Anschreiben zum Altenpflegehelfer

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esel
Beiträge: 3
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Anschreiben zum Altenpflegehelfer

Beitrag von esel » 12.02.2009, 06:07

Guten Morgen Liebe Bewerbungsforum Leser und Helfer :)

Ich würde gerne eine Ausbildung zum Altenpfleger machen, und hab mir einige Gedanken gemacht.

Ich bin 28 Jahre habe noch keine abgeschlosene Ausbildung.
1999 habe ich eine Buchbinder Ausbildung angefangen aber schon nach einen Jahr zusammen mit der IHK aufgelöst, da ich starke Soziale Probleme damals hatte, Eltern hatten sich im Krieg geschieden, Umzug aus dem Sozialen Umfeld, das war damals alles zuviel für mich.

Viele Jahre hab ich jetzt in Zeitarbeitsfirmen verbraucht, aber langsam merke ich wie dumm ich in jungen Jahren war meine Ausbildung zu schmeisen :(

Ich habe nun in vielen Stunden in einer Sozialen einrichtung gelernt das für mich nur ein Sozialer Beruf in Frage kommen würde, den das liegt mir sehr.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand die Rechtsschreibung Prüfen etwas Kritik und evt.verbesserungsvorschläge hätte um mein Anschreiben zu Optimieren.

Vielen Dank dafür :)


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer
Ihr Ausbildungsangebot bei der Agentur für Arbeit Köln zum 01.04.2009.
Sehr geehrter Herr xx,
Durch Ihre umfassende Stellenbeschreibung bin ich sehr überzeugt, Ihnen eine Passende Motivierte und Lernbereite Bereicherung zu sein.
Das Berufsbild des Altenpflegehelfers stimmt sehr genau mit meinen Fähigkeiten und Interessen überein.

Durch einige Ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kircheneinrichtung Offene Tür St. John, konnte ich im Umgang mit Jungen und Alten und Behinderten Menschen beeindruckende Erfahrungen sammeln.
Hauptaufgabe der Projekte waren Betreuung Tagesplanungen sowie Organisation, und Motivation der Teilnehmer. Dabei empfand ich es immer als ein sehr gutes Gefühl Menschen helfen zu können, und als Dankbarkeit Vertrauen und Liebe zurückzubekommen.

Ich bin 28 Jahre und habe 1999 meine Ausbildung zum Buchbinder durch einen Aufhebungsvertrag nach Absprache der IHK abgebrochen.
Nach dem Wehrdienst im Jahr 2000, Arbeitete ich in Vollzeit in diversen Zeitarbeitsunternehmen sowie in einigen Befristeten Festeinstellungen.


Meine Persönlich gesammelte Erfahrung sagt mir, dass für mich nichts Wichtiger sein kann, als eine Ausbildung anzustreben an der ich Spaß habe, die auch einen positiven Blick auf die Zukunft hat.

Leider bin ich erst sehr spät über den Wert und die Wichtigkeit einer Fundierten Ausbildung klar geworden und würde sehr gerne mit dieser Ausbildung Zielstrebig den Beginn meiner Beruflichen und sozialen Zukunft, mit Ihnen zusammen aufbauen.


Über eine Einladung zu einem Persönlichen Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen

Schnee-Wittchen
Bewerbungshelfer
Beiträge: 2101
Registriert: 27.06.2007, 18:08

Beitrag von Schnee-Wittchen » 12.02.2009, 11:51

Ich fange mal an:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer - Ihr Ausbildungsangebot bei der Agentur für Arbeit Köln zum 01.04.2009ohne Punkt (fett schreiben)
eine Leerzeile
Sehr geehrter Herr xx,
eine Leerzeile
klein weiter schreiben
Durch Ihre umfassende Stellenbeschreibung bin ich sehr überzeugt, Ihnen eine Passende Motivierte und Lernbereite Bereicherung zu sein.
Das Berufsbild des Altenpflegehelfers stimmt sehr genau mit meinen Fähigkeiten und Interessen überein.
Interessant wird das Anschreiben, wenn du gleich mit den stärksten Argumenten beginnst, die dafür sprechen, dass du der geeignete Bewerber bist.
Dafür spricht dieser Absatz, den ich inhaltlich gut finde:

Durch einige Ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kircheneinrichtung Offene Tür St. John, konnte ich im Umgang mit Jungen und Alten und Behinderten Menschen beeindruckende Erfahrungen sammeln.
Hauptaufgabe der Projekte waren Betreuung Tagesplanungen sowie Organisation, und Motivation der Teilnehmer. Dabei empfand ich es immer als ein sehr gutes Gefühl Menschen helfen zu können, und als Dankbarkeit Vertrauen und Liebe zurückzubekommen.
Hier musst du noch intensivere Aussagen zu deinem Arbeitsverhalten treffen. Schau mal bei berufenet, was für diesen Bereich wichtig ist.
Ich bin 28 Jahre und habe 1999 meine Ausbildung zum Buchbinder durch einen Aufhebungsvertrag nach Absprache der IHK abgebrochen.
Nach dem Wehrdienst im Jahr 2000, Arbeitete ich in Vollzeit in diversen Zeitarbeitsunternehmen sowie in einigen Befristeten Festeinstellungen.
Hier gibst du deinen Lebenslauf wieder. Was interessiert noch der Abbruch von 19...?
Leider bin ich erst sehr spät über den Wert und die Wichtigkeit einer Fundierten Ausbildung klar geworden und würde sehr gerne mit dieser Ausbildung Zielstrebig den Beginn meiner Beruflichen und sozialen Zukunft, mit Ihnen zusammen aufbauen.
Nichts negatives im Anschreiben formulieren.
Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.
Keinen Konjunktiv verwenden, du freust dich einfach.

Das waren meine Gedanken. Andere können dir bestimmt auch weiter helfen.

LG

Bernsteinhexe
Beiträge: 24
Registriert: 10.02.2009, 14:24

Beitrag von Bernsteinhexe » 12.02.2009, 12:31

Versuche mich mal an der Rechtschreibung und Interpunktion:

Durch Ihre umfassende Stellenbeschreibung bin ich sehr überzeugt, Ihnen eine Passende Motivierte und Lernbereite (sind alles drei Adjektive -> klein schreiben!) Bereicherung zu sein.

Durch einige Ehrenamtliche (klein) Tätigkeiten in der Kircheneinrichtung Offene Tür St. John, konnte ich im Umgang mit Jungen und Alten und Behinderten Menschen (jungen, alten, behinderten -> klein)beeindruckende Erfahrungen sammeln.
Hauptaufgabe der Projekte waren Betreuung (Komma) Tagesplanungen (Komma?) sowie Organisation, und Motivation der Teilnehmer. Dabei empfand ich es immer als ein sehr gutes Gefühl (komma) Menschen helfen zu können, und als Dankbarkeit Vertrauen und Liebe zurückzubekommen.

Ich bin 28 Jahre und habe 1999 meine Ausbildung zum Buchbinder durch einen Aufhebungsvertrag nach Absprache der IHK abgebrochen.
Nach dem Wehrdienst im Jahr 2000, Arbeitete (Komma, arbeitete klein, da Verb) ich in Vollzeit in diversen Zeitarbeitsunternehmen (Komma?) sowie in einigen Befristeten (klein) Festeinstellungen.


Meine Persönlich (wer soll deine Erfahrung sonst sammeln, außer dir persönlich? Würd's weglassen.) gesammelte Erfahrung sagt mir, dass für mich nichts Wichtiger (klein) sein kann, als eine Ausbildung anzustreben (Komma) an der ich Spaß habe und welche einen positiven Blick auf die Zukunft hat. (Klingt besser)

Leider bin ich erst sehr spät über den Wert und die Wichtigkeit einer Fundierten (klein) Ausbildung klar geworden und würde sehr gerne mit dieser Ausbildung Zielstrebig (klein)den Beginn meiner Beruflichen (klein) und sozialen Zukunft, mit Ihnen zusammen aufbauen.


Über eine Einladung zu einem Persönlichen (würde ich auch weglassen) Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

esel
Beiträge: 3
Registriert: 12.02.2009, 04:36

Beitrag von esel » 12.02.2009, 20:42

Vielen Dank für die Super Tips.
hab mich gleich dran gesetzt, leider ist meine Rechtsschreibung wie ich sehe total eingeroßtet, oje. Vielen dank für die Korrektur

Ich hofe ich konnte die Tips gut Umsetzen, was würdet Ihr dazu sagen`?





Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Altenpflegehelfer - ihr Ausbildungsangebot bei der Agentur für Arbeit Köln zum 01.04.2009

Sehr geehrter Herr x,

durch einige ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kircheneinrichtung Offene Tür St. John konnte ich im Umgang mit jungen und alten und behinderten Menschen beeindruckende Erfahrungen sammeln. Hauptaufgabe der Projekte waren Betreuung, Tagesplanungen sowie Organisation, und Motivation der Teilnehmer. Dabei empfand ich es immer als ein sehr gutes Gefühl, Menschen helfen zu können, und als Dankbarkeit Vertrauen und Liebe zurückzubekommen.
Der Kontakt gerade auch mit älteren Menschen mit Behinderungen, ohne angemessenem sozialverhalten stellte für mich bisher keine Physische als auch Physische Belastung dar, denn mir ist bewusst das ich diesen Menschen ein gutes Gefühl vermitteln kann und Ihnen ein wenig last auf ihren oft schwierigen wegen abnehmen kann.

Durch Ihre umfassende Stellenbeschreibung bin ich sehr überzeugt, Ihnen eine passende motivierte und lernbereite Bereicherung zu sein.
Das Berufsbild des Altenpflegehelfers stimmt sehr genau mit meinen Fähigkeiten und Interessen überein.

Ich bin 28 Jahre und habe einen Hauptschulabschluss mit Noten Durchschnitt 3,3.
Nach dem Wehrdienst im Jahr 2000, arbeitete, ich in Vollzeit in diversen Zeitarbeitsunternehmen sowie in einigen befristeten Festeinstellungen.

Meine gesammelte Erfahrung sagt mir, dass für mich nichts wichtiger sein kann, als eine Ausbildung anzustreben, an der ich Spaß habe und welche einen positiven Blick auf die Zukunft hat.

Mir sind der Wert und die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung sehr klar geworden und mit dieser Ausbildung möchte ich sehr gern zielstrebig den Beginn meiner beruflichen und sozialen Zukunft, mit Ihnen zusammen aufbauen.


Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.




Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von esel am 13.02.2009, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.

Bernsteinhexe
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Beitrag von Bernsteinhexe » 13.02.2009, 08:36

Nach St Johan kein Komma.

esel
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Beitrag von esel » 13.02.2009, 11:10

Vielen Dank für die guten Tips, mal sehen was draus wird :-

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