Anschreiben Fachinformatiker - Studienabbruch und Elternzeit

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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jaenelle
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Anschreiben Fachinformatiker - Studienabbruch und Elternzeit

Beitrag von jaenelle » 22.09.2009, 14:02

Hallo zusammen,

wie im Titel angedeutet, hab ich mein Studium (nach 10 Semestern *schäm*) abgebrochen und mich dann in Elternzeit begeben (in Süddeutschland siehts mit Kindergartenplätzen für unter-3-jährige Kinder eher mau aus^^) - nun bin ich 28 und hab außer meinem Abi praktisch nix vorzuweisen - höchste Zeit also sich aufzuraffen. Daher such ich für 2010 einen Ausbildungsplatz und auf Fachinformatikerin - Systemintegration ist meine Wahl gefallen. Soviel zu meiner Situation.

Nachdem ich den Thread über die Einbringung des Studienabbruchs las, beschloss ich, die Sache bei den Hörnern zu packen und direkt mit ins Anschreiben zu bringen. Das Ergebnis folgt...

Anschreiben
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Fachinformatikerin - Systemintegration

Sehr geehrte Frau XYZ,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige im Online-Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit gelesen und übersende Ihnen meine Bewerbungsunterlagen für den Ausbildungsplatz zur Fachinformatikerin – Systemintegration. (die Bezeichnung steht ja eigentlich schon im Betreff-an der Stelle bin ich irgendwie unzufrieden... vielleicht: für den von Ihnen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz?)

Der Beruf der Fachinformatikerin entspricht mit seiner Forderung nach einer systematischen wie auch kundenorientierten Arbeitsweise im Kontext technischer Aufgaben meinen Neigungen und Fähigkeiten (in hohem Maße?). Besonderes Interesse für die Ausbildung in Ihrem Betrieb hat dabei Ihre Internetpräsenz bei mir geweckt, auf der ihre innovativen Produkte und Prozesse dargestellt werden. Speziell die Firmenname Excellence-Grundsätze haben mich beeindruckt und den Wunsch verstärkt, Teil dieser Unternehmensphilosophie zu sein.

Nach meinem Abitur begann ich zunächst den neu angelegten Studiengang „Environmental and Resource Management“, der mich wegen des breiten Spektrums der Inhalte und der internationalen Ausrichtung ansprach. Ich musste jedoch feststellen, dass er zu weit von der Praxis entfernt war, um meinen Neigungen zu entsprechen. Für eine Neuorientierung lernte ich verschiedene Fachbereiche näher kennen und entdeckte mein Interesse (da wär mir ein anderes Wort lieber... und so ganz neu entdeckt wars auch nicht - vielleicht eher, dass ich rausfand, dass man den PC nicht nur als bessere Schreibmaschine verwenden kann, sondern es in der Tat (und das war vielleicht eher das Überraschende für mich) Spaß macht zu schrauben und zu programmieren - aber wie soll ich das formulieren?) für Computer und IT-Systeme, deren Umgang sowohl Sorgfalt als auch Kreativität erfordert. Insbesondere durch meine Arbeit am Lehrstuhl „Betriebssysteme/Verteilte Systeme“ konnte ich tiefere Einblicke erhalten und neu erlangtes Wissen selbstständig und in Teamarbeit theoretisch erweitern und praktisch anwenden. (Ich weiß, das ist viel zu "floskelhaft" - vielleicht die "tieferen Einblicke" einfach rauslassen?) So habe ich im Rahmen meiner Tutorentätigkeit bereits grundlegende Kenntnisse in der Programmierung von Betriebssystemen wie auch in der Vermittlung dieses Wissens sammeln können.

Meine berufliche Neuausrichtung unterbrach ich 2006, um mich der Erziehung meiner Kinder zu widmen, was sich positiv auf meine Belastbarkeit, aber auch mein Organisationstalent und meine Kommunikationsfähigkeiten auswirkte. Die Elternzeit werde ich im Sommer 2010 beenden.

Gern möchte ich im Rahmen meiner Ausbildung, die ich voller Motivation beginnen werde, bereits erworbenes Wissen vertiefen und neues erlangen.

Über die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichem Gruß,


Mein Name

Anlagen
Eigentlich würd ich gern noch die Sprachkenntnisse einbringen - der Studiengang war ja komplett auf Englisch, mein Französisch ist auch ziemlich gut, wenn auch etwas eingerostet und das Spanisch frisch ich grad in nem VHS-Kurs wieder auf. Auch interkulturelle Kompetenzen könnt ich aus meiner Studienzeit einbringen, da viele Kommilitonen aus Afrika, China und Südamerika kamen, aber das Schreiben passt schon jetzt geradeso auf eine Seite...

Außerdem hab ich bei der Schülerhilfe Nachhilfeunterricht gegeben, in einer Buchhandlung gejobbt und ein zwei-monatiges Praktikum beim Anwalt gemacht - die Sachen stehen allerdings nur im Lebenslauf, da ich darin keinen direkten Bezug zum gewünschten Ausbildungsplatz sehen konnte...

Für Vorschläge und Kritik bin ich offen und dankbar.
Lovely greez.

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 23.09.2009, 06:20

*Shalalalalalalala*

Nun gut, ich hätte noch eine weitere Frage, da ein anderes Anschreiben an eine kirchliche Institution geht und in der Anzeige die "Zugehörigkeit zur katholischen Kirche" sowie die "Identifikation mit ihr und ihren Zielsetzungen" oder so ähnlich "gewünscht" wird... ich habe mein Schreiben also wie folgt abgeändert:
Der Beruf der Fachinformatikerin entspricht mit seiner Forderung nach einer systematischen wie auch kundenorientierten Arbeitsweise im Kontext technischer Aufgaben meinen Neigungen und Fähigkeiten. Da ich mich der Kirche und ihren Zielsetzungen sehr verbunden fühle, ist die Ausbildungsstelle im Rechenzentrum des Ordinariats für mich von besonderem Interesse.
Da das so "Beleg-los" daherkommt, bin ich unzufrieden. Ich könnte dazuschreiben, dass ich erst 2007 Taufe, Kommunion und Firmung erfuhr, bevor ich (kirchlich versteht sich) geheiratet habe... Es war also eine bewusste Entscheidung... Aber wie sag ich das - am besten nur in einem halben Satz (Platzmangel). Oder sollte ich dafür etwas anderes weglassen? *seufz* *grübel* *Kaffee hol*

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 23.09.2009, 06:49

Nun gut, mit frischem Kaffe ist dies hier rausgekommen:
Der Beruf der Fachinformatikerin entspricht mit seiner Forderung nach einer systematischen wie auch kundenorientierten Arbeitsweise im Kontext technischer Aufgaben meinen Neigungen und Fähigkeiten. Dass ich mich der Kirche und ihren Zielsetzungen sehr verbunden fühle, zeigt sich nicht nur in meinem Mitwirken im Kirchenchor. Erst 2007 erfuhr ich Taufe, Kommunion und Firmung bevor ich heiratete. Dies war mir ein persönliches Anliegen. Daher ist die Ausbildungsstelle im Rechenzentrum des Ordinariats für mich von besonderem Interesse.
Kann man das so schreiben? Kommentare/Kritik/Meinungen ehrlich und dringend erbeten - für diese Stelle läuft die Bewerbungsfrist schon Anfang Oktober aus und sie gehört ehrlich gesagt zu meinen Favoriten... ;)

*ob das jetzt ein seltsames Bild meiner Person zeichnet?*

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 23.09.2009, 07:42

Ich würde das mit der Heirat rauslassen, weil dann könnte es so aussehen das du nur deswegen in die Kirche eingetreten bist....

Aber ansonsten ist der Eintritt 2007 bestimmt ein HIngucker und Pluspunkt, da man davon ausgehen kann das jemand der Bewußt eintritt, eine viel festere Überzeugung hat als jemand der es ist weil seine Eltern halt irgendwann mal gesagt haben er soll sein.

Ich empfehle deinen Religionsunterricht den du bestimmt zuvor erhalten hattest noch einmla zu rekapitulieren, weil spätestens im VG die ein oder andere Religiöse Frage kommen kann.

Zum eigentlichen Schreiben:
Lass den ersten Absatz so

Für die Kirchenbewerbung muß der zweite Absatz mit dem was du über die Kirche schreibst ergänzt/geändert werden.

Anstatt berufliche Neuausrichtung zu unterbrechen, schreib lieber das du das Studium unterbrochen/Abgebrochen hast... ANsonsten find ich es Inhaltlich schon ganz gut wenn auch durch deine Blauen einschübe schlecht zu lesen....

Das du dich für deine Kinder entschieden hast kann ein weiterer Pluspunkt für die Kirche sein..

Allerdings mußt du auch klar stellen das die Betreung der Kinder auch im Krankheitsfall gesichert ist, denn sonst werden Kinder zum RIsiko für den Arbeitgeber...

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 23.09.2009, 07:47

Da fällt mir noch ein:

ICh hoffe du hast vor der Geburt der Kinder geheiratet, wenn nciht brauchst du ene gute Begründung für die Kirche...
Allerdings kannst du auch mit Reue kommen und dir irgendwas mit schlechtem Gewissen überlegen, weswegen du dann ja schnellstens... Du verstehst bestimmt was ich meine..

Auch sollten deine Kinder getauft sein, mach dir klar das man ggf. auch deinen für dich zuständigen Pfarrer nach Leumund befragen könnte. ALso ruhig etwas auffälliger sein Sonntags, und die Beichte nicht vergessen...

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 23.09.2009, 08:21

naja, der Große ist 10, das kommt mit der Taufe nicht so ganz überein :oops: Aber ja, ich habe aus meinen Fehlern gelernt, der Kleine ist erst nach der Hochzeit geboren (die ich einfach nur im Lebenslauf erwähnen werde, hast Recht, dass man das sonst missverstehen könnte...) und beide Kinder sind getauft, klar...

Wie Religionsunterricht vor der Taufe? Ich hatte nur ein paar Gespräche mit dem Pfarrer, aber ich hab ein bisschen was vom Religionsunterricht beim Großen in der Schule mitbekommen, allerdings ist das, was die da lernen, eh Teil der Allgemeinbildung denk ich...

Und die gesicherte Betreuung der Kinder bei Krankheit o.ä. sollt ich reinschreiben... wenn ich nur mehr Platz hätte - eine Seite ist ganz schön knapp, wenn man so viel unterbringen muss *seufz*

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 23.09.2009, 08:41

So, nun also das komplette Anschreiben für die Kirche um einen Gesamteindruck zu bekommen... (An der ein oder anderen Stelle musst ich kürzen, damit es noch auf eine Seite passt...)
Sehr geehrter Herr xyz,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der Jobbörse der Arbeitsagentur gelesen, in welcher Sie zum 01.09.2010 einen Auszubildenden suchen. Anbei übersende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen für den von Ihnen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz, den ich mit Engagement und Freude ausfüllen werde.

Der Beruf der Fachinformatikerin entspricht mit seiner Forderung nach einer systematischen wie auch kundenorientierten Arbeitsweise im Kontext technischer Aufgaben meinen Neigungen und Fähigkeiten. Dass ich mich der Kirche und ihren Zielsetzungen sehr verbunden fühle, zeigt sich nicht nur in meinem Mitwirken im Kirchenchor. Erst 2007 erfuhr ich Taufe, Kommunion und Firmung, weil mir dies ein persönliches Anliegen war. Die Ausbildungsstelle im Rechenzentrum des Ordinariats ist für mich daher von besonderem Interesse.

Nach meinem Abitur begann ich zunächst den neu angelegten Studiengang „Environmental and Resource Management“, der mich wegen des breiten Spektrums der Inhalte und der internationalen Ausrichtung ansprach. Ich musste jedoch feststellen, dass er zu weit von der Praxis entfernt war, um meinen Neigungen zu entsprechen. Für eine Neuorientierung lernte ich verschiedene Fachbereiche näher kennen und entdeckte mein Interesse für Computer und IT-Systeme, deren Umgang sowohl Sorgfalt als auch Kreativität erfordert. Insbesondere durch meine Arbeit am Lehrstuhl „Betriebssysteme/Verteilte Systeme“ konnte ich tiefere Einblicke erhalten und neu erlangtes Wissen selbstständig und in Teamarbeit theoretisch erweitern und praktisch anwenden. So habe ich im Rahmen meiner Tutorentätigkeit bereits grundlegende Kenntnisse in der Programmierung von Betriebssystemen wie auch in der Vermittlung dieses Wissens sammeln können.

2006 brach ich das Studium ab, um mich der Erziehung meiner Kinder zu widmen. Dies wirkte sich positiv auf meine Belastbarkeit, Organisations- und Kommunikationsfähigkeit aus. Die Elternzeit endet im Sommer 2010, die Betreuung meiner Kinder ist auch im Krankheitsfall gesichert.

Gern möchte ich im Rahmen meiner Ausbildung, die ich voller Motivation beginnen werde, bereits erworbenes Wissen vertiefen und neues erlangen.

Über die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichem Gruß,
xxx
Ich finde es ja an einigen Stellen ein wenig holprig (um es mal höflich auszudrücken), allerdings fehlt mir andererseits auch schlichtweg der Platz für formvollendete Übergänge. Für Vorschläge und Kritik bin ich natürlich immer offen ;) lovely greez :)

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 25.09.2009, 08:46

Also ich finde es wirklich gut, es ist ehrlich und enthält alles was man wissen muß.

MIr gefällts...

Was den Religionsunterricht betrifft.. Ich bin geschockt :lol:

OK Ich weiß halt nur wie das in der Kirche war wo ich bis zum Tod meiner Mutter mti hingeschleift wurde (Ich habe es dann ganz schnell hinter mir gelassen) Da mußte auch ein Erwachsener der SIch Taufen oder Konfirmieren lassen wollte ein halbes Jahr Religionsunterricht beim PFarrer nehmen (Neuapostolische Kirche falls dir das was sagt, gehört in den Bereich der Evangelischen ) Ich dachte bei den Katholen wär das auch so...

So kann man sich irren ;)

Ich hatte als Kind immer so einen Kinderbibel, sehr einfach gestrickt aber alles drin, falls du sowas hast, guck einfach mal wieder rein.

Wenn du in der LAge bist wirklcih und vom Herzen zu glauben habe ich noch eine Empfehlung für dich:
Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr und The Secret gibt es als DVD und als Buch... DIe DVD hat den VOrteil das sie mit der Hintergrundbusik sehr tief geht...

Hat jetzt ncihts direkt mit deinem Job Wunsch zu tun, aber indirekt, denn wer glauben kann, kann auch erschaffen... mit anderen Worten Wünsch es dir, glaube an Gott oder Heilige oder was auch immer und Vor allem galube an dich selbst und das du es dir verdient hast, das du ein Recht darauf hast glücklich zu sein und ein Erfülltes Leben zu führen...

Du kennst doch den Spruch: Glaube kann Berge versetzen

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 25.09.2009, 09:30

Ich dachte bei den Katholen wär das auch so...
Naja, EIGENTLICH ist das bei denen auch so, glaub sogar eigentlich ein Jahr, aber der Pfarrer hat das nicht so eng gesehen und mir meine Bitte gewährt, weil ich die traditionelle Hochzeitszeremonie wollte... :oops:

Ich hab mal so ein Buch namens "the secret" geschenkt bekommen, aber muss zugeben, nur mal einen kurzen Blick hineingeworfen zu haben... ist von rhonda byrne - meinst du das? *mal reinschauen, um zu gucken, worum es da eigentlich geht...*

und DANKE! *ganz verlegen ist, so viel Zuspruch zu erhalten* - sollte ich das VG bekommen und nach meinen Schwächen gefragt werden, ist das definitiv eine: Ich kann schlecht mit Lob umgehen, berechtigte/konstruktive Kritik kann ich besser verkraften *g* :roll:

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 25.09.2009, 17:10

Und genau deshalb solltest du the Secret lesen...

Ja es ist das das du hast....

Lobe dich selbst, lasse zu gelobt zu werden und du wirst sehen das leben wird um einiges einfacher...

Das leben soll und will Spaß machen, tu dir und dem Leben einfach den Gefallen.. ICh habe the Secret vor etwa zwei Jahren das erste Mal kennengelernt, und war sofort begeistert, aber auch zuvor habe ich schon mit Positiver Lebenseinstellung gearbeitet und auch mit Selbstfindung....

Es macht so einiges einfacher, und mitunter eröffnen sich auch Lösungen an die man selbst so nie gedacht hätte, einfach weil man offen ist für alle Eventualitäten...

Wenn du nciht so die Leseratte bist oder auch nicht die Zeit hast hol dir die DVD, ansonsten nimm dir wirklich mal die Zeit und Setz dich in Ruhe in eine Ecke und lass dich inspirieren :)

Ich bin SIcher das es bei dir genauso wirken wird wie bei mir ;)

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Beitrag von jaenelle » 25.09.2009, 18:19

Wenn du nciht so die Leseratte bist
ach, wenn die Lektüre "ansprechend" ist (also Inhalt UND Schreibstil) les ich an so nem durchschnittlichen Wochenende schon mal locker 3-4000 Seiten (neben Kindern, Haushalt, Kochen etc.). Aber solcherlei Werke zu finden ist nicht ganz so einfach ;) Aber wenn du sagst das Buch ist des Lesens Wert, werd ich es mir (nach der Chorprobe^^) mal vornehmen und dann meinen Kommentar dazu abgeben, auch wenn das dann vielleicht ein klitzekleines bisschen Offtopic ist ;)

Aber im Großen und ganzen versuch ich schon in allem das Positive zu sehen. Bis ich hier so einige Threads las, wie viele Bewerbungen Leute geschickt haben, worauf nur Absagen (wenn überhaupt) kamen... das weckt selbst in mir Zweifel... zuvor war ich einfach fest davon ausgegangen, dass das klappt... aber lieber positiv denken - und wer mich nicht will, muss wohl mit meinem Fehlen leben *fg* so long und danke schon mal :)

Ahanit
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Beitrag von Ahanit » 25.09.2009, 18:32

Na dann was positives:

ICh hatte in meinem Leben 5 Vorstellungsgespräche einschlieslich das gestern und 4 Stellenangebote und das VG von gestern war so klasse das ich mir sicher bin das auch das wieder zu einer wundervollen Stelle führt :)

Ich habe unter Absagen und Bewerbungserfahrungen mal meine Erlebnisse gestern beschrieben in der Hoffnung dem ein oder anderen ein wenig Mut zu machen...

Denn Du hast Recht mir ist die Negative Tendenz auch aufgefallen, und negatives kann genauso anstecken wie Positives, also........

jaenelle
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Beitrag von jaenelle » 27.09.2009, 16:36

hallo zusammen :) Da ich realistisch bin und nicht davon ausgehen kann, bei jeder Bewerbung auch den Vertrag angeboten zu bekommen, hab ich mich grad noch an einer Bewerbung (gleiche Ausbildung) bei einem anderen Unternehmen versucht. Hierfür hab auch gleich den Uni-Teil ein bisschen geändert (find ihn jetzt sogar besser, was meint ihr dazu?) und auch an den anderen Teilen ein wenig gebastelt.

Die Sachen über Unternehmen und Ausbildung dort hab ich direkt von der Website, aber bin mir nicht sicher, obs nicht etwas "zu dick aufgetragen" rüberkommt?
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Fachinformatikerin - Systemintegration
Ihre Anzeige in der Jobbörse der Agentur für Arbeit

XXX, den 30.09.2009

Sehr geehrte Frau Xzy,

mit großem Interesse las ich Ihr Ausbildungsangebot auf den Seiten der Arbeitsagentur wie auch der Internetpräsenz Ihrer Firma und übersende Ihnen anbei meine Bewerbungsunterlagen. (Mit diesem Satz bin ich ob seiner Langweiligkeit überhaupt nicht zufrieden - schreibt vermutlich jeder zweite - mindestens... Ideen? Vielleicht mit was ganz anderem anfangen?)

Der Beruf der Fachinformatikerin mit seiner Forderung nach einer systematischen wie auch kundenorientierten Arbeitsweise im Kontext technischer Aufgaben spricht mich in hohem Maße an, da in diesen der Schwerpunkt meiner Fähigkeiten und Neigungen liegt. Dass Ihr Unternehmen über die notwendigen Ausbildungsinhalte hinaus interne Schulungen anbietet und dabei eine praxisnahe Ausbildung in angenehmem Arbeitsklima verspricht, macht die von Ihnen ausgeschriebene Stelle für mich umso interessanter.

Nach meinem Abitur begann ich zunächst den neu angelegten Studiengang „Environmental and Resource Management“, der mich wegen des breiten Spektrums der Inhalte und der internationalen Ausrichtung ansprach. Doch fehlende Praxisnähe erforderte eine Neuorientierung. Hierfür lernte ich verschiedene Fachbereiche näher kennen. Meine Freude am Umgang mit IT-Systemen, deren Umgang sowohl Sorgfalt als auch Kreativität erfordert, führte zu einer Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl „Betriebssysteme/Verteilte Systeme“. Im Rahmen meiner Tutorentätigkeit konnte ich erlangtes Wissen selbstständig und in Teamarbeit theoretisch erweitern, praktisch anwenden und vermitteln. Auch konnte ich während der Betreuung der international zusammengesetzten Kurse meine sozialen Kompetenzen oftmals belegen.

2006 brach ich das Studium ab, um mich der Erziehung meiner Kinder zu widmen. Die Elternzeit beende ich im Sommer 2010. Da die Betreuung meiner Kinder ist auch im Krankheitsfall gesichert ist, werden Sie in mir eine aktive und lernbegeisterte Auszubildende haben.

Gern überzeuge ich Sie einem persönlichen Vorstellungsgespräch von meiner Motivation und Eignung. Ich mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß,
Für Kommentare/Anregungen/Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer offen und dankbar ;)

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KillrAngel
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Beitrag von KillrAngel » 27.09.2009, 17:06

jaenelle hat geschrieben:Ausbildung zur Fachinformatikerin - Systemintegration
Ihre Anzeige in der Jobbörse der Agentur für Arbeit

XXX, den 30.09.2009

Sehr geehrte Frau Xzy,

Warum schreibst du noch eine Einleitung? Du gibst den Fundort deiner Anzeige doch im Betreff an!

Eine systematische sowie kundenorientierte Arbeitsweise bei technischen Aufgaben spricht mich in hohem Maße an. Meine Freude am Umgang mit IT-Systemen, deren Umgang sowohl Sorgfalt als auch Kreativität erfordert, führte zu einer Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl „Betriebssysteme/Verteilte Systeme“. Im Rahmen meiner Tutorentätigkeit konnte ich erlangtes Wissen selbstständig und in Teamarbeit theoretisch erweitern, praktisch anwenden und vermitteln. Auch konnte ich während der Betreuung der international zusammengesetzten Kurse meine sozialen Kompetenzen oftmals belegen.

Nach meinem Abitur begann ich zunächst den neu angelegten Studiengang „Environmental and Resource Management“, der mich wegen des breiten Spektrums der Inhalte und der internationalen Ausrichtung ansprach. Doch fehlende Praxisnähe erforderte eine Neuorientierung.

2006 brach ich das Studium ab, um mich der Erziehung meiner Kinder zu widmen. Die Elternzeit beende ich im Sommer 2010. Da die Betreuung meiner Kinder auch im Krankheitsfall gesichert ist, werden Sie in mir eine aktive und lernbegeisterte Auszubildende haben.

Dass Ihr Unternehmen über die notwendigen Ausbildungsinhalte hinaus interne Schulungen anbietet und dabei eine praxisnahe Ausbildung in angenehmem Arbeitsklima verspricht, macht die von Ihnen ausgeschriebene Stelle für mich umso interessanter.

Gern überzeuge ich Sie einem persönlichen Vorstellungsgespräch von meiner Motivation und Eignung. Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß
Deine Sätze sind teilweise zu umständlich. Mehr Fakten, weniger drum rum. Außerdem hast du einige Schreibfehler in deinem Text!

jaenelle
Beiträge: 123
Registriert: 22.09.2009, 09:07

Beitrag von jaenelle » 27.09.2009, 17:21

VIEL besser so. DANKE!

Anscheinend liest man nicht mehr so genau, wenn man schon weiß, was dasteht oO...

Und die Einleitung... wohl ein Relikt meines Deutsch-Unterrichtes, der mir meine Neigung zu "kompliverzwickten" Satzkonstruktionen nicht nehmen konnte. Aber ich geb mir Mühe, mich klar auszudrücken und die Sätze möglichst kurz zu halten - nicht immer mit Erfolg... :oops:

Meinst, das könnte ich dann so lassen (übrigens sorry für den Diebstahl der Abschluss-Formel, die fand ich so toll...) oder sollte noch etwas hinzugefügt werden? Jetzt, da es netterweise gekürzt wurde, hätte ich ja eigentlich Platz auf Sprachkenntnisse einzugehen...














































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