Anschreiben für Kinderpflegeschule

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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johnyro
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Anschreiben für Kinderpflegeschule

Beitrag von johnyro » 13.12.2010, 15:15

heyho ich hätt da mal ne bewerbung für Kinderpflegeschule. würd mich freuen wenn ihr mal nen blick drüber schmeißen würdet und mir sagen könntet ob man das so abschicken kann.

Hiermit bewerbe ich mich für einen Ausbildungsplatz als Kinderpfleger. Da ich mich sehr für Kinder interessiere und auch schon praktische Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern sammeln konnte, bin ich mir sicher, dass ich für diesen Beruf sehr geeignet bin.

Mit meinen Praktika beim Praktiker Baumarkt Kempten und dem Hornbach Baumarkt in Kempten sammelte ich erste Eindrücke ins Berufsleben und in die Arbeit des Kauf-manns im Einzelhandel. Während meiner Arbeit als ehrenamtlicher Leiter einer Ju-gendgruppe bei der evangelischen Kirchengemeinde Obergünzburg vom November 2007 bis September 2008 sowie in meinen beiden Praktika im Kindergarten in Kempten und Obergünzburg übernahm ich Planungstätigkeiten und Verantwortung. Durch häufigen Kontakt mit Kindern in Verwandtschaft und Bekanntenkreis habe ich gelernt auf Kinder zuzugehen und einen guten Umgang mit ihnen zu pflegen. Mit stressigen Situationen umzugehen lernte ich innerhalb meiner Arbeit als Küchenhilfe im Café Central in Obergünzburg. Auch bei der Bundeswehr bewältigte ich Stress und kam gleichzeitig mit der körperlichen Belastung zurecht.

An dem Beruf des Kinderpflegers interessieren mich besonders die erzieherischen Tätigkeiten sowie der soziale Kontakt zu Kindern. Auch durch die zukünftigen Chancen wünsche ich eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen.

Gerne können sie sich von meinen Fähigkeiten in Form von einem Vorstellungsge-spräch überzeugen.

ich hoffe die bewerbung passt so im großen und ganzen. ich sag auf jeden fall schon ma danke für feedback

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therese
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Beitrag von therese » 13.12.2010, 17:40

Hiermit bewerbe ich mich für einen Ausbildungsplatz als Kinderpfleger.
Das gehört in den Betreff

Was interessiert dich genau an Kindern?

Das mit dem Baumarkt liest sich irgendwie merkwürdig. Du platzt mit dem Absatz so rein ohne flüssigen Übergang und als erstes denkt man Huch, falsche Bewerbung - da will einer Kaufmann werden.
übernahm ich Planungstätigkeiten und Verantwortung
Was genau?
Durch häufigen Kontakt mit Kindern in Verwandtschaft und Bekanntenkreis habe ich gelernt auf Kinder zuzugehen und einen guten Umgang mit ihnen zu pflegen.
Hm ... dazu fällt mir nichts ein, also nichts konstruktives um dir einen Tipp zu geben. Ich finds nicht gut geschrieben, kann aber kein "So wärs besser" geben.
innerhalb meiner Arbeit
schlechter Ausdruck
Auch bei der Bundeswehr bewältigte ich Stress und kam gleichzeitig mit der körperlichen Belastung zurecht.
Ist die Bundeswehr heutzutage echt noch stressig? Glaubt das jemand?
Auch durch die zukünftigen Chancen wünsche ich eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen.
Was meinst du damit?
in Form von einem Vorstellungsge-spräch
Das gefällt dir doch selbst auch nicht.

johnyro
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Beitrag von johnyro » 14.12.2010, 11:41

naja ok da hab ich ja dann noch was zu tun.

aber glaub mir bundeswehr ist stressig.

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therese
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Beitrag von therese » 14.12.2010, 11:49

Ich muss dir das nicht glauben, sondern der Leser. Es war nur als Denkanstoß gemeint.

johnyro
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Beitrag von johnyro » 14.12.2010, 12:10

...meinen beiden Praktika im Kindergarten in YYYY und YYYY übernahm ich Planungstätigkeiten im Bereich Freizeitgestaltung und Verantwortung in Hinblick auf die Betreuung der Kinder.

Mir wollen da bei aller Liebe keine besseren Formulierungen einfallen.

innerhalb meiner Arbeit

Wenn ich für Arbeit ein anderes Wort finden könnte, denkst du ich könnte es dann in etwa so stehen lassen?

Und was mich an Kindern interessiert: nun ich finde Kinder (besonders Kleinkinder) wenn ich das mal so sagen darf, einfach cool. Ich finde die ham was richtig geniales, das die Erwachsenen mit dem Alter verlieren. Nur hab ich keine Ahnung wie ich das in die Bewerbung einbringen soll. Da bräuchte ich dringend ne Kleine Dennkhilfe.

Ich habe festgestellt, dass einige Leute die Bundeswehr äußerst anstrengend und stressig einschätzen, deswegen dachte ich eigentlich schon das der Leser das glaubt. Aber wenn der Satz so unglaubwürdig wirkt nehme ich ihn wohl lieber raus.

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therese
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Beitrag von therese » 14.12.2010, 12:39

innerhalb meiner Arbeit
Mich stört eher das Wort "innerhalb" :)
Dein Text sollte sich nach Möglichkeit so lesen, wie du normal auch sprichst. Falls du das so auch sagen würdest, dann lass es stehen.

Deine Beschreibung zu den Kindern liest sich schon viel besser.
Mach doch mal so ne Art Brainstorming und schreibe in Stichpunkten oder kleinen Sätzen auf, warum du (kleine) Kinder cool findest. Was du an ihnen so besonderes siehst und wie sie auf dich wirken. So findest du bestimmt die besten Sätze die auch deine Begeisterung zum Ausdruck bringen. Genau das wird dir helfen.

Mit der Bundeswehr: Du kannst es schon stehen lassen, aber spendiere mehr Wörter. Allein die Bundeswehr als Stressfaktor selbsterklärend zu nehmen halte ich für gewagt, denn jeder hat andere Erfahrungen gemacht.
Mein Bruder war auch beim Bund und hat mir davon erzählt. Was ich so gehört habe lässt mich eher vermuten, dass es in Richtung Eier schaukeln geht - mal ganz krass ausgedrückt.
Es kommt sicher auch immer stark auf den Stützpunkt und andere individuelle Faktoren an, aber eine Meinung dazu hat jeder selbst.
Besser ist es wenn du ein oder zwei Situationen nimmst und beschreibst warum du daraus gelernt hast Stress zu bewältigen.

johnyro
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Beitrag von johnyro » 14.12.2010, 13:54

schon immer fand ich die oft lebhafte, heitere und anregende Stimmung sowie den Umgang der Kinder untereinander faszinierend. Auch für die Lernbereitschaft und die Leichtigkeit Kinder aufmuntern zu können habe ich ein großes Interesse.

hier ist meine Interessensbekundung :)

In meiner Zeit bei der Bundeswehr stand ich oft stressigen Situationen bei der Ausbildung im Freien, in der viel körperliche Fitness und Durchhaltevermögen gefragt waren, und der Pflege meiner Ausrüstung, welche oft bis in den späten Abend reichte, gegenüber. Ich habe gelernt mit diesen Situationen umzugehen und gleichzeitig mit der körperlichen Belastung zurecht zu kommen.

Einmal neuer Bundeswehrabsatz

lernte ich bei meiner Arbeit als

Und einmal das störende Wort ersetzt durch das Wort, das man(ich) normalerweise verwenden würde.

Jetzt hab ich aber noch ne Frage: gibts bei ner schulischen bewerbung ein Vorstellungsgespräch? Ich denke, das ist eigentlich nicht umzusetzen, weil die ja bestimmt 2 klassen vollpacken. Und das heißt mindestens 40 Leute werden aufgenommen. Das wäre dann ein ganz schön großer Haufen Vorstellungsgespräche.

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therese
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Beitrag von therese » 14.12.2010, 15:38

Es wär ungemein hilfreich, wenn du den kompletten Text schreibst. Es ist ein wenig mühsam die Puzzleteile zusammen zu fummeln.
schon immer fand ich die oft lebhafte, heitere und anregende Stimmung sowie den Umgang der Kinder untereinander faszinierend. Auch für die Lernbereitschaft und die Leichtigkeit Kinder aufmuntern zu können habe ich ein großes Interesse.
Alles Grüne glaub ich dir aufs Wort. Der Rest passt nicht, weil "Stock im Bobbes".
Ich lese daraus: Ich weiß was mich an Kindern so fasziniert, aber ich kanns nicht in Worte fassen.
Brainstorming!
In meiner Zeit bei der Bundeswehr stand ich oft stressigen Situationen bei der Ausbildung im Freien, in der viel körperliche Fitness und Durchhaltevermögen gefragt waren, und der Pflege meiner Ausrüstung, welche oft bis in den späten Abend reichte, gegenüber. Ich habe gelernt mit diesen Situationen umzugehen und gleichzeitig mit der körperlichen Belastung zurecht zu kommen.
Wenn du die Sätze etwas umstellst und zusammen fasst klingen sie viel flüssiger. Du wiederholst dich auch.

Alles was danach kommt kommentiere ich mit:

Hä?

johnyro
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Beitrag von johnyro » 14.12.2010, 15:55

johnyro hat geschrieben:lernte ich bei meiner Arbeit als

Und einmal das störende Wort ersetzt durch das Wort, das man(ich) normalerweise verwenden würde.
das is eigentlich nicht weiter wichtig.
johnyro hat geschrieben:etzt hab ich aber noch ne Frage: gibts bei ner schulischen bewerbung ein Vorstellungsgespräch? Ich denke, das ist eigentlich nicht umzusetzen, weil die ja bestimmt 2 klassen vollpacken. Und das heißt mindestens 40 Leute werden aufgenommen. Das wäre dann ein ganz schön großer Haufen Vorstellungsgespräche.
Ich wollte eigentlich wissen, ob bei ner bewerbung bei der Kinderpflegeschule ein Vorstellungsgespräch kommt, wie bei normalen Ausbildungsplätzen. Tschuldigung war zu übereifrig mit Antworten
Zuletzt geändert von johnyro am 14.12.2010, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von therese » 14.12.2010, 15:58

Äääähm ....
Hm?

johnyro
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Beitrag von johnyro » 15.12.2010, 15:34

Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als Kinderpfleger

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Umgang mit lebhaften und aufgeweckten Kindern bereitet mir Freude. Wegen ihrer oft hohen Lernbereitschaft gilt mein besonderes Interesse der Bildung der Kinder. Durch das anregende Wesen von Kindern, habe ich großen Spaß daran, mit ihnen Zeit zu verbringen. Sowohl der soziale Kontakt als auch die Erziehung liegen mir sehr am Herzen. Auch weil ich in diesem Bereich zukünftige Chancen sehe, wünsche ich, eine Ausbildung zum Kinderpfleger zu machen. Weil ich schon praktische Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern, etwa in Praktika oder beim Betreuen Verwandter Kinder, sammeln konnte, bin ich mir sicher, dass ich für diesen Beruf sehr geeignet bin.

Mit meinen Praktika beim Praktiker YYYY und dem Hornbach in YYYY sammelte ich erste Eindrücke ins Berufsleben. Während meiner Arbeit als ehrenamtlicher Leiter einer Jugendgruppe bei der evangelischen Kirchengemeinde YYYY vom November 2007 bis September 2008 sowie in meinen beiden Praktika im Kindergarten in YYYY und YYYY übernahm ich Planungstätigkeiten im Bereich Freizeitgestaltung und Verantwortung in Hinblick auf die Betreuung der Kinder. Mit stressigen Situationen umzugehen lernte ich bei meiner Arbeit als Küchenhilfe im Café Central in YYYY. In meiner Zeit bei der Bundeswehr stand ich oft stressigen Situationen bei der Ausbildung im Freien gegenüber. Hierbei waren viel Fitness und Durchhaltevermögen gefragt. Die Pflege meiner Ausrüstung, welche oft bis in den späten Abend reichte, verlangte viel Geduld, Gründlichkeit und Ausdauer. Ich habe gelernt mit solchen Umständen umzugehen und gleichzeitig mit der körperlichen Belastung zurecht zu kommen.

Das ist jetzt die (soweit) fertige und komplette Neufassung meiner Bewerbung :)

Ich hab bei meinen Ersten Praktika jetzt weg gelassen, dass es sich um Baumärkte handelt. Als ich es damals in meine ersten Bewerbungen rein geschrieben hab, dachte ich es wäre vieleicht besser, damit man genauer weiß, wo diese Praktika waren und um was es sich dabei gehandelt hat.

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