Anschreiben Maschinenbau Absolvent

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
Lizzel
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Anschreiben Maschinenbau Absolvent

Beitrag von Lizzel » 25.10.2015, 19:56

Guten Abend zusammen,

ich möchte mich auf eine Stelle als Ingenieur im Bereich der Automatisierungstechnik bewerben.
Ich hoffe ihr habt wertvolle Tipps was Inhalt, Aufbau, Grammatik und Formulierung angeht.
Mir fällt es echt schwer eine vernünftige Bewerbung zu Papier zu bringen.
Danke schon mal für alle Tipps!

Bewerbung auf die Position „Ingenieur / Techniker (m/w)“ über xxx.de

Sehr geehrter Herr XXX,
mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot gelesen und im Anschluss ihre Homepage studiert. Als gelernter Industriemechaniker bin ich immer begeistert, wenn ich ein Produkt nicht nur konstruiere, sondern vom ersten Bauteil in der Fertigung bis hin zur Endabnahme beim Kunden dabei sein kann. Als Konstrukteur freut es mich auch die Konstruktion und Ausarbeitung komplett zu übernehmen und nicht nur einen Teil.

Die theoretischen Grundlagen der Konstruktion konnte ich mir während meines Maschinenbaustudiums aneignen. In meinem Umwelt- und Verfahrenstechnikstudium lernte ich zudem verschiedene Gebiete des Maschinenbaus kennen.
Als Absolvent konnte ich bisher nur praktische Erfahrung während eines Praktikums sammeln. Dafür hab ich als Mechaniker Automatisierungsanlagen bedient, gewartet und montiert.

Erfahrung in der Anwendung von Solid Works kann ich noch nicht vorweisen, dafür aber in der Anwendung von Solid Edge und ProE Wildfire.

Wie Sie sehen, bin ich für eine Mitarbeit hochmotiviert und freue mich, Ihnen dies im Vorstellungsgespräch persönlich zu beweisen.

nordlaender
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Re: Anschreiben Maschinenbau Absolvent

Beitrag von nordlaender » 25.10.2015, 20:27

Das Schreiben ist so nicht zielführend. Das Genze liest sich wie die Bewerbungen eines FAcharbeiters und nicht wie die eines Ingenieurs.
Lizzel hat geschrieben: Bewerbung auf die Position „Ingenieur / Techniker (m/w)“ über xxx.de

Sehr geehrter Herr XXX,
mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot gelesen und im Anschluss ihre Homepage studiert.
Das mit der Homepage kannst du noch weglassen. Das bringt Raum für die harten Fakten. Folgender Satz reicht an dieser Stelle aus:

Sehr geehrter Herr XXX,
die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse gefundem.
Lizzel hat geschrieben:Als gelernter Industriemechaniker
Du bist Ingenieur und bewirbst dich als solcher. Die Ausbildung ist "nur" noch schmückendes Beiwerk und kommt somit nicht als erstes.
Lizzel hat geschrieben:bin ich immer begeistert, wenn ich ein Produkt nicht nur konstruiere, sondern vom ersten Bauteil in der Fertigung bis hin zur Endabnahme beim Kunden dabei sein kann. Als Konstrukteur freut es mich auch die Konstruktion und Ausarbeitung komplett zu übernehmen und nicht nur einen Teil.
Deine Motivation in allen Ehren, hier mußt du erklären warum du auf die Stelle passt und dieses am besten noch mit Beispielen untermauern.
Hierzu greifst du die Punkte aus der Stellenanzeige auf und stellst deine Fakten dar wie diú diese erfüllst.
Lizzel hat geschrieben:Die theoretischen Grundlagen der Konstruktion konnte ich mir während meines Maschinenbaustudiums aneignen. In meinem Umwelt- und Verfahrenstechnikstudium lernte ich zudem verschiedene Gebiete des Maschinenbaus kennen.
Zeige was du kannst und mache dich nicht klein. Die Einschränkungen (z.B. "nur theoretisch") gehören nicht ins Anschreiben.
Lizzel hat geschrieben:Als Absolvent konnte ich bisher nur praktische Erfahrung während eines Praktikums sammeln. Dafür hab ich als Mechaniker Automatisierungsanlagen bedient, gewartet und montiert.
Hier machst du dich wieder unnötig klein
Lizzel hat geschrieben:Erfahrung in der Anwendung von Solid Works kann ich noch nicht vorweisen, dafür aber in der Anwendung von Solid Edge und ProE Wildfire.
Auch hier zeigst du gleich auf was du nicht kannst. Den gleichen Satz kann man auch proaktiv formulieren:

Im Bereich der 3D Konstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen, auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire), sammeln. Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.
Lizzel hat geschrieben:Wie Sie sehen, bin ich für eine Mitarbeit hochmotiviert und freue mich, Ihnen dies im Vorstellungsgespräch persönlich zu beweisen.
Das ist Murks. Du sollst mit deinen Fähigkeiten vorher die Neugier erzeugen dich einzuladen. Hier reicht der einfache Schlussatz, dass du für ein persönliches Gespräch gern zur Verfügung stehst.

Schau dir m,al die Beispielunterlagen unter folgenden Links an:

https://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html

http://www.k-p-p.de/bewerbungstipps.html

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Re: Anschreiben Maschinenbau Absolvent

Beitrag von TheGuide » 26.10.2015, 00:21

nordlaender hat geschrieben:
Lizzel hat geschrieben: Bewerbung auf die Position „Ingenieur / Techniker (m/w)“ über xxx.de

Sehr geehrter Herr XXX,
mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot gelesen und im Anschluss ihre Homepage studiert.
Das mit der Homepage kannst du noch weglassen. Das bringt Raum für die harten Fakten. Folgender Satz reicht an dieser Stelle aus:

Sehr geehrter Herr XXX,
die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse gefunden.
Selbst das ist eine überflüssige Information. Wenn dem nicht so wäre, könnte der Bewerber sowohl sich als auch dem Adressaten die Mühe sparen.

Ansonsten schließe ich mich aber Nordländer an und weise darüber hinaus noch darauf hin, dass das mehrfach auftauchen können ein Weichmacher ist. Statt dieses Wort zu konjugieren, lieber die Verben selbst konjugieren, die an können hängen. Also anstatt "ich kann erfolgreich arbeiten" besser "ich arbeite erfolgreich".

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 26.10.2015, 15:46

Vielen Dank für euer tolles Feedback!

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 26.10.2015, 17:57

So ich hoffe diese Version ist besser.
Zwei Fragen noch vorab:
1.) Ich hab meinen Abschluss nicht im Maschinenbau gemacht, sondern in einem verwandten Bereich. Muss/sollte ich das im Anschreiben erwähnen?
2.) Die Firma liegt etwas ab vom Schuss, sollte ich meine Bereitschaft zum Umzug erwähnen?

Nordlaender ich war so frei deine Formulierung zu meinen CAD Kenntnissen zu übernehmen. Ich hoffe das ist okay.


Sehr geehrter Herr XXX,
die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse gefunden.

In meinem Maschinenbaustudium war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig und erlangte auch Kenntnisse der Berechnung und Auslegung von Bauteilen. Zudem konnte ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Bauteils, während eines Praktikums, beweisen.

Als gelernter Industriemechaniker, mit Berufserfahrung, besitze ich bereits Kenntnisse der Automatisierungstechnik, die ich durch Wartungen, Montagen und Bedienung erlangt habe.

Im Bereich der 3D Konstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen, auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire), sammeln. Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.

Ich könnte Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Meine Gehaltsvorstellungen liegen im Bereich von 40.000 – 45.000 €/Jahr brutto.

Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.

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Beitrag von TheGuide » 26.10.2015, 18:48

Lizzel hat geschrieben:Sehr geehrter Herr XXX,
|Abstand!
die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse gefunden.
Sonst würdest du nicht schreiben!
In meinem Maschinenbaustudium war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig
Zudem konnte ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Bauteils, während eines Praktikums, beweisen.
Zudem bewies ich mich...

Im Bereich der 3DBINDESTRICHKonstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen, auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire), sammeln.
Kommata raus!
Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3DBINDESTRICHBereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.
Ich könnte Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Du sollst mit der Bewerbung überzeugen, eingeladen zu werden.

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Beitrag von nordlaender » 26.10.2015, 21:55

Lizzel hat geschrieben: 1.) Ich hab meinen Abschluss nicht im Maschinenbau gemacht, sondern in einem verwandten Bereich. Muss/sollte ich das im Anschreiben erwähnen?
Ich würde das Anschreiben nutzen um einen Link zwischen dem etwas abweichenden Studiengang und der Stelle zu schaffen.
Lizzel hat geschrieben: 2.) Die Firma liegt etwas ab vom Schuss, sollte ich meine Bereitschaft zum Umzug erwähnen?
Ja, das ist in einem solchen Fall absolut sinnvoll.
Lizzel hat geschrieben:Nordlaender ich war so frei deine Formulierung zu meinen CAD Kenntnissen zu übernehmen. Ich hoffe das ist okay.
Sicher, ist schließlich kein Copyright drauf.
Lizzel hat geschrieben: In meinem Maschinenbaustudium war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig und erlangte auch Kenntnisse der Berechnung und Auslegung von Bauteilen. Zudem konnte ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Bauteils, während eines Praktikums, beweisen.
Wenn du kein Maschinenbau studiert hast soltest du es auch nicht anführen. Vielleicht passt es so besser:

"Während meines XXX Studiums mit konstruktiven Schwerpunkten habe ich an mmehreren Projakten, im Bereich ??? mitgearbeitet. Ich habe Konstruktionen und berechnungen in den Bereichen XXX und YYY durchgeführt.
Im Rahmen eines Praktikums konnte ich die konstruktion einjes XXX in den ZZZ und YYY Bereiche maßgeblich optimieren."

Stelle deine Erfolge dar und belege sie mit Beispielen. So zeigst du ndeine Fähigkeiten und der abweichende Studiengang tritt in den Hintergrund. Die Beispiele sollten so formuliert sein, dass ein direkter Stellenbezug vorhanden ist.
Lizzel hat geschrieben: Als gelernter Industriemechaniker, mit Berufserfahrung, besitze ich bereits Kenntnisse der Automatisierungstechnik, die ich durch Wartungen, Montagen und Bedienung erlangt habe.
Das liest sich etwas holperig. Das "gelernter" und das Wort Berufserfahrung ist fehl am Platze. Wenn man Industriemechaniker ist, dann hat man auch die Ausbildung gemacht. Folgendes ist ggf. besser:

"Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker konnte ich bei der XXX GmbH Erfahrungen im Bereich der Automatisierungstechnik sammeln. Neben der Maschinenbedienung habe ich auch Montagetätigkeiten und Wartungsarbeioten durchgeführt."

EIn schöner Beisatz kötte hier sein:

" Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hineinzuverstzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.
Lizzel hat geschrieben: Im Bereich der 3D Konstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen, auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire), sammeln. Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.
Dieser Absatz muß sich an die konstruktiven Erfahrungen anschließen. So nach den berufspraktischen Erfahrungen ist er etwas fehl am Platze. Wie aus dem ZUsammenhang gerissen.
Lizzel hat geschrieben: Ich könnte Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Der Zeitrahmen ist detailiert zu benennen. Nächstmöglich aus welchem Blickwinkel ? Besser ist eine klare Aussage:

- Ich stehe kurzfristig zu Verfügung
- Ein sofortiger EIntritt wäre möglich
- Meine Kündigungdfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende
usw.
Lizzel hat geschrieben:Meine Gehaltsvorstellungen liegen im Bereich von 40.000 – 45.000 €/Jahr brutto.
Die Worte Bereich und brutto sind fehl am Platze. Man spricht immer von Bruttojahresgehältern, die sämtliche Sonderzahlungen bereits beinhalten.
Wenn ich eine Spanne in Form von Zahlen angebe brauch nich nicht mehr hinzufügen das es sich um einen Bereich handelt.

Für meinen Geschmack ist die Spanne zu groß. MAch dich noch mal schlau was in dem Gebiet, in der Branche und bei der Firmengröße üblich ist. Die angegeben Spanne sollte <10% des Jahresgehaltes sein. In deinem Fall maximal 2 bis 3000 EUR.

Du kannst ja mal ein paar arianten durchspielen. Dazu eignet sich der Gehaltstest unter folgendem Link recht gut:
http://www.ingenieurkarriere.de/gehaltstest
Außerdem findest du dort viele weitere Infos zum Thema Ingenieurgehälter.
Lizzel hat geschrieben:Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Den Satz würde ich persölich abschwächen z.B.:

"für ein persöliches Gespräch stehe ich selbstverständlich, gerne zur Verfügung."

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 27.10.2015, 16:58

Lizzel hat Folgendes geschrieben:

In meinem Maschinenbaustudium war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig und erlangte auch Kenntnisse der Berechnung und Auslegung von Bauteilen. Zudem konnte ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Bauteils, während eines Praktikums, beweisen.


Wenn du kein Maschinenbau studiert hast soltest du es auch nicht anführen.
Ich habe sechs Semester Maschinenbau studiert und dann erst meinen Abschluss in einem anderen Fach gemacht.
Lizzel hat Folgendes geschrieben:
Sehr geehrter Herr XXX,
|Abstand!
die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse gefunden.

Sonst würdest du nicht schreiben!
Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Du sollst mit der Bewerbung überzeugen, eingeladen zu werden.
Ist das nicht einfach eine einleitende/abschließende Floskel?

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Beitrag von TheGuide » 27.10.2015, 18:32

Lizzel hat geschrieben:Ist das nicht einfach eine einleitende/abschließende Floskel?
Richtig, es handelt sich vor allem um eine Floskel, die Personaler alltäglich lesen müssen.

nordlaender
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Beitrag von nordlaender » 27.10.2015, 18:33

Lizzel hat geschrieben: Ich habe sechs Semester Maschinenbau studiert und dann erst meinen Abschluss in einem anderen Fach gemacht.

Dann solltest du das entsprchen einbringen.

z.B. Während meines Maschinenbaustudiums (Abschluß als ...) habe ich ...

Das Anschreiben sollte rund sein und so wenig Fragen wie möglich aufweisen. Es bildet die Brücke zwischen dem Lebenslauf und der Stellenanzeige und dient als Eigenwerbung.
Lizzel hat geschrieben:Ist das nicht einfach eine einleitende/abschließende Floskel?
Deswegan auch den EIngang, den eh niemand lesen will, möglichst kurz halten.
Das gilt auch für den Abschluß, wobei mir das mit dem Überzeugen zu scharf formuliert war. Überzeugen soll dein Werdegang und sollen deine Kenntnisse, die sind der Türöffner zum Gespräch.

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 27.10.2015, 18:57

Bewerbung auf die Position „Ingenieur / Techniker (m/w)“ über xxx.de

Sehr geehrter Herr XXX,

die ausgeschrieben Stelle hat mein Interesse gefunden.

In meinem Maschinenbaustudium (Abschluss in Umwelt- und Verfahrenstechnik) war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig, unter anderem in der Berechnung und Konstruktion eines Schiffsgetriebes. Zudem bewies ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Kunststoffgehäuses während eines Praktikums.
Im Bereich der 3D-Konstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire) sammeln.
Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.
Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker konnte ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH Erfahrungen im Bereich der Automatisierungstechnik sammeln. Neben der Maschinenbedienung habe ich auch Montagetätigkeiten und Wartungsarbeiten durchgeführt. Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hinein zu versetzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.

Ich stehe kurzfristig zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei 43.000 – 45.000 €/Jahr.

Ein Umzug in den Raum XXX ist problemlos möglich.

Für ein persönliches Gespräch stehe ich selbstverständlich, gerne zur Verfügung.

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Beitrag von TheGuide » 28.10.2015, 09:28

Sehr geehrter Herr XXX,

die ausgeschrieben Stelle hat mein Interesse gefunden.
Ich verstehe wirklich nicht, warum du nun zum wiederholten Male diesen nichtssagenden Satz nach der Anrede bringst.

Ich versuche das mal technisch zu erklären: Ein kleiner Junge will eine Mutter auf eine Schraube drehen, die Schraube ist einer 8er, die Mutter eine 10er. Der Vater erklärt: "Du musst eine 8er-Mutter nehmen, damit das passt." Aber anstatt das Döschen mit den 8er-Muttern anzusteuern, greift der kleine Junge wiederholt in das Döschen mit den 10er-Muttern und wunderst sich weiterhin, dass die 10er-Muttern nicht auf die 8er-Schrauben passen.

Der erste Satz des Anschreibens ist der wichtigste Satz des Anschreibens!

Ihn mit offensichtlichen Infos zu bestücken bedeutet, ihn zu verschenken.
In meinem Maschinenbaustudium (Abschluss in Umwelt- und Verfahrenstechnik) war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv Tätig, unter anderem in der Berechnung und Konstruktion eines Schiffsgetriebes.

Adverbien schreibt man klein.
Im Bereich der 3D-Konstruktion konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire) sammeln.
Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich kann ich mich schnell in andere Systeme einarbeiten.
Vergiss das Wort können! Es bedeutet, dass man etwas theoretisch machen kann, aber nicht, dass man diese Kenntnis auch praktisch umsetzt. Und in deinem Anschreiben geht es um die praktische Umsetzung!
Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker konnte ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH Erfahrungen im Bereich der Automatisierungstechnik sammeln.
Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hinein zu versetzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.
Das ist eine Umschreibung von können.
Für ein persönliches Gespräch stehe ich selbstverständlich, gerne zur Verfügung.
Komma raus. Zwischen zwei Teilen eines Prädikats können - es sei denn andere Kommaregeln greifen, was hier nicht der Fall ist - keine Kommata stehen. Das Prädikat ist stehe .... zur Verfügung.

Weitere Punkte:
1.) Niemand erfährt, warum du für das angeschriebene Unternehmen arbeiten willst. Eine positive Motivation, die sich nicht in Lobhudelei des Unternehmens äußert wäre wünschenswert.
2.) Du bleibst bei einer rein deskriptiven Aufzählung dessen, was du "kannst", stellst aber keinerlei Bezug zum Arbeitgeber oder der Stellenausschreibung her. Statt nachzuerzählen, argumentiere!

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 28.10.2015, 16:07

TheGuide hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr XXX,

die ausgeschrieben Stelle hat mein Interesse gefunden.
Ich verstehe wirklich nicht, warum du nun zum wiederholten Male diesen nichtssagenden Satz nach der Anrede bringst.
Wäre die sinnvolle Alternative dann dieses?
1.) Niemand erfährt, warum du für das angeschriebene Unternehmen arbeiten willst. Eine positive Motivation, die sich nicht in Lobhudelei des Unternehmens äußert wäre wünschenswert.
2.) Du bleibst bei einer rein deskriptiven Aufzählung dessen, was du "kannst", stellst aber keinerlei Bezug zum Arbeitgeber oder der Stellenausschreibung her. Statt nachzuerzählen, argumentiere
Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker konnte ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH Erfahrungen im Bereich der Automatisierungstechnik sammeln. Neben der Maschinenbedienung habe ich auch Montagetätigkeiten und Wartungsarbeiten durchgeführt. Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hinein zu versetzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.
Die Stellenbeschreibung spricht von einer "engen Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Fertigung". Der Arbeitgeber entwickelt und fertigt Automatisierungsanlagen. Ist meine praktische Erfahrung dann kein positives Argument oder ist die Formulierung nicht gut genug?

Vergiss das Wort können!
Sorry, da hab ich geschlafen.

nordlaender
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Beitrag von nordlaender » 29.10.2015, 07:56

Lizzel hat geschrieben:
TheGuide hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr XXX,

die ausgeschrieben Stelle hat mein Interesse gefunden.
Ich verstehe wirklich nicht, warum du nun zum wiederholten Male diesen nichtssagenden Satz nach der Anrede bringst.
Wäre die sinnvolle Alternative dann dieses?./quote]

Das ist ein kurzer einleitender Satz, der schnell überlesen wird eh es an die Fakten geht. Ich würde es nicht anders machen.
Lizzel hat geschrieben:
1.) Niemand erfährt, warum du für das angeschriebene Unternehmen arbeiten willst. Eine positive Motivation, die sich nicht in Lobhudelei des Unternehmens äußert wäre wünschenswert.
Die Diskussion dieser Frage kan irgendwann philosophisch werden. Die meisten Menschen bewerben sich weil sie den Job wollen und nicht weil sie immer schon bei dieser Firma arbeiten wollten.
Das Ganze ist ein Geschäft Arbeitsleistung gegen Geld. Beide Seiten wissen das und in über 90 % der Fälle wird das zu Bauchpinseln oder Lobhudelei.

Ich persönlich habe noch nie einen Satz zum Thema "Warum will ich in dieser Firma Arbeiten" im Anschreiben geschrieben und bin immer gut damit gefahren.
Im Vorstellungsgespräch solltest du dann aber zu potentiellen Gemeinsamkeiten zwischen Dir und der Firma aussagekräftig sein und auch das Unternehemn, über die Website hinaus, kennen.
Lizzel hat geschrieben:
2.) Du bleibst bei einer rein deskriptiven Aufzählung dessen, was du "kannst", stellst aber keinerlei Bezug zum Arbeitgeber oder der Stellenausschreibung her. Statt nachzuerzählen, argumentiere
Die besten Argumente sind Fähigkeiten. Wenn ich jeden Punkt einer Ausschreibung mit der Entsprechenden Erfahrung belege habe ich eine optmale Argumentationskette aufgebaut und das ohne zu schwafeln und dem Leser zeit zu stehlen.
Lizzel hat geschrieben:
Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker konnte ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH Erfahrungen im Bereich der Automatisierungstechnik sammeln. Neben der Maschinenbedienung habe ich auch Montagetätigkeiten und Wartungsarbeiten durchgeführt. Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hinein zu versetzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.
Die Stellenbeschreibung spricht von einer "engen Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Fertigung". Der Arbeitgeber entwickelt und fertigt Automatisierungsanlagen. Ist meine praktische Erfahrung dann kein positives Argument oder ist die Formulierung nicht gut genug?
Doch und das ist auch ein stichhaltiges. Eine genaue Analyse und Trimmung eines Anschreiben kann man eh nur machen wenn man den genauen Wortlaut der Ausschreibung daneben liegen hat.
Da ich in dem Bereich tätig bin, kann ich mir ungefähr vorstellen was in der Ausschreibung steht.

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Beitrag von TheGuide » 29.10.2015, 08:33

nordlaender hat geschrieben:
Lizzel hat geschrieben:
1.) Niemand erfährt, warum du für das angeschriebene Unternehmen arbeiten willst. Eine positive Motivation, die sich nicht in Lobhudelei des Unternehmens äußert wäre wünschenswert.
Die Diskussion dieser Frage kan irgendwann philosophisch werden. Die meisten Menschen bewerben sich weil sie den Job wollen und nicht weil sie immer schon bei dieser Firma arbeiten wollten.
Das Ganze ist ein Geschäft Arbeitsleistung gegen Geld. Beide Seiten wissen das und in über 90 % der Fälle wird das zu Bauchpinseln oder Lobhudelei.
Genau deshalb betone ich das immer, dass man nicht in Bauchpinselei oder Lobhudelei verfallen soll. Natürlich wissen beide Seiten, dass es sich um eine Geschäft Arbeitsleistung gegen Geld handelt. Es interessiert den Einstellenden aber auch, ob er damit rechnen kann, dass der Arbeitnehmer seine Arbeit gerne macht und sich nicht jeden Morgen dahinschleppt und ob er damit rechnen kann, dass der Arbeitnehmer auch daran interessiert ist, die Stelle länger zu besetzen. Das kann er der Begeisterung entnehmen, die ihn aus dem Motivationsschreiben anspringt. Und diese Begeisterung rüberzubringen, dass vermögen nur Leute, die entweder sehr gut formulieren können oder aber die tatsächlich begeistert sind. Deshalb schlage ich den Leute ja so häufig vor, sie sollten sich vorstellen, dass der Adressat nicht der Personaler des Unternehmens ist, sondern ein/e Freund/in der/die nicht versteht, warum man sich auf die Stelle Y bewirbt.

Im konkreten Bsp. hat Lizzel sich irgendwann einmal für ein Ingenieursstudium entschieden. Das hatte Gründe. Welche dieser Gründe für die Berufswahl lassen sich in der angeschriebenen Firma umsetzen? Darum geht es, nicht dass man "schon immer" bei Firma X habe arbeiten wollen. Dass man "schon immer" für die Firma X arbeiten wollte, kann jeder schreiben und bedeutet deshalb nichts, selbst dann, wenn es stimmt.

Du vergisst vielleicht ein wenig, nordländer, dass ihr Ingenieure gemeinsam mit den Ärzten genau die Gruppe an Arbeitnehmern seid, wo der Fachkräftemangel existiert. Wo der Bedarf an Arbeitnehmern auch mal darüber hinwegsehen lässt, dass eine Bewerbung nicht überzeugend ist.

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Beitrag von nordlaender » 29.10.2015, 09:04

TheGuide hat geschrieben:Du vergisst vielleicht ein wenig, nordländer, dass ihr Ingenieure gemeinsam mit den Ärzten genau die Gruppe an Arbeitnehmern seid, wo der Fachkräftemangel existiert. Wo der Bedarf an Arbeitnehmern auch mal darüber hinwegsehen lässt, dass eine Bewerbung nicht überzeugend ist.
Nein, das vergesse ich nicht. Es ist aber auch der Fall, dass die Bewerbungen von Ingenieuren auch von Ingenieruren aus den Fachabteilungen gelesen werden.

Meine Erfahrung ist, dass Personalabteilungen die Bewerbung vorsortieren, passt der Bewerber von den Fähigkeiten zur Ausschreibung, und gibt diese an die Fachabteilung weiter. Dort sitzen dann Leute mit ähnlichem Lebenslauf und ähnlicher Denke. Die Entscheidungen im technischen Bereich fallen dann vorrangig auch in den Fachabteilungen. Meine pers. Erfahrung ist, dass sich Personaler, bei der Einstellung von Ingenieuren, auch im in den Gesprächen eher zurückhalten.

Von den Erzählungen befreundeter BWLer und anderer Fachrichtungen höre ich das oft anders. Von denen habe ich auch schon öfter gehört, dass ein erstes Gespräch nur mit einem Personaler stattgefunden hat. Das kenne ich persönlich gar nicht. Bei meinen Bewerbungen, selbst bei Praktika, war beim ersten Gespräch immer jemand aus der Fachabteilung dabei.

Man muss in Bewerbungen die berufsspeifischen Gegebenheiten mit Berücksichtigen. Kreativbereiche tihen anders als Ingenieure und das allgemeine Bewerbungswissen (Bücher, Internet etc.) ist sehr von den Witrschaftern geprägt.

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 29.10.2015, 17:59

Soo noch mal vielen Dank für euer tolle Hilfe!

Ich hoffe ich konnte jetzt einen gelungenen Kompromiss finden, der euch überzeugt. Ich hoffe ich hab jetzt auch alle Anmerkungen gut korregiert. Nur bei "ermöglichen es mir" ist mir einfach keine bessere Formulierung eingefallen.

Sehr geehrter Herr XXX,

die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse, aufgrund der engen Zusammenarbeit von Konstruktion und Fertigung, gefunden.
In meinem Maschinenbaustudium (Abschluss in Umwelt- und Verfahrenstechnik) war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv tätig, unter anderem in der Berechnung und Auslegung eines Schiffsgetriebes. Zudem bewies ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Kunststoffgehäuses während eines Praktikums.
Im Bereich der 3D-Konstruktion sammelte ich bereits vielfältige Erfahrungen auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire).
Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich arbeite ich mich schnell in andere Systeme ein.
Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker arbeitete ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH im Bereich der Automatisierungstechnik, wodurch mein Interesse für ebendiesen geweckt wurde. Neben der Maschinenbedienung habe ich auch Montagetätigkeiten und Wartungsarbeiten durchgeführt. Die ausgeführten praktischen Tätigkeiten ermöglichen es mir mich umfassend in eine Konstruktion hinein zu versetzen und auch die praktischen Gesichtspunkte mit zu berücksichtigen.

Ich stehe kurzfristig zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei 43.000 – 45.000 €/Jahr.

Ein Umzug in den Raum XXX ist problemlos möglich.

Für ein persönliches Gespräch stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

nordlaender
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Beitrag von nordlaender » 30.10.2015, 12:17

ließt sich gut, viel Glück

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Beitrag von TheGuide » 30.10.2015, 20:21

Lizzel hat geschrieben:die ausgeschrieben Stelle hat mein besonderes Interesse, aufgrund der engen Zusammenarbeit von Konstruktion und Fertigung, gefunden.
Kommata raus.
Im Bereich der 3D-Konstruktion sammelte ich bereits vielfältige Erfahrungen auf unterschiedlichen Systemen (Solid Edge, ProE Wildfire).
Aufgrund meiner Methodenkenntnisse im 3D Bereich arbeite ich mich schnell in andere Systeme ein.
Finde den Unterschied! Hinweis: Im ersten Fall ist's richtig.

Nach meiner Ausbildung als Industriemechaniker arbeitete ich bei der XXX GmbH und XXX GmbH im Bereich der Automatisierungstechnik, wodurch mein Interesse für ebendiesen geweckt wurde.
Passivformulierung!

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 03.01.2016, 16:02

Hallo zusammen,
hatte bisher kein Erfolg.
Der erste Satz im Anschreiben bereitet mir weiterhin große Probleme.
Hab jetzt mal ne neue Stelle gefunden:
Ihre Aufgabe:

-Entwicklung und Konstruktion von Maschinen nach Kundenspezifika
-Optimierung und Weiterentwicklung von vorhandenen Maschinen und
Baugruppen nach Analyse der gestellten Anforderungen
-Mitarbeit an der Entwicklung neuer Verpackungssysteme
-Bearbeitung von Ersatzteilaufträgen und Umbauten an ausgelieferten Maschinen

Ihr Profil:

-Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Techniker/in oder Studium der Ingenieurwissenschaften Fachrichtung Maschinenbau
-Idealerweise Berufserfahrung im Bereich Konstruktion, bevorzugt im Sondermaschinenbau
-Sicherer Umgang mit CAD Systemen
-Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise

Viel einbringen kann ich an "Erfahrung" ja nicht, außer meiner Konstrunktionserfahrung während des Studiums und das ich ab bzw mit solchen Maschinen schon gearbeitet habe. Aber das bringe ich ja im laufe des Anschreibens zum Ausdruck.
Also bleibt mir doch quasi nur das Produkt oder der Arbeitgeber?!?
Zum Produkt kann ich soviel sagen das solche Anlagen mich schon immer begeistert haben, ich immer versuche zu erkennen welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit ein Arbeitsschritt ausgeführt werden kann und ob es noch andere Möglichkeiten gibt.


Zum Arbeitgeber:
Von der Homepage (falls nutzbar ist):
Weitere wesentliche Unternehmensleitsätze sind:

-Know-How und persönliche Kompetenz von qualifizierten und motivierten Mitarbeiter/innen bilden die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens
-Partnerschaftlicher, menschlicher Umgang miteinander, Freude an der Arbeit, verantwortungsbewußtes Handeln, Ausfüllen von Entscheidungsfreiräumen sind wichtige Bestandteile unseres Unternehmenskonzepts
-Kontinuität durch eigene Ausbildung und zielgerichtete Förderung unserer Nachwuchsmitarbeiter
-Starke Marktpräsenz durch ein Netzwerk weltweit angesiedelter Partnerunternehmen schafft Nähe und Vorteile für unsere Kunden

Machen auf ihrer Homepage auch Werbung für ihre Ausbildung, die sie schon seit 50 Jahren betreiben.


Von der Firmenbeschreibung/Selbstdarstellung erwarte ich eine ordenliche Einarbeitung sowie gute Möglichkeiten zur Weiterbildung.


Ich hoffe wir schaffen es daraus eine vernünftige Einleitung zu schreiben. Bin langsam echt am Verzweifeln.
Danke!

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 03.01.2016, 23:32

Nehmen wir mal an, du sprächest mit einem ehem. Kommilitonen über den Arbeitsplatz: Was würdest du dem erzählen, warum du da arbeiten möchtest? (Außer, um Geld zu verdienen.)

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 06.01.2016, 16:02

Ich würde ihm wohl sagen das ich die Mischung aus Neukonstruktionen und Umbauten gut finde, das ich an der Entwicklung neuer Systeme beteiligt bin und die Förderung des Nachwuchses gut finde und hoffe davon durch Weiterbildungen zu profitieren.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 06.01.2016, 19:42

Dann benutze das doch auch in deinem Anschreiben, nur dass der Adressat eben dein "Freund" ist.

Lizzel
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Beitrag von Lizzel » 09.01.2016, 14:54

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Mischung aus Neukonstruktion und Umbauten, sowie die Beteiligung an der Entwicklung von neuen Systemen ist genau das, was ich mir unter meinem Wunscharbeitsplatz vorstelle.
In meinem Maschinenbaustudium (Abschluss in Umwelt- und Verfahrenstechnik) war ich bereits in mehreren Projekten konstruktiv tätig, unter anderem in der Berechnung und Auslegung eines Schiffsgetriebes. Zudem bewies ich mich bei der konstruktiven Optimierung eines Kunststoffgehäuses während eines Praktikums.


Klingt noch etwas holprig, aber ist die Richtung ok?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 09.01.2016, 15:04

Die Richtung ist ok, gelungen finde ich die Ehrlichkeit, die die Einleitung ausstrahlt. Ich kauf es dir ab. Ein bisschen polieren geht aber noch... ;)

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