Anschreiben zu Köchin - Ist meine Bewerbung so okey? HILFE

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Müller_tascha
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Anschreiben zu Köchin - Ist meine Bewerbung so okey? HILFE

Beitrag von Müller_tascha » 22.03.2011, 19:48

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich Ihre Online-Anzeige bei arbeitsargentur.de gelesen. Die von Ihnen ausgeschriebene Stellenanzeige passt genau auf meinen Berufswunsch Köchin.

Ich habe schon seit meiner Kindheit Interesse und Freude am Umgang mit Lebensmitteln, an der Zubereitung von Gerichten und der Entwicklung neuer Rezeptideen.Diese Leidenschaft würde ich gerne zu meinem Beruf machen.

Während eines dreiwöchigen Betriebspraktikums 02.11.2010 bis 19.11.2011 bei Friedauers Brauhaus GMBH in Duisburg habe ich einen ersten Einblick in die Arbeit als Köchin gewonnen. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten u. a. Kalte Küche, Vorbereitungen für Buffets und Hygiene .

Am Berufsbild des Kochs reizt mich die Vielseitigkeit der Tätigkeiten, die Vielfalt der kreativen Möglichkeiten und das direkte Arbeitsergebnis, welches man stets vor sich hat.Andererseits bin ich mir natürlich auch der Anforderungen des Berufes bewusst und weiss, dass mich neben einer strengen Hirarchie, Stress und ungewöhnlichen Arbeitszeiten auch Routinearbeiten erwarten.Diesen Anforderungen fühle ich mich durchaus gewachsen, denn ich kann sowohl selbständig, als auch im Team konzentriert und präzise arbeiten und lasse mich auch durch Stress und Aufregung nicht aus der Ruhe bringen.Darüber hinaus bin ich engagiert, zuverlässig und lernfähig und ein gepflegtes Auftreten.

Zurzeit besuche ich das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg das ich mit der Fachoberschulreife abschließen werde.

Ich würde mich freuen wenn Sie mich zu einem Gespräch einladen würden.


Mit freundlichen Grüßen


BITTE UM SCHNELLE ANTWORT
:oops:

Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 22.03.2011, 21:20

Wäre schön wenn du dich noch etwa mit dem Arbeitgeber beschäftigen könntest. Kann er dir eine solide Grundlage für deinen Traumberuf bieten? hat seine Küche einen guten Ruf? Was bietet er seinen Gästen? Gut bürgerliche Küche oder zählt er zur gehobeneren Gastronomie?
Was zeichnet seine Küche aus? :wink:

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 22.03.2011, 21:44

Was ich persönlich auch etwas schade finde ist das Missverhältnis zwischen dem Abschnitt zum Praktikum und dem darauf folgenden - bzgl. Länge, Sprache und inhaltlicher Dichte. So hat man den Eindruck, dass der grosse Abschnitt aus irgendeiner Vorlage stammt... und von dem Praktikum nicht viel hängengeblieben ist... ;-)

Ich würde versuchen, soviel wie möglich unmittelbar aus dem Praktikum abzuleiten! Da liegt in Deinem Fall der Schlüssel zu einer wirklich persönlichen (und damit auch überzeugenden!) Bewerbung!

Tip: Du musst nicht nur über eigene Tätigkeiten schreiben (falls Du in dieser kurzen Zeit nicht so wahnsinnig verantwortungsvolle Aufgaben hattest). Es ist auch interessant, was Du dort vom sonstigen Betrieb mitbekommen hast... wenn Du z. B. ausgelernte Kollegen bei bestimmten Tätigkeiten gesehen hättest, die Du ebenfalls lernen möchtest... irgendwelche Einblicke in Abläufe, die für Dich neue Erkenntnisse brachten... ganz egal. Aber man würde gerne Deine eigene Verarbeitung dieser Eindrücke sehen!

Müller_tascha
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Beitrag von Müller_tascha » 23.03.2011, 14:47

ist es so besser?


Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als Köchin


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich Ihre Online-Anzeige bei arbeitsargentur.de gelesen. Die von Ihnen ausgeschriebene Stellenanzeige passt genau auf meinen Berufswunsch Köchin.

Ich habe schon seit meiner Kindheit Interesse und Freude am Umgang mit Lebensmitteln, an der Zubereitung von Gerichten und der Entwicklung neuer Rezeptideen.Diese Leidenschaft würde ich gerne zu meinem Beruf machen.

Während eines dreiwöchigen Betriebspraktikums 02.11.2010 bis 19.11.2011 bei Friedauers Brauhaus GMBH in Duisburg habe ich einen ersten Einblick in die Arbeit als Köchin gewonnen. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten u. a. Kalte Küche, Vorbereitungen für Buffets und Hygiene .

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich meine Flexibilität, meine rasche Auffassungsgabe und meine Belastbarkeit. Ich übernehme gerne Verantwortung, sehe neue Aufgaben als Herausforderung und arbeite mich zügig in neue Abläufe ein. Meine offene, höfliche und hilfsbereite Art macht es mir leicht, auf fremde Menschen zuzugehen, ich verfüge über Geduld, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. Sehr viel Wert lege ich auf einen sauberen, hygienischen Arbeitsplatz sowie ein ordentliches und pünktliches Erscheinen. Motivation, Lernwille und Weiterbildungsbereitschaft runden mein persönliches Profil ab.

Zurzeit besuche ich das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg das ich mit der Fachoberschulreife abschließen werde.

Ich würde mich freuen wenn Sie mich zu einem Gespräch einladen würden.


Mit freundlichen Grüßen

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 23.03.2011, 19:20

Müller_tascha hat geschrieben:ist es so besser?
Hast Du gelesen, was ich gesagt habe?

Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 23.03.2011, 20:38

Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich meine Flexibilität, meine rasche Auffassungsgabe und meine Belastbarkeit. Ich übernehme gerne Verantwortung, sehe neue Aufgaben als Herausforderung und arbeite mich zügig in neue Abläufe ein. Meine offene, höfliche und hilfsbereite Art macht es mir leicht, auf fremde Menschen zuzugehen, ich verfüge über Geduld, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. Sehr viel Wert lege ich auf einen sauberen, hygienischen Arbeitsplatz sowie ein ordentliches und pünktliches Erscheinen. Motivation, Lernwille und Weiterbildungsbereitschaft runden mein persönliches Profil ab.
und woran erkennt man nun, dass du
damit an den Sternehimmel der Gourmetköche aufsteigen willst?

Dank meiner Flexibilität öffne ich im Notfall auch eine Dose Ravioli, statt selbst welche zu zubereiten. Durch meine rasche Auffassungsgabe erkenne ich sogar wie man den Dosenöffner bedient. Da ich sehr belastbar bin, macht es mir nichts aus, die geleerte Dose dem Recycling zuzuführen.
Da ich sehr Verantwortungsbewusst bin, mute ich niemandem zu, meine
selbst zubereiteten Speisen zu kosten.
Die Herausforderung eine Tiefkühlpizza im Backofen aufzubacken ist eine
Aufgabe der ich mich gern stelle um das Essen zügig sevieren zu können.
Damit meine Geschirr sauber bleibt, verzehre ich die Pizza besser gleich aus dem Karton.
:roll: Du hast anscheinend alle Stärken aufgezählt die du finden konntest.
Ganz egal ob die für die Ausbildung gebraucht werden oder nicht.
Was du dir von der Ausbildung erhoffst bleibt verborgen. Der Ausbildungsbetrieb interessiert dich genauso wenig wie FRAGENS oder meine Anmerkungen zu deinem Anschreiben. Hmmm...dein Anschreiben schmeckt nach gar nix. Da fehlen Salz, Pfeffer, Zucker und
die gewisse Würzmischung die wohl immer das Geheimnis der Köchin bleiben wird

:wink:
Zuletzt geändert von Donnydonatha am 23.03.2011, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

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S+E
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Beitrag von S+E » 23.03.2011, 21:10

Müller_tascha hat geschrieben: Während eines dreiwöchigen Betriebspraktikums 02.11.2010 bis 19.11.2011 bei Friedauers Brauhaus GMBH in Duisburg habe ich einen ersten Einblick in die Arbeit als Köchin gewonnen. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten u. a. Kalte Küche, Vorbereitungen für Buffets und Hygiene .
Hi Tascha,

also erst mal so am Rande... okay schreibt man mit a ;)

dann würde ich das Datum, wann du das Praktikum gemacht hast, komplett weg lassen - das sehen die auch im Lebenslauf bzw. auf deiner Bescheinigung.

GmbH >> mb klein, den Rest GROSS

ich würde nicht nicht schreiben "in die Arbeit als Köchin" sondern "habe ich erste Einblicke über die Arbeiten einer Köchin"

Hast du noch was anderes ausser kalter Küche, Vorbereitungen für Buffets und Hygiene gemacht?
Finde es etwas "lasch" - wobei es ja "nur" ein Praktikum war...

Eigentlich soll man 3 Hauptabsätze machen
1. Die Einleitung - warum dieser Beruf, warum diese Firma
2. Den Hauptteil - mit deinen Erfahrungen, Kenntnissen
3. Der Schluss - warum man der beste Kandidat ist

Dene "persönlichen Stärken" zählst du nur auf, aber belegen tust du sie in keiner Weise.
Während einer Ausbildung sollte man (noch) nicht zu viel Verantwort übernehmen, man lernt doch noch!

Ich würde eher schreiben "auf Menschen zuzugehen" nicht "auf fremde".. das hört sich an, als wäre es schwer für dich, auf bekannte Menschen zu zugehen ;)

Pünktlichkeit ist selbstverständlich und sollte nicht erwähnt werden!
Bspw. steht in einem Arbeitszeugnis (nicht Praktika, richtige Arbeit) etwas von Pünktlichkeit ist dies ein versteckter Hinweis auf häufige Unpünktlichkeit.

Du bewirbst dich um eine Ausbildung.. da würde ich noch keine Weiterbildung erwähnen.. mach erst mal eine gute Ausbildung!

Am Schluss erzählst du was du momemtan machst?!
Donnerwetter :D
Voll unpassend

1. Einleitung..
2. was du derzeit machst und weitere Informationen über deinen Fähigkeiten usw...

;)

Das waren meine Tipps :D

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