Anschreiben Doktorarbeit - Veterinärmedizin - Herzchirurgie

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Laura Palmer
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Anschreiben Doktorarbeit - Veterinärmedizin - Herzchirurgie

Beitrag von Laura Palmer » 09.03.2011, 15:29

hallo!

ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir bei meinem anschreiben für eine doktorarbeit helfen würdet.
ich studiere veterinärmedizin im 6. semester und die arbeit geht über herztransplantationen im rattenmodell.
mir fällt vor allem die formulierung schwer ohne überheblich zu klingen.
es sollte selbstbewusst und gewissenhaft rüber kommen.

hier mein vorschlag:



Bewerbung auf die Doktorandenstelle in der Herzchirurgie der Charité

Sehr geehrter Herr Dr. med. xxxx,

mit großem Interesse habe ich von Ihrer Suche nach einem Doktoranden für eine experimentelle Studie in der Herzchirurgie der Charité erfahren.
Ich habe schon seit langem den Wunsch in der anwendungsorientierten Forschung tätig zu werden und bewerbe mich deshalb auf die angebotene Stelle, um meine erworbenen Fähigkeiten in Ihrem Fachgebiet einzubringen und zu erweitern. Durch meine bisherigen Tätigkeiten und dem Studienschwerpunkt im Fach Physiologie denke ich, dass ich gute Voraussetzungen für die Doktorarbeit mitbringe.
Die Cardiologie ist für mich sehr ansprechend, da ich mich später selber gerne auf diesem Gebiet spezialisieren möchte.
Ich bin es gewohnt selbstständig und wissenschaftlich zu arbeiten. Fachlich qualifiziere ich
mich dadurch, dass ich mich gern in neue Themen eigenständig einarbeite. Neben dem Studium erteile ich Nachhilfe im Fach Biochemie, sodass auch Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und problemorientiertes Arbeiten zu meinen Stärken gehören. Im Umgang mit Ratten bin ich sehr erfahren, da ich selber welche als Haustiere besitze.

Über eine positive Antwort würde ich mich sehr freuen und stehe zu einem persönlichen Gespräch jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxx


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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 09.03.2011, 17:32

Die Cardiologie ist für mich sehr ansprechend, da ich mich später selber gerne auf diesem Gebiet spezialisieren möchte.
ehrlich sehr begeistert kommt dein Schreiben nicht daher und gerade wenn es der Wahrheit entsprechen sollte, dass du dich auf diesem Gebiet spezialisieren möchtest, sollte schon viel mehr Interesse spürbar werden.
Welche Voraussetzungen bringst du denn aus der Physiologie mit und von welcher Tätigkeit sprichst du?
Steht in der Ausschreibung eigentlich drin, dass man im Umgang mit Ratten erfahren sein sollte? Dein Satz dazu wirkt nämlich seltsam angehängt. wink:
Gucke auch mal hier https://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html

Laura Palmer
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Beitrag von Laura Palmer » 09.03.2011, 18:32

na ich habe wahlpflichtfächer in physiologie belegt....zum beispiel nen ekg kurs und pathophysiologie ausgewählter ogansysteme mit bezug zur labormedizin.

das man erfahrungen mit ratten haben muss stand nicht drin....aber der versuch ist mit ratten, daher dachte ich das könnte man reinschreiben.

ja cardiologie interessiert mich schon....wie gesagt....die formulierung fällt mir schwer.

wie würdest du das denn schreiben?

vielen dank shconmal für die hilfe

lg

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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 09.03.2011, 19:07

welche Vorraussetzungen sollte man denn für die Doktorarbeit erfüllen?
Kannst du mir deine Zielsetzung etwas näher erläutern? Wo siehst du dich in 5 Jahren? In der Forschung oder als Kardiologin in einer Tierklinik?

um meine erworbenen Fähigkeiten in Ihrem Fachgebiet einzubringen und zu erweitern.
deine erworbenen Fähigkeiten solltest du beim Namen nennen. Das kann ja sonst alles mögliche sein.
Durch meine bisherigen Tätigkeiten
worin bestanden diese Tätigkeiten
Ich bin es gewohnt selbstständig und wissenschaftlich zu arbeiten.
wodurch bist du es gewohnt? beweisen nicht nur behaupten :wink:
Fachlich qualifiziere ich
mich dadurch, dass ich mich gern in neue Themen eigenständig einarbeite.
den Satz verstehe ich gar nicht, sorry, was möchtest du damit sagen? Bist du Autodidakt? Ist man nicht eher fachlich qualifiziert, weil man über ein gewisses Maß an Wissen verfügt und dies auch jederzeit abrufbar ist? ich arbeite mich auch gern eigenständig in neue Themen ein, aber bin ich dadurch fachlich qualifiziert für diese Doktorantenstelle?
Neben dem Studium erteile ich Nachhilfe im Fach Biochemie, sodass auch Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und problemorientiertes Arbeiten zu meinen Stärken gehören.
Hilfsbereitschaft was bringt dir das ein für die Doktorantenstelle?Hast du für die Teamfähigkeit und das problemorientierte Arbeiten keine anderen Beweise als die Nachhilfe?
z. B. aus praktischen Tätigkeiten oder bist du bisher nur theoretisch geschult? Ich hab ja keine Ahnung wie praxisbezogen so ein Veterinärstudium aufgebaut ist.

Sorry das ich soviel frage, aber ich muss mir irgendwie ein Bild machen um dir gezielt helfen zu können. :wink:

Laura Palmer
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Beitrag von Laura Palmer » 09.03.2011, 19:29

für die doktorandenstelle muss man keine genauen ansprüche erfüllen. deshalb kann ich sie auch schon während dem studium machen.

die erworbenen fähigkeiten.,.....damit meine ich mein studium bisher. das theoretische wissen zu anatomie und physiologie des herzens.

selbstständig arbeiten.....ja das macht man doch im studium ^^. ich fand die formulierung klang gut.

mit dem themen einarbeiten meinte ich, dass ich selbstständig bin. bei so einer doktorarbeit soll man ja eigenständig forschen ud neue erkenntnisse publizieren. und das wissen habe ich teils und teils will ich es durch die doktorarbeit erlernen.

die nachhilfe in biochemie hatte ich eingebaut, weil das auch ein fach ist, welches labortechniken beinhaltet. ich dachte das wäre ein gutes beispiel.

das studium an sich ist nicht sehr praxisbezogen. die praktika kommen erst im 9. semester und die sind teils vorgeschrieben.

und in 5 jahren sehe ich mich als praktische tierärztin in der pferdeklinik....schon spezialisiert auf herz und lunge...bisschen bewegungsapparat noch ^^.

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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 09.03.2011, 19:49

mich würde noch interessieren wie du dein Anschreiben formulierst, dass es überheblich klingt?
mir fällt vor allem die formulierung schwer ohne überheblich zu klingen.
es sollte selbstbewusst und gewissenhaft rüber kommen.
schreib doch mal richtig überheblich, vielleicht ist es dann gerade richtig.
Die Professoren sind doch meißt von ihrem Fachgebiet und ihren Forschungen so fasziniert, dass sie aufblühen, wenn eine junge Dame sich auch dafür begeistern kann. Verstehst du worauf ich hinaus will, du musst der Arbeit des Herrn Prof und seinem Team gebührende Achtung und Beifall
zollen. Kannst du nicht wenigstens so tun als wenn dich das Thema fasziniert das du zu deiner Doktorarbeit auserkoren hast?

Laura Palmer
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Beitrag von Laura Palmer » 09.03.2011, 20:38

ok...kann ich mal versuchen....

ich kann aber erst montag wieder was schreiben, weil ich jetzt über das wochenende nicht an den pc komme.

aber trotzdem vielen dank schonmal!

lg

Laura Palmer
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Beitrag von Laura Palmer » 14.03.2011, 16:06

so....ich habe mein bestes gegeben und die bewerbung nochmal umformuliert und versucht nahezu alle tips umzusetzen.



Bewerbung auf die Doktorandenstelle in der Herzchirurgie der Charité

Sehr geehrter Herr Dr. med. xxxx,

mit großem Interesse habe ich von Ihrer Suche nach einem Doktoranden für eine experimentelle Studie in der Herzchirurgie der Charité erfahren.
Ich habe schon seit langem den Wunsch in der anwendungsorientierten Forschung tätig zu werden und bewerbe mich deshalb auf die angebotene Stelle, um meinen erworbenen Wissensstand in Ihrem Fachgebiet einzubringen und zu erweitern. Durch meinen bisherigen Studienschwerpunkt im Fach Physiologie mit belegten Wahlpflichtfächern denke ich, dass ich gute Voraussetzungen für die Doktorarbeit mitbringe.
Besonders begeistert bin ich von der Erregungsweiterleitung im Herzmuskel, sodass mich der Versuch mit der Repopularisierung und der Funktionsaufnahme der Herzmuskelzellen sehr fasziniert. Später möchte ich auch in der Cardiologie tätig werden und somit wäre die Doktorarbeit ein sehr guter Einstieg in die Materie.
Fachlich qualifiziere ich mich durch gutes Wissen in Physiologie und Anatomie. Neben dem Studium erteile ich Nachhilfe im Fach Biochemie, sodass Teamfähigkeit und problemorientiertes Arbeiten zu meinen Stärken gehören. Durch das bisherige Veterinärstudium habe ich gelernt selbstständig und wissenschaftlich zu arbeiten in Form von Laborpraktika und bin durchaus gewollt mich auch in unbekannte Themen eigenständig einzuarbeiten.
Den Kurs für Tierexperimentelles Arbeiten würde ich gerne an der Charité erwerben im Zeitraum vom 17.8. - 24.8. und 21.9. - 28.9.

Über eine positive Antwort würde ich mich sehr freuen und stehe zu einem persönlichen Gespräch jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxx


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Beitrag von Laura Palmer » 14.03.2011, 19:22

keiner der mir helfen kann? :(

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therese
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Beitrag von therese » 15.03.2011, 18:50

mit großem Interesse habe ich von Ihrer Suche nach einem Doktoranden für eine experimentelle Studie in der Herzchirurgie der Charité erfahren.
Wo? Durch wen? Warum ausgerechnet "mit großem Interesse"?
bewerbe mich deshalb auf die angebotene Stelle
Das sollte sowieso klar sein. Kannst du streichen.

Sinnvoller fänd ich eine Einleitung aus dem zweiten Absatz gebaut. Der anfängt mit "ich habe schon seit langem den wunsch...". Bisschen umstellen, damit er nicht mit Ich anfängt und schon wirkts gleich viel spannender.
Neben dem Studium erteile ich Nachhilfe im Fach Biochemie, sodass Teamfähigkeit und problemorientiertes Arbeiten zu meinen Stärken gehören.
Den Satz würd ich umstellen. Dass du dank deiner Nachhilfetätigkeiten gelernt hast teamfähig zu sein und dass du dir lösungsorientiertes Arbeiten angewöhnt hast. "Problemorientiert" find ich unglücklich formuliert.

Konjunktive sind böse.

Laura Palmer
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Beitrag von Laura Palmer » 15.03.2011, 19:19

hallo!

danke für den tipp. ja das mit dem problemorientiert ist so ein wort, was die irgendwie lieben :D. hatten sie in der info-veranstaltung oft benutzt.
und wie ich davon erfahren habe wissen sie auch. das brauche ich nicht extra erwähnen.
aber die anderen tipps werde ich umsetzen. vielen dank!

lg

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