Berufsbild einer PTA (und den Abgleich Deiner Fähigkeiten mit den DORT relevanten) noch einmal etwas genauer herausarbeiten. Auf die ganze heisse Luft, die ansonsten dazu gekommen ist, kannst Du hingegen m. E. gut verzichten. Wenn Du bei Deinen persönlichen Kernthemen bleibst, müsstest Dir vom Umfang her eigentlich eine sehr entspannte Punktlandung auf der Seitengrenze gelingen... ;-)

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Beitrag von struppi » 17.12.2011, 13:20

Vielen Dank auch für deine Meinung!

Jetzt bin ich allerdings etwas "ratlos" wie ich die erste Fassung runder und besser machen könnte :oops:

Deine "Kritik" hinsichtlich des Interesse an Naturwissenschaften, was plausibler klingt, wenn es sich aus der Friseur Lehre heraus entwickelt hat, verstehe ich. Es ist auch einfach Fakt, das ich während des Berufsschulunterrichts festgestellt habe, das mir dieser Bereich sehr liegt und ich da wirklich talentiert bin und mir die Dinge zufliegen. Meine Berufsschullehrerin empfahl mir sogar ein Studium auf Lehramt in der Richtung. Dementsprechend wäre das schlicht weg einfach die Wahrheit, zu schreiben es hat sich aus der Lehre heraus entwickelt.

Meine Schwierigkeit ist, wie steige ich am Anfang des Anschreibens ein? Und wie "erkläre" ich die auf meine Friseur Lehre anschließende Tätigkeit als Kundenberaterin, wenn ich doch in der Friseur Lehre festgestellt habe, das ich Naturwissenschaften mag und sie mir total liegen?

Irgendwie bin ich gerade Ideen leer :(

struppi
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Beitrag von struppi » 17.12.2011, 13:56

Hmm.... ich bin ein spontan schreiber und zu habe ich "mal eben" versucht deine Tipps zu beherzigen. Es gibt in meinem Leben viele Aspekte, die meinen Berufswunsch entwickelt haben und ihn bestärken. Mir fällt es meist nicht so leicht zu entscheiden, welche dieser Aspekte ich in meine Bewerbung mit einfließen lasse oder nicht. Also hier mal mein Anschreiben mit ein paar anderen meiner Motivationsthemen PTA zu werden...

Sehr geehrte Frau XXX,

über die Job-Börse der Agentur für Arbeit bin ich auf Ihr Ausbildungsangebot zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin aufmerksam geworden.

............


....Und, wie findest du/findet ihr das so? Besser? Oder noch schlimmer
:oops:

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 18.12.2011, 20:28

struppi hat geschrieben:Es ist auch einfach Fakt, das ich während des Berufsschulunterrichts festgestellt habe, das mir dieser Bereich sehr liegt und ich da wirklich talentiert bin und mir die Dinge zufliegen. [...] Dementsprechend wäre das schlicht weg einfach die Wahrheit, zu schreiben es hat sich aus der Lehre heraus entwickelt.
Dann hast Du doch Deinen Einstieg, struppi! Und mit den Heikräutern kannst Du das Thema noch schön weiter entwickeln!

Wenn ich Dir als "Spontan-Schreiberin" noch einen kleinen Tip geben darf: Ich würde Ideenfindung und Ausforumlierung für mich klar voneinander trennen. Bei der Ideenfindung kann die "Spontanschreiberei" eine sehr grosse Hilfe sein, um die Gedanken in Bewegung zu bringen und evtl. auf ganz neue Ideen zu kommen. Danach muss es m. E. aber auch wieder eine Phase des Auswählens, Ordnens und Feinschleifens geben. Von vorne bis hinten nur "locker vom Hocker" kann leicht nach hinten losgehen... ;-)

Was hat es denn mit Deinem jetzigen Job als "Kundenberaterin" auf sich? Welche Art von "Kunden" berätst Du wobei?
struppi hat geschrieben:über die Job-Börse der Agentur für Arbeit bin ich auf Ihr Ausbildungsangebot zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin aufmerksam geworden.
Das ist leider mit Riesenabstand die schlechteste aller bisherigen Einleitungen...

struppi
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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 09:14

Wie meinst du könnte ich das Heilpflanten Thema noch weiter entwickeln?
Momentan bin ich irgendwie blockiert :(

Mein jetziger Job als Kundenberatung ist in einem Mobilfunkunternehmen.
Bedeutet ich berate die Kunden hinsichtlich Handyverträgen, Festnetzanschlüssen, Mobiles Internet usw. ...Kundenbetreuung- und bindung, administrative Aufgaben, Reklamationsbearbeitung ...

Ich weiß, die Einleitung ist eine "schlechte" Wahl, ich weiß momentan aber einfach nicht, wie ich es sonst gestalten soll. Eine Bewerbung so auf die schnelle ist für mich nicht so leicht. Im Grunde müsste ich sie heute fertig bekommen, denn morgen ist Tag der offenen Tür an der Schule und ich wollte die Chance nutzen, um die Bewerbung persönlich ab zu geben...aber ich fürchte das bekomm ich nicht hin :?

struppi
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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 11:03

Ich hab noch Mal versucht, mit Hilfe einer Berufsbild-Beschreibung das ganze umzugestalten und zu erweitern. Auch eine andere Idee für den Einleitungsteil habe ich formuliert.

Das Ergebnis folgt:


Sehr geehrte Frau XXX,

mir ist es ein Bedürfnis einen verantwortungsvollen und vielseitigen Beruf zu ergreifen und auszuüben. Meine Aufmerksamkeit gilt hier besonders dem Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin, da ich hier mein Interesse im naturwissenschaftlichem Bereich und meinen Spaß bei der Arbeit mit Menschen perfekt verbinden kann.

Dass mir der Bereich Naturwissenschaften so sehr gefällt, habe ich während meiner Ausbildung zur Friseurin entdeckt. Das Fach „Technologie“, welches sich aus den drei Fächern Biologie, Physik und Chemie zusammensetzt, lag mir besonders und ich konnte mir das erforderliche Wissen und darüber hinausgehende Aspekte leicht aneignen.

Seitdem beschäftige ich mich auch privat viel und gern mit naturwissenschaftlichen Fragen und Themen. So verwende ich zum Beispiel selbst gezogene Heilpflanzen, wie die Kamille und nutze ihre Wirkung für die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie. Naturarzneien und andere Medizinprodukte selbst her zu stellen, ist für mich ein sehr spannendes Thema, über das ich gern mehr erfahren möchte. Aber auch die anderen Tätigkeitsfelder der Pharmazeutisch-technischen Assistentin finde ich sehr interessant und möchte sie erlernen und nutzen.

Meine kommunikative und freundliche Art lässt mich leicht mit Menschen in Kontakt kommen und meine Erfahrungen im Bereich Kundenberatung kann sich sehr gut in meinen Berufswunsch mit einbringen. Die Bedürfnisse und Wünsche meiner Kunden zu erkennen und sie kompetent zu beraten empfinde ich gerade im Bereich Gesundheit als sehr wichtig.

Auf medizinischem und menschlichem Wege Menschen helfen zu können, ist eine sehr schöne Aufgabe, welche ich gerne beruflich übernehmen möchte.


Über die Möglichkeit mich persönlich vorzustellen, freue ich mich sehr!


..... auf ein Neues :wink: ...wie ist das so?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 19.12.2011, 12:13

Das ist ein gewaltiger Sprung nach vorne, struppi - WEIT besser als alles, was Du bisher hattest! Allerdings kommt mir der "Kundenberatungs"-Teil immer noch etwas überrepräsentiert vor. Klingt das in "Deiner" Berufsbildbeschreibung so? Ich habe ja gerade auch noch einmal eine gelesen... und da sind die "Kunden" nur ein Nebensatz irgendwo zwischen seitenlangen Beschreibungen der Labortätigkeiten... ;-)

Von daher noch einmal die Grundsatzfrage an Dich: Was ist Dir am allerwichtigsten an Deiner zukünftigen Arbeit? Du hattest jetzt ja zweimal Jobs, die eigentlich sehr gut zu Deinem anscheinend sehr ausgeprägten Wunsch nach Kommunikation passten. M. E. wäre es sehr gut möglich (bzw. wahrscheinlich), dass die PTA zumindest diesbezüglich ein Rückschritt ist. Wäre das "Mehr" an Naturwissenschaften Dir das im Zweifel wert?

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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 12:24

Vielen Dank! :D

Wenn man sich die Beschreibungen des Berufsbildes einer PTA durchliest, so wird heut zu Tage viel wert auf die kompetente Betreuung der Kunden gelegt. Auf vielen Infoseiten (klick mich, klick mich, Wikipedia, usw.) wird betont, das Kommunikation und der Umgang mit Kunden wichtig für die PTA sind, daher dachte ich, es sei förderlich meine Erfahrungen in diesem Bereich herauszustellen.

Hier ein Zitat aus dem "Stellen"angebot auf das ich mich bewerbe:
"...Voraussetzung für die Ausbildung sind die Fachoberschulreife und ein Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern.
Im Beruf der PTA ist neben der Fachkompetenz vor allem auch der freundliche Umgang mit den Kunden gefragt. ..."

Ich bin kommunikativ und arbeite gern mit Menschen, allerdings ist "nur" das, nicht das was mich beruflich erfüllt. Diese Erfahrung habe ich in Vergangenheit gemacht. Meine Interessen im Naturwissenschaftlichen Bereich kommen und kamen bisher VIEL zu kurz!

Würdest du den Bereich zum Thema Kommunikation also noch Mal umformulieren oder so stehen lassen?

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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 12:39

Auch hier steht die Beratung der Kunden direkt im ersten Hauptsatz zur Berufsbeschreibung BVpta :wink:

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Beitrag von FRAGEN » 19.12.2011, 12:40

Dem Wortlaut Deiner Stellenanzeige nach scheinen die das Thema in der Tat sehr hoch zu hängen. Dann sind Deine (für sich genommen gut gelungenen!) Sätze dazu wohl in Ordnung. Ich würde diesen Aspekt aber auf jeden Fall im Auge behalten, wenn ich mich auch auf andere Ausschreibungen bewerbe. M. E. sind hier auch andere Schwerpunkte sehr gut möglich. Das hängt vielleicht auch mit den betrieblichen Strukturen der einzelnen Apotheke ab. Möglich, dass es da manchmal (wie bei Arzthelferinnen z. B. ja auch) eine gewisse Aufgabenteilung gibt... dass die eine vielleicht mehr im Labor arbeitet und die andere eher an der Kundenfront steht?

struppi
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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 12:49

Vielen Dank! Ich werde diesen Aspekt auf jeden Fall im Auge behalten. :)

Meine PTA Bewerbung richtet sich an die entsprechende PTA Schule in meiner Umgebung und wie die Stellenanzeige ausdrückt, scheint es dort recht wichtig zu sein, gut mit Kunden umgehen zu können.

In anderen Schulen ist es vielleicht anders und bei der späteren Bewerbung um einen Praktikumsplatz (Pflichtpraktikum ist Bestandteil der Ausbildung) müsste ich mich natürlich Informieren, wie wichtig dieses Thema für mich in der entsprechenden Apotheke wird.

Die PTA ist natürlich auch in den einzelnen Institutionen, bei der sie angestellt ist, unterschiedlich eingeteilt. Bei der Industrie und Entwicklung fällt klar deutlich mehr Laborarbeit an. Auch in einer Krankenhaus Apotheke (nicht öffentlich) fällt mehr Laborarbeit und Herstellung statt, da der beratende Teil schlichtweg nicht existent ist. :wink:

Puh! Nun bin ich echt beruhigt etwas vernünftiges und stimmiges zustande gebracht zu haben und der Tag der offenen Tür morgen kann los gehen :D

Ich danke dir!

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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 12:55

Da ich die Bewerbung morgen persönlich abgebe und Tag der offenen Tür dort ist. Sollte ich den Satz

"Über die Möglichkeit mich persönlich vorzustellen freue ich mich sehr."

weglassen, weil ich ja persönlich dort bin? Oder stehen lassen, weil damit ein "Vier-Augen Gespräch" gemeint ist und nicht eine Begegnung bei einem Tag der offenen Tür?

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Beitrag von therese » 19.12.2011, 13:50

Du kannst auch schreiben "Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch."
Dann ist es nicht einfach nur die "Vorstellung" sondern es ist klar dass ein längeres und persönlicheres Gespräch gemeint ist. Und "Interesse wecken" kannst du auch beim TdoT.

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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 13:51

Dankefür den Tipp therese! :)

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Beitrag von therese » 19.12.2011, 13:52

Gern geschehen :) Viel Erfolg!

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Beitrag von FRAGEN » 19.12.2011, 16:29

Vielleicht läge in dieser Deinen ganz besonderen Abgabe-Situation ja auch eine Möglichkeit, diesen (normalerweise) recht standardisierten Teil dezent zu individualisieren?

Ich freue mich darauf, Sie bald persönlich kennen zu lernen. Vielleicht schon am Tag der offenen Tür?

Thereses Variante finde ich aber auch prima... weil sie sowohl vor, als auch nach einem eventuellen Treffen (und Lesen) bei diesem Tag ihren Sinn ergibt... ;-)

Erzähl (danach) mal, was sich daraus ergeben hat, struppi!

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Beitrag von struppi » 19.12.2011, 16:42

Vielen lieben Dank! Werde ich machen!! :D

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