Anschreiben Ingenieur

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Antares1234
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Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 01.03.2021, 16:04

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und würde gerne von euch Ratschläge für mein Anschreiben holen. Ich möchte mich weiterentwickeln und sehe, dass dies bei meinem jetzigen Arbeitgeber nicht möglich ist. Ich hatte schon immer Probleme mich sauber und korrekt auszudrücken. Bin daher für jeden Ratschlag sehr dankbar!

Bewerbung: Jobtitel als Ingenieur bei einem Automobilhersteller
Referenzcode: XXXXXX

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf ihr Unternehmen aufmerksam geworden, als ich auf Youtube ein Video über die
aktuelle Entwicklung von Batterien in Salzgitter gesehen habe.

Bei der aktuell ausgeschriebenen Stelle bei XXX bewerbe ich mich, weil ich mit
meinem gesammelten Wissen aktiv die Zukunft der Mobilität mitgestalten kann. Bei meinem
jetzigen Arbeitgeber konnte mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der
Serienproduktion gesammelt werden. Hierbei durfte ich z.B. einen Konzeptplan für eine
Serienanlage erstellen. Hierbei war es wichtig, dass die Produktionskosten gesenkt und die
Effizienz massiv gesteigert wird. Die laufenden Produktionskosten konnte ich auch erfolgreich
verringern, indem ich die Serienproduktion stetig optimiert habe. Zu meinen Erfolgen zählen
unter anderen das Einführen geeigneter Abstellmaßnahmen an bestehenden Problemen z.B.
Handling, Prozessumstellung, Softwareanpassungen etc.

Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Lernfähigkeit,
Eigeninitiative und Teamfähigkeit ab. Diese Fähigkeiten sind zwingend Notwendig, um
unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch
erfolgreich lösen zu können.

Der Umgang/Arbeiten in einem internationalen Team konnte bei meinen letzten Arbeitgebern
erlernt werden. Hierbei war es erforderlich, dass internationale Arbeitskollegen an neuen
Maschinen angelernt werden.

Die Stelle kann ich ab Monat antreten. Zur Abstimmung eines persönlichen Gespräches freue
ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

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Danke für die Hilfe und Unterstützung!

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TheGuide
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von TheGuide » 02.03.2021, 00:25

Antares1234 hat geschrieben:
01.03.2021, 16:04
ich bin auf ihr Unternehmen aufmerksam geworden, als ich auf Youtube ein Video über die
aktuelle Entwicklung von Batterien in Salzgitter gesehen habe.
Man fängt bei Bewerbungen Sätze tunlichst nicht mich ich an. Das gilt natürlich in erster Linie für den ersten Satz. Die anredeIhr muss natürlich groß geschrieben werden.
Bei der aktuell ausgeschriebenen Stelle bei XXX bewerbe ich mich, weil ich mit
meinem gesammelten Wissen aktiv die Zukunft der Mobilität mitgestalten kann.
Du bewirbst dich nicht bei sondern um oder auf die Stelle. Du bewirbst doch höchstens bei dem Unternehmen. Aber: Dass du dich bewirbst, steht ja schon im Betreff. Das wissen die also schon.
Bei meinem
jetzigen Arbeitgeber konnte mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der
Serienproduktion gesammelt werden.
du kommst in diesem Satz nicht vor. Stattdessen eine Passivformulierung, die du noch mittels können abschwächst.
Hierbei durfte ich z.B. einen Konzeptplan für eine
Serienanlage erstellen. Hierbei war es wichtig, dass die Produktionskosten gesenkt und die
Effizienz massiv gesteigert wird. Die laufenden Produktionskosten konnte ich auch erfolgreich
verringern, indem ich die Serienproduktion stetig optimiert habe. Zu meinen Erfolgen zählen
unter anderen das Einführen geeigneter Abstellmaßnahmen an bestehenden Problemen z.B.
Handling, Prozessumstellung, Softwareanpassungen etc.
Vermeide Wiederholungen.
Dürfen ist ein Verb für Hunde und kleine Kinder.
die Einführung
Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Lernfähigkeit,
Eigeninitiative und Teamfähigkeit ab. Diese Fähigkeiten sind zwingend Notwendig, um
unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch
erfolgreich lösen zu können ZU LÖSEN.
Der Umgang/Arbeiten in einem internationalen Team konnte bei meinen letzten Arbeitgebern
erlernt werden.
Wie oben: Du kommst nicht vor, Passiv und dazu abgeschwächt durch das Modalverb.
Hierbei war es erforderlich, dass internationale Arbeitskollegen an neuen
Maschinen angelernt werden.
Du kommst nicht vor, nur die internationalen (Wiederholung) Kollegen im Passiv.

Die Stelle kann ich ab Monat antreten. Zur Abstimmung eines persönlichen Gespräches freue
ich mich sehr.

Antares1234
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 02.03.2021, 15:12

Hallo Danke für deine Korrektur! Das ist ja der Hammer wie du dich auskennst. Recht herzlichen Dank dafür! Ich habe mir jetzt extra noch Überungen zum Aktiv/Passiv aus der Schule angesehen. Ich bin echt stolz auf mich, dass ich nur 3 Rechtschreibfehler gemacht habe. Früher hab ich locker an die 100 Stück auf ein DIN A4 Blatt bekommen.

Hier die korrigierte Version:

auf Youtube habe ich mit begeisterung ein Video über Ihre aktuelle Entwicklung von Batterien gesehen. Dadurch bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Die Zukunft der Mobilität möchte ich aktiv mit meinem gesammelten Wissen mitgestalten.

Bei meinem jetztigen Arbeitgeben habe ich mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der Serienproduktion sammeln können. Erfolgreich konnte ich dabei einen Konzeptplan für eine komplexe neue Produktionsanlage erstellen. Es war wichtig, dass die Effizienz deutlich gesteigert wird. Weiterhin konnte ich die laufenden Produktionskosten senken, indem ich geeignete Abstellmaßnahmen wie z.B. Handlings-, Software- und Prozessanpassungen eingeführt habe, um bestehende Problemene zu lösen. Mit meinen Erfolgen konnte die Produktivität der Produktion um fast 5% gesteigert werden.

Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Lern- und Teamfähigkeit ab. Dies sind wichtige Eigenschaften, die zwingend Notwendig sind, um unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch erfolgreich zu lösen.

Der Umgang/Arbeiten in einem internationalen Team habe ich bei meinen letzten Arbeitgebern erlernt, indem ich z.B. asiatische Arbeitskollegen an neue Maschinen auf Englisch angelernt habe.

Die Stelle kann ich ab Monat antreten. Zur Abstimmung eines persönlichen Gespräches freue
ich mich sehr.

Nochmals Danke für die Tipps und Hinweise! Wenn ich mir das so durchlese ist das zweite Anschreiben besser als das erste.

Ich habe dann aber noch eine Frage bezüglich den angehängten Dokumenten. Aufgrund meines Werdeganges komm ich auf 20Seiten! Dokumente.
1 Seite: Arbeitszeugnis Berufsausbildung
1 Seite: Gesellenbrif
1 Seite: Auszeichnung für sehr gute Leistungen Berufsschule
1 Seite: Abitur
3 Seiten: Arbeitszeugnisse von Praktika und Masterarbeit
5 Seiten: Bachelorzeugnis incl. Noten
6 Seiten: Masterzeugnis incl. Noten
1 Seite: Arbeitszeugnis erster Arbeitgeber nach studium

Ich habe gelernt, dass man im Lebenslauf keine Behauptung ohne Beleg aufstellen darf. Die Frage ist jetzt, was kann ich weglassen?

Nochmal herzlichen Dank und Grüße!

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TheGuide
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von TheGuide » 03.03.2021, 09:56

Antares1234 hat geschrieben:
02.03.2021, 15:12
auf Youtube habe ich mit begeisterung ein Video über Ihre aktuelle Entwicklung von Batterien gesehen.
Dadurch bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.
auf Ihr Unternehmen auferksam geworden, habe ich mir Ihr Video über aktuelle Batterieentwicklung angesehen. (Ob das bei Youtube, VImeo oder woanders war, ist latte.)
Die Zukunft der Mobilität möchte ich aktiv mit meinem gesammelten Wissen mitgestalten.
Als was?
Bei meinem jetztigen ArbeitgebenR habe ich mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der Serienproduktion sammeln können GESAMMELT.
Erfolgreich konnte ich dabei einen Konzeptplan für eine komplexe neue Produktionsanlage erstellen.
Dort erstellte ich erfolgreich...
Es war wichtig, dass die Effizienz deutlich gesteigert wird.
Du kommst hier nicht vor.
Weiterhin konnte ich die laufenden Produktionskosten senken,
Weiterhin senkte ich...
Mit meinen Erfolgen konnte die Produktivität der Produktion um fast 5% gesteigert werden.
Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Lern- und Teamfähigkeit ab. Dies sind wichtige Eigenschaften, die zwingend Notwendig sind, um unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch erfolgreich zu lösen.
erfordert oder fordert ein aber nicht erfordert ab. Der Satz ist eigentlich keine Werbung für dich.
Der Umgang/Arbeiten in einem internationalen Team habe ich bei meinen letzten Arbeitgebern erlernt, indem ich z.B. asiatische Arbeitskollegen an neue Maschinen auf Englisch angelernt habe.
Wiederholungen vermeiden!
Du kannst auch Dokumente einscannen und dann z.B. zwei DIN A4 Hochformat auf einer DIN A4 Querformat unterbringen. Also Arbeitszeugnis Ausbildung + Gesellenbrief, Berufssschule plus Abiturzeugnis, statt 5 Seiten BA-Zeugnis nur noch 3 Seiten, statt 6 Seiten MA-Zeugnis nur noch 3 Seiten....

Antares1234
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 04.03.2021, 15:57

Recht herzlichen Dank für die erneute Korrektur. Alle guten Dinge sind 3!Wenn ich das so durchlese stellt sich mir folgende Frage: Im Studium habe ich ja auch einige schriftliche Arbeiten verfassen müssen, die auf eine wissenschatliche Karriere vorbereiten. Dort sind die Arbeiten so maximal passiv wie möglich geschrieben worden. So bin ich auch das Schreiben von Arbeiten gewohnt. Passiv = Die Handlung steht im Mittelpunkt. Gefühlt muss in JEDEM SATZ "ich oder meine" rein. Geht ein Personaler grundsätzlich davon aus, dass ich an einer Tätigkeit oder Erfolg nicht beteiligt war wenn in diesem Satz nicht ich drinnen steht? Oder ist ein "ich" Satz die bestmögliche Werbung für mich? Und was ist die bevorzugte Zeitform in einem Anschreiben?

im Internet hab ich ein Artikel über Ihre aktuelle Batterieentwicklung gelesen. Daraufhin habe ich mit Begeisterung Ihre Videos zur Betterieherstellung angesehen. Mit meinem gesammelten Wissen möchte ich aktiv als Entwicklungsingenieur die Zukunft der Mobilität mitgestalten.

Bei meinem jetztigen Arbeitgebern habe ich mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der Serienproduktion sammeln können.Dort erstellte ich erfolgreich einen Konzeptplan für eine komplexe neue Produktionsanlage. Es war wichtig, dass mit meinem Kozept die Effizienz deutlich gesteigert wird. Weiterhin senkte ich die laufenden Produktionskosten, indem ich geeignete Abstellmaßnahmen wie z.B. Handlings-, Software- und Prozessanpassungen eingeführt habe, um bestehende Problemene zu lösen. Mit meinen Erfolgen habe ich die Produktivität der Fertigung um fast 5% steigern können.

Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Lern- und Teamfähigkeit ab. Dies sind wichtige Eigenschaften die ich habe, um unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch erfolgreich zu lösen.

Bei meinen letzten Arbeitgebern habe ich erfolgreich in internationalen Teams meine Partner an neue Maschinen angelernt.

Die Stelle kann ich ab Monat antreten. Zur Abstimmung eines persönlichen Gespräches freue
ich mich sehr.

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TheGuide
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von TheGuide » 05.03.2021, 23:47

Antares1234 hat geschrieben:
04.03.2021, 15:57
Recht herzlichen Dank für die erneute Korrektur. Alle guten Dinge sind 3!Wenn ich das so durchlese stellt sich mir folgende Frage: Im Studium habe ich ja auch einige schriftliche Arbeiten verfassen müssen, die auf eine wissenschatliche Karriere vorbereiten. Dort sind die Arbeiten so maximal passiv wie möglich geschrieben worden. So bin ich auch das Schreiben von Arbeiten gewohnt. Passiv = Die Handlung steht im Mittelpunkt. Gefühlt muss in JEDEM SATZ "ich oder meine" rein. Geht ein Personaler grundsätzlich davon aus, dass ich an einer Tätigkeit oder Erfolg nicht beteiligt war wenn in diesem Satz nicht ich drinnen steht? Oder ist ein "ich" Satz die bestmögliche Werbung für mich? Und was ist die bevorzugte Zeitform in einem Anschreiben?
Bei deinen Seminararbeiten ging es um wissenschaftliche Fragestellungen. Wobei auch da Passiv nicht notwendigerweise häufiger vorkommt, Wissenschaftssprache drückt sich (zumindest in Deutschland) vor allem durch distanzierte Objektivität aus. Bei deiner Bewerbung geht es darum, DICH zu bewerben. Welche Zeitform du verwendest, hängt vom Kontext ab.

Antares1234
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 06.03.2021, 10:06

Danke für deine Hilfe. Ich habe mit deinen Tipps einiges über Anschreiben lernen können. Auch wenn ich mir bei soetwas schwert tue. Ich muss mich aktiv damit auseinander setzten. Sonnst bekomme ich ja nie meinen Traumjob in meiner Traumfirma ...

War mein drittes Anschreiben ok? Dein feedback ist mir wichtig. Danke!

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TheGuide
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von TheGuide » 06.03.2021, 11:07

Antares1234 hat geschrieben:
04.03.2021, 15:57
im Internet hab ich einEN Artikel über Ihre aktuelle Batterieentwicklung gelesen. Daraufhin habe ich MIR mit Begeisterung Ihre Videos zur Betterieherstellung angesehen. Mit meinem gesammelten Wissen möchte ich DIE ZUKUNFT DER MOBILITÄT aktiv als Entwicklungsingenieur die Zukunft der Mobilität AKTIV mitgestalten.

Bei meinem jetztigen Arbeitgebern habe ich mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der Serienproduktion sammeln können GESAMMELT._Dort erstellte ich erfolgreich einen Konzeptplan für eine komplexe neue Produktionsanlage. Es war wichtig, dass mit meinem Kozept die Effizienz deutlich gesteigert wird. Weiterhin senkte ich die laufenden Produktionskosten, indem ich geeignete Abstellmaßnahmen wie z.B. Handlings-, Software- und Prozessanpassungen eingeführt habe, um bestehende Problemene zu lösen. Mit meinen Erfolgen habe ich die Produktivität der Fertigung um fast 5% steigern können.
Rot: Streichen oder korrigieren.
Andere Farben: Wiederholungen!
Meine jetzige Tätigkeit als Prozessingenieur erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie Lern- und Teamfähigkeit ab.
Das Subjekt bist nicht du.
erfordert oder fordert ein, erfordert ab gibt es nicht. aber ist im Grunde egal, weil dieser Satz keine Werbung für dich ist.
Dies sind wichtige Eigenschaften die ich habe, um unerwartete Probleme in der laufenden Produktion schnellstmöglich und damit auch erfolgreich zu lösen.
Mit dem Einschub die ich habe versuchst du gewissermaßen einen Satz, in dem du nicht vorkamst, zu retten. Das gelingt aber nicht wirklich.

Lern- und Teamfähigkeit ist auch nichts, was Akademiker in ihrer Bewrbung unterbringen müssen (Teamfähigkeit vielleicht noch). Das setzt man voraus. Vor allem sollte dies nicht im Gewand einer Phrase geschehen.

Als eigeninitiativer Prozessingenieur bewies ich meine Sozialkompetenz u.a. beim Anlernen internationaler Kollegen am Schlagbohrer. (Der Schlagbohrer steht hier als Platzhalter für den tatsächlichen Maschinennamen)
Bei meinen letzten Arbeitgebern habe ich erfolgreich in internationalen Teams meine Partner an neue Maschinen angelernt.
Das ist kein ordentliches Deutsch.
Zur Abstimmung eines persönlichen Gespräches freue
ich mich sehr.
Das ist auch kein sinnvoller Satz.

Antares1234
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 06.03.2021, 16:03

Recht herzlichen Dank für das erneute Zerlegen meines Anschreibens. So langsam bekommt mein Anschreiben doch noch Hand und Fuß. Über ein erneutes Feedback freue ich mich sehr :)

im Internet hab ich einen Artikel über Ihre aktuelle Batterieentwicklung gelesen. Daraufhin habe ich mir mit Begeisterung Ihre Videos zur Batterieherstellung angesehen. Mit meinem gesammelten Wissen möchte ich die Zukunft der Mobilität als Entwicklungsingenieur aktiv mitgestalten.

Bei meinem jetzigen Arbeitgebern habe ich mehrjährige Berufserfahrung in der Prozessbetreuung der Serienproduktion gesammelt. Dort erstellte ich erfolgreich einen Konzeptplan für einen komplexen neuen Prober. Teile meines Entwurfs wie z.B. die Messzeitverkürzung wurden aufgrund sehr effizienter Ansätze sofort in die Praxis umgesetzt.

Weiterhin senkte ich die laufenden Kosten, indem ich meine zugeschriebenen Arbeitsbereiche stetig optimiert habe. Probleme sowie Störungen im Arbeitsablauf hab ich mit geeigneten Abstellmaßnahmen wie z.B. Handlings-, Software- und Prozessanpassungen gelöst. Mit meinen Erfolgen habe ich die Produktivität der Fertigung um fast 5% steigern können.

Als eigeninitiativer Prozessingenieur bewies ich meine Sozialkompetenz u.a. beim Anlernen internationaler Kollegen am vollautomatischen universal Werkstoffhärteprüfer.

Die Stelle kann ich ab Monat antreten. Ich freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch näher kennenzulernen

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TheGuide
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von TheGuide » 06.03.2021, 19:44

Antares1234 hat geschrieben:
06.03.2021, 16:03
Bei meinem jetzigen Arbeitgebern
Teile meines Entwurfs wie z.B. die Messzeitverkürzung wurden aufgrund sehr effizienter Ansätze sofort in die Praxis umgesetzt.
Passivsatz, du bist nicht der Agens.
Mit meinen Erfolgen habe ich die Produktivität der Fertigung um fast 5% steigern können.
...gesteigert.
Als eigeninitiativer Prozessingenieur bewies ich meine Sozialkompetenz u.a. beim Anlernen internationaler Kollegen am vollautomatischen universal Werkstoffhärteprüfer.
Ich bin keinINgenieur, ich kenne das Gerät nicht. Was genau prüft es? Denn ich habe das Gefühl, dass es Universalwerkstoffhärteprüfer heißen müsste.

Antares1234
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Re: Anschreiben Ingenieur

Beitrag von Antares1234 » 07.03.2021, 08:19

vielen Dank für das Feedback! Das Anschreiben schaut doch jetzt ganz brauchbar aus.

Teile meines Entwurfs wie z.B. die Messzeitverkürzung wurden aufgrund sehr effizienter Ansätze sofort in die Praxis umgesetzt --> Teile meines Entwurfs habe ich aufgrund sehr effizienter Ansätze wie z.B. die Messzeitverkürzung sofort in die Praxis umgesetzt.

nun zu den Maschinen:
Ein Prober ist eine Messmaschine. In meiner jetzigen Arbeit stellen wir mit Hilfe der Dünnschichttechnik Sensoren her. Mit der Dünnschichttechnik bringen wir elektrische Schaltungen im Mikroformat auf ein Substrat auf (wenige Mikrometer groß und einige Nanometer dick und ähnlich wie die elektischen Schaltungen im Prozessor deines PC´s). Diese elektrischen Schaltungen müssen auf vollständige Funktion hin geprüft werden.

Und mit einem Härteprüfer können Werkstoffeigenschaften eines Werkstoffes bestimmt werden. Damit lassen sich rückschlüsse auf den inneren Aufbau wie z.B. das Gefüge eines Werkstoffes herstellen.

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