Anschreiben Verwaltungsfachangestellte

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Nikkisev
Beiträge: 1
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Anschreiben Verwaltungsfachangestellte

Beitrag von Nikkisev » 20.09.2018, 12:13

Hallo alle zusammen,

wäre lieb, wenn ihr mal über mein Anschrieben nach Fehlern und Verbesserungsvorschlägen scannen könntet :D es ist noch nicht ganz fertig, befinde mich aber gerade in einer Schreibblockade. Ich persönlich finde es schon zu lang, obwohl ich noch gerne paar Sachen ergänzen würde.

Vielen Dank

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Verwaltungsfachangestellte

Sehr geehrte Frau Muster,

durch eine persönliche Recherche bin ich auf Ihrer Webseite auf Ihr attraktives Ausbildungsangebot zur Verwaltungsfachangestelltin in der Kommunalverwaltung aufmerksam geworden. Da dies mein Berufswunsch ist, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Nach meinem erfolgreichen Abitur im Sommer 2017 habe ich zunächst Humanmedizin in Frankfurt am Main studiert. Ich merkte schnell, dass es nicht das Richtige für mich war und brach es dementsprechend ab. Auf meiner Suche nach einer neuen Berufsausbildung fiel mir auf, dass meine Stärken und Fähigkeiten sehr gut zum Beruf der Verwaltungsfachangestelltin passen. Je mehr ich mich über das Berufsbild informierte, desto stärker bestätigte sich meine Vermutung.

Um einen guten Grundstein in meiner Berufslaufbahn zu legen, ist die Stadt XY eine überzeugende Ausbildungsbehörde. Sie bieten eine qualitativ hohe Ausbildung in 24 Fachbereichen an, die mir später einen vielfältigen Einsatz ermöglichen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das herzliche Miteinander in Ihren Behörden und Ihre besonderen Leistungen im Bürgerservice einzigartig sind.

Als eine verantwortungsbewusste und fleißige Schülerin wurde ich damals in das Abitur-Komitee meiner Schule aufgenommen. Dort zeigte sich nicht nur meine Teamfähigkeit, sondern auch mein Talent im Aufgabenbereich Planung, Verwaltung und Organisation anhand von Schulfesten und anderen Veranstaltungen. Die anfallenden Formalien hielt ich durch meine sorgfältige Arbeitsweise stets im Griff. Zudem konnte ich erste Erfahrungen im Rechnungswesen sammeln, indem ich mich um die Einnahmen kümmerte, das Geld verwaltete und Zahlungsvorgänge bearbeitete. Dabei stand ich ständig in Kontakt zu meinen Mitschülern, die ich bei Fragen gut beraten und informieren konnte.

(Hier sind noch Sachen, die ich gerne ergänzen würde, aber ist doch schon sehr lang bis jetzt, oder? Ist es denn auch in Ordnung, dass ich das Abi-Komitee als Analogie für die Aufgaben in dem Beruf benutze? Zudem scheint mir das Ende hier zu abrupt.)

Für ein persönliches Kennenlernen freue ich mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch sowie auf die Möglichkeit, Sie bei einem Praktikum vor der Ausbildung von mir zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen
Ich

Was sagt ihr dazu?

dfghjkjk
Beiträge: 10
Registriert: 06.06.2016, 10:36

Beitrag von dfghjkjk » 22.09.2018, 10:53

Hallo Nikkisev,

ich bewerbe mich gerade ebenfalls nach einem (abgeschlossenen) Studium für die Verwaltung, allerdings für den gehobenen Dienst. Hier mal ein paar Gedanken von mir:

Hast du dir deinen Wechsel gut überlegt? Der Niveauunterschied zwischen Medizin und einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten ist sehr, sehr groß. Wäre nicht ein duales Studium in der Verwaltung die bessere Wahl? Oder
eine anspruchsvollere kaufmännische Ausbildung, bspw. als Bankkauffrau oder Industriekauffrau?



Nikkisev hat geschrieben:Hallo alle zusammen,

wäre lieb, wenn ihr mal über mein Anschrieben nach Fehlern und Verbesserungsvorschlägen scannen könntet :D es ist noch nicht ganz fertig, befinde mich aber gerade in einer Schreibblockade. Ich persönlich finde es schon zu lang, obwohl ich noch gerne paar Sachen ergänzen würde.

Vielen Dank

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Verwaltungsfachangestellte

Sehr geehrte Frau Muster,

durch eine persönliche Recherche bin ich auf Ihrer Webseite auf Ihr attraktives Ausbildungsangebot zur Verwaltungsfachangestellten in der Kommunalverwaltung aufmerksam geworden. Da dies mein Berufswunsch ist, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:
Die Einleitung wird niemanden vom Hocker hauen. Aber das wird bei der Verwaltung vielleicht auch nicht erwartet

Nach meinem erfolgreichen Abitur im Sommer 2017 habe ich zunächst Humanmedizin in Frankfurt am Main studiert. Ich merkte schnell, dass es nicht das Richtige für mich war und brach es dementsprechend ab. Hier ezählst du deinen Lebenslauf nach. Das kommt nicht ins Anschreiben. Auf den Abbruch würde ich auch eher gar nicht eingehen. Nur Positives nennen.
Auf meiner Suche nach einer neuen Berufsausbildung fiel mir auf, dass meine Stärken und Fähigkeiten sehr gut zum Beruf der Verwaltungsfachangestelltin passen. Je mehr ich mich über das Berufsbild informierte, desto stärker bestätigte sich meine Vermutung.
Das müsstest du begründen

Um einen guten Grundstein in meiner Berufslaufbahn zu legen, ist die Stadt XY eine überzeugende Ausbildungsbehörde. <-- Komische Formulierung Sie bieten eine qualitativ hohe Ausbildung in 24 Fachbereichen an, die mir später einen vielfältigen Einsatz ermöglichen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das herzliche Miteinander in Ihren Behörden und Ihre besonderen Leistungen im Bürgerservice einzigartig sind. Von welchen Erfahrungen sprichst du denn? Außerdem klingt mir das hier zu übertrieben. Eine Kommunalverwaltung tut, was eine Kommunalverwaltung tut. Von welchen besonderen, einzigartigen Leistungen sprichst du?

Als eine verantwortungsbewusste und fleißige Schülerin wurde ich damals in das Abitur-Komitee meiner Schule aufgenommen. Dort zeigte sich nicht nur meine Teamfähigkeit, sondern auch mein Talent im Aufgabenbereich Planung, Verwaltung und Organisation anhand von Schulfesten und anderen Veranstaltungen. Die anfallenden Formalien hielt ich durch meine sorgfältige Arbeitsweise stets im Griff. Zudem konnte ich erste Erfahrungen im Rechnungswesen sammeln, indem ich mich um die Einnahmen kümmerte, das Geld verwaltete und Zahlungsvorgänge bearbeitete. Dabei stand ich ständig in Kontakt zu meinen Mitschülern, die ich bei Fragen gut beraten und informieren konnte.

Das was du im Abi-Komittee gemacht hast, kann man bestimmt als Argument für deine Ausbildung einbringen. Du erzählst das jedoch nur alles nach. Ich würde noch darauf eingehen, wie du diese Fähigkeiten in deiner Ausbildung und dem Beruf einbringen kannst. Bei welchen Tätigkeiten als Verwaltungsfachangestellte nützen dir diese Erfahrungen?

(Hier sind noch Sachen, die ich gerne ergänzen würde, aber ist doch schon sehr lang bis jetzt, oder? Ist es denn auch in Ordnung, dass ich das Abi-Komitee als Analogie für die Aufgaben in dem Beruf benutze? Zudem scheint mir das Ende hier zu abrupt.)

Für ein persönliches Kennenlernen freue ich mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch sowie auf die Möglichkeit, Sie bei einem Praktikum vor der Ausbildung von mir zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen
Ich

Was sagt ihr dazu?

Ich finde, es müsste noch klarer werden, wieso du nun ausgerechnet Verwaltungsfachangestellte werden möchtest. Als sehr gute Abituientin, die ein Medizinstudium angefangen hat, ist das m.E. nicht gerade naheliegend.

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TheGuide
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Re: Anschreiben Verwaltungsfachangestellte

Beitrag von TheGuide » 24.09.2018, 23:02

Nikkisev hat geschrieben:durch eine persönliche Recherche bin ich auf Ihrer Webseite auf Ihr attraktives Ausbildungsangebot zur Verwaltungsfachangestelltin in der Kommunalverwaltung aufmerksam geworden. Da dies mein Berufswunsch ist, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:
Jeder Personaler, der länger als drei Tage im Beruf ist, weiß sofort, dass die Einleitung nicht von dir stammt. Zudem: was ist eine unpersönliche Recherche? Das Aufmerksamwerden ergibt sich dadurch, dass du dich auf die Stelle bewirbst. Zudem musst du die Funktion der Bewerbung nicht thematisieren.
Nach meinem erfolgreichen Abitur im Sommer 2017 habe ich zunächst Humanmedizin in Frankfurt am Main studiert.

Das ist Lebenslaufnacherzählung, überflüssig.
Ich merkte schnell, dass es nicht das Richtige für mich war und brach es dementsprechend ab.
Streichen!
Um einen guten Grundstein in meiner Berufslaufbahn zu legen, ist die Stadt XY eine überzeugende Ausbildungsbehörde.


Nicht schleimen!
Sie bieten eine qualitativ hohe Ausbildung in 24 Fachbereichen an
Das wissen die selbst.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das herzliche Miteinander in Ihren Behörden und Ihre besonderen Leistungen im Bürgerservice einzigartig sind.
Wieder Schleimerei.
Als eine verantwortungsbewusste und fleißige Schülerin wurde ich damals in das Abitur-Komitee meiner Schule aufgenommen.

Kein Passiv bitte!
Dort zeigte sich nicht nur meine Teamfähigkeit, sondern auch mein Talent im Aufgabenbereich Planung, Verwaltung und Organisation anhand von Schulfesten und anderen Veranstaltungen.
Subjekt?
Zudem konnte ich erste Erfahrungen im Rechnungswesen sammeln, indem ich mich um die Einnahmen kümmerte, das Geld verwaltete und Zahlungsvorgänge bearbeitete. Dabei stand ich ständig in Kontakt zu meinen Mitschülern, die ich bei Fragen gut beraten und informieren konnte.
Wirkt fast ein bisschen dick aufgetragen.

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