Anschreiben Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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RenRen
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Anschreiben Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel

Beitrag von RenRen » 14.06.2013, 12:01

Seit Oktober letzten Jahres habe ich mich beworben und bisher abgesehen von 2 Vorstellungsgesprächen (nichts geworden aufgrund von wirtschaftlicher Umstellung des Unternehmens) und 2 Einstellungstests nichts bekommen können. Oder um es so zu sagen auf 80 Bewerbungen zu 85% Absagen. Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Mein Anschreiben habe ich nun schon etwas abgeändert bzw. gekürzt.

In dieser Branche suche ich vor allem ein eher international agierendes Unternehmen indem ich meine Sprachkenntnisse einbringen kann. Also ist mein Fokus eher auf die Fachrichtung Außenhandel gesetzt. Da es aber nicht so viele Ausbildungsangebote gibt würde ich auch die Fachrichtung Großhandel nehmen.
Sollte ich meine sprachlichen Fähigkeiten dafür raushnehmen?

1. Habt ihr noch Ideen was ich an meinem Anschreiben verbessern könnte? Mir gehts dabei verstärkt um die Formulierungen.

2. Wie kann ich am besten auf Unternehmerisches Denken hinweisen?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Bis dann und liebe Grüße


Bewerbung um eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel für 2013
Ihre Ausschreibung auf Arbeitsagentur.de

Sehr geehrte Frau XX,

,hiermit möchte ich mich auf die von ihnen ausgeschriebene Ausbildungsstelle zum Kaufmann im Groß und Außenhandel bewerben.

Seit Jahren interessiere ich mich schon für wirtschaftliche Prozesse und Zusammenhänge.
Zudem möchte ich aber auch meine sprachlichen Fähigkeiten, die ich mir über die Jahre erarbeitet habe gewinnbringend in einem Beruf einsetzen. Deswegen bin ich der Meinung, dass der Beruf eines Kaufmanns im Groß und Außenhandel der Richtige für mich ist, da man überwiegend im internationalen Handel beschäftigt ist. Was mir an diesem Beruf besonders gefällt ist auf der einen Seite, dass man verantwortlich für eine optimale Lagerhaltung ist, um so einen reibungslosen Warenfluss zu gewährleisten. Aber auf der anderen Seite sich auch die Möglichkeit bietet mit Menschen zu interagieren, indem man für die Beratung und Information des Kunden zuständig ist. Dementsprechend muss man auch fähig sein im Team arbeiten sowie Verantwortung übernehmen zu können. Dies konnte ich während meiner Zeit als freiwillig Wehrdienstleistender erfolgreich unter Beweis stellen. Vor meiner Tätigkeit in der Waffenkammer leistete ich meinen Dienst im Geschäftszimmer, dort lernte ich unter anderem den Umgang mit verschiedenen MS Office Programmen, den ich stetig weiterentwickelte. Das ich Eigeninitiative besitze, stellte ich durch meine vielen Weiterbildungen sowie meinen Auslandsaufenthalt in Australien unter Beweis.

Seit September 2012 lebte und arbeitete ich in Australien zum einen um meine Englischkenntnisse zu optimieren zum anderen, aber auch um praktische Arbeitserfahrung im Ausland nutzen zu können. Vorrangig konnte ich die Möglichkeit nutzen als Lagerist /Gabelstaplerfahrer (nachdem ich meinen Flurfördermittelschein gemacht hatte) zu arbeiten.Dort konnte ich auch mein Organisationstalent gewinnbringend einsetzen um einen koordinierten,reibungslosen Ablauf beim Versenden der Waren zu gewährleisten. Außerdem war es meine Aufgabe den Lagerbestand ,sowie den Wareneingang zu überwachen um Engpässe zu vermeiden. Da ich den Materialbewirtschaftung/Logistik Bereich in der Ausbildung kennenlernen werde, war es mir wichtig die Gelegenheit wahrzunehmen schon Arbeitserfahrung gesammelt zu haben.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr .


Mit freundlichen Grüßen

Romanum
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Beitrag von Romanum » 14.06.2013, 13:56

Hallo,

du schreibst ja schon mal den Berufsnamen nicht richtig, hinter groß muss ein Bindestrich: Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Lies unbedingt hier: https://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html

Dann sind kleinere Fehler vor allem bei Satzzeichen vorhanden: Leerzeichen nicht vor einem Satzzeichen, sondern danach.

Der Aufbau ist nicht optimal. Außerdem beschreibst du anfangs zu sehr den Beruf, ohne genau anzugeben, was du kannst und was du für die Ausübung mitbringst.

Du gehst auch nicht sinnvoll auf das Unternehmen ein, so kommt es beim AG so an, als wenn du Massenbewerbungen verschickst.

Zu dem Sprachkenntnissen könntest du noch mehr schreiben: welche hast du und wie werden sie dir in diesem Job helfen, was hat der AG davon?

RenRen
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Beitrag von RenRen » 14.06.2013, 15:17

Danke erstmal für dieses tolle und konstruktive Feedback. Ich werde mich umgehend an die Verbesserung meines Anschreibens setzen. :D

RenRen
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Beitrag von RenRen » 15.06.2013, 14:22

So hier ist die überarbeitete Version. Deine konstruktive Kritik war sehr wertvoll. Danke das du dir dafür Zeit nimmst. ;)

Hast du sonst noch Verbesserungsvorschläge?





1. Bei dem Teil bin ich mir wegen der Formulierung nicht so sicher. Meinst du das die soweit in Ordnung ist oder gibt es daran noch etwas zu verändern.



Sehr geehrte Frau XX,


Lernbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind für mich nicht nur leblose Schlagworte, sondern persönliche Eigenschaften, die meinen bisherigen Berufsweg geprägt haben und die ich mit den Fakten aus diesen Bewerbungsunterlagen belegen kann. Deswegen bewerbe mich hiermit auf die von ihnen ausgeschriebene Ausbildungsstelle zum Kaufmann im Groß und Außenhandel.

Seitdem Wirtschaftsunterricht während meines Abiturs interessiere ich mich schon für wirtschaftliche Prozesse und Zusammenhänge.Zudem möchte ich aber auch meine sprachlichen Fähigkeiten (Englisch, Französisch und Spanisch), die ich mir über die Jahre erarbeitet habe gewinnbringend in Ihrem Unternehmen einsetzen. Deshalb bin ich der Meinung, dass der Beruf eines Kaufmanns im Groß- und Außenhandel der Richtige für mich ist.Während meines freiwilligen Wehrdienstes zeigte sich meine Lernbereitschaft in dem Ich meine angesparten Urlaubstage verwendete, um Weiterbildungskurse zu besuchen und diese erfolgreich zu absolvieren. Durch meine Weiterbildungen in Rhetorik sowie in Geschäfts-Englisch baute ich meine Kommunikationsfähigkeit weiter aus. Vor meiner Tätigkeit in der Waffenkammer leistete ich meinen Dienst im Geschäftszimmer, dort lernte ich unter anderem den Umgang mit verschiedenen MS Office Programmen, den ich stetig weiterentwickelte. Meine Fähigkeit im Team zu arbeiten kam mir besonders zugute, als ich neben meiner Dienstzeit bei den Muster Team American Football spielte.Denn in diesem Sport kann man nur als eingespieltes Team wirklich etwas bewirken. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr, beschloss ich selbst die Initiative zu ergreifen und für eine sprachliche Weiterbildung nach Australien zu reisen. Während diesen einen Jahres war ich völlig auf mich gestellt und musste selbstständig und eigenverantwortlich handeln. Außerdem konnte ich zum einen meine Englischkenntnisse optimieren zum anderen, aber auch die praktische Arbeitserfahrung im Ausland nutzen.

Ich möchte bei der Musterfirma GROUP eine Ausbildung machen, da Sie neben einer hoch – qualifizierten Ausbildung in einer zukunftssicheren Branche, auch viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen bieten. Weitere ausschlaggebende Punkte für mich sind ihre internationale Ausrichtung, sowie das Sie ihren Auszubildenden von Anfang Verantwortung übertragen.

Mit freundlichen Grüßen

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.06.2013, 11:42

Lernbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind für mich nicht nur leblose Schlagworte, sondern persönliche Eigenschaften, die meinen bisherigen Berufsweg geprägt haben und die ich mit den Fakten aus diesen Bewerbungsunterlagen belegen kann.

Aber dein Berufsweg ist ja noch nicht so lang, daher ist so eine Aussage mit "Prägung" nicht so angebracht. Und Lernbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind wirklich die wichtigsten Dinge für diesen Beruf?
Deshalb bin ich der Meinung, dass der Beruf eines Kaufmanns im Groß- und Außenhandel der Richtige für mich ist. Absatz machen

Während meines freiwilligen Wehrdienstes
Meine Fähigkeit im Team zu arbeiten kam mir besonders zugute, als ich neben meiner Dienstzeit bei den Muster Team American Football spielte.Denn in diesem Sport kann man nur als eingespieltes Team wirklich etwas bewirken.

Das wird fürs Anschreiben vielleicht etwas viel.
Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr, beschloss ich selbst die Initiative zu ergreifen und für eine sprachliche Weiterbildung nach Australien zu reisen. Während diesen einen Jahres war ich völlig auf mich gestellt und musste selbstständig und eigenverantwortlich handeln.

Du solltest eher schreiben, was du dort eigenverantwortlich machst.

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