Anschreiben Praktikum Radio

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
Antworten
Tia
Beiträge: 23
Registriert: 13.03.2007, 23:22

Anschreiben Praktikum Radio

Beitrag von Tia » 13.03.2007, 23:32

Das hier ist ein Anschreiben für eine Bewerbung um ein Praktikum bei einem großen Radiosender. Ich finde, es klingt einfach nur bescheuert, und das ist besonders schlimm, weil ich gefühlte 2000 mal betone, wie gut ich mit Sprache umgehen kann. Bitte helft mir.
Tia

Bewerbung um ein Praktikum bei Deutschlandradio Kultur

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit studiere ich Germanistik, Anglistik und Amerikanistik auf Magister an der [Name meiner Uni]. Mein Studienschwerpunkt ist die Literaturvermittlung in den Medien. Mit großem Interesse habe ich im Rahmen meines Studiums an Übungen zur Praxis des Literatur- und Kulturjournalismus in Fernsehen und Printmedien teilgenommen. Unmittelbar nach dem Abitur habe ich ein Praktikum in der Lokalredaktion [eine Kleinstadt] der [eine Zeitung] absolviert. Seitdem schreibe ich als freie Mitarbeiterin dieser Zeitung Artikel für die Bereiche Kultur, Wirtschaft und Lokales. Daher kann ich mich schnell in unterschiedlichste Themengebiete einarbeiten und habe eine gewisse Routine im Verfassen von Texten, auch unter Zeitdruck.

Während eines Praktikums bei der Online-Zeitschrift literaturkritik.de habe ich Beiträge der Rezensenten redigiert und korrigiert und die Datenbanken der Redaktion gepflegt. Ich war für die Betreuung der freien Mitarbeiter sowie die Beantwortung und Weiterleitung der Redaktions- und Leserpost verantwortlich. Durch diese Tätigkeit konnte ich meine Kenntnisse in MS Word und MS Office vertiefen. Durch das tägliche Redigieren von Rezensionen lernte ich, präzise mit Sprache zu arbeiten.

Im Sommer 2006 absolvierte ich ein sechswöchiges Praktikum in der Redaktion von „Der Tag“, einer Sendung im Zweiten Programm des Hessischen Rundfunks. „Der Tag“ ist eine monothematische Hintergrundsendung mit satirischem Einschlag, die tagesaktuell eine Stunde lang ein Thema aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur behandelt. Zu meinen Aufgaben gehörten die Konzeption, Recherche und Produktion eigener Beiträge zur Sendung, die aktive Teilnahme an den Redaktionssitzungen, das Aufnehmen und Schneiden von O-Tönen sowie die Recherche im Internet, in Bibliotheken und in den Datenbanken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Der Umgang mit Aufnahmegerät und Mikrofon und die Arbeit mit DABS sind mir vertraut.

Weil mir diese Arbeit großen Spaß gemacht hat, nehme ich seit dem 14.02.2007 Sprechunterricht bei [Name], einem Sprecher des [Sender]. Die Ausbildung besteht aus Übungen zur deutschen Standardhochlautung und dem wirkungsvollen Einsatz von Pausen und Betonungen sowie Stimmarbeit.

Nach Abschluss meines Studiums möchte ich als Redakteurin im Rundfunk oder in den Printmedien arbeiten. Mein größtes Interesse gilt der Literatur im Radio, aber es gibt sehr wenige Dinge, die mich nicht interessieren. Am liebsten würde ich am Radiofeuilleton mitarbeiten. Vom [Datum] bis zum [Datum] habe ich Zeit. Über eine Einladung zu einem Gespräch freue ich mich sehr.



Mit freundlichen Grüßen,

Kathrin
Bewerbungshelfer
Beiträge: 472
Registriert: 09.03.2007, 11:58

Beitrag von Kathrin » 14.03.2007, 02:13

Da fehlt der einleitende Satz..

ich bewerbe mich bei Ihnen um ein Praktikum, da...

Lies bitte auch hier: https://www.bewerbung-forum.de/tipps/pra ... rbung.html

Dann finde ich das zu viel mit Deinen Praktika.. weniger ist mehr. Wähle Dir etwas prägnantes heraus, nicht mehr als 2 Stellen und dann kürzen. Guck' was am besten zu der Tätigkeit beim Radiosender passt. Den Rest lesen die ja auch im Lebenslauf. Denn Du kannst im Lebenslauf auch kurz (!) Deine Tätigkeiten/Aufgabenbereiche mit angeben - wird sogar oft empfohlen.

Ich finde es fehlt am Ende auch noch die Betonung, was Deine Stärken sind. Also was hat der Radiosender davon genau, wenn er Dich einstellt.

Kathrin
Bewerbungshelfer
Beiträge: 472
Registriert: 09.03.2007, 11:58

Beitrag von Kathrin » 14.03.2007, 02:16

Ach so, ganz wichtig: Ansprechpartner heraus finden! Kannst ja mal kurz anrufen und fragen, wer dafür zuständig ist.

Tia
Beiträge: 23
Registriert: 13.03.2007, 23:22

Beitrag von Tia » 14.03.2007, 18:05

Hab ich. Es handelt sich um ein Gremium, also ist "Sehr geehrte Damen und Herren" die richtige Anrede. Der einleitende Satz fehlt, weil in meinem Bewerbungsratgeber steht, dass dieser Satz Personaler langweilt. Und die zwei wichtigsten Praktika hab ich auch schon ausgewählt: literaturkritik.de und hr2. Und trotzdem kommt dabei soviel Text raus - warum nur?
Ist das Ding stilistisch in Ordnung?
Was könnte ich noch kürzen?
Wie könnte der Satz anfangen, in dem ich nochmal zusammenfasse, was meine Stärken sind?

Meine Stärken sind:
- kann gut mit Sprache umgehen
- bin stressresistent
- kann mit den relevanten Computerprogrammen umgehen
- kann professionell Texte einsprechen
- habe eine schnelle Auffassungsgabe
- habe journalistische Erfahrung
Die üblichen soft skills (Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität etc.) würde ich mir auch nicht ganz absprechen.

Teufel
Bewerbungshelfer
Beiträge: 201
Registriert: 04.03.2007, 19:41

Beitrag von Teufel » 14.03.2007, 18:21

Da fehlt der einleitende Satz
Man kann eine Einleitung machen oder man kann sie weglassen, wenn man einen anderen guten Anfang hat. Man kann auch gleich mit seinen Stärken anfangen. Viele Einleitungen sind mittlerweile wirklich langweilig.

Teufel
Bewerbungshelfer
Beiträge: 201
Registriert: 04.03.2007, 19:41

Beitrag von Teufel » 14.03.2007, 18:42

zur Zeit studiere ich Germanistik, Anglistik und Amerikanistik auf Magister an der
...,zurzeit (neue Rechtschreibung)


Mein größtes Interesse gilt der Literatur im Radio, aber es gibt sehr wenige Dinge, die mich nicht interessieren
Der Satz ist unglücklich...lass den weg oder formuliere anders.
Am liebsten würde ich am Radiofeuilleton mitarbeiten.
Ich habe großes Interesse an einer Mitarbeit am Radiofeuilleton.




Vom [Datum] bis zum [Datum] habe ich Zeit.
Aha...soso hast du Zeit...schön für dich...wofür denn ? Muss der Arbeitgeber zeitlich auf dich Rücksicht nehmen, weil du nur in dieser Zeit für ein Gespräch verfügbar bist ? Oh oh...


Ansonsten wie Kathrin geschrieben hat, etwas kürzen und auf den Punkt kommen. Ein Bewerbungsanschreiben sanieren, heißt manchmal auch kürzen.

Benutzeravatar
FRAGEN
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12152
Registriert: 22.07.2006, 18:18

Beitrag von FRAGEN » 14.03.2007, 19:05

Hallo Tia!

Vielleicht solltest Du das Wort "Einleitung" (gedanklich) durch "Intro" oder "Aufhänger" ersetzen?!? Und so etwas finden? Ich fände es auf jeden Fall ganz gut, wenn eine Redaktionsbewerbung auch selbst etwas "Redaktionelles" an sich hätte... also quasi wie ein guter Radiokommentar o. ä. zunächst einmal Interesse weckt... wie auch immer... ;-)

Vom Sinn her hätte mir da der vom Teufel (stilistisch) monierte Satz eigentlich ganz gut gefallen... "Mein größtes Interesse gilt der Literatur im Radio, aber es gibt sehr wenige Dinge, die mich nicht interessieren." DANN das vielseitige Studium und der ganze Rest... nur als Beispiel...

Für das Ende müsstest [könntest] Du dann etwas ähnlich "Journalistisches" suchen... den "Cliffhanger" zum Vorstellungsgespräch sozusagen... ;-)

Ansonsten liest es sich für mich eigentlich trotz der Länge sehr souverän... wobei das "Zeithaben" am Ende wirklich ein böser Lapsus ist... sowohl vom Sprachniveau als auch von der Haltung... ;-)

Aber was Du inhaltlich so aufzufahren hast: Alle Achtung!

Tia
Beiträge: 23
Registriert: 13.03.2007, 23:22

Beitrag von Tia » 14.03.2007, 21:25

Erstmal danke für die vielen Antworten! Besonders der Tipp von FRAGEN ist sehr inspirierend. Eigentlich hätte ich da auch selber drauf kommen können. "zur Zeit" schreibt man jetzt klein und zusammen? Was für eine Barbarei!! Hm... zu meinem anderen Zeitproblem: Das ist der Zeitraum, in dem ich Zeit hätte, sechs Wochen bei denen zu arbeiten. Aber ich schreibe dann wohl besser:

Vom [Datum] bis [Datum] stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Fällt vielleicht einem von euch noch ein Synonym für "Interesse" ein? Und dann wäre da noch dieser Satzanfang...

Danke, jedenfalls.

Tia
Beiträge: 23
Registriert: 13.03.2007, 23:22

Beitrag von Tia » 15.03.2007, 11:34

Nachtrag:

Teufel, wieso ist der Satz

"Mein größtes Interesse gilt der Literatur im Radio, aber es gibt sehr wenige Dinge, die mich nicht interessieren."

unglücklich? Passt er einfach nur stilistisch nicht rein oder gibt es da noch die in oder andere böse Ambiguität, die ich übersehen habe?

Los, mehr von Deinen Tipps! Hau sie raus!

Tia

Tia
Beiträge: 23
Registriert: 13.03.2007, 23:22

Beitrag von Tia » 16.03.2007, 23:34

So, das ist die neueste Version des Anschreibens. Das mit der journalistischen Form hat nicht so richtig hingehauen. Hier, seht mal:

Bewerbung um ein Praktikum bei Deutschlandradio Kultur

Sehr geehrte Damen und Herren,

zurzeit studiere ich Germanistik, Anglistik und Amerikanistik auf Magister an der [Name Uni]. Mein Studienschwerpunkt ist die Literaturvermittlung in den Medien. Mit großem Interesse habe ich im Rahmen meines Studiums an Übungen zur Praxis des Literatur- und Kulturjournalismus in Fernsehen und Printmedien teilgenommen. Unmittelbar nach dem Abitur habe ich ein Praktikum in der Lokalredaktion [Name Kleinstadt] der [Name Zeitung] absolviert. Seitdem schreibe ich als freie Mitarbeiterin dieser Zeitung Artikel für die Bereiche Kultur, Wirtschaft und Lokales. Daher kann ich mich schnell in unterschiedlichste Themengebiete einarbeiten und habe eine gewisse Routine im Verfassen von Texten, auch unter Zeitdruck.

Während eines Praktikums bei der Online-Zeitschrift literaturkritik.de konnte ich meine Kenntnisse in MS Word und MS Office vertiefen. Durch das tägliche Redigieren von Rezensionen lernte ich, präzise mit Sprache zu arbeiten.

Im Sommer 2006 absolvierte ich ein sechswöchiges Praktikum in der Redaktion von „Der Tag“, einer Sendung im Zweiten Programm des Hessischen Rundfunks. „Der Tag“ ist eine monothematische Hintergrundsendung mit satirischem Einschlag, die tagesaktuell eine Stunde lang ein Thema aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur behandelt. Zu meinen Aufgaben gehörten die Konzeption, Recherche und Produktion eigener Beiträge zur Sendung, die aktive Teilnahme an den Redaktionssitzungen, das Aufnehmen und Schneiden von O-Tönen sowie die Recherche im Internet, in Bibliotheken und in den Datenbanken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Der Umgang mit Aufnahmegerät und Mikrofon und die Arbeit mit DABS sind mir vertraut.

Weil mir diese Arbeit großen Spaß gemacht hat, nehme ich seit dem 14.02.2007 Sprechunterricht bei [Name Sprecher], einem Sprecher des Hessischen Rundfunks. Die Ausbildung besteht aus Übungen zur deutschen Standardhochlautung und dem wirkungsvollen Einsatz von Pausen und Betonungen sowie Stimmarbeit.

Nach Abschluss meines Studiums möchte ich als Redakteurin im Rundfunk oder in den Printmedien arbeiten. Deutschlandradio Kultur schätze ich wegen seines anspruchsvollen und vielseitigen Programms. Ich habe großes Interesse an einer Mitarbeit am Radiofeuilleton. Zu meinen Stärken zählen meine langjährige journalistische Erfahrung, eine schnelle Auffassungsgabe, Kreativität und Einsatzbereitschaft. Vom [Datum] bis zum [Datum] stehe ich ihnen als Praktikantin zur Verfügung. Über eine Einladung zu einem Gespräch freue ich mich sehr.



Mit freundlichen Grüßen,

Ist das besser? Anstelle von "Einsatzbereitschaft" hätte ich noch "Nervenstärke", "Sprachgefühl" und dann die oben genannten, meiner Meinung nach aber wenig aussagekräftigen üblichen soft skills anzubieten. Denn Einsatzbereitschaft ist eigentlich verdammt noch mal selbstverständlich!!

sarpat
Beiträge: 9
Registriert: 12.08.2008, 16:42

Wie bekomme ich einen Praktikumsplatz

Beitrag von sarpat » 19.08.2008, 21:11

Hallo,
ich habe im März 2008 mein Abi gemacht und hatte mich im Bereich Medien und Werbung beworben, hatte aber leider nur Absagen erhalten.
Einen Studienplatz habe ich ebenfalls nicht bekommen ( Medien- und Kommunikationswissenschaften)

Jetzt versuche ich erneut mein Glück mit Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz 2009.
Die freie Zeit möchte ich gerne nutzen um ein bzw. mehrer Praktikas zu machen in diesem Bereich.

Ich hatte mir überlegt mich bei einem Radiosender und bei der ein oder anderen Zeitung zu bewerben weiß aber leider nicht so genau was ich da in die Bewerbung schreiben soll.
Denn ich nehme mal an das die Bewerbung sehr aussagekräftig sein muss um so einen Praktikumsplatz zu ergatten.

Viele Unternehmen vergeben jedoch nur Praktikumsplätze an Studenten oder Schüler, ich möchte jedoch ein "freiwilliges" machen, um erstens meine Chancen für eine Ausbildung zu erhöhen und zweitens die Zeit sinnvoll zu überbrücken.
Kann ich mir den Zeitraum und die Dauer für das Praktikum selbst aussuchen?

Ich weiß nämlich einfach nicht was ich schreiben soll, bitte helft mir......

danke und liebe grüße

Knightley
Bewerbungshelfer
Beiträge: 13504
Registriert: 16.03.2004, 18:52

Re: Wie bekomme ich einen Praktikumsplatz

Beitrag von Knightley » 20.08.2008, 13:37

Mit was hängen denn deine erfolglosen Bewerbungsbemühungen zusammen? Hast du das schon ausgewertet? Eventuell an den Noten?
Kann ich mir den Zeitraum und die Dauer für das Praktikum selbst aussuchen?
Im Grunde kannst du einen Vorschlag machen, aber man muss sich dann wohl nach dem Unternehmen richten.

Zum Bewerbung schreiben: Warum willst du denn genau in diesem Bereich arbeiten? Welche Erfahrungen kannst du vorweisen? Und was möchtest du im Praktikum lernen (nicht nur schreiben, dass man Einblicke gewinnen möchte)?

sarpat
Beiträge: 9
Registriert: 12.08.2008, 16:42

Beitrag von sarpat » 21.08.2008, 11:42

Ja mit Sicherheit hängt das zum Teil auch daran, dass mein Abi nicht das beste war. Das Problem war halt einfach, dass ich in den ersten beiden Jahren nichts gemacht hab und erst in der 13. mal den Hintern hoch gekriegt hab und dadurch meinen Notenschnitt etwas heben konnte, in den Abiturprüfungen selbst war ich eigentlich auch recht gut, aber die zwei Jahre davor ziehen mich einfach enorm runter. Des weiteren kommt erschwerend hinzu das ich in Englisch immer sehr schlecht war ( Immer nur 2-4 Punkte).
Dafür is Deutsch und Kunst meine Stärke.

Die Bewerbungen selbst, denke ich zumindest mal waren eigentlich ganz gut, denn ich habe sie mit Hilfe eines Berufsberaters vom Arbeitsamt erstellt.

Ich bemüh mich ja auch total aber ich erhalte einfach nur Absagen und weiß auch gar nicht mehr was ich noch tun soll, deswegen möchte ich jetzt unbedingt ein 12- wöchiges Praktikum machen, da ich denke das mir das auf jeden Fall was nützen könnte und ich hatte mir überlegt an einem Sprachkurs teilzunehmen um etwas für mein schlechtes Englisch zu machen.

Ich hatte einfach selbst nie geglaubt, dass es sich als so schwer erweisen wird etwas mit Abitur zu finden, aber da habe ich mich sichtlich gettäscht denn die meißten Betriebe setzten das einfach schon vorraus.

vanissi
Bewerbungshelfer
Beiträge: 607
Registriert: 10.07.2007, 20:05

Beitrag von vanissi » 21.08.2008, 11:56

da stimm ich dir voll und
ganz zu.
in den medien wird es immer so dargestellt das hauptschüler und realschüler es schwer haben was zu finden,aber auch mit abi wird einem nichts nachgeworfen.

ich hab auch abi und mach jetzt ausbildung bei dm...auch nicht wirkl. das was ich mir gewünscht habe.


das probl. was ich bei dir sehe und was es die erhebl. schwer macht was zu finden sind deine berufsziele.

medienkauffrau und co. sind immer überrannt, sodass die wahrsch. schwindet mit nicht so gutem abi was dort zu finden. vll. solltest du dir noch notlösungsausbildungen überlegen,weil ewig nichts zu tun schulisch ist auch für den ll. nicht gut.

sarpat
Beiträge: 9
Registriert: 12.08.2008, 16:42

Beitrag von sarpat » 21.08.2008, 13:31

ja stimmt schon vielleicht setze ich auch meine ziele einfach zu hoch an aber ich möchte auch etwas machen was mir wirklich spass macht. Ich habe mich jetzt auch für eine ausbildung als kauffrau für tourismus und freizeit beworben die setzten nämlich "nur" realschulabschluss vorraus.
Das muss man sich mal überlegen.

Naja ich hab jetzt mal en bissl rumgeschaut und mir inspiration geholt und ne bewerbung für en Praktikumsplatz geschrieben. Wäre nett wenn ihr mal drüber lest und mir eure Meinung dazu sagt.


Bewerbung um einen Praktikumsplatz in der Redaktion

Sehr geehrter Herr xxxx,

Über verschiedene Plakate und Ihre Internetseite bin ich auf Ihren neuen Radiosender aufmerksam geworden.
Im Rahmen meines angestrebten Studiums für Medien- und Kommunikationswissenschaften würde ich gerne ein 12-wöchiges Praktikum in ihrer Redaktion absolvieren.

Schon immer faszinierten mich Medien und vor allem das Radio, da hier die aktuellsten Nachrichten innerhalb von wenigen Minuten tausende von Hörern erreichen können.
Die Möglichkeit Wissen und Neuigkeiten an Menschen weiter zu geben und diese ausführlich zu informieren stellt für mich einen großen Reiz beim Hörfunk dar.

Da die Arbeit beim Radio sicher sehr abwechslungsreich ist, wäre dies eine gute Chance gestalterisch tätig zu sein und in verschiedenen Bereichen dazuzulernen.
Neue Menschen kennen zu lernen ist für mich immer eine gute Erfahrung, weil ich ein sehr offener und kommunikativer Mensch bin.

Dieses Praktikum würde mir die Möglichkeit bieten, meine Kreativität für neue Ideen frei zu entfalten, und diese dann organisatorisch in die Tat umzusetzen und genau dies ist
wichtig für meinen zukünftigen Berufsweg.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir in einem persönlichen Gespräch die Möglichkeit geben, Sie von meiner Motivation zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Antworten