Anschreiben Ü50 und lange Auszeit

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Anschreiben Ü50 und lange Auszeit

Beitrag von morama » 09.05.2016, 19:03

Hallo, habe mich neu angemeldet, weil ich alte Schachtel Probleme habe mit meiner Bewerbung. Das Anschreiben gelingt mir nicht und muss gerade in meinem Fall, besonders sein. Bin lange, lange raus, kann aber noch alles und suche dringend Arbeit. Mussten H4 beantragen, der Antrag ist zwar noch nicht durch, will aber gar nicht erst groß da hängen bleiben. Brauche also Arbeit, und zwar so, dass ich davon leben kann, ohne Abhängigkeit vom Jobcenter.

Hier mal mein mieses Anschreiben. Ich krieg es einfach nicht hin. Wer kann einer alten Frau helfen? Danke!

Sehr geehrte Frau Meier-Lüdenscheit,

ich könnte die Richtige für Ihr Unternehmen sein!
Warum? Ich habe bewiesen, dass man mit Fleiß und Ehrgeiz einiges erreichen kann.
Auf Wunsch meiner Eltern habe ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert und nach Ende der Ausbildung noch 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet. Also besitze ich schon mal Ausdauer und Disziplin. Es war aber nicht das, was ich den Rest meines Lebens machen wollte. So bewarb ich mich in einem anderen Bereich, wo ich zuerst überwiegend für Botenfahrten eingesetzt wurde, aber auch die Auftragserfassung war ein Teilbereich, und für mich ein Einstieg in den Büroalltag, der mir Spaß machte. Später verlagerte sich mein Schwerpunkt ausschließlich auf die Auftragserfassung inklusive Monatsabschluss der Sammelrechnungen was ich mit Bravour gemeistert habe.
Ich wünschte mir aber mehr Verantwortung, also bewarb ich mich als Chefsekretärin. Das Unternehmen wurde neu gegründet und so konnte ich das Sekretariat eigenständig aufbauen und erarbeitete mir überwiegend alles selbst, mit großen Erfolg. Leider stand später die Firma kurz vor der Insolvenz, so dass ich schweren Herzens nach einem anderen Arbeitgeber Ausschau halten musste.
Dadurch bekam ich eine Anstellung als Sekretärin des Abteilungsleiter IT/ EDV. Auch dort begeisterte ich mit meinem Einsatz und half auch in den anderen Abteilungen aus, ebenso übertrug mir der Geschäftsführer Aufgaben, obwohl dieser eine eigene Sekretärin hatte. Mein Aufgabengebiet war groß und vielfältig und ich hatte immer den Ehrgeiz mich selbst weiterzubilden, zu verbessern und war eine wertvolle Unterstützung für meinen Chef.
Auch jetzt habe ich große Lust auf Neues und fühle mich noch jung genug, noch etwas dazuzulernen. Ich möchte in meinem Alter noch mal durchstarten.
Um nach der langen Auszeit einen Einstieg zu haben, habe ich momentan eine kleine Stelle ( Home Office )angenommen, aber ich würde gerne wieder mit Menschen zu tun haben und in einem größeren Unternehmen mein Können zeigen wollen, daher bewerbe ich mich auf Ihre ausgeschriebene Stelle.
Da ich es in dem Alter schwer habe eine Stelle zu finden, würde ich mich bereit erklären ein paar Vormittage zu hospitieren, bis Sie alle Bewerbungen abgearbeitet haben.

Meine Zeugnisse entsprechen den Tatsachen und auch jetzt noch bin ich organisatorisch fit, pflichtbewusst und ehrgeizig und kann Prioritäten setzen Mit Spaß und Leidenschaft für den Job, erreicht man oft mehr und ich bin hochmotiviert

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12186
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Anschreiben Ü50 und lange Auszeit

Beitrag von TheGuide » 09.05.2016, 20:40

morama hat geschrieben:ich könnte die Richtige für Ihr Unternehmen sein!
Warum? Ich habe bewiesen, dass man mit Fleiß und Ehrgeiz einiges erreichen kann.
Wann, wo, wie?
Auf Wunsch meiner Eltern habe ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert und nach Ende der Ausbildung noch 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet.
Bitte keine Lebenslaufnacherzählung. Und schon bei einer 18jährigen haben die Eltern in der Ausschreibung nichts mehr zu suchen. Wie viel weniger bei einer 52jährigen?
Und schreib Zahlen bitte aus!
Es war aber nicht das, was ich den Rest meines Lebens machen wollte.

Das ist egal.
In der Bewerbung zählen
a) positive Gründe, warum du die Stelle antreten möchtest,
b) stellenspezifische Fachkenntnisse und Kompetenzen
c) deine Stärken im Sinne positiver für die Arbeit einsetzbarer Charaktereigenschaften.

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 09.05.2016, 20:46

Danke für deine Antwort - wenn ich ehrlich bin, kriege ich es einfach nicht hin. Ich kann nicht einen vernünftigen Satz formulieren! Meine letzte Bewerbung ist ja schon locker 20 Jahre her ;-)..
Ich rechne mir auch keine Chancen aus, da ich ersten zu lange raus bin, mein Alter und Bürodamen gibt es wie Sand am Meer. Und was besonderes kann ich nicht - also Englisch nur mittelprächtig und SAP oder ähnliches ebenfalls nicht. Heute sind die Anforderungen ja viel höher und von daher muss meine Bewerbung schon mal was besonderes sein! Kompetenzen sind die langweiligen Floskeln, die jeder schreibt vermutlich!

Ich bin Rudi ratlos... :roll:

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12186
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 09.05.2016, 20:51

Beantworte doch einfach die Fragen, warum du (positiv begründet) die Stelle antreten möchtest, was du dafür an Kompetenzen und Charakterstärken mitbringst.

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 09.05.2016, 21:00

Mir fällt nichts ein.......Diese Standard-Sachen, pflichtbewußt, ehrgeizig und Organisationstalent schreibt doch jeder, ich muss mich hervorheben, aber weiß nicht wie..... :cry:

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12186
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 09.05.2016, 22:39

Du sollst nicht irgendetwas erfinden sondern einfach mal anfangen, die Fakten auf den Tisch zu legen. Bewerbungen zu schreiben ist nebenbei Arbeit. Also zu denken, in 5 Minuten hättest du eine gute Bewerbung auf dem Tisch, ist die falsche Herangehensweise. Für jemanden, der noch nie eine oder seit Jahren keine Bewerbung geschrieben hat, dauert es Tage, bis er eine vernünftige Bewerbung zusammen hat. Bewerbungen zu schreiben heißt eben auch, jede Menge Gehirnschmalz zu investieren!
Und es ist an dir, zu argumentieren. Mit Nacherzählungen deines Lebenslaufs, mit Rechtfertigungen und Verweisen auf deine Eltern gewinnst du keinen Blumentopf. Du musst dir Gedanken darüber machen, was dein Adressat wissen will und was du willst, was er weiß. Die Schnittmenge von beidem ist das Ziel.

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 09.05.2016, 22:47

The Guide, ok, aber ich kriege es trotzdem nicht hin. Trotzdem Danke für deine Tipps. Ich arbeite seit Tagen/Wochen an einem Anschreiben und habe so langsam echt genug, ich komme nicht weiter und bin scheinbar nicht kreativ. Ich überlege mir ernsthaft, mir bei einem Bewerbungsservice ein Anschreiben erstellen zu lassen. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Zeit mehr rumzudoktern, da ich dringend Arbeit brauche..

Ich hatte noch ein anderes Exemplar, aber das scheint auch nicht besser, aber stelle es mal ein, vielleicht kann man damit mehr anfangen!? Wenn das nichts ist, dann beauftrage ich einen Service...Trotzdem mache ich mir wenig Hoffnung in meinem Alter mit der langen Auszeit.

Hier ein anderes Exemplar, wahrscheinlich ebenfalls schlecht...
Sie suchen eine engagierte und zielorientierte Mitarbeiterin, die Sie bei der Erreichung der Unternehmensziele unterstützt? Dann freue ich mich, Ihnen heute meine Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen, um Ihnen diese Mitarbeiterin vorzustellen.

Da sich meine familiäre Situation geändert hat, bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.

Zuletzt habe ich als tatkräftige „rechte Hand“ für die Firma xy Home Office auf Honorarbasis alle anfallenden Schreibarbeiten erledigt. Unter anderem die Rechnungserstellung und Mahnwesen, wobei mir die Berufserfahrung aus der Position als Chefsekretärin zugute gekommen ist, welche ein großes Aufgabengebiet beinhaltete. So könnte ich auch Ersatzweise woanders einspringen, falls mal Not am Mann ist.

Mich zeichnen vor allem mein herausragendes Auffassungsvermögen und ein kundenorientiertes Auftreten, sowie mein hervorragendes Organisationstalent, Zuverlässigkeit, Diskretion und Loyalität aus. Meine teamorientierte Arbeitsweise rundet mein Profil ab.
Ich nehme neue Herausforderungen nicht nur an, sondern bewältige sie mit großem Erfolg, was ich bei ehemaligen Arbeitgebern bereits regelmäßig bewiesen habe. Ich bin bereit Neues zu lernen.

Über meine Kenntnisse und Fähigkeiten informieren Sie meine Zeugnisse und sonstige Anlagen.

Ich kann Ihnen sofort in Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehen.

Wenn Sie eine zuverlässige und pflichtbewusste Mitarbeiterin einstellen möchten, freue ich mich über eine positive Rückmeldung.

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12186
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 09.05.2016, 23:01

morama hat geschrieben:The Guide, ok, aber ich kriege es trotzdem nicht hin.
Warum beantwortest du nicht einfach mal obige Fragen? Schritt für Schritt, anstatt zu meinen, dass du gleich ein fertiges Anschreiben stehen haben müsstest?


Ich habe ehrlich gesagt auch keine Zeit mehr rumzudoktern, da ich dringend Arbeit brauche..
Du sollst nicht rumdoktorn sondern anfangen systematisch zu arbeiten.
Trotzdem mache ich mir wenig Hoffnung in meinem Alter mit der langen Auszeit.
Das ist eine Einstelllung, die nicht unbedingt hilfreich ist. Wenn du selbst nicht an dich und das Gelingen deines Projekt glaubst, dann ist der Erfolg natürlich noch schwerer ztu erreichen.

Sie suchen eine engagierte und zielorientierte Mitarbeiterin, die Sie bei der Erreichung der Unternehmensziele unterstützt? Dann freue ich mich, Ihnen heute meine Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen, um Ihnen diese Mitarbeiterin vorzustellen.
Verzichte auf rhetorische Fragen zur Einleitung. Auch dass du deine Unterlagen zukommen lassen willst, ist eine überflüssige Information. Für deinen Leser ist sie längst zugestellt.
Da sich meine familiäre Situation geändert hat, bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.
Das ist keine positive Motivatioon, deutet am ehesten noch eine negative Motivation an.

An dieser Stelle noch mal: Beantworte meine Fragen!
Zuletzt habe ich als tatkräftige „rechte Hand“ für die Firma xy Home Office auf Honorarbasis alle anfallenden Schreibarbeiten erledigt. Unter anderem die Rechnungserstellung und Mahnwesen, wobei mir die Berufserfahrung aus der EINER Position als Chefsekretärin zugute gekommen ist, welche ein großes Aufgabengebiet beinhaltete. So könnte ich auch Ersatzweise woanders einspringen, falls mal Not am Mann ist.
Warum der unbestimmte Artikel anstelle des bestimmten? Weil der Leser noch nicht weiß, dass du mal Chefsekretärin wasrst.
Mich zeichnen vor allem mein herausragendes Auffassungsvermögen und ein kundenorientiertes Auftreten, sowie mein hervorragendes Organisationstalent, Zuverlässigkeit, Diskretion und Loyalität aus.
Komma vor sowie raus.
Meine teamorientierte Arbeitsweise rundet mein Profil ab.
Ich nehme neue Herausforderungen nicht nur an, sondern bewältige sie mit großem Erfolg, was ich bei ehemaligen Arbeitgebern bereits regelmäßig bewiesen habe. Ich bin bereit Neues zu lernen.
Verzichte auf Verneinungen und Kleinmacher.
Der Absatz ist insgesamt recht unstrukturiert.

Über meine Kenntnisse und Fähigkeiten informieren Sie meine Zeugnisse und sonstige Anlagen.
Unnötig zu erwähnen. Die Adressaten kennen ihren Job.
Ich kann Ihnen sofort in Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehen.
Ich stehe Ihnen...

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 10.05.2016, 11:17

Etwas abgeändert - hoffe, etwas besser! Aber immer noch nicht der Hit!!!!!!!!!!

ich könnte die Richtige für Ihr Unternehmen sein!
Warum? Ich habe bewiesen, dass man mit Fleiß, Ehrgeiz und Leidenschaft einiges erreichen kann und genau das möchte ich wieder. Im Jahre 1993 strebte ich einen Wechsel an, da ich mehr Verantwortung wollte und mein Aufgabengebiet erweitert werden sollte. 1994 eröffnete sich mir die Möglichkeit, vom Einzelhandel über die Funktion als Sachbearbeiterin, als Chefsekretärin zu starten und somit nahm ich die Chance wahr. Aufgrund Neugründung der Firma, konnte ich mir mein eigenes Sekretariat aufbauen und mir alles eigenständig aneignen, was zur erfolgreichen Führung notwendig war. Dies tat ich mit Leidenschaft und großem Erfolg. Mein Aufgabenbereich war vielseitig und erweiterte sich ständig, da mein Ehrgeiz sehr groß war.

Momentan arbeite ich als kfm. Angestellte im Home Office bei der Firma xy. Meine Aufgaben sind überwiegend Schreibarbeiten und die Rechnungserstellung. Ich suche aber eine Stelle in einem Unternehmen, da ich auch den Kundenkontakt liebe und mir die Arbeit auch im Team fehlt sowie nette Kollegen.
Da ich sehr motiviert, ehrgeizig und meinen Beruf mit Liebe und Leidenschaft ausführe, hoffe ich, eine neue Stelle zu finden, in der ich dies ausleben kann.

Nach der langen Auszeit, bin ich organisatorisch fit, pflichtbewusst und kann Prioritäten setzen. Grundlegende Eigenschaften verlernt man eben nicht.

Ich stehe Ihrem Unternehmen ab sofort zur Verfügung und würde mich freuen, ein persönliches Gespräch mit Ihnen führen zu dürfen.

Mit freundlichenn Grüßen

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 10.05.2016, 11:47

Dann habe ich noch eine Frage zu den Anlagen. Da ich mich immer Online bewerbe hatte ich meine Datei wie folgt aufgebaut!

Erst das Deckblatt, dann Anschreiben, dann Lebenslauf, dann Arbeitszeugnisse ( neusten zu oberst ) und das Prüfungsergebnis und zum Schluß Nachweise über Kurse. Ist das ok, oder wie soll man es richtig machen!?

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 10.05.2016, 12:06

sorry, noch etwas vergessen!
Ich war von 1993 - 2003 offiziell bei einer Firma angestellt. Im Jahr 2000 kam mein Kind zur Welt und ich nahm 3 Jahre Erziehungszeit. Da ich nach drei Jahren als Halbtagskraft arbeiten wollte, dies aber dort nicht ging, kündigte ich. Ich habe im Lebenslauf unter der Firma die Zeiten von 1997 - 2003 angegeben und unter sonstige Zeiten Erziehungszeit aber schon ab dem Jahr 2000 - 2013. Geht das so?

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12186
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 10.05.2016, 22:44

Morama, ich würde dir ja gerne helfen. Aber wenn du keinen einzigen Tipp von mir beherzigst und auf meine Fragen keinen Deut eingehst, dann kann ich mir die Finger wund schreiben.

Tintenstrahl
Beiträge: 51
Registriert: 28.09.2015, 16:06

Re: Anschreiben Ü50 und lange Auszeit

Beitrag von Tintenstrahl » 15.05.2016, 17:05

Versuch’s mal mit einem 54jährigen. Der zeigt dir, wie er verbessern würde:


Sehr geehrte Frau Meier-Lüdenscheit

Ich bin die Richtige für Ihr Unternehmen, denn ich habe ich große Lust auf Neues und fühle mich jung genug, noch etwas dazuzulernen. Ich möchte noch mal durchstarten. Gerne würde ich mit Menschen zu tun haben und in einem größeren Unternehmen mein Können zeigen.

Ich bin ich organisatorisch fit, pflichtbewusst und kann Prioritäten setzen. Ich bin hochmotiviert. Ungebunden kann ich sofort anfangen. Zur Beantwortung von Fragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Freundliche Grüße

XYZ


Es ist schon so, daß alles Vergangene zunächst nicht interessiert. Die Reaktion auf eine Stellenausschreibung soll aus dem Moment heraus sein, wie wenn man den Personalchef anrufen und ihm sagen möchte: Hallo, ich komme, das ist mein Job!

Die werden dein Alter schon sehen und deinen Lebenslauf lesen. Das Problem von uns über 45jährigen ist, daß wir für Jüngere und Gleichaltrige ( ! ) eine Generation von Kriminellen darstellen. Die sind heute alle dermaßen angepasst und konform, daß unsereins als Generalist (Überblick) und Selbstgestrickte/r furchtbar Angst macht. Wir repräsentieren mechanische Schreibmaschine und Wählscheibentelefon, eigentlich das Brockenhaus.

Das ist, was ich dir im Moment sagen kann. Übermorgen habe ich ein erstes Treffen mit einem Jobcoach (so schreiben die das hier). Möglich, daß ich danach mehr weiß über mich und Ü45, ich würde es dich wissen lassen.

Der tiefe Grund dafür, daß ältere Menschen kaum mehr eine Anstellung finden, liegt in der Zeit. Ende November 2008 war der Wechsel von gesellschaftlichem Herbst zu Winter. Für die nächsten 83 Jahre noch ist die Menschheit asozial gestimmt. Jede/r ist aus sich selbst heraus angetrieben, ohne Rücksicht auf andere. Man mag das als esoterischen Quatsch abtun, bitteschön. Meine Lebenserfahrung und intensive Beschäftigung damit, was uns umgibt, im Gespräch mit einem guten Bekannten, haben mich dazu gebracht. Ich muß eine Antwort darauf haben, warum ich nicht zurück in die Arbeitswelt darf.

Bernie
Beiträge: 178
Registriert: 30.12.2015, 19:01

@Tintenstrahl - Kein Zeitproblem, Hartz IV...ist das Problem

Beitrag von Bernie » 15.05.2016, 23:27

Der tiefe Grund dafür, daß ältere Menschen kaum mehr eine Anstellung finden, liegt in der Zeit. Ende November 2008 war der Wechsel von gesellschaftlichem Herbst zu Winter. Für die nächsten 83 Jahre noch ist die Menschheit asozial gestimmt. Jede/r ist aus sich selbst heraus angetrieben, ohne Rücksicht auf andere. Man mag das als esoterischen Quatsch abtun, bitteschön. Meine Lebenserfahrung und intensive Beschäftigung damit, was uns umgibt, im Gespräch mit einem guten Bekannten, haben mich dazu gebracht. Ich muß eine Antwort darauf haben, warum ich nicht zurück in die Arbeitswelt darf.
Wieso "esoterischer Quatsch"?

Hier die Antwort, die du haben mußt

(mehr übrigens, nicht nur dazu, auch auf http://www.nachdenkseiten.de/?p=4438):

Was war denn Ende November 2008?

Wurde da Hartz IV eingeführt?

Fing es nicht schon 2005 an - für mich kam der sozialpolitische Offenbarungseid unserer Gesellschaft nämlich genau an dem Tag als die asoziale Hartz IV-Gesetzgebung via Hartz-Kommission vom Bertelsmann-Konzern der dt. Regierung aufgedrückt wurde und war der Hauptgrund warum ich vor 12 Jahren meinem Vater mitteilte, dass ich ihm im Unternehmen helfen würde, da man damals schon ahnen konnte wohin die Reise mit den Marktradikalen in Deutschland (Große Neoliberale Einheitspartei Deutschlands (=NED) damals wie heute: CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP - und neuerdings auch AFD und leider auch Teile der Linkspartei, wo die in Regierungsverantwortung steht.) gehen würde, die da heißt Deutschland als Steueroase für Superreiche und sonstige Bonzen, und Ausspielen derer die noch Steuern bezahlen mit denen die von diesem Steuerrest noch ihr (Über-)Leben finanzieren müssen - Frei nach dem Motto "teile und herrsche".

Übrigens fing da auch die moralische Verkommenheit unserer Gesellschaft an, und zwar so, dass keiner mehr frägt, dass einer der "Erfinder" der Hartz-Gesetzgebung mit Fug und Recht einschlägig vorbestraft, und daher als Krimineller bezeichnet werden darf.

Derselbe Mann, nämlich ein gewisser Herr Dr. Hartz, soll nun Frankreich sozialpolitisch ruinieren helfen....via Hartz IV....als Vorlage für eine Arbeitsmarkt"reform" in Frankreich....

...im Auftrage unserer korrupten, moralisch verkommenen "Eliten" in Deutschland, die die Nichtzugehörigen gegeneinander ausspielen....oder nützliche Idioten wie die (neoliberale) AFD finden, und deren Wähler, die nicht ahnen, dass die AFD bereits Hartz V im Gepäck hat....im Parteiprogramm....bei Netzrecherche auf Nachdenkseiten.de zu finden....

Für mich ist das wahre "esoterische" übrigens, dass die Bevölkerung in Deutschland dieses Spiel seit Jahren sieht, und mitspielt.

Das Buch"Der Untertan" von Heinrich Mann, und die dort beschriebene dt. Mentalität des nach Oben katzbuckelns und nach Unten tretens lassen grüßen - Nein nicht 1914, kurz vor dem 1. Weltkrieg, sondern im 21. Jahrhundert im Jahr 2016, trotz der Zäsur von 1968 und einem verlorenen II. Weltkrieg.

Wie kalt unsere Gesellschaft geworden ist erlebe ich als Teil einer zerstrittenen Erbengemeinschaft, mit dementer Geschäftsführerin, und unverschämten Dauercampern, die nicht einsehen wollen, dass man so kein Geschäft mit regem Kundenverkehr weiterführen kann jeden Tag am eigenen Leib selbst - auch beim Besuch beim Jobcenter war die Erbengemeinschaft, und die Auflösung der GbR die das Unternehmen führte, das Problem - man verlangt sogar ein Wertgutachten über das Erbvermögen von mir....eine Erbauseinandersetzung ist aber in weiter Ferne...und so erhielt ich, bis auf erwähnten Verzichtstermin, mein ALG II als "Aufstocker" zum ALG 1.....

Ich schilderte es bereits hier im Forum.....Früher bei der alten Arbeitslosenhilfe hätte man einfach solange Leistungen bekommen bis man einen Job gefunden hat, aber heute....da lebe ich den feuchten Traum des Herrn Guido Westerwelle (FDP) der da heißt vom ersten Tag der Antragsstellung sofort ALG 2/Sozialhilfe - wenn auch nur als ergänzendes Darlehen, dass ich zurückzahlen muss, und auf das ich wegen Zuständigkeitsproblemen bei Förderung von Weiterbildung zwischen hiesigem Jobcenter und Arbeitsagentur derzeit auf Rat der Jobcenter-Arbeitsvermittlung verzichte, d.h. ich bin wieder auf ALG 1 angewiesen, und soll mir Helferjobs suchen ....auch bereits hier geschildert.....mein Fall....

Ich wünsch dir mehr Glück mit deinem "Jobcoach" als ich mit meiner Arbeitsvermittlerin beim Jobcenter (so heißt hier bei uns die ARGE) hatte bzw. deren Stellvertreterin, die echte Arbeitsvermittlerin, die für mich zuständig war habe ich nie kennengelernt - In einem anderen Forum http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/fo ... Id=2128565 wurde mir übrigens beschieden, von einem Sachkundigen, doch lieber eine örtliche Arbeitslosenselbsthilfegruppe zu suchen, alles schriftlich zu dokumentieren und nie ohne Begleiter zum Amt zu gehen.

Die Ratschläge kamen für mich zu spät, aber ich hoffe die kommen bei dir nicht zu spät - Ist einfach so, die Jobcenter muss man mit Zeugen aufsuchen - mein Fehler von Anfang an.

Gruß
Bernie

PS: Irgenwo mal was von einer Aktion gelesen, dass unser Staat öffentlich "Sorry für Hartz IV" sagt, aber leider war das nur eine Protestaktion von satirischen Demonstranten:

[...]Deutschland entschuldigt sich bei Hartz-IV-Empfängern[...]

Quelle und kompletter Text:

http://www.jetzt.de/peng-collective/neu ... sagt-sorry

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 13:41

The Guide, ich habe dich scheinbar falsch verstanden. Ich dachte du meinst ich soll für mich im stillen Kämmerlein,deine Fragen beantworten bzw. versuchen in die Bewerbung einzubauen. Ich werden nachher noch mal darauf eingehen und dazu was schreiben.

allen anderen, auch ein Dank........Ich bin trotzdem hoffnungslos überfordert mit Bewerbungsschreiben und meine Kraft durch den Stress mit dem Jobcenter tut sein Übriges...Es ist ein Rattenschwanz - will dringend vom JC weg, aber dazu brauche ich Arbeit, die ich nur schwerlich bis gar nicht finde momentan, da ich einfach keine sinnvollen Unterlagen zusammenstellen kann.

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 13:51

Darauf würde ich mich gerne bewerben, aber was schreibe ich da?

Ich kann nur wiederholen, was meine Stärken sind, aber das ist eben dieses Standard. Ich bin wirklich sehr pflichtbewußt, muss alles perfekt haben/machen und organisatorisch bin ich auch fit, sowie kann ich eben erkennen, was gerade Priorität hat. Office kann ich, englisch Level ca. A2, was fehlt noch?
und meine Zeugnisse sind erstklassig und entsprechen auch der Realität und nicht wie heute üblich, dass ein gutes Zeugnis eingeklagt wird. Ich arbeite sehr selbstständig, dass war eines auch meiner Pluspunkte und ich habe immer da geholfen wo ich helfen konnte. Heißt, anderen Sekretärinnen ( anderer Abteilungen ), die Office-Problme Druckerprobleme etc.hatten, obwohl ich relativ neu war. Mehr fällt mir jetzt nicht ein! Erfahrungen mit Kunden durch meine Ausbildung ( Einzelhandelskauffrau ) und auch durch die Geschäftskunden im letzten Job. Das alles in sinnvolle Sätze zu packen, kriege ich nicht hin.

http://de.indeed.com/viewjob?jk=c2c6d1f ... om=recjobs

Benutzeravatar
FRAGEN
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12152
Registriert: 22.07.2006, 18:18

Beitrag von FRAGEN » 16.05.2016, 14:03

Du bist unfassbar ungeduldig, morama. Du bist so ungeduldig, dass Du noch nicht einmal den Nerv hast, die Frage zu stellen, wenn Du die Antwort nicht schon vorher weisst... ;-)

Stell Dir das Verfassen der Bewerbung wie eine kleine Reise vor - und zwar nicht so eine All-Inclusive-Ballermann-Reise, sondern so eine, wo man mit dem Rucksack irgendwo landet... und dann mal weiter sieht. Du hast ein grobes Ziel, besorgst Dir eine Informationen und machst dann einen (DEINEN!) Plan... ;-)

Es kann nicht funktionieren, gleich die fertigen Sätze hintereinander weg schreiben zu wollen... schon gar nicht, wenn man nicht in Übung ist. Man nimmt sich die Anzeige vor und macht sich erstmal Stichwörter. Sonst nichts. Man guckt, was verlangt wird, unterstreicht sich alles, was man kann... und überlegt dann, wie man dieses persönliche Wissen und Können einem Anderen erklären kann.

Mach das doch mal mit diesem letzten Inserat. Sag mal, welche drei Anforderungen Du richtig gut bedienen könntest - und warum! Nichts anderes - nur das!

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 14:24

FRAGEN - Danke für dein Statement. Vielleicht bin ich so ungeduldig, weil ich so schnell wie möglich vom Jobcenter weg will, ehe überhaupt der Antrag durch ist. Die Schikanieren einen ja jetzt schon, und das ist wohl der Grund - weg und zwar am liebsten schon gestern. Ich versuche es mal, aber es gibt eben Menschen, die kriegen keine vernünftigen Sätze zu Papier, zumindest nicht in Bezug auf Bewerbungen und ehrlich? Zeit habe ich nicht, ich versuche ja schon seit Wochen was hinzukriegen, aber eben ohne Erfolg, weil es eben nicht gut ist und es muss gut sein, sehr gut sogar, eben weil ich schon alt für die Arbeitswelt bin und auch lange raus bin...

katerfreitag
Bewerbungshelfer
Beiträge: 1973
Registriert: 20.12.2015, 15:18

Beitrag von katerfreitag » 16.05.2016, 14:36

Fang mit etwas an, morama, mach es nicht schon schlecht, ehe es geschrieben ist - das blockiert Dich nur.
Und dann wäre es hilfreich für uns, wenn Du auf die Fragen und Anregungen, die Du hier bekommst, auch eingehst. Daraus entwickelt sich eine Diskussion (Brainstorming) und dann kommen uns gemeinsam bestimmt ein paar gute Ideen für Formulierungen und Strategien. ;)

Bernie
Beiträge: 178
Registriert: 30.12.2015, 19:01

@morama

Beitrag von Bernie » 16.05.2016, 14:49

morama hat geschrieben:FRAGEN - Danke für dein Statement. Vielleicht bin ich so ungeduldig, weil ich so schnell wie möglich vom Jobcenter weg will, ehe überhaupt der Antrag durch ist. Die Schikanieren einen ja jetzt schon, und das ist wohl der Grund - weg und zwar am liebsten schon gestern. Ich versuche es mal, aber es gibt eben Menschen, die kriegen keine vernünftigen Sätze zu Papier, zumindest nicht in Bezug auf Bewerbungen und ehrlich? Zeit habe ich nicht, ich versuche ja schon seit Wochen was hinzukriegen, aber eben ohne Erfolg, weil es eben nicht gut ist und es muss gut sein, sehr gut sogar, eben weil ich schon alt für die Arbeitswelt bin und auch lange raus bin...

Schon mal an ein Bewerbungstraining gedacht? Nein? Ich auch nicht, aber die Arbeitsagentur hat mir ab 06.06.16 eins angedreht, statt einer schulischen Umschulung - Achtung: Sarkasmus: Immer noch besser als mir das reale Nachholen eines Berufsabschlusses zum Kaufmann für Büromanagement zu finanzieren. :evil:

Im Ernst, ich hab gerade den "Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von Frank Jäger und Harald Thome vor der Nase liegen", einen umfangreichen und alphabetischen Rechtsratgeber von Sozialberatern.

Vielleicht finde ich ja zum Thema was?

Yep hier:
In der Eingliederungsvereinbarung kann auch die Teilnahme an einem Bewerbungstraining gefordert werden. Um eine Kürzung des ALG 2 zu vermeiden müssen Sie dem nachkommen, auch wenn Sie schon genug trainiert sind.
Quelle - eben erwähntes Buch oben.

Das Buch ist erschwinglich für ALG 2-EmpfängerInnen, informativ auch für alle anderen Leser, die sich für die Thematik interessieren und Vorurteile abbauen wollen.

Hier zu finden, und, bei Interesse, zu bestellen:

http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite

Vielleicht wäre es in deinem Fall tatsächlich sinnvoll, im realen Leben, ein Bewerbungstrainig zu absolvieren statt hier im Internet Hilfe zu suchen? Sprich die für dich zuständige Arbeitsvermittlerin beim Jobcenter doch einfach mal drauf an?

Gruß
Bernie

PS: Im Übrigen ist dein Jobcenter auch so bürokratisch? Meines war grauenhaft ich schilderte den Fall bereits im Forum der oben erwähnten Sozialberatungsstelle. Bei Problemen mit Jobcentern, und ALG 2, ist das Forum von Tacheles e.V. auch weiterzuempfehlen.

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 15:44

Bernie, das dauert ein halbes Jahr und halte ich für quatsch. Ich weiß ja wie das Ding aufgebaut werden muss, ich tue mich nur mit dem Anschreiben schwer. Ich glaube, ich lasse mir die Bewerbung schreiben, kostet zwar erstmal, aber ein halbes Jahr ist wohl einfach zuviel. Ich weiß ja wie man mit PC, Word umgeht, daran scheitert es nicht, mir fehlen nur in dem Bereich die passenden Worte!

So ein Training ist eher für die, die überhaupt nicht wissen, wie ein Lebenslauf etc. aufgebaut ist - wo Datum und Unterschrift hinkommt etc. Das Geld sollen die sich sparen und mir lieber einen Englischkurs zahlen, da haben die und ich mehr von. :-)

Bernie
Beiträge: 178
Registriert: 30.12.2015, 19:01

Beitrag von Bernie » 16.05.2016, 15:53

Bernie, das dauert ein halbes Jahr und halte ich für quatsch. Ich weiß ja wie das Ding aufgebaut werden muss, ich tue mich nur mit dem Anschreiben schwer. Ich glaube, ich lasse mir die Bewerbung schreiben, kostet zwar erstmal, aber ein halbes Jahr ist wohl einfach zuviel. Ich weiß ja wie man mit PC, Word umgeht, daran scheitert es nicht, mir fehlen nur in dem Bereich die passenden Worte!
Yep, aber wenn du Pech hast wirst du zu sowas verdonnert - siehe mein Hinweis wie's bei mir lief ;-)
So ein Training ist eher für die, die überhaupt nicht wissen, wie ein Lebenslauf etc. aufgebaut ist - wo Datum und Unterschrift hinkommt etc. Das Geld sollen die sich sparen und mir lieber einen Englischkurs zahlen, da haben die und ich mehr von. :-)
Tun die aber nicht, die stecken dich sicher in einen solchen Kurs, wenn du Pech hast - und wie bereits erwähnt sich weigern bedeutet Sanktionen, daher auch mein Hinweis auf den "Leitfaden..." der wichtig bei evtl. Gegenwehr sein dürfte.

Ich weiß übrigens von was ich schreibe, da ich auch schon das x-te Bewerbungstraining hatte, vor Jahren. Weigerung zwecklos, du mußt da hin - auch wenn es um einiges unqualifizierter abläuft wie hier im Bewerbungsforum.

Ich war früher schon mal arbeitslos, und weiß daher, dass dies sich nicht geändert hat - was Bewerbungstrainings und den sinnlosen Zwang an solchen teilzunehmen angeht.

Gruß
Bernie

PS: Anscheinend hat sich auch nichts an der Praxis geändert, so lt. Leitfaden, dass manche Jobcenter eine gewisse, unsinnige Anzahl an Bewerbungen verlangen, und da habe ich mir schon vorgenommen, dass ich eben solche schreibe - auch wenn sich die Personaler die Haare ausraufen ab dem Sch... den jemand als Bewerbung schickt. Ich bin da ja kein Einzelfall hier....und als Personaler....wie bereits erwähnt....es spricht sich ja auch rum....die leben ja auch nicht auf dem Mond....die Personalverantwortlichen.....M.e. übrigens etwas was abgeschafft gehört, denn für beide Seiten - den Bewerber, der gezwungen wird sich zu bewerben, und den Personaler der dies genau weiß, gleichermaßen ärgerlich..... :roll: :wink:

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 15:57

Bernie, ich bete ja inständig, dass ich bald Arbeit finde, da können die selbst zum Bewerbungstraining gehen ;-).......Ich werde auf jeden Fall, wenn Bewerbungstraining, auf Englisch-Kurs versuchen umzustimmen.
Nach den letzten verfluchten Jahren, muss man auch mal wieder ein wenig Glück haben!

Bernie
Beiträge: 178
Registriert: 30.12.2015, 19:01

@morama

Beitrag von Bernie » 16.05.2016, 16:03

morama hat geschrieben:Bernie, ich bete ja inständig, dass ich bald Arbeit finde, da können die selbst zum Bewerbungstraining gehen ;-).......Ich werde auf jeden Fall, wenn Bewerbungstraining, auf Englisch-Kurs versuchen umzustimmen.
Nach den letzten verfluchten Jahren, muss man auch mal wieder ein wenig Glück haben!
Ich wünsch dir Glück, auf jeden Fall mehr als ich derzeit habe, und dass dir alles, im Gegensatz zu mir, gelingen möge :-) ;-)

Gruß
Bernie

morama
Beiträge: 35
Registriert: 09.05.2016, 18:54

Beitrag von morama » 16.05.2016, 16:07

Bernie, lieben Dank.....Ich wünsche dir auch viel Erfolg, wobei ich auch eher immer auf die Nase kriege. Ich hoffe aber einfach, dass endlich mal ein klitzekleines Lichtlein am Ende des Tunnels sichtbar wird. Nur ein kleines, so dass es einen aufbaut weiterzumachen!

Antworten