Anschreiben Intitiativbewerbung als Trainer

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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S-i-l-v-a
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Anschreiben Intitiativbewerbung als Trainer

Beitrag von S-i-l-v-a » 15.09.2013, 20:50

Hallo,

ich möchte mich bei diversen Unternehmen als Trainerin für Produktwissen und Firmenphilosophie bewerben. Derzeit befinde ich mich in der Funktion einer Bereichsleiterin, in einem großen Unterhaltungselektronik- Unternehmen für Weiße Ware. Ich koordiniere Ausbildung, Einkauf und Verkauf. Ich verkaufe die Haushaltgeräte, auch dieser Hersteller, wo ich mich bewerben möchte, sehr gerne. In den letzten 9 Jahren, seit dem ich in diesem Unternehmen arbeite, habe ich mich gut weitergebildet (Kommunikation, Coaching, Führung, BWL Studium...) wodurch ich natürlich auch sehr gute Verkaufsergebnisse erzielen konnte. Die größte Freude hatte ich an der Ausbildung der Azubis und der Weiterbildung meiner Mitarbeiter und meiner Person selbst. Mein Bereich, den ich leite ist sehr erfolgreich, dennoch strebe ich auch eine Veränderung der beruflichen Tätigkeit an. Ich möchte das machen, was mir am meisten Spaß macht... und das rund um die Uhr. Nun brauche ich Eure Hilfe. 9 Jahre lang keine Bewerbung geschrieben :? . Wie findet Ihr mein Anschreiben?


Sehr geehrter Herr...

auf Empfehlung von Herr... wende ich mich direkt an Sie und
überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung
für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an.

Meine Arbeits- und Fähigkeitsschwerpunkte liegen derzeit in der Bereichsleitung des Warenbereichs Weiße Ware, der Warenbeschaffung, dem Verkauf von Haushaltgroß- und Kleingeräten, der Mitarbeiterführung und der betriebswirtschaftlichen Organisation.

Über die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen.


Diese Art von Anschreiben habe ich aus einem Bewerbungsratgeber (Hesse und ...). Es sollte knackig sein und alle Infos aus dem Lebenslauf und vom Deckblatt wirken lassen.

Auf dem Deckblatt steht unter meinem Foto, Name und Alter und dann das:

Ich biete Ihnen…
motivierendes überzeugendes Auftreten, hohe Sozial- und Kommunikationskompetenz, ausgeprägte, methodische und didaktische Fähigkeiten, fundierte Warenkenntnisse im Bereich Weiße Ware, verkaufspsychologisches Know- How, ausgeprägte Zielorientierung und Begeisterungsfähigkeit, selbständige, lösungsorientierte und zuverlässige Arbeitsweise


Also irgendwie habe ich noch kein richtig gutes Gefühl für diese Unterlagen. Was sagt Ihr dazu? Vielen Dank schon mal vorab für Eure Unterstützung.

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Re: Anschreiben Intitiativbewerbung als Trainer

Beitrag von FRAGEN » 15.09.2013, 21:50

Ein faszinierender Fall, S-i-l-v-a...

ich habe ja schon tausende von Bewerbungen gesehen... aber noch keine, wo das Deckblatt doppelt so viel Aussage wie das Anschreiben hat... ;-)

Ehrlich, ich weiss nicht, was ich sagen soll. Beim Lesen Deines Begrüssungs-Postings war ich sofort angetan von dem inneren Feuer, was darin zum Ausdruck kam, wurde ich von Satz zu Satz neugieriger und hatte keinen Zweifel, dass jetzt das HAMMER-Schreiben folgt... und dann kam gar nichts. Eine Handvoll leerer Phrasen ohne jegliche greifbare Aussage. Steht das so wirklich in einem Bewerbungsratgeber? Was soll daran "knackig" sein? Für mich bedeutet "Knackigkeit", sich glasklar zwischen der Konkurrenz zu positonieren - mit unverwechselbaren Aussagen, welche die persönliche und fachliche Individualität auf's Letzte zuspitzen. Ein Satz ist für mich umso knackiger, je kleiner die Zahl der Leute ist, die ihn ebenfalls für sich in Anspruch nehmen könnten. Und umgekehrt: Je größer die Zahl der Leute, denen ein Satz möglich ist, desto unknackiger muss er sein...

Mit Deinen o. g. Vorab-Erläuterungen warst Du für mich um KLASSEN näher an der Knackigkeit... und die Stichpunkte auf dem Deckblatt liegen irgendwo dazwischen. Willst Du Dein Bewerbungsbuch nicht mal zur Seite legen und stattdessen in Deinen eigenen Worten schreiben, wer Du bist, was Du kannst und was Du vorhast?
S-i-l-v-a hat geschrieben:Sehr geehrter Herr...

auf Empfehlung von Herr... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an.

Meine Arbeits- und Fähigkeitsschwerpunkte liegen derzeit in der Bereichsleitung des Warenbereichs Weiße Ware, der Warenbeschaffung, dem Verkauf von Haushaltgroß- und Kleingeräten, der Mitarbeiterführung und der betriebswirtschaftlichen Organisation.

Über die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.

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Ja ich will!

Beitrag von S-i-l-v-a » 17.09.2013, 20:07

Ja ich will! :D Ratgeber weggelegt und losgelegt... Vielen Dank für die zügige Beantwortung meiner Anfrage. Schön, dass es dieses Forum hier gibt. Nun mein zweites, sich schon etwas besser anfühlendes Anschreiben.

auf Empfehlung von Herrn ... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.
Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter um den Erfolg meiner Abteilung und der mir anvertrauten Mitarbeiter zu steigern.
Um uns von unseren stationären Wettbewerbern abzuheben, führe ich Seminare in der Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse, sowie die Entwicklung des verkaufspsychologischen Know-How meiner Mitarbeiter und den Auszubildenden des Unternehmens durch. Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun Hauptberuflich zu tun.
Deshalb und aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an. Ich hoffe Ihren Erfolg als Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einer der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa durch kontinuierliche Entwicklung Ihrer Handelspartner weiter ausbauen zu können

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen.


Und nun bin ich sehr gespannt, wie Ihr/Du dies finde(s)t? Gibt es etwas was ich sinnvoller Weise ergänzen darf oder weglassen soll?

Liebe Grüße

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Gleich die nächste Version :-)

Beitrag von S-i-l-v-a » 17.09.2013, 20:44

Beim Nachlesen der letzten Version verspürte ich den Wunsch noch eine Kleinigkeit zu ändern :lol:
Deshalb sende ich sie gleich noch nach. Auf geht's... erwarte, schon mal vorab dankend das Feedback :D
auf Empfehlung von Herrn ... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Insbesondere in dem Bereich der Jugend und Erwachsenen-Pädagogik. Damit gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Erfolg meiner Abteilung und der mir anvertrauten Mitarbeiter zu steigern.

Um uns von unseren stationären Wettbewerbern ständig weiter abzuheben, führte ich regelmäßig Seminare und stationäre Coachings in der Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse, sowie die Entwicklung des verkaufspsychologischen Know-How meiner Mitarbeiter und den Auszubildenden des Unternehmens durch. Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun Hauptberuflich zu tun.
Deshalb und aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an. Ich möchte Ihren Erfolg als Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einer der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa durch kontinuierliche Entwicklung Ihrer Handelspartner weiter ausbauen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen.

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Re: Ja ich will!

Beitrag von FRAGEN » 17.09.2013, 20:48

S-i-l-v-a hat geschrieben:Nun mein zweites, sich schon etwas besser anfühlendes Anschreiben.


Für mich fühlt sich das auch schon um Einiges besser an... auch wenn ich noch nicht alles verstehe. Was hat dieser Satz z. B. zu bedeuten?
S-i-l-v-a hat geschrieben:auf Empfehlung von Herrn ... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.
Heisst das, dass Du den Instanzenweg umgehst und Dich nicht an die Personalabteilung, sondern einen Vorstand o. ä. wendest? Was wäre dann die Geschichte dahinter? Ich meine... es muss ja nicht nur Dein Interesse nach einem möglichst hochrangigen Ansprechpartner, sondern auch um die Relevanz der Begegnung aus dessen Sicht gehen, oder?
S-i-l-v-a hat geschrieben:In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter um den Erfolg meiner Abteilung und der mir anvertrauten Mitarbeiter zu steigern. Um uns von unseren stationären Wettbewerbern abzuheben, führe ich Seminare in der Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse, sowie die Entwicklung des verkaufspsychologischen Know-How meiner Mitarbeiter und den Auszubildenden des Unternehmens durch.
Im Prinzip sind das schon zwei gute Argumente. Das Zusammenspiel der konkreten Sätze wirkt auf mich allerdings etwas unglücklich. Das liegt daran, dass beide Sätze in einem sehr ähnlichen Nebensatz ("um dies und jenes zu tun") ein sehr ähnliches Ziel formulieren... und in den jeweiligen Hauptsätzen dazu zwei Wege andeuten, die sich entgegengesetzt anhören. Ganz ehrlich: Ich habe das 3 x hintereinander gelesen und dachte die ganze Zeit, dass da irgendwo ein Fehler ist. Immer so... Moment... will sie den Erfolg jetzt erreichen, indem sie SICH bildet? Oder indem sie die ANDEREN bildet? In Wirklichkeit ist es natürlich kein Widerspruch... aber es klingt halt so unfertig... als hättest Du Dich bis zum Moment des Abschickens nicht für eine von zwei Alternativ-Argumentationen entscheiden können... ;-)

Blöde Frage nebenbei: Die "stationären Wettbewerber" sind eine typische Redensart bei Euch? Was bedeutet "stationär" in diesem Fall?
S-i-l-v-a hat geschrieben:Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun Hauptberuflich zu tun.
DAS ist ein knackiger Satz, S-i-l-v-a... nur Adjektive im Satz bitte klein... ;-)
S-i-l-v-a hat geschrieben:Deshalb und aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an.
Das wiederum ist ein sehr unknackiger Satz... nicht nur wegen dem umständlichen Satzbau und der sehr förmlichen Formulierungen, sondern in allererster Linie wegen des unklaren Arguments: Was hat all das denn nun mit gerade dieser Firma zu tun? Du schiebst den Grund zwar im Folgesatz nach... aber das ist eigentlich zu spät. Der Satz ohne inhaltlichen Nährwert hat den Platz davor (und die frische Aufmerksamkeit des Lesers) ja schon weggenommen. Ich würde die "Nummer 1 der deutschen Hausgeräteindustrie" sofort bringen - und daraus dann meine Motivation ableiten.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Gibt es etwas was ich sinnvoller Weise ergänzen darf oder weglassen soll?
Du dürftest m. E. einen Blick in die Zukunft ergänzen... und Deinem Ansprechpartner plastisch vor Augen führen, was Du bei und mit ihm zu tun gedenkst... ;-)

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Formulierungshilfe nötig ;-)

Beitrag von S-i-l-v-a » 17.09.2013, 21:57

Hilfe :idea: mir raucht der Kopf, ich hoffe so ist es besser? Ich glaube ich brauche Hilfe, bei den Formulierungen. Komme gerade an meine Grenze...
Meine neue Version:
Sehr geehrter Herr ...,

auf Empfehlung ihres Außendienstmitarbeiters Herr ... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.
Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Um uns von unseren Wettbewerbern ständig weiter abzuheben, führte ich regelmäßig für meine Mitarbeiter und die Auszubildenden des Unternehmens Seminare und Coachings in der Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse, sowie die Entwicklung des verkaufspsychologischen Know-How durch.

Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun. Das für ein Unternehmen zu machen, welches die Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einer der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa ist, würde mir große Freude bereiten.
Deshalb und aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an.

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Ein Verkäufer der sicher in den Produktkenntnissen ist, kann sich viel mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren und dann geschickt eins mit dem anderen kombinieren. Ich bin in der Lage, die Menschen dahingehend zu trainieren und möchte es für ... Hausgeräte tun.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oh wie ich hoffe dass es besser ist? Ansonsten bitte ich um Ideen zur Formulierung. Im Reden bin ich besser :wink: Dankeschön

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Re: Formulierungshilfe nötig ;-)

Beitrag von FRAGEN » 18.09.2013, 23:23

S-i-l-v-a hat geschrieben:Ansonsten bitte ich um Ideen zur Formulierung. Im Reden bin ich besser :wink:
Wo siehst Du denn da den Unterschied? Bzw. wo wäre das Problem, den Brief gewissermassen als eine Rede in Schriftform zu betrachten? Ich würde das an Deiner Stelle wirklich so machen - mir gerade bei schwierigen Stellen vorstellen, dass ich es jemandem persönlich erkläre... es vielleicht sogar laut tun, wenn gerade keiner guckt... ;-)
S-i-l-v-a hat geschrieben:auf Empfehlung ihres Außendienstmitarbeiters Herr ... wende ich mich direkt an Sie und überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.
Der Hintergrund würde mich immer noch interessieren. Ohne weiterführende Informationen wäre dies für mich ein reiner Füllsatz.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.
So ist es klar - und das Detail mit der Pädagogik, was Du in einer zwischenzeitlichen Version noch hattest, fände ich ebenfalls sehr gut und passend.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Um uns von unseren Wettbewerbern ständig weiter abzuheben, führte ich regelmäßig für meine Mitarbeiter und die Auszubildenden des Unternehmens Seminare und Coachings in der Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse, sowie die Entwicklung des verkaufspsychologischen Know-How durch.
Es ist klar, was Du sagen willst... aber rein sprachlich ist dieser Satz ziemlich unsauber. Man führt keine Seminare oder Coachings "in der Vertiefung irgendwelcher Kenntnisse" durch. Entweder man führt die Seminare durch - oder man vertieft die Kenntnisse. Mit der "Entwicklung des Know-Hows" wird es dann völlig unübersichtlich. Wäre die auch noch Bestandteil dieser Seminare? Oder wäre die ein eigenes Thema? Ich glaube, ich würde diese Dinge völlig neu sortieren - und jeden wirklich wichtigen Aspekt in einem eigenen Satz mit eigener Aussage dazu behandeln...
S-i-l-v-a hat geschrieben:Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun. Das für ein Unternehmen zu machen, welches die Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einer der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa ist, würde mir große Freude bereiten.
So ist die Sinnabfolge klar. Der Kleinmädchenabschluss mit der "grossen Freude" entspricht dabei m. E. aber nicht Deiner persönlichen und fachlichen Gewichtsklasse. Hier sollte ein professionellerer Abschluss her.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Deshalb und aus Gründen der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sowie der Begeisterung für Weiße Ware strebe ich eine Tätigkeit als Trainerin für Ihre Firma an.
Was findest Du bloss an diesem Satz? Was steht da, was nirgends sonst stünde? Ich würde den wirklich streichen...
S-i-l-v-a hat geschrieben:Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Ein Verkäufer der sicher in den Produktkenntnissen ist, kann sich viel mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren und dann geschickt eins mit dem anderen kombinieren. Ich bin in der Lage, die Menschen dahingehend zu trainieren und möchte es für ... Hausgeräte tun.
Wunderbar. Das bist Du. Das ist Dein "Reden in Schriftform", oder? Genau so müsste m. E. Deine ganze Bewerbung klingen: Knackig-verbindlich mit einem angenehmen Sprachfluss! Du kannst es doch. Ich freue mich auf den nächsten Anlauf!

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In lauter Rede niedergeschrieben :-)

Beitrag von S-i-l-v-a » 19.09.2013, 21:22

1000x Dankeschön... Das hat geholfen... :D :D :D
Nun ein neuer Versuch: (langsam fängt es sogar an Spaß zu machen)

Sehr geehrter Herr ...,

in einem Gespräch mit Ihrem Außendienstmitarbeiter Herr ... über meine berufliche Neuorientierung empfahl er mir, mich direkt an Sie zu wenden. Deshalb überreiche Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.

Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Einen besonderen Focus legte ich auch auf die Qualifikation meiner Mitarbeiter und der Auszubildenden des Unternehmens. Deshalb führte ich Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse und verkaufspsychologischen Know-How durch.

Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun. In Ihrem Unternehmen, der Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einem der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa, sehe ich sehr gute Chancen, erfolgreich zu sein und mich persönlich und fachlich weiter zu entwickeln.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Ein Verkäufer der sicher in den Produktkenntnissen und der Nutzenargumentation ist, kann sich viel mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren und dann geschickt eins mit dem anderen kombinieren. Ich bin in der Lage, dies zu trainieren und möchte es für Siemens Hausgeräte tun.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Freue mich auf Deine Antwort. :D

Liebe Grüße

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Re: In lauter Rede niedergeschrieben :-)

Beitrag von FRAGEN » 19.09.2013, 23:49

S-i-l-v-a hat geschrieben:Nun ein neuer Versuch: (langsam fängt es sogar an Spaß zu machen)
Wäre ja auch ein Wunder, wenn nicht. Im Prinzip müssen solche Ansprachen doch exakt auf Deiner Linie liegen. Du musst halt quasi Deinen Leser zur richtigen Antwort coachen... ;-) ;-) ;-)

Ich finde, es wird... wobei ich den Begriff der "beruflichen Neuorientierung" zur Begrüssung vermeiden würde. Das hat so etwas von "Lebenskrise" und "Turnaround" an sich. Ist es bei Dir ja nicht. Du hast Deine Linie ja schon lange gefunden - und willst Dich nun noch stärker in dieser Richtung fokussieren... n'est-ce que pas?

Unabhängig davon finde ich immer noch, dass im ersten Absatz zu wenig passiert. Ausser dem, was man schon aus dem Betreff weiss, steht da ja nur, dass Du mit einem Aussendienstler geredet hast. Wenn Du den Absatz behalten willst (was aus meiner Sicht absolut kein "Muss" wäre), sollte da noch irgendetwas hinein, was den Leser persönlich ernsthaft interessieren könnte...
S-i-l-v-a hat geschrieben:In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Dadurch gelang es mir
M. E. fehlt hier die Richtung der Fortbildungen als Zwischenschritt. Ich meine... Bildung an sich und im Allgemeinen würde ja nicht zwingend zu den von Dir genannten Effekten führen.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Deshalb führte ich Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse und verkaufspsychologischen Know-How durch.
Normalerweise mache ich das nicht. Aber ausnahmsweise: "...zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse sowie des verkaufspsychologischen Know-Hows"...
S-i-l-v-a hat geschrieben:In Ihrem Unternehmen, der Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einem der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa, sehe ich sehr gute Chancen, erfolgreich zu sein und mich persönlich und fachlich weiter zu entwickeln.
Viel besser als vorher... aber wenn Deine Vorstellung von "Erfolg" und "Entwicklung" noch ein klein bisschen spezifischer werden könnte, wäre es auch noch ein klein bisschen besser... ;-)

Noch einmal laut geredet... dann solltest Du es m. E. haben... ;-)

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Ich wag mal was...

Beitrag von S-i-l-v-a » 20.09.2013, 21:32

Hallo und vielen Dank für das Feedback, sowie das "sowie".
Ich fühle mich sehr gut gecoacht!!!! :D :D :D
Sehr schön, dass das hier so gut möglich ist... DANKE DIR!!!
... und nun wage ich es einfach mal... einen ganz anderen Einleitungssatz, sowie den weiteren Anpassungen:

Sehr geehrter Herr ...,

Langfristig in einem wandelnden Markt erfolgreich zu sein, bedarf stetiger Weiterentwicklung. Schenken sie mir dennoch etwas Ihrer kostbaren Zeit, damit ich ein Teil dieses Erfolges sein kann.

Seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware im... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Insbesondere im Bereich der Jugend- und Erwachsenenpädagogik. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Einen besonderen Focus legte ich auch auf die Qualifikation meiner Mitarbeiter und der Auszubildenden des Unternehmens. Deshalb führte ich Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse sowie verkaufspsychologischen Know-Hows durch.

Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun. In Ihrem Unternehmen, der Nummer eins der deutschen Hausgeräteindustrie und einem der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa, sehe ich sehr gute Chancen, erfolgreich als Trainerin tätig zu sein.

Mit der Vielfallt Ihrer Produkte sowie künftigen Innovationen setze ich auch die stetige Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten und Fertigkeiten als Markenbotschafterin voraus.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Ein Verkäufer der sicher in den Produktkenntnissen und der Nutzenargumentation ist, kann sich viel mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren und dann geschickt eins mit dem anderen kombinieren. Ich bin in der Lage, dies zu trainieren und möchte es für Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH tun.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wie findest Du diese Version? Darf ich etwas anpassen? Sol ich den Einleitungssatz lieber weglassen? Huch diesmal kann ich nochmehr Dein Feedback kaum erwarten. Freue mich!!!

Liebe Grüße

PS:Ich sehe mich schon die Bewerbung in den Briefkasten legen... :D :D :D und die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch lesend... Wahrscheinlich ruft er vorher an, weil er nicht warten möchte...

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Re: Ich wag mal was...

Beitrag von FRAGEN » 21.09.2013, 12:47

S-i-l-v-a hat geschrieben:Ich fühle mich sehr gut gecoacht!!!! :D :D :D
Ich gebe mir Mühe.. und etwas anpassen darfst Du auch noch... ;-)

Sehr schön finde ich zunächst einmal den neuen Satz mit der "Markenbotschafterin"... wobei der sich für mein Gefühl so ein klein wenig mit dem Vorangegeganen beisst, der ja auf das Ziel des "Trainerinnen"-Daseins hinausläuft. "Ja, was denn nun?" könnte man sich da fragen. Die Markenbotschafterin finde ich dabei auf jeden Fall stärker. Von daher würde ich eher an dem vorangehenden feilen. Der ist ja auch generell noch nicht ganz lupenrein vom inhaltlichen Standpunkt. Er ist im Vergleich zur Vorgängerversion zwar spezifischer vom Fazit her... nur hat dieses Fazit leider wenig mit dem Satzeinstieg zu tun. Mir zumindest erschließt sich die Kausalität zwischen Unternehmensgröße und Trainingserfolg noch nicht...

Ähnliches gilt für den Einstieg: Dein "Wagnis" ist schon sehr viel besser... aber auch noch nicht so richtig auf den Punkt...
S-i-l-v-a hat geschrieben:Langfristig in einem wandelnden Markt erfolgreich zu sein, bedarf stetiger Weiterentwicklung.
Hmmmm... redest Du da vom Zielunternehmen oder Dir selbst? Dem Folgesatz nach eher vom Unternehmen, oder? Wenn ich der Adressat wäre, käme mir solch eine Ermahnung als Begrüssung einer Unbekannten, die etwas von mir will, ziemlich unangebracht vor. Der zweite Satz wirkt auch stilistisch wie ein Fremdkörper auf mich. Sei ehrlich: Der ist nicht beim lauten Sprechen entstanden, nicht wahr?

Grundsätzlich finde ich das Thema "Weiterentwicklung" als Einleitung und Motto der Bewerbung aber passend für Dich und Deine Situation. Ich fände es nur wichtig, dass sofort deutlich wird, dass Du da zunächst einmal bei Dir persönlich ansetzt - und dann von dort aus auf andere Entwicklungen (bei der Zielfirma und/oder deren Personal) kommst...
S-i-l-v-a hat geschrieben:Wahrscheinlich ruft er vorher an, weil er nicht warten möchte...
Gut möglich. Wenn Du noch ein bisschen feilst, hält er sich vermutlich gar nicht mit der Stelle auf... sondern lädt Dich gleich zum Essen ein... ;-)

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Beitrag von S-i-l-v-a » 24.09.2013, 21:07

Hallo :D nach einer schöpferischen Pause (Inventur :wink: ), noch im kreativen Tal. Wo ist blos der Bergpfad zur Spitze???
Ich denke ich brauche Formulierungshilfen...
:

seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin Weiße Ware ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Insbesondere im Bereich der Jugend- und Erwachsenenpädagogik. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Einen besonderen Focus legte ich auch auf die Qualifikation meiner Mitarbeiter und der Auszubildenden des Unternehmens. Deshalb führte ich regelmäßig Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse sowie verkaufspsychologischen Know-Hows durch.

Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun. In Ihrem Unternehmen, einem der führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa und Spitzenreiter bei nationalen und internationalen Patentanmeldungen sehe ich für mich ein breites, zukunftsgerechtes Aufgabenspektrum, welches mir die Möglichkeit gibt, mich persönlich und fachlich weiter zu entwickeln.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Ein Verkäufer der sicher in den Produktwissen, der Nutzenargumentation und Präsentation ist, kann sich viel mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren. Durch eine geschickte Kombination von beidem fungiert er als Bindeglied zwischen Marke und Kunde. Ich bin in der Lage die Menschen dahingehend zu trainieren und möchte es für Ihr Unternehmen tun.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Mein Gesprochenes will mir gerade auch nicht so recht gefallen, insbesondere: für mich ein breites, zukunftsgerechtes Aufgabengebiet

Wie bekomme ich es kompetenter ausgedrückt?

Soll ich oben in den ersten zwei Textpassagen lieber in Gegenwart oder Vergangenheit schreiben?

Liebe Grüße

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Re: Zurück

Beitrag von FRAGEN » 26.09.2013, 22:08

S-i-l-v-a hat geschrieben:Mein Gesprochenes will mir gerade auch nicht so recht gefallen, insbesondere: für mich ein breites, zukunftsgerechtes Aufgabengebiet
Hmmmm... mir gefällt es auch nicht so richtig. Ist es denn wirklich Gesprochenes? Würde mich fast wundern. Gesprochen war für mich
S-i-l-v-a hat geschrieben:Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun.
Ich glaube, ich würde dahin zurück... und von da aus weiter sprechen. Du hast Dich entschlossen, dies nun hauptberuflich zu tun... und wenn Deine beste Freundin Dich jetzt mit grossen Augen beim Cocktail "Aber warum denn?" fragen würde... was würdest Du dann sprechen?
S-i-l-v-a hat geschrieben:Wie bekomme ich es kompetenter ausgedrückt?


Wie gesagt: Mein Eindruck ist, dass das Problem in der entgegen gesetzten Richtung liegt - dass Du den "Kompetenzwillen" an dieser Stelle übertrieben... bzw. in der falschen Hinsicht an den Tag gelegt hast. Die Kompetenz sollte m. E. im Denken liegen - darin, dass Dir die richtigen Dinge wichtig sind und dass Du diese auf klarstem logischen Wege miteinander verbindest. Das Ergebnis sollte von jemandem in Deiner Funktion dann allerdings wieder möglichst unmittelbar einleuchtend und dynamisch vorgetragen werden. Den Willen und die Kraft zur Begeisterung (nicht nur Dir selbst, sondern vor allem Deiner Zuhörer) sollte man zwischen den Zeilen deutlich spüren.
S-i-l-v-a hat geschrieben:Soll ich oben in den ersten zwei Textpassagen lieber in Gegenwart oder Vergangenheit schreiben?
Rein gefühlsmässig hätte ich gesagt: Die erste in der Vergangenheit, die zweite in der Gegenwart. Aber damit würde ich mich erst einmal nicht aufhalten...

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Gut nun wirklich gesprochen

Beitrag von S-i-l-v-a » 27.09.2013, 21:56

:D Es gelang mir auch ohne Cocktail, mit mir selbst als beste Freundin :D Gesprochenes zu Papier zu bringen. Hihi. NUN BIN ICH ABER WIRKLICH GESPANNT was Du dazu sagst??? ES folgt der Text:

seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Insbesondere im Bereich der Jugend- und Erwachsenenpädagogik. Dadurch gelang es mir professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Einen besonderen Focus lege ich auch auf die Qualifikation meiner Mitarbeiter und der Auszubildenden des Unternehmens. Deshalb führe ich regelmäßig Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse sowie verkaufspsychologischen Know-Hows durch. Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe dies nun hauptberuflich zu tun.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es den Verkäufern fällt, bei der heutigen Produktvielfallt und deren ständiger Weiterentwicklungen, sowie hinzukommender Neuheiten stets gut geschult zu sein. Im Verkauf gewinnen die Hersteller, die es schaffen vor Ort die Mitarbeiter zu begeistern und darüber Wissen leicht und dauerhaft verankern.

Ein Verkäufer der sicher im Produktwissen, der Nutzenargumentation und Präsentation ist, kann sich auch mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren. Durch eine geschickte Kombination von beidem fungiert er, auf Augenhöhe nachhaltig als Bindeglied zwischen Marke und Kunde.

Ich bin in der Lage dies zu trainieren und verkaufe seit 16 Jahren begeistert Ihre Produkte. Diesen Enthusiasmus möchte ich mit dem oben genannten bei allen Ihren Handelspartnern erreichen und langfristig Ihren Erfolg als führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa aufrecht erhalten sowie steigern.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

NUUUUN wie ist das? :D :D :D

Dankeschön dass Du mich schon mal soweit gebracht hast. ABSOLUTE SPITZENKLASSE!!! Danke Danke Danke.

PS: Die Kommasetzung ist nicht so meins, gesprochene Pausen setze ich anders. Ist es so korrekt, wie geschrieben oder nicht geschrieben. :oops:

Liebe Grüße

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FRAGEN
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Re: Gut nun wirklich gesprochen

Beitrag von FRAGEN » 28.09.2013, 00:02

S-i-l-v-a hat geschrieben:NUUUUN wie ist das? :D :D :D
Ich bin begeistert. Da spürt man jetzt wirklich eine Bewerberin, die für das Kommunizieren und Motivieren brennt. Und wenn sie dazu keinen Alkohol braucht - umso besser!

Und nochmal mit richtigen Kommata:
S-i-l-v-a hat geschrieben:seit 9 Jahren bin ich als Bereichsleiterin ... tätig. In dieser Zeit bildete ich mich kontinuierlich weiter. Insbesondere im Bereich der Jugend- und Erwachsenenpädagogik. Dadurch gelang es mir KOMMA professioneller und förderlicher mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren und somit den Unternehmenserfolg zu steigern.

Einen besonderen Focus lege ich auch auf die Qualifikation meiner Mitarbeiter und der Auszubildenden des Unternehmens. Deshalb führe ich regelmäßig Seminare und Coachings zur Vertiefung der Produkt- und Warenkenntnisse sowie DES verkaufspsychologischen Know-Hows durch. Dieser Aufgabenbereich gefällt mir so sehr, dass ich mich entschlossen habe KOMMA dies nun hauptberuflich zu tun.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es den Verkäufern fällt, bei der heutigen Produktvielfallt und deren ständiger Weiterentwicklungen KEIN KOMMA sowie hinzukommender Neuheiten stets gut geschult zu sein. Im Verkauf gewinnen die Hersteller, die es schaffen KOMMA vor Ort die Mitarbeiter zu begeistern und darüber Wissen leicht und dauerhaft verankern.

Ein Verkäufer KOMMA der sicher im Produktwissen, der Nutzenargumentation und Präsentation ist, kann sich auch mehr auf das zwischenmenschliche Miteinander konzentrieren. Durch eine geschickte Kombination von beidem fungiert er KEIN KOMMA auf Augenhöhe nachhaltig als Bindeglied zwischen Marke und Kunde.

Ich bin in der Lage KOMMA dies zu trainieren und verkaufe seit 16 Jahren begeistert Ihre Produkte. Diesen Enthusiasmus möchte ich mit dem oben genannten bei allen Ihren Handelspartnern erreichen und langfristig Ihren Erfolg als führenden Hersteller von Haus- und Einbaugeräten in Europa aufrecht erhalten sowie steigern.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

S-i-l-v-a
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Einbahnstraße mit Richtungsänderung

Beitrag von S-i-l-v-a » 29.09.2013, 18:46

Dankeschön für Deine Unterstützung. Von jetzt ab kannst Du jede Dir begegnende Trainerin fragen, ob Sie die 2013, online zum Bewerbungsschreiben Gecoachte ist. Sollte ich mit ja antworten, dann bekommst Du von mir ein Gratis- Training. :D Dann ist dies hier eine Einbahnstraße mit Richtungsänderung.
Dankeschön nochmal und weiter so!!! :D :D :D
PS: Empfehle dies hier schon fleißig weiter...

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FRAGEN
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Re: Einbahnstraße mit Richtungsänderung

Beitrag von FRAGEN » 29.09.2013, 18:57

S-i-l-v-a hat geschrieben:Von jetzt ab kannst Du jede Dir begegnende Trainerin fragen, ob Sie die 2013, online zum Bewerbungsschreiben Gecoachte ist.
Werde ich machen... und bin mir tatsächlich ganz sicher, dass ich von Dir auch eine Menge lernen könnte...
S-i-l-v-a hat geschrieben: Empfehle dies hier schon fleißig weiter...
Nett von Dir. Du solltest dabei im Interesse aller Beteiligten aber immer auch deutlich machen, dass es hier im Wesentlichen um "Hilfe zur Selbsthilfe" geht. Ich weiss ja nicht, wie eingehend Du Dich hier mit anderen Threads beschäftigt hast... aber Deiner hier ist dank Deines persönlichen Einsatzes schon etwas Besonderes. Solch drastische Entwicklungen von der ersten bis zur letzten Fassung sind selten... und die vielen, die nur mal eben checken wollen, ob ihnen irgendwer eine fertige Lösung vorsetzt, bleiben meist in etwa dort, wo sie waren... ;-)

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