Anschreiben für Blindbewerbung im technischen Bereich

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korale
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Anschreiben für Blindbewerbung im technischen Bereich

Beitrag von korale » 12.06.2009, 19:20

Hallo zusammen,

nach meinem Lebenslauf den ich hier:
https://www.bewerbung-forum.de/forum/ist ... 28186.html

eingestellt habe, ist nun auch meine Blindbewerbung geschrieben, und ich bitte Euch um Kritik.
Nochmal zu meiner Person: ich bin 40 Jahre alt, zurzeit noch ungekündigt, werde aber demnächst wohl wegrationalisiert.
Deshalb möchte ich mich mit dem LL und diesem Anschreiben schonmal in einigen Unternehmen blind bewerben.

Xxxxxxx xxxx
Jxxxx-Strasse 11
D – xxxxx xxxxx
Tel.: xxxxxx / 5xxxxxxxx
eMail: xxxxxxx@freenet.de


Firma
Herrn XXX / Frau XXX
Strasse Nr.
D - PLZ Ort
12. Juni 2009

Initiativbewerbung für eine Stelle im technischem Bereich

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Metallbaumeister möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und suche eine interessante, zukunftsorientierte Herausforderung. Mit großem Interesse habe ich deshalb den Internetauftritt der xxxx Gmbh&CoKG gelesen und denke, dass Ihr Unternehmen für mich einen äußerst interessanten Arbeitgeber darstellt, bei dem ich gern arbeiten möchte.

Momentan befinde ich mich bei der Firma xxxxxxxxx in xxxxx in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Hier bin ich für alle administrativen Vorgänge rund um das Verbesserungsvorschlagswesen verantwortlich. Daneben gehört auch die Umsetzung der mechanisch relevanten Vorschläge zu meinen Haupttätigkeiten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben arbeite ich die Mitarbeiterideen auf ein umsetzbares Niveau aus, erstelle technischen Zeichnungen und Dokumentationen und koordiniere auch die nachfolgende Umsetzung dieser Ideen. Meine engagierte Arbeitsweise ermöglicht es mir, mich in kürzester Zeit in die ständig neuen Projekte schnell und sicher einzuarbeiten und sie zeitnah abzuschließen. Durch meine gute Teamfähigkeit bin ich weiterhin jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse im Team miteinander abzustimmen und konstruktive Einwände in die eigenen Arbeitsergebnisse einfließen zu lassen.

Gern würde ich mein theoretisches Wissen und die praktischen Erfahrungen in einem technischen Bereich Ihres Unternehmens einbringen und somit zum Firmenerfolg beitragen.

Sollten Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zusagen, stehe ich Ihnen gern für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxx

Anlagen


Dieses Anschreiben würde genau auf eine DIN A4 Seite passen. Ist die Info darin ausreichend, oder verwende ich schon zuviel Standartausdrücke? Auf meine vorherigen Beschäftigungsverhältnisse bin ich noch nicht eingegangen. Stehen ja eigentlich auch im LL. :?:

Danke schon mal im Voraus

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FRAGEN
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Re: Anschreiben für Blindbewerbung im technischen Bereich

Beitrag von FRAGEN » 13.06.2009, 10:51

Einen interessanten Job hast Du da, korale!

Und damit beginnt auch schon die Kritik: Für eine Blindbewerbung finde ich die Schilderung Deiner Fähigkeiten viel zu speziell. Das klingt so, als würdest Du exakt diese Arbeit wieder suchen... und genau diese Art von "Luxusjob" ist es vermutlich, die vielerorts zuerst eingespart wird. Meine Konsequenz daraus wäre (zumindest bei Blindbewerbungen) zunächst einmal die Aspekte mit der vielseitigsten Verwendbarkeit herauszustreichen. Das heisst nicht, dass Du den aktuellen Job nicht quasi illustrativ schildern könntest... so nach dem Motto "was man mit meiner Qualifikation so alles machen kann"... aber halt nicht so, als wäre er die einzige Option...
korale hat geschrieben:Meine engagierte Arbeitsweise ermöglicht es mir, mich in kürzester Zeit in die ständig neuen Projekte schnell und sicher einzuarbeiten und sie zeitnah abzuschließen. Durch meine gute Teamfähigkeit bin ich weiterhin jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse im Team miteinander abzustimmen und konstruktive Einwände in die eigenen Arbeitsergebnisse einfließen zu lassen.

Gern würde ich mein theoretisches Wissen und die praktischen Erfahrungen in einem technischen Bereich Ihres Unternehmens einbringen und somit zum Firmenerfolg beitragen.
Abgesehen davon, dass man diese Formulierungen schon 100 x gelesen hat, merkt man schon stilistisch, dass da kein Metallbaumeister redet. Ich würde mir an Deiner Stelle den Luxus gönnen, von Anfang bis Ende der Bewerbung "ich selbst" zu sein. M. E. bist Du für viele spannende Jobs genau der Richtige - ohne irgendwelche pseudobetriebswirtschaftlichen AZ-Floskeln...

korale
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Beitrag von korale » 14.06.2009, 00:46

Hallo FRAGEN,

erstmal DANKE für Deine Antwort und die Kritik. Ich habe versucht Deine Hinweise in das Anschreiben einzubauen, wobei mir nicht ganz klar ist, wie ich meine Tätigkeit illustrativ schildern soll
Initiativbewerbung für eine Stelle im technischem Bereich

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Metallbaumeister möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und suche eine interessante, zukunftsorientierte Herausforderung. Mit großem Interesse habe ich deshalb den Internetauftritt der xxxx Gmbh&CoKG gelesen. Ich denke, dass Ihr Unternehmen für mich einen äußerst interessanten Arbeitgeber darstellt, bei dem ich gern arbeiten möchte.
Momentan befinde ich mich bei der Firma xxxxxxxxx in xxxxx in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.
Zu meinen Haupttätigkeiten gehört die Ausarbeitung von Mitarbeiterideen auf ein umsetzbares, wirtschaftliches Niveau. Hierzu erstelle ich technische Zeichnungen und Dokumentationen und koordiniere auch die nachfolgende Umsetzung. Diese Aufgaben setze ich konsequent um.
Durch die in meiner soliden Ausbildung und die auf meinen bisherigen beruflichen Stationen gesammelten Kenntnisse ist es mir möglich, mich In den vielfältigen Bereichen der Technik sicher zu bewegen. Hilfsmittel aus der EDV setze ich dank der in meinen Weiterbildungen erworbenen Kenntnisse ebenfalls zielsicher ein. Ich gehe mit viel Freunde und Einsatz an die immer neuen Herausforderungen in der Anlagen- und Maschinentechnik heran.

...(Es wäre schön, wenn ich meine Kenntnisse in Zukunft in einem technischen Bereich in Ihrem Unternehmen einbringen könnte.)...
???Muß hier so ein Satz rein, oder kann ich den ganz weglassen???

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehr freuen.




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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.06.2009, 10:55

korale hat geschrieben:wobei mir nicht ganz klar ist, wie ich meine Tätigkeit illustrativ schildern soll
Da habe ich mich tatsächlich unklar ausgedrückt. Ich wollte damit nicht auf eine spezielle Art der Schilderung selbst hinaus... sondern darauf, dass Du die gesamte Schilderung (ruhig so, wie sie ist) gewissermassen als Beispiel (oder halt als sprachliche "Illustration") für Deine zuvor geschilderten Fähigkeiten nutzen solltest... um den Eindruck zu vermeiden, dass Du nur exakt diesen einen Job noch einmal suchen würdest...

Das letzte Drittel klingt für mich SEHR viel überzeugender in seiner jetztigen Form! Was mir ansonsten noch auffällt:
korale hat geschrieben:Initiativbewerbung für eine Stelle im technischem Bereich


Ich würde den "Metallbaumeister" ruhig schon in der Betreff-Zeile anbringen. Als "Stellen im technischen Bereich" könnte man auch sehr viel niedriger qualifizierte Tätigkeiten betrachten...
korale hat geschrieben:als Metallbaumeister möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und suche eine interessante, zukunftsorientierte Herausforderung. Mit großem Interesse habe ich deshalb den Internetauftritt der xxxx Gmbh&CoKG gelesen. Ich denke, dass Ihr Unternehmen für mich einen äußerst interessanten Arbeitgeber darstellt, bei dem ich gern arbeiten möchte.
Das sind drei Sätze, in denen ausgesprochen wenig (bei Licht betrachtet: praktisch nichts) steht. Das absolute Minimum an Information wäre hier zumindest die Andeutung einer inhaltlichen Richtung für die "Herausforderung" bzw. "Weiterentwicklung" und eine Begründung für die "Interessantheit" des Arbeitgebers bzw. für den Wunsch, dort arbeiten zu wollen.

Der Hauptteil war vorher schon gut - und ist jetzt noch besser!
korale hat geschrieben:...(Es wäre schön, wenn ich meine Kenntnisse in Zukunft in einem technischen Bereich in Ihrem Unternehmen einbringen könnte.)...
???Muß hier so ein Satz rein, oder kann ich den ganz weglassen???
Gegenfrage: Warum sollte er hinein müssen? Und warum scheinst Du anderer Meinung zu sein?

korale
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Beitrag von korale » 14.06.2009, 19:47

Danke für Deine erneute Kritik. Ich habe nochmal ein wenig am Anschreiben gebastelt und jetzt folgendes Ergebnis, welches sich schon viel "runder" anhört.
Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister im technischen Bereich

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit großem Interesse habe ich den Internetauftritt der xxxx Gmbh&CoKG gelesen. Ich denke, dass Ihr Unternehmen sowohl mit seinen Innovativen Produkten wie auch mit den hervorragenden persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten für mich einen äußerst interessanten Arbeitgeber darstellt, bei dem ich gern arbeiten möchte.
Momentan befinde ich mich als Metallbaumeister bei der Firma xxxxxxxxx in xxxxx in einem ungekündigtem Arbeitsverhältnis. Zu meinen Haupttätigkeiten gehört die Ausarbeitung von Mitarbeiterideen auf ein umsetzbares, wirtschaftliches Niveau. Hierzu erstelle ich technische Zeichnungen und Dokumentationen und koordiniere auch die nachfolgende Umsetzung. Diese Aufgaben setze ich konsequent um. Da ich in dieser Position keine Möglichkeit habe mich weiter zu entwickeln, bewerbe ich mich bei Ihnen als Technischer Angestellter.
Durch die in meiner soliden Ausbildung und die auf meinen bisherigen beruflichen Stationen gesammelten Kenntnisse ist es mir möglich, mich in vielen Bereichen der Technik sicher zu bewegen. Hilfsmittel aus der EDV setze ich dank des in meinen Weiterbildungen erworbenen Wissens ebenfalls zielsicher ein. Ich gehe mit viel Freunde und Einsatz an die immer neuen Herausforderungen in der Anlagen- und Maschinentechnik heran.

Ich würde mich freuen, wenn ich meine Kenntnisse in Zukunft in einem technischen Bereich, wie Technisches Büro, Instandhaltung oder Betriebstechnik in Ihrem Unternehmen einbringen könnte.

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehr freuen.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.06.2009, 23:21

Ich finde auch, dass es immer runder wird... einfach immer mehr "Du selbst"... und damit fast zwangsläufig stimmiger... ;-)

Der Unternehmensbezug hat klar an Substanz gewonnen... wäre aber noch einmal besser, wenn sich noch andeuten ließe, warum Du ausgerechnet dort besonders gute Entwicklungsmöglichkeiten für Dich siehst. Was macht dieses Unternehmen zu einem (für Dich) geeigneteren Umfeld als andere?

Und aus persönlicher Neugier zu den Mitarbeiterideen: Um was für eine Art von Ideen handelt es sich da? Verbesserungen betrieblicher Abläufe? Produktideen? Oder völlig andere Dinge?

Positiv überrascht war ich von der Tatsache, dass Du tatsächlich konkrete Ideen zu persönlichen Weiterentwicklungs-Möglichkeiten in diesem Unternehmen hast. Ich hatte das schon fast für eine reine Redensart gehalten... ;-)

Insofern hat sich mit dieser Präzisierung auch das Ende klar verbessert! In diesem Zusammenhang die Fragen: Sind "Technischer Angestellter" bzw. "Technisches Büro" tatsächlich gängige Ausdrücke bei "Euch"? Mir kommt das von hier aus sehr allgemein vor. "Instandhaltung" und "Betriebstechnik" (ggf. auch "Qualitätssicherung"?) dagegen klingen für mein laienhaftes Verständnis genau richtig... ;-)

[ice&fire... wo bist Du?]

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Beitrag von ice_and_fire » 15.06.2009, 05:23

Hallo Ihr zwei,

nein, auch ich habe mir exakt das gleiche gedacht. Während "Instandhaltung" absolut eindeutig ist, ist es die Bezeichnung "technisches Büro" nicht. Diese Bezeichnung ist mir in einem Industriebetrieb gar nicht mal als sonderlich geläufig bekannt; ich würde sie nach dem Hören eher einem Architekten oder einem Amt zuordnen ;-)

Ähnliches gilt auch für die Betreffzeile
Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister im technischen Bereich
technischer Bereich ist sehr allgemein gehalten und damit natürlich fast automatisch kein Fachbegriff. Hier wird ein möglicher Einsatzort noch viel mehr von der Bezeichnung Meister eingeschränkt.
Der klassische "technische Bereich" mit einigen Meistern ist eben die Instandhaltung; bei der Automobilbranche könnte ich da auch noch an die firmeninternen Werkstätten denken. Aber eine Einschätzung/Einodrnung aus dem Begriff "technischer Bereich" will auch mir nicht gelingen ;-)

Aus meiner Sicht, könnte dieser Schuß gerade hier nach hinten losgehen, weil korale´s letzte und vorletzte Station sehr unterschiedliche Aufgaben beinhalteten

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Beitrag von korale » 15.06.2009, 23:33

O.K. Habe Eure VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE :D nochmal in das Schreiben integriert:

Was haltet Ihr davon?
Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister/Techniker

Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit großem Interesse habe ich den Internetauftritt der xxxx Gmbh&CoKG gelesen. Ich denke, dass Ihr Unternehmen sowohl mit seinen Innovativen Produkten wie auch mit den gezielten Weiterbildungsmöglichkeiten für mich einen äußerst interessanten Arbeitgeber darstellt, bei dem ich mich gern arbeiten möchte um mich persönlich weiterzuentwickeln.
Momentan befinde ich mich als Metallbaumeister bei der Firma xxxxxxxxx in xxxxx in einem ungekündigtem Arbeitsverhältnis. Zu meinen Haupttätigkeiten gehört die Ausarbeitung von Mitarbeiterideen auf ein umsetzbares, wirtschaftliches Niveau. Hierzu erstelle ich technische Zeichnungen und Dokumentationen und koordiniere auch die nachfolgende Umsetzung. Diese Aufgaben setze ich konsequent um. Da ich in dieser Position keine Möglichkeit habe mich weiter zu entwickeln, bewerbe ich mich bei Ihnen als Meister oder Techniker.
Durch die in meiner soliden Ausbildung und die auf meinen bisherigen beruflichen Stationen gesammelten Kenntnisse ist es mir möglich, mich in vielen Bereichen der Technik sicher zu bewegen. Hilfsmittel aus der EDV setze ich dank des in meinen Weiterbildungen erworbenen Wissens ebenfalls zielsicher ein. Ich gehe mit viel Freunde und Einsatz an die immer neuen Herausforderungen in der Anlagen- und Maschinentechnik heran.

Ich würde mich freuen, wenn ich meine Kenntnisse in Zukunft in einem technischen Bereich, wie Technisches Büro, Instandhaltung oder Maschinen- und Anlagentechnik in Ihrem Unternehmen einbringen könnte.


Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehr freuen.
Im Betreff habe ich den technischen Bereich mal ganz herausgenommen.
Ähnliches gilt auch für die Betreffzeile

Zitat:
Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister im technischen Bereich

technischer Bereich ist sehr allgemein gehalten und damit natürlich fast automatisch kein Fachbegriff. Hier wird ein möglicher Einsatzort noch viel mehr von der Bezeichnung Meister eingeschränkt.
Der klassische "technische Bereich" mit einigen Meistern ist eben die Instandhaltung; bei der Automobilbranche könnte ich da auch noch an die firmeninternen Werkstätten denken. Aber eine Einschätzung/Einodrnung aus dem Begriff "technischer Bereich" will auch mir nicht gelingen Winken
Ich wollte mich mit dem Meister im technischen Bereich einfach „Breiter“ aufstellen. So, daß ich nicht nur als Metallbaumeister in der Schlosserei arbeiten möchte, sondern vielleicht auch als Industriemeister oder Techniker in der Konstruktion, oder... Für mich sind das alles Technische Angestellte im Technischen Bereich. Aber OK, was haltet Ihr denn von der "Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister/Techniker". Der Personaler sollte doch auch so beim Lesen , spätenstens beim LL meine Richtung erkennen?
Insofern hat sich mit dieser Präzisierung auch das Ende klar verbessert! In diesem Zusammenhang die Fragen: Sind "Technischer Angestellter" bzw. "Technisches Büro" tatsächlich gängige Ausdrücke bei "Euch"? Mir kommt das von hier aus sehr allgemein vor. "Instandhaltung" und "Betriebstechnik" (ggf. auch "Qualitätssicherung"?) dagegen klingen für mein laienhaftes Verständnis genau richtig... Winken
Technische Angestellte haben m.E. meistens eine Meister- Techniker- oder Ing.-Ausbildung. Im Technischen Büro von Industriebetrieben können m.E. je nach Größe angesiedelt sein: Konstruktion-, Mechnik-, Elektrik-, Umwelt-, Werkserhaltung, Medienversorgung, Sicherheits- oder auch eine Bauabteilung.
Und aus persönlicher Neugier zu den Mitarbeiterideen: Um was für eine Art von Ideen handelt es sich da? Verbesserungen betrieblicher Abläufe? Produktideen? Oder völlig andere Dinge?
Die Mitarbeiterideen sind Verbesserungsvorschläge. Jeder MA kann bei uns gemäß einer Betriebsvereinbarung Vorschläge einreichen (in Abstimmung mit dem Vorgesetzten). Der Vorschlag muß allerdings über die übliche Arbeitsaufgabe hinausgehen. Er kann für alle Bereiche und Abläufe im Unternehmen eingereicht werden und wird nach einer erfolgreichen Umsetzung auch prämiert.

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 16.06.2009, 04:53

korale hat geschrieben: Ich wollte mich mit dem Meister im technischen Bereich einfach „Breiter“ aufstellen. So, daß ich nicht nur als Metallbaumeister in der Schlosserei arbeiten möchte, sondern vielleicht auch als Industriemeister oder Techniker in der Konstruktion, oder...
genau das war auch FRAGEN´s Befürchtung und genau das habe ich mir auch gedacht. Ich hab ja deinen LL recht ausführlich gelesen. Ich dachte mir sofort, dass du vielleicht auch gerne in der Konstruktion arbeiten würdest (daher mein Verweis auf deine letzten beiden Stellen).
Das Problem ist, dass der Leser eines Schreibens genau auf die Stelle kommen muss die du willst.
korale hat geschrieben: Für mich sind das alles Technische Angestellte im Technischen Bereich. Aber OK, was haltet Ihr denn von der "Initiativbewerbung für eine Stelle als Meister/Techniker". Der Personaler sollte doch auch so beim Lesen , spätenstens beim LL meine Richtung erkennen?
Problem ist, dass er erst einmal überzeugt werden muss den LL zu lesen. Aber da hst du mit FRAGEN denke ich den richtigen an deiner Seite
korale hat geschrieben: Technische Angestellte haben m.E. meistens eine Meister- Techniker- oder Ing.-Ausbildung. Im Technischen Büro von Industriebetrieben können m.E. je nach Größe angesiedelt sein: Konstruktion-, Mechnik-, Elektrik-, Umwelt-, Werkserhaltung, Medienversorgung, Sicherheits- oder auch eine Bauabteilung.
was ist mit Gesellen und Azubis z.B. in der Instandhaltung. Sind das keine technischen Angestellten.
Ich weiß nicht, ob Konstruktion, Elektrikabteilung und Medienversorgung in einem Betrieb unter einem Hut zusammengesetzt werden.
Gott sei Dank; wenn das ein Betrieb macht, dann gehört eigentlich auch der Sanitärsdienst (und ich meinte nicht sanitätsdienst ;-) ) dahin
korale hat geschrieben: Die Mitarbeiterideen sind Verbesserungsvorschläge. Jeder MA kann bei uns gemäß einer Betriebsvereinbarung Vorschläge einreichen (in Abstimmung mit dem Vorgesetzten). Der Vorschlag muß allerdings über die übliche Arbeitsaufgabe hinausgehen. Er kann für alle Bereiche und Abläufe im Unternehmen eingereicht werden und wird nach einer erfolgreichen Umsetzung auch prämiert.
MA-Vorschlagswesen eben; aber was mich wundert. Inwiefern musst du zur Umsetzung Zeichnungen erstellen?

korale
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Beitrag von korale » 16.06.2009, 15:18

was ist mit Gesellen und Azubis z.B. in der Instandhaltung. Sind das keine technischen Angestellten.
dahin
OK. Damit war gemeint, daß die Technischen Angestellten im Technischen Büro meist eine "höhere" Qualifizierung haben als der normale Geselle/Facharbeiter.
Ich weiß nicht, ob Konstruktion, Elektrikabteilung und Medienversorgung in einem Betrieb unter einem Hut zusammengesetzt werden.
Gott sei Dank; wenn das ein Betrieb macht, dann gehört eigentlich auch der Sanitärsdienst (und ich meinte nicht sanitätsdienst Winken ) dahin
Dann versuche ich meine Denke mal andersherum darzustellen. Betrachten wir mal die Organisation des gemeinen Mittelständischen Industriebetriebes mit vllt 500 MA. Oben stehen meistens ein Kaufm. Geschäftsführer und ein Technischen GF.
Dem Kfm.GF unterstehen z.B. Abteilungen wie Einkauf, Vertrieb, Finanzen, etc., die evtl. je nach Größe noch weitere Unterabteilungen haben.
Unter dem Techn.GF befindet sich in irgend einer Weise die Produktion, Qualitätsabt., Versand.... und halt auch das Technische Büro, vllt auch Technischen Dienste o.ä. genannt, mit Rep.Elektriker, Rep.Mechaniker, evtl. Maschinen-oder Vorrichtungsbau, Entwicklung, Konstruktion und bei größeren Unternehmen auch die Medienversorgung (damit ist übrigens die Versorgung der Produktionsanlagen mit Medien wie Druckluft, Öl, Gas, Dampf oder Kühlwasser gemeint), das kann tatsächlich ein Rohrleitungsbauer/ Klempner sein.
Und ich möchte als "Meister Mechanik" in diese "Technischen Dienste". Wenn das Unternehmen zurzeit keinen Metallbaumeister in der Konstruktion benötigt, so wäre ich auch dazu geneigt z.B. eine Meisterstelle im Vorrichtungsbau anzunehmen um erstmal den Fuß in die Tür zu bekommen.
MA-Vorschlagswesen eben; aber was mich wundert. Inwiefern musst du zur Umsetzung Zeichnungen erstellen?
Es wird natürlich nicht zu jeder Idee eine Zeichnung angefertigt. Viele "Kleinigkeiten" wie z.B. die Montage einer Halterung für eine schwere Schmiedezange an einer Presse(Verbesserung der Ergonomie), werden direkt nach Entscheidung zur Umsetzung durch die eigenen Handwerker erledigt. Zielen die Ideen aber direkt auf die Änderung von Maschinen oder Werkzeugen hin, so muß dieser Umbau gezeichnet und dokumentiert werden. Weiterhin zeichne ich auch z.B. vorgeschlagene neue Maschinenteile in die Fertigungslinien ein. Diese Teile werden nachher durch unseren Maschinenbau oder einen externen Vorrichtungsbauer gefertigt und montiert. Aber klar, diese Tätigkeiten kann man auch komplett der Abteilung Konstruktion zuordnen.

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