Anschreiben Industriekaufmann

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
PlanB
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Beitrag von PlanB » 23.02.2018, 11:32

TheGuide hat geschrieben:Den ganzen "Leider..."-Part solltest du dringend streichen.

Warum - zukunftsgewandt! - möchtest du IKM werden?
Welche Vorkenntnisse hast du? (Deine Nebentätigkeiten, ggf. auch juristisches Fachwissen, aber nur dann, wenn es passt!)
Welche positiven Charaktereigenschaften setzt du zur Erreichung deiner Ziele ein?
Das mit den Charaktereigenschaften steht doch im dritten Absatz drin, "Gewissenhaftigkeit". Wenn ich da noch einige Sätze hinzufüge, wird die Bewerbung zu lang. Ich habe mir bewusst nur ein paar rausgepickt "Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Kommunikationsfreude". Das reicht auch. Vorkenntnisse habe ich doch auch schon erwähnt, kaufmännische Tätigkeiten - Kundenservice, Verkauf.

Ich weiß nicht, inwiefern Rechtskenntnisse in diesem Beruf eine Rolle spielen. Aber ich würde trotzdem gerne diesen Satz hinzufügen "Nichtsdestotrotz bringe ich fundierte Kenntnisse in verschiedenen Rechtsgebieten mit".

Das fragen die mich schon in einem zusätzlichen Fragebogen. Aber meine Antwort geht auch in die Richtung, nur willst du das nie annehmen, deswegen würden mich die legitimen Gründe für den Beruf des IKM mal interessieren? Welche wären denn das für dich?

Jeder hat eben eine eigene Motivation. Meine ist "die Funktionsweise eines Unternehmens kennenlernen, Vielfältigkeit, da man verschiedene Abteilungen durchläuft von Personalmanagement bis Rechnungswesen/Einkauf, technisches und wirtschaftliches Interesse. Es ist wirklich von allem was dabei und meiner Meinung nach bietet es gerade deswegen gute Zukunftschancen.

Wir drehen uns dauernd im Kreis, weil dir meine Gründe nie gut genug sind. Und deswegen würde ich doch mal gerne deine Begründung wissen. Das sind zumindest für mich authentische Gründe und alles andere wäre zu weit hergeholt, wenn ich jetzt anfange, die bahnbrechende Veränderung für das Unternehmen durch meine Anwesenheit und mein Wissen zu versprechen.

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Beitrag von TheGuide » 23.02.2018, 12:44

PlanB hat geschrieben:Das mit den Charaktereigenschaften steht doch im dritten Absatz drin, "Gewissenhaftigkeit".
Mir fehlt ein wenig der Überblick über den gegenwärtigen Stand des Anschreibens.
Ich habe mir bewusst nur ein paar rausgepickt "Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Kommunikationsfreude". Das reicht auch.
Das ist richtig, das reicht.
Vorkenntnisse habe ich doch auch schon erwähnt, kaufmännische Tätigkeiten - Kundenservice, Verkauf.
Okay, ich verstehe, dass du mein Posting missverstanden hast.
Ich wollte nur noch mal klarstellen, was in eine Bewerbung gehört. D.h., alles, was du sonst schreibst, außer dem, was die drei von mir gestellten Frage beantwortet (natürlich unter Berücksichtigung der Anforderungen in der Stellenausschreibung), hat im Anschreiben mit großer Wahrscheinlichkeit nichts zu suchen. All das solltest du einer ernsthaften Prüfung unterziehen und ggf. löschen.
Ich weiß nicht, inwiefern Rechtskenntnisse in diesem Beruf eine Rolle spielen. Aber ich würde trotzdem gerne diesen Satz hinzufügen "Nichtsdestotrotz bringe ich fundierte Kenntnisse in verschiedenen Rechtsgebieten mit".
Du wirst das eher wissen als ich, da ich weder Jurist bin, noch mich für für Kaufmännisches interessiere. Das Nichtsdestotrotz wird an einen vorherigen Satz anschließen und obwohl ich den nicht vor Augen habe, ahne ich, dass dieser mir missfallen wird. Das markiert schon das Nichtsdestotrotz. Denn dieses Wort ist ja geradezu darauf ausgelegt einen negativen Sachverhalt in einen positiven umzudeuten.
Das fragen die mich schon in einem zusätzlichen Fragebogen.
Wer fragt dich was?
Aber meine Antwort geht auch in die Richtung, nur willst du das nie annehmen, deswegen würden mich die legitimen Gründe für den Beruf des IKM mal interessieren? Welche wären denn das für dich?
Ich glaube legitim ist hier das falsche Wort. Mir geht es vor allem immer um Plausibilität und Stringenz in der Argumentation. Ich möchte als fiktiver Adressat das Gefühl haben, dass der Bewerber sich Gedanken gemacht hat, warum er die nächsten dreißig Jahre in dem Beruf arbeiten möchte und nicht mit fadenscheinigen oder oberflächlichen Lippenbekenntnissen abgespeist werden. Die bringen mir als fiktivem Arbeitgeber nichts.
PlanB hat geschrieben:Jeder hat eben eine eigene Motivation.
Völlig richtig. Und ich will deine Motivation auch gar nicht in Frage stellen - offensichtlich verstehst du mich aber so - sondern dir helfen, sie herauszuarbeiten.
Ich kann dir deine Arbeit nicht abnehmen, ich kann dir lediglich mit Hilfe von Kritik Hinweise geben, in welche Richtung du deine Argumentation verbessern musst.

Sei doch froh, dass ich kritisch bin und nicht nach einer oberflächlichen Lektüre ein "passt" von mir gebe.
Und deswegen würde ich doch mal gerne deine Begründung wissen.
Ich bin kein Kaufmann und würde nie einer werden wollen. Mir ist dieses Berufsfeld ein Graus. Deshalb kann ich dir keine Begründung geben. Ich kann nur sprachlich beurteilen, ob das, was du schreibst plausibel und stringent ist, oder nicht. Mir geht es um Logik und Glaubwürdigkeit.
und alles andere wäre zu weit hergeholt, wenn ich jetzt anfange, die bahnbrechende Veränderung für das Unternehmen durch meine Anwesenheit und mein Wissen zu versprechen.
Das würde ich dir auch als anmaßend markieren.

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Beitrag von PlanB » 23.02.2018, 13:42

Die paar Kleinigkeiten werde ich noch umstellen und die aktuelle Version des Anschreibens hier reinstellen. Perfekt wird mein Anschreiben nie sein, es reicht schon, wenn sie in sich stimmig ist, nicht aufgesetzt, sondern authentisch wirkt und ich mit meinem individuellen Motiv, diese Ausbildung machen zu wollen, nachvollziehbar wirke. Also nicht übertrieben, sondern natürlich. Ich erwarte nicht, dass meine Bewerbung einschlagen wird, wie eine Bombe. Ich bezweifle auch stark, dass es solch eine Bewerbung zu geben scheint, da jeder Personaler es anders sieht. Ich möchte mich wohlfühlen, wenn ich die Bewerbung abschicke und es soll mich einfach darstellen, bzw. meine Fähigkeiten.

Ich bin schon sehr dankbar, wenn man es sprachlich beurteilt. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und hab da hin und wieder so meine Fehler in der Sprache und wegen diesem Druck, fehlt mir auch manchmal der Sinn für einfache, unkomplizierte Sätze und genau das kannst du ziemlich gut @TheGuide :)

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Beitrag von TheGuide » 23.02.2018, 14:27

Ich weiß, dass du wenig Zeit hast, aber vielleicht hilft dir ja einen kritischeren Blick für deine eigenen Anschreiben zu bekommen, wenn du die Dritter liest. Man sieht ja immer eher den Splitter im fremden als den Balken im eigenen Auge. Wenn du den Text selber nicht verfasst hast, fallen dir die logischen Brüche, die Unplausibilitäten etc. schneller auf.

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Beitrag von PlanB » 23.02.2018, 21:12

TheGuide hat geschrieben:Ich weiß, dass du wenig Zeit hast, aber vielleicht hilft dir ja einen kritischeren Blick für deine eigenen Anschreiben zu bekommen, wenn du die Dritter liest. Man sieht ja immer eher den Splitter im fremden als den Balken im eigenen Auge. Wenn du den Text selber nicht verfasst hast, fallen dir die logischen Brüche, die Unplausibilitäten etc. schneller auf.
Ich lese mir oft andere Anschreiben durch aber das scheint auch wenig zu helfen. Danke trotzdem.

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Beitrag von TheGuide » 23.02.2018, 22:13

Ja, aber ich habe den Eindruck, dass du sie liest, um sie als Steinbrüch zu verwenden, also Phrasen kopierst. Mein Vorschlag geht in die Richtung, dass du fremde Bewerbungen mal auf logische Brüche, unschöne Formulierungen und hohle Phrasen hin liest, also - weil wir alle betriebsblind sind - aus den Fehlern anderer lernst.
Bei uns selbst sind wir unkritisch und zudem wissen wir ja zumeist, was wir ausdrücken wollen. Unsere eigenen Texte, die uns beim Schreiben noch ganz logisch erschienen, können, im Abstand von einigen Wochen gelesen, plötzlich ganz unerklärliche Fehler aufweisen. Bei fremden Texten bemerken wir das sofort (sofern wir uns nicht vom Feuerwerk der Worte blenden lassen).

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Beitrag von PlanB » 24.02.2018, 00:20

Ich befasse mich jetzt seit mehr als einem halben Jahr damit und erhalte nur Absagen. Für dieses Jahr wird es also wieder knapp und wenn ich ehrlich sein muss, ist das eine Katastrophe, mal ganz gelinde ausgedrückt. Mir geht es mittlerweile seelisch sehr bescheiden.

Mir liegt das Bewerbungsschreiben einfach nicht. Ich habe wirklich in diesem Schreiben alles aufgezählt, was ich zu bieten habe, warum ich dort arbeiten möchte und weshalb ich diesen Beruf erlernen möchte. Wenn ich das jetzt alles noch einmal aufzähle und auf ein leeres Blatt Papier schreibe, wie du im anderen Thread vorgeschlagen hast, wird wohl nur die Reihenfolge eine andere sein. Innerhalb des Anschreiben gibt es ja noch regeln, was im ersten Absatz stehen soll, im Zweiten, wie viele Sätze es maximal umfassen soll und so weiter und so fort.

Ich brauch einfach jemanden, der mir "direkt" sagt, wo bei mir noch was rein oder weg muss und nicht diese indirekten verkomplizierten Beschreibungen, die noch mehr verwirren.

Ich habe wirklich jede einzelne Seite, die es im Internet gibt über Einleitungen, Unternehmensbezüge, Formulierungsbeispiele, etliche gelungene und nicht gelungene Bewerbungen durchgelesen und ich kann es einfach nicht mehr sehen. Ich sitze hier wirklich nicht eine Stunde, sondern den ganzen Tag an meinen freien Tagen oder an meinen Urlauben. Setze mich damit also intensiv auseinander. Ich brauche "direktes" Feedback. Das ewige Puzzlen, wo jetzt wieder was fehlt, hilft nicht, da ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Du beschreibst alles immer nur sehr abstrakt, wofür ich sehr dankbar bin, bei mir aber leider wenig fruchtet.

Die Meinungen zu meinem Anschreiben sind so unterschiedlich. Manche meinen, dass es sehr gut ist, es läge also niemals am Anschreiben, denn sie selbst hätten mit einem 0815 Anschreiben sofort eine Ausbildung bekommen. Andere meinen, es sei arrogant, weil ich schreibe, dass ich Rechtskenntnisse habe (wie könnte ich denn sowas auch haben und sogar behaupten?). Wieder andere meinen, ich würde mich zu hochgestochen ausdrücken, dann kommt der Nächste und meint, es ist zu umgangssprachlich, dann kommt der nächste Spezialist und behauptet, ich wäre absolut qualifikationslos und unterqualifiziert für alles auf der Welt, der andere meint dann, ich sei überqualifiziert.

Ernsthaft, mir hängt das alles dermaßen aus dem Hals raus, dass ich glaube, dass es weniger am Anschreiben liegt, sondern an anderen Dinge, wie am Alter, Vorname (ich habe einen ausländischen Vornamen) oder Herkunft eine Rolle spielen oder Vitamin B oder sogar Glück.

Ich kenne einige, die mit Ende 20 und Anfang 30 als Studienabbrecher noch mal eine Ausbildung angefangen haben. So unmöglich ist das wirklich nicht.

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2018, 01:44

Diskriminierung aufgrund des Namens ist möglich, aber auf dieser Erklärung solltest du dich nicht ausruhen.
Es spielen viele Faktoren beim Bewerben eine Rolle, das natürlich auch, je nach Bedarf jemand mit einem schlechten Anschreiben eine Stelle bekommt. Wenn dem so ist: Herzlichen Glückwunsch. Aber wir wollen ja die Chancen maximieren und uns nicht auf das Glück verlassen. Chancen maximieren ist aber keine Einstellungsgarantie.

Nehmen wir an, Firma X schreibt zwei Ausbildungsstellen aus. Darauf bewerben sich 100 Personen.
Deine Chance 1:50
Du maximierst deine Chance
- indem du allen Anforderungen entsprichst
- saubere Bewerbungsunterlagen einreichst
- ein ansprechendes Bewerbungsschreiben erstellst
Ich habe mich mal auf eine Stelle als Wissenschaftliche Hilfskraft beworben und der Prof sagte mir im VG, dass sich 40 Personen beworben hätten, von diesen 40 Personen haben lediglich fünf, also 1/8, den formalen Kriterien entsprochen (ich hab die Stelle trotzdem nicht bekommen, die Konkurrenz war halt 1:4). Normalerweise dürfte das Verhältnis eher umgekehrt sein.
Also von den 100 Bewerber entsprechen 12,5 nicht den formalen Kriterien.
Deine Chance: 1:43,75
Das ist besser als 1:50 aber noch nicht gut genug. Und deshalb musst du etwas finden, weshalb sich der Personaler an dich erinnert.
Von den 87 Personen haben nun 70 nach Einleitungen gegoogelt oder sind mit hiermit bewerbe ich mich eingestiegen. Also 70 Mal langweilige Floskeln, die der Personaler eh schon kennt. Die 17 Leute, die das nicht getan haben und individuelle Einstiege gefunden haben, die bleiben dem Personaler am ehesten in Erinnerung. Also, von 100 Bewerbern, von denen 87 den formalen Kriterien entsprechen und theoretisch die zwei Stellen antreten könnten, bleiben in unserem fiktiven Beispielen noch 17 Personen erhalten. Deine Chance liegt jetzt bei 1:8,5
Darum geht es letztlich beim Anschreiben. Aus der Masse der Bewerber, selbst dann, wenn formal alle dieselben Qualifikationen haben, hervorzutreten und die Stelle zu bekommen, weil man mit gelungene Bewerbungsunterlagen zu denen gehört, die im Gedächtnis geblieben sind und nicht unter die Kategorie "Wer war das noch mal?" fallen.
Sonst könnten wir alle eine einfache Liste schreiben und der Personaler würde am Ende die Würfel schmeißen, um zu entscheiden, wer eingestellt wird.

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Beitrag von PlanB » 24.02.2018, 07:59

Natürlich ist das keine Rechtfertigung, aber eine realistische Möglichkeit. Ich überlege es sogar mal zu testen und einfach meinen Namen zu ändern und die Bewerbung mal so abzuschicken. Es würde mich sehr interessieren, ob es einen Unterschied macht.

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Beitrag von TheGuide » 24.02.2018, 09:36

Das musst du nicht tun. Namensdiskriminierung af dem Arbeitsmarkt ist gut untersucht, wobei das von nationaler Zuschreibung zu nationaler Zuschreibung auch variiert:
http://www.fr.de/politik/bewerber-mit-t ... -a-1058508

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Beitrag von PlanB » 26.02.2018, 17:13

So, meine Argumente für diesen Beruf:

Ich habe das so natürlich wie möglich formuliert, damit es auch authentisch klingt. Es ist wohl etwas zu umgangssprachlich.

Wie findest du diese Argumente? Ich habe es versucht so zu gestalten, dass ich erst schreibe, warum ich diesen Beruf erlernen möchte und anschließend was ich dafür mitbringe. In einem Ping Pong Prinzip quasi.

Hier sieht das sehr wenig aus, in Word aber schon viel viel länger.
Für die Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich mich insbesondere entschieden, weil sie Einblicke in unterschiedliche Abteilungen des Unternehmens gewährt, für die ich große Neugier mitbringe. Ihre Vielseitigkeit, die von der Materialwirtschaft bis zum Personalwesen reicht, begeistert mich sehr, da sie für die Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedene Richtungen bietet und ich bei Möglichkeit bereit bin, meine fundierten Rechtskenntnisse in die Praxis zu integrieren. Außerdem bin ich aufgrund meiner Tätigkeiten in der Verkaufsberatung und im Kundenservice mit der Gesprächsführung als auch der eigenständigen Korrespondenz in umfangreichstem Maße vertraut, worin ich eine gute Basis für die Verhandlung mit Kunden, insbesondere für den Einkauf, mitbringe. Des Weiteren bereitet mir die tägliche Arbeit mit den gängigen Office Anwendungen keinerlei Schwierigkeiten.
Darf ich das denn so schreiben, dass mir der Umgang mit Zahlen keine Schwierigkeiten bereitet? Ich hatte im Abi gerade mal 1 Punkt :D Aber davor, war Mathe eher im 2-4 Bereich. Also nicht wirklich toll.. Der Umgang mit Zahlen ist für diesen Beruf auch eine Grundvoraussetzúng.


In einem extra Formular möchte ein Unternehmen, das ich nochmal explizit begründe, warum ich gerade diese Ausbildung machen möchte. Also ich werde mich wohl wiederholen müssen, da ich es ja schon im Anschreiben aufgeführt habe.

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Beitrag von TheGuide » 26.02.2018, 19:06

PlanB hat geschrieben:Für die Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich mich insbesondere entschieden, weil sie Einblicke in unterschiedliche Abteilungen des Unternehmens gewährt, für die ich große Neugier mitbringe.
Kürzer: Die Ausbildung zum IKM strebe ich an, weil...
Ihre Vielseitigkeit, die von der Materialwirtschaft bis zum Personalwesen reicht, begeistert mich sehr,

Ihre von der Materialwirtschaft bis zum Personalwesen reichende Vielseitigkeit begeistert mich...
Des Weiteren bereitet mir die tägliche Arbeit mit den gängigen Office Anwendungen keinerlei Schwierigkeiten.
Des weiteren fällt mir .... leicht.
Darf ich das denn so schreiben, dass mir der Umgang mit Zahlen keine Schwierigkeiten bereitet? Ich hatte im Abi gerade mal 1 Punkt :D Aber davor, war Mathe eher im 2-4 Bereich. Also nicht wirklich toll.. Der Umgang mit Zahlen ist für diesen Beruf auch eine Grundvoraussetzúng.
Wenn das in der Ausschreibung nicht explizit angesprochen wird, würde ich da meine Finger still halten.

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Beitrag von PlanB » 26.02.2018, 19:25

TheGuide hat geschrieben:
PlanB hat geschrieben:Für die Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich mich insbesondere entschieden, weil sie Einblicke in unterschiedliche Abteilungen des Unternehmens gewährt, für die ich große Neugier mitbringe.
Kürzer: Die Ausbildung zum IKM strebe ich an, weil...
Ihre Vielseitigkeit, die von der Materialwirtschaft bis zum Personalwesen reicht, begeistert mich sehr,

Ihre von der Materialwirtschaft bis zum Personalwesen reichende Vielseitigkeit begeistert mich...
Des Weiteren bereitet mir die tägliche Arbeit mit den gängigen Office Anwendungen keinerlei Schwierigkeiten.
Des weiteren fällt mir .... leicht.
Darf ich das denn so schreiben, dass mir der Umgang mit Zahlen keine Schwierigkeiten bereitet? Ich hatte im Abi gerade mal 1 Punkt :D Aber davor, war Mathe eher im 2-4 Bereich. Also nicht wirklich toll.. Der Umgang mit Zahlen ist für diesen Beruf auch eine Grundvoraussetzúng.
Wenn das in der Ausschreibung nicht explizit angesprochen wird, würde ich da meine Finger still halten.
Lieben Dank für die Korrektur! Also sind die Argumente so in Ordnung? Kann ich das so abschicken?

Es wird in der Stellenausschreibung explizit angesprochen, da steht "Umgang mit Zahlen und IT-Systemen" Dazu habe ich leider keinen Satz schreiben können. Technisches Interesse könnte ich erwähnen, aber das ist auch zu allgemein gehalten. Ich würde es gerne trotzdem versuchen..

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Beitrag von TheGuide » 26.02.2018, 20:01

Ich sage ungern, dass eine Bewerbung fertig ist abzuschicken. Das ist letztlich etwas, was der Bewerber zu entscheiden hat. Ich kann hier einfach nicht mäkeln. Die Frage ist halt, wie die mit deinem Matheabitur umgehen.

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Beitrag von PlanB » 26.02.2018, 20:07

Okay, wenn du nicht mehr mäkeln kannst, ist schon mal ein sehr gutes Zeichen für mich. Danke dafür.

Dass mit dem Matheabi ist mir bewusst und wird mir wohl in jedem kaufmännischen Beruf im Weg stehen und kann auch der Grund für die Absagen sein. Trotzdem werde ich mich weiterhin bewerben, da ich annehme, keine Berechnungen wie im Matheabi durchführen zu müssen.

Ich hatte auch BWL und VWL. Diese waren dagegen ganz ordentlich.

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