Anschreiben Produktmanager Medizintechnik

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JeannieBottle
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Anschreiben Produktmanager Medizintechnik

Beitrag von JeannieBottle » 28.11.2014, 10:01

Hallo zusammen,

ich möchte mich gerne auf eine ausgeschriebene Stelle als Produktmanager in der Medizintechnik bewerben. Ich finde die Stelle sehr interessant, allerdings entspreche ich nicht ganz dem Profil des Unternehmens. Folgende Stellenausschreibung liegt vor:
Aufgaben
- Ermittlung von Marktanforderungen in enger Abstimmung mit den klinischen Nutzern
- Planung & Durchführung der Markteinführung neuer Produkte
- Schnittstelle zwischen Entwicklung und Vertrieb
- Erstellung von Lastenheften
Profil
- Ausbildung zur/zum MTA oder ingenieurswissenschaftliches Studium oder vergleichbare Qualifikation, idealerweise mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen
- Mehrjährige Berufserfahrung im Umgang mit Medizintechnik, bevorzugt im Herzkatheterlabor
- Erste Erfahrung im Projektmanagement einschließlich Kostenplanung sind von Vorteil
- Sicheres Auftreten und gute Präsentationsfähigkeit, strukturierte und eigenmotivierte Arbeitsweise
- Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Angaben zu Gehaltswunsch und Verfügbarkeit gewünscht
Ich hoffe auch ohne diese detaillierten technischen Kenntnisse überzeugen zu können. Ich habe einen guten Draht zu Entwicklern, egal ob Hardware oder Software. Ich würde auch sagen, dass ich sehr schnell technische Funktionsweisen verstehe, bzw. mich so lange mit Experten zusammen setzen kann, bis ich es verstehe.

Wie beurteilt ihr in diesem Zusammenhang folgendes Anschreiben?
Sehr geehrter Herr XXX,

als innovatives Unternehmen erreicht XXX stetes Wachstum und kontinuierliche Weiterentwicklung am Markt. Auch ich möchte mich stets weiterentwickeln und möchte nun, zum Ende meines Masterstudiums Health Care and Public Management, durch meine strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise ein Unternehmen unterstützen, dem der Gedanke mittels neuer Technologien Menschen zu helfen, genauso am Herzen liegt, wie mir.

Im Laufe meines Studiums an der Universität XYZ erhielt ich eine fundierte betriebs- und gesundheitswirtschaftliche Ausbildung. Studienbegleitend konnte ich meine methodischen und analytischen Fähigkeiten bei der YYY GmbH einbringen. Zu meinen Aufgaben innerhalb des internationalen Teams der strategischen Unternehmensentwicklung gehörten u.a. detaillierte Wettbewerberanalysen, Marktbeobachtungen und Geschäftsfeldanalysen des deutschen, britischen und amerikanischen Marktes. Während meiner Masterthesis bei der ZZZ GmbH baute ich meine Kenntnisse im Bereich der Markteintrittsstrategien weiter aus.

Durch meine herausragende Auffassungsgabe bin ich in der Lage mich schnell in technisch komplexe Produkte und Prozesse einzuarbeiten. Daher reizt mich an dieser Stelle vor allem das abwechslungsreiche Aufgabenfeld, sowie die enge Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und Technik. Zudem sehe ich in Ihrem traditionsreichen Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, meine bereits gesammelten Erfahrungen ausbauen zu können.

Aufgrund meiner Qualifikationen und meiner Bereitschaft mit hohem Engagement den Unternehmenserfolg weiter voran zu bringen, liegen meine Gehaltsvorstellungen zwischen XX.000 und XX.000 Euro im Jahr. Auf ein persönliches Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen
Jean ---

A) "Menschen helfen" zu dick aufgetragen? Das ist mir persönlich ein Anliegen, wenn ich "nur Geld verdienen" wöllte hätte ich beispielsweise auch nie mein Studienprofil so gewählt...

B) Sollten meine Sprachkenntnisse noch deutlicher herausgestellt werden, oder ist das durch das "internationale Team" und den "britischen und amerikanischen Markt" indirekt abgedeckt?

C) Ich habe bereits ein umfangreiches Lastenheft während eines Praktikums erstellt. Da das aber schon eine Weile zurück liegt, erwähne ich das nur im Lebenslauf. Sollte das evtl. auch noch kurz im Anschreiben erwähnt werden?

D) Ich hoffe meine "Präsentationsfähigkeit" optisch darstellen zu können. Mein Lebenslauf ist aufwendig gestaltet und hebt sich durch das Design von der Masse gut ab. Dazu sollte der Personaler aber doch schon soviel Interesse an der Bewerbung haben, dass er sich den Lebenslauf anschaut...

E) Ich habe nächstes Jahr noch ein attraktives Jobangebot in Aussicht, daher wollte ich noch keine genaue Angabe über die Verfügbarkeit machen. Zudem ist meine Masterthesis noch nicht bewertet, nur abgegeben. Reicht daher die Angabe "zum Ende meines Studiums"?


Vielen lieben Dank für die Kritik im Voraus :D [/i]

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TheGuide
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Re: Anschreiben Produktmanager Medizintechnik

Beitrag von TheGuide » 28.11.2014, 18:03

JeannieBottle hat geschrieben:als innovatives Unternehmen erreicht XXX stetes Wachstum und kontinuierliche Weiterentwicklung am Markt.
Das weiß der Herr X im Zweifel besser als du. Außerdem ist es nicht deine Aufgabe, das Unternehmen zu bewerben sondern dich bei diesem!

Im Laufe meines Studiums an der Universität XYZ erhielt ich eine fundierte betriebs- und gesundheitswirtschaftliche Ausbildung.
Das sollte man doch hoffen. Nebenbei klingt der Satz nach Nürnberger Trichter. Womit genau du dich beschäftigt hast, schreibst du nicht.
Studienbegleitend konnte ich meine methodischen und analytischen Fähigkeiten bei der YYY GmbH einbringen. Zu meinen Aufgaben innerhalb des internationalen Teams der strategischen Unternehmensentwicklung gehörten u.a. detaillierte Wettbewerberanalysen, Marktbeobachtungen und Geschäftsfeldanalysen des deutschen, britischen und amerikanischen Marktes. Während meiner Masterthesis bei der ZZZ GmbH baute ich meine Kenntnisse im Bereich der Markteintrittsstrategien weiter aus.
Wenn das stellenbezogen interessant ist, gut.
Durch meine herausragende Auffassungsgabe bin ich in der Lage mich schnell in technisch komplexe Produkte und Prozesse einzuarbeiten.
In Produkte einarbeiten?

Daher reizt mich an dieser Stelle vor allem das abwechslungsreiche Aufgabenfeld, sowie die enge Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und Technik.

Kein Komma vor sowie.
Zudem sehe ich in Ihrem traditionsreichen Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, meine bereits gesammelten Erfahrungen ausbauen zu können.
Wieder Schleimerei!

Fehlt dir nicht eigentlich der notwendige technische Hintergrund?

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FRAGEN
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Re: Anschreiben Produktmanager Medizintechnik

Beitrag von FRAGEN » 29.11.2014, 07:57

JeannieBottle hat geschrieben:Ich hoffe auch ohne diese detaillierten technischen Kenntnisse überzeugen zu können.
Ganz generell ist das, was bei den Hard Skills ganz oben steht, immer das, worauf unter keinen Umständen verzichtet wird. Von daher sehe ich Dich hier in einer absoluten Aussenseiterposition... vor allem, wenn es zu einer "Screening"-artigen Vorauswahl durch eine Sekretärin, Praktikantin o. ä. kommt. Andererseits: Klingt die Bezeichnung Deines Studiums fast so, als wäre es für genau solche Stellen erfunden. Insofern könnte ich mir schon vorstellen, dass Du damit besonderes Interesse weckst (was ja ohnehin eine Spezialität von Dir zu sein scheint). Der Haken ist nur, dass der real existierende Erstleser möglicherweise nicht weit genug denkt, um das zu erfassen. Von daher wäre - unabhängig von diesem Anschreiben - mein erster Gedanke, wie sich das "Passen" dieser Ausbildung möglichst idiotensicher verdeutlichen lässt. In Deinem Fall könnte ich mir tatsächlich mal eine "Dritte Seite" vorstellen... so nach dem Motto "WTF heisst Health Care and Public Management"?
JeannieBottle hat geschrieben:A) "Menschen helfen" zu dick aufgetragen? Das ist mir persönlich ein Anliegen, wenn ich "nur Geld verdienen" wöllte hätte ich beispielsweise auch nie mein Studienprofil so gewählt...
Andererseits: Wenn Dir das Anliegen so wichtig wäre, dass es mit "Menschen helfen" angemessen umschrieben wäre, hättest Du m. E. noch ein ganz anderes Studien- bzw. Tätigkeitsprofil wählen müssen. Das soll jetzt keine Kritik an Deinem Lebensweg sein... sondern nur der subjektive Eindruck, dass der Realität und Formulierung mir nicht ganz kongruent erscheinen. In DIESEM Sinne finde ich es tatsächlich etwas "dick aufgetragen".
JeannieBottle hat geschrieben:B) Sollten meine Sprachkenntnisse noch deutlicher herausgestellt werden, oder ist das durch das "internationale Team" und den "britischen und amerikanischen Markt" indirekt abgedeckt?
Das wäre mir persönlich ein bisschen zu indirekt. Ich hatte da zumindest nicht herausgelesen, dass Du tatsächlich mit irgendwem auf Englisch geredet hättest.... zumal die diesbezügliche "Verhandlungssicherheit" ja eine weitere der harten Anforderungen darstellt.
JeannieBottle hat geschrieben:C) Ich habe bereits ein umfangreiches Lastenheft während eines Praktikums erstellt. Da das aber schon eine Weile zurück liegt, erwähne ich das nur im Lebenslauf. Sollte das evtl. auch noch kurz im Anschreiben erwähnt werden?
Sagen wir so: Es wäre von allem was Du schreibst und schreiben könntest mit großem Abstand das, was einer der genannten Forderungen am nächsten kommt. Von daher würde ich es trotz besagter "Weile" bringen.
JeannieBottle hat geschrieben:D) Ich hoffe meine "Präsentationsfähigkeit" optisch darstellen zu können. Mein Lebenslauf ist aufwendig gestaltet und hebt sich durch das Design von der Masse gut ab.
An dieser Stelle finde ich die Indirektheit sehr gut und einleuchtend. Wichtig wäre natürlich noch, dass die anderen Bewerbungselemente sich hier vom "Look" gut einfügen, um Deine "Präsentation" in eigener Sache rund zu machen.
JeannieBottle hat geschrieben:E) Ich habe nächstes Jahr noch ein attraktives Jobangebot in Aussicht, daher wollte ich noch keine genaue Angabe über die Verfügbarkeit machen. Zudem ist meine Masterthesis noch nicht bewertet, nur abgegeben. Reicht daher die Angabe "zum Ende meines Studiums"?
Das "Reichen" ist beim Bewerben immer aus Sicht des Arbeitgebers zu sehen. Es geht hier nicht wie vor Gericht darum, mit einer möglichst trickreichen Aussage "durchzukommen". Der, der fragt, muss ohne "wenn" und "aber" wissen, wann Du definitiv auf der Matte stehen kannst. Eine Angabe á la "zum Ende meines Studiums" dürfte im aller-allerbesten Fall zu einer präzisen Rückfrage führen. Voraussetzung dafür wäre allerdings ein extremes Interesse an Dir aufgrund von anderen Kriterien.

Ich würde sogar sagen, dass jemand, der sich wie Du am Rande des Bewerberfeldes bewegt, seine Chancen ganz gezielt vergrössern kann, indem er mit einem möglichst schnellen und sicheren Eintrittstermin winkt. Vielleicht ist der eigentliche Wunschkandidat (der seit Jahren fest in einem explizit medizintechnischen Job steckt) ja schwerer dort loszueisen...
JeannieBottle hat geschrieben:als innovatives Unternehmen erreicht XXX stetes Wachstum und kontinuierliche Weiterentwicklung am Markt [...] dem der Gedanke mittels neuer Technologien Menschen zu helfen, genauso am Herzen liegt, wie mir.
Unabhängig von TheGuides Kommentar finde ich auch auffallend, dass Du Dein Wunschunternehmen hier auf engstem Raum durch zwei extrem unterschiedliche Brillen betrachtest, die schwer unter einen Hut zu bringen sind. Man fragt sich spontan, wie typisch diese Inkonsistenz für den Bewerber ist und wie seine Prioritäten wohl WIRKLICH aussehen...
JeannieBottle hat geschrieben:Auch ich möchte mich stets weiterentwickeln und möchte nun, zum Ende meines Masterstudiums Health Care and Public Management, durch meine strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise ein Unternehmen unterstützen
Hmmmm... die richtungslose "Weiterentwicklung" finde ich als inhaltliche Verbindung zwischen Bewerber und Unternehmen ausgesprochen schwach. Noch schwächer finde ich es, den vermutlich nie gehörten Studiengang mit nichts anderem als "strukturierter und sorgfältiger Arbeitsweise" zu erläutern. Genau DIE kann man auch überall sonst zeigen... eigentlich schon VOR irgendeiner Ausbildung. M. E. wäre genau HIER der Ort, den inhaltlichen Kern des Studiums auf den Punkt zu bringen - und auf dessen Basis (!) Deinen Wert für die Firma darzustellen!

Den Erfahrungsteil finde ich schon gar nicht so verkehrt... wobei es sicher besser wäre, wenn der Bezug zur "Medizintechnik" dabei deutlicher würde.
JeannieBottle hat geschrieben:Während meiner Masterthesis bei der ZZZ GmbH baute ich meine Kenntnisse im Bereich der Markteintrittsstrategien weiter aus.
Hier würde man sich natürlich etwas mehr Präzision wünschen.
JeannieBottle hat geschrieben:Zudem sehe ich in Ihrem traditionsreichen Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, meine bereits gesammelten Erfahrungen ausbauen zu können.
Unabhängig von der schon erwähnten "Schleimerei" stellt sich mir hier die Frage nach dem Sinn des Satzes. Ich meine... "Erfahrungen machen" ist ja wohl wirklich der kleinstdenkbare Nenner, den eine Zusammenarbeit überhaupt haben kann... und dann auch noch derart orakelhaft formuliert, dass das im Falle eines Falles selbst negative Erfahrungen einschlösse. Zudem sehe ich nicht, wo die Verbindung zwischen deren "Tradition" und Deiner "Erfahrung" läge. Alles in allem ist das für mich das Gegenteil eines Arguments... ein fast schon ärgerlicher Füllsatz.
JeannieBottle hat geschrieben:Aufgrund meiner Qualifikationen und meiner Bereitschaft mit hohem Engagement den Unternehmenserfolg weiter voran zu bringen, liegen meine Gehaltsvorstellungen zwischen XX.000 und XX.000 Euro im Jahr.


"Aufgrund meiner Qualifikationen" scheint mir in einem Fall, wo man (zumindest bei formeller Betrachtung) gerade diese NICHT mitbringt, ein EXTREM gewagter Satzeinstieg zu ein. Bleibt das "Voranbringen des Unternehmenserfolgs"... was derart global formuliert schon etwas Grössenwahnsinniges an sich hat... und "Bereitschaft zu Engagement" schwächt ebendieses für mich ab: Da ist jemand nicht engagiert... sondern bestenfalls bereit dazu... ;-)

Wovon soll die Entscheidung zwischen Minimal- und Maximalgehalt denn abhängen?

JeannieBottle
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Beitrag von JeannieBottle » 02.12.2014, 11:23

Vielen Dank für die Kritik :D Das hilft auf jeden Fall schon weiter.
Von daher sehe ich Dich hier in einer absoluten Aussenseiterposition... vor allem, wenn es zu einer "Screening"-artigen Vorauswahl durch eine Sekretärin, Praktikantin o. ä. kommt. Andererseits: Klingt die Bezeichnung Deines Studiums fast so, als wäre es für genau solche Stellen erfunden.
Mir ist bewusst, dass ich eine Außenseiterposition einnehme. Ich bin neugierig, wie ich im Vergleich zu anderen (v.a. Ingenieuren) dastehe. Eine Einladung zum Bewerbungsgespräch würde ich schon als großen Erfolg wahrnehmen, unabhängig davon, ob ich die Stelle bekomme oder nicht.

Mein Studium ist sehr vielseitig. Es umfasst sowohl Controlling, E-Health, Telemedizin, Gesundheitsökonomik, Mathematik, Finanzierung, "Medizin für Nicht-Mediziner" etc.
Klassischerweise landet man mit solch einer Ausbildung im Krankenhaus (als Manager/Leiter/im Vorstand), in Krankenversicherungen oder anderen Gesundheits- oder Non-Profit-Einrichtungen.
In Deinem Fall könnte ich mir tatsächlich mal eine "Dritte Seite" vorstellen... so nach dem Motto "WTF heisst Health Care and Public Management"?
Die Oberbegriffe meiner Fächerwahl erscheinen auch im Lebenslauf, allerdnings finde ich die Idee mit der "Dritten Seite" ganz gut.
Ich kann mir hier gut Vorstellen genau darzustellen wozu dieses Studium da ist, und warum genau es auch zur Medizintechnik passt.

Wird diese "Dritte Seite", ähnlich wie der Lebenslauf, als Anhang eingebunden, oder gehört diese direkt zum Anschreiben?

Neuer Versuch:

Sehr geehrter Herr X,

seit über 60 Jahren ist XXX erfolgreich im internationalen Markt vertreten. Als Produktmanagerin mit guter Kenntnis des Medizintechnikmarktes und mit Erfahrung in Marktanalysen werde ich dazu beitragen, auch zukünftig wettbewerbsfähige, innovative und hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen.

Durch mein Studium an der Universität XY mit Fachrichtung Health Care and Public Management erhielt ich nicht nur eine fundierte betriebswirtschaftliche Grundausbildung, sondern auch eine spezifische Ausbildung zum Management medizinischer Einrichtungen.
Studienbegleitend konnte ich meine methodischen und analytischen Fähigkeiten bei der YYY Healthcare and Telemedicine GmbH einbringen. Durch meine verhandlungssicheren Englischkenntnisse in Wort und Schrift wurde ich sehr schnell in das internationale Team der strategischen Unternehmensentwicklung integriert. Zu meinen Aufgaben gehörten u.a. detaillierte Wettbewerberanalysen, Marktbeobachtungen und Geschäftsfeldanalysen des deutschen, britischen und amerikanischen Marktes.
In meiner anschließenden Tätigkeit als Masterand bei der ZZZ GmbH trug ich dazu bei, Preismodelle und Markteintrittsstrategien zu analysieren. Durch meine methodisch erarbeiteten Konzepte in Zusammenarbeit mit Ärzten und Technikern konnte ich überzeugend auf kritische Punkte des Markteintrittes hinweisen, Lösungsvorschläge anbringen und damit die Geschäftsführung begeistern.

Durch meine herausragende Auffassungsgabe bin ich in der Lage auch technisch komplexe Produkte und Vorgänge zu verstehen. Daher bereitet mir das Erstellen von Lastenheften keine Schwierigkeiten. Eine Fähigkeit, die ich während eines Praktikums bei der ABC GmbH, unter Beweis stellen konnte.

Nach Erhalt meiner Abschlussnote (Anfang 2015) könnte ich umgehend beginnen. Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei XX.000 Euro im Jahr.
Um Details der Aufgabe und Rahmenbedinungen zu besprechen, würde ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freuen.
Ich habe bereits mit Produktmanagern aus der Medizintechnik zusammengearbeitet. Meines erachtens, ist es wichtiger zu wissen "was der Markt will", als jede kleinste technische Finesse zu verstehen. Dazu gibt es i.d.R. die Entwickler. Man erlebt leider oft genug, dass an Bedürfnissen vorbeientwickelt wird, oder durch technische Spielerein, die man einbaut "weil man's halt kann" Produkte zu teuer für den Markt werden.
Meine Stärke liegt u.a. auch darin, den Technikern manchmal auch ein bisschen auf die Finger zu klopfen :wink:

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Beitrag von TheGuide » 02.12.2014, 16:17

JeannieBottle hat geschrieben:seit über 60 Jahren ist XXX erfolgreich im internationalen Markt vertreten.
Da gilt wieder dasselbe wie in der vorherigen Version:
TheGuide hat geschrieben:
JeannieBottle hat geschrieben:als innovatives Unternehmen erreicht XXX stetes Wachstum und kontinuierliche Weiterentwicklung am Markt.
Das weiß der Herr X im Zweifel besser als du. Außerdem ist es nicht deine Aufgabe, das Unternehmen zu bewerben, sondern dich bei diesem!
Durch mein Studium an der Universität XY mit Fachrichtung Health Care and Public Management erhielt ich nicht nur eine fundierte betriebswirtschaftliche Grundausbildung, sondern auch eine spezifische Ausbildung zum Management medizinischer Einrichtungen.
Klingt immer noch nach Nünberger Trichter.
Etwas erhalten ist passiv. Also keine aktive Handlung. Stell dich als aktive Persönlichkeit dar!
Studienbegleitend konnte ich meine methodischen und analytischen Fähigkeiten bei der YYY Healthcare and Telemedicine GmbH einbringen.

Konntest du nur oder brachtest du auch?
Durch meine verhandlungssicheren Englischkenntnisse in Wort und Schrift wurde ich sehr schnell in das internationale Team der strategischen Unternehmensentwicklung integriert.
Hier ein echtes Passiv: Mit meinen Englischkenntnissen integrierte ich mich...
In meiner anschließenden Tätigkeit als Masterand bei der ZZZ GmbH trug ich dazu bei, Preismodelle und Markteintrittsstrategien zu analysieren.
Warst du nicht eine Frau?
Durch meine methodisch erarbeiteten Konzepte in Zusammenarbeit mit Ärzten und Technikern konnte ich überzeugend auf kritische Punkte des Markteintrittes hinweisen, Lösungsvorschläge anbringen und damit die Geschäftsführung begeistern.
Auch hier wieder konnte, allerdings halte ich es hier für lässlich. Nur dass du nicht glaubst, ich hätte es übersehen ;)
Durch meine herausragende Auffassungsgabe bin ich in der Lage auch technisch komplexe Produkte und Vorgänge zu verstehen. Daher bereitet mir das Erstellen von Lastenheften keine Schwierigkeiten. Eine Fähigkeit, die ich während eines Praktikums bei der ABC GmbH, unter Beweis stellen konnte.
"...unter Beweis stellte."
Negativa und Negationen haben in Bewerbungsschreiben eigentlich nichts zu suchen.
Meine Stärke liegt u.a. auch darin, den Technikern manchmal auch ein bisschen auf die Finger zu klopfen :wink:
Das wäre eigentlich ein toller Satz für die Bewerbung, um die man das ganze Anschreiben durmherum aufbauen sollte!!!


Du fängst vier deiner Sätze mit durch an. Ich bin kein Freund von Satzanfängen mit durch, was allerdings auch an der inflationären und daher häufig nicht ganz korrekten Verwendung dieses Wortes liegt. Bei dir sind aber alle vier durch in Ordnung. Trotzdem würde ich mir an deiner Stelle die vier Sätze noch mal genau ansehen (wenn du nicht eh meinem Vorschlag folgst und ein ganz neues Bewerbungsschreiben um den Fingerklopfersatz aufbaust) und ansehen, ob du diese nicht durch andere Satzkonstruktionen ersetzen kannst. Zwei mal ersetzen würde ja schon reichen, auch so, dass nicht zwei Absätze mit diesem Wort anfangen.

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